Additive kardiovaskuläre Effekte möglich

Number: 2525 Level: 14

Unter Torasemid kann es zu einem verstärkten Kaliumverlust kommen. Herzrythmusstörungen sowie eine verstärkte Blutdrucksenkung sind denkbar. Beide Arzneistoffe sind mit einer Verlängerung des QT-Intervalls im EKG in Verbindung gebracht worden, ein additiver Effekt ist möglich.

Interaction Level 14
14
Level

Interaction Details

Group 1
C01BD01
Group 2
C03CA04
Level Description
Monitorisieren
Mechanism
Beide Arzneistoffe haben QT-Zeit verlängernde Effekte. Es kann zu additiven kardiovaskulären Wirkungen kommen. Torasemid wird über CYP2C9 metabolisiert, welches durch Amiodaron inhibiert wird. Allerdings verfügt Torasemid über eine hohe Bioverfügbarkeit (80-90%), so dass der Effekt vermutlich nicht klinisch relevant ist.
Recommended Measures
Wird die Kombination eingesetzt sollten regelmässige EKG-Kontrollen durchgeführt werden. Eine periodische Überwachung der Elektrolytkonzentrationen (insb. Kalium und Magnesium) ist notwendig. Der Blutdruck muss regelmässig kontrolliert werden.