Der additive, serotonerge Effekt von Escitalopram und Tramadol auf das ZNS wurde in Studien nicht untersucht. Dennoch besteht bei der Anwendung von Escitalopram und Tramadol ein erhöhtes Risiko für eine verstärkte zentralnervöse Wirksamkeit (Müdigkeit, Atemdepression, erhöhtes Risiko für Krampfanfälle bei Patienten mit Prädisposition, Serotoninsyndrom). In einem Fallbericht führte die Kombination von Citalopram und Tramadol zu einem Serotoninsyndrom. Die analgetische Wirksamkeit von Tramadol wurde durch Escitalopram in einer Studie nicht abgeschwächt (Tramadol wird über CYP2D6 zum aktiven Metaboliten M1 metabolisiert, Escitalopram hemmt CYP2D6 aber nur sehr schwach).