In einer Studie mit 22 gesunden Probanden wurden die Plasmakonzentrationen von Rifabutin allein (300 mg/d) mit Rifabutin (150 mg/jeden zweiten Tag) in Kombination mit Fosamprenavir plus Ritonavir (700/100 mg/2x täglich) verglichen. Im Vergleich zu Rifabutin allein stieg die AUC des aktiven Metaboliten von Rifabutin, 25-O-Desacetyl-Rifabutin, bei Gabe von Rifabutin plus Fosamprenavir/Ritonavir um das 11-fache, Cmax stieg um das 6-fache. Die AUC von Amprenavir stieg um 35%. Dadurch erhöht sich das Risiko für eine Rifabutin-Toxizität.