Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 5863 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination aus oralen Antikoagulantien und Posaconazol…
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Level 14 |
Grp1: J02AC04
Grp2: B01AA04
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INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5863
Relevance:
Level 14
Group 1:
J02AC04
Group 2:
B01AA04
Effect:
Die Kombination aus oralen Antikoagulantien und Posaconazol wurde bisher nicht untersucht. Allerdings hemmt Posaconazol CYP3A4, so dass ein Anstieg der Phenprocoumon-Konzentrationen und eine verstärkte antikoagulatorische Wirkung zu erwarten sind.
Mechanism:
Posaconazol hemmt CYP3A4, welches neben CYP2C9 am Phenprocoumon-Metabolismus beteiligt ist. Der Phenprocoumon-Metabolismus kann darüber gehemmt werden.
Measures:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Posaconazol. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
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| 5878 |
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Ibuprofen i…
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Level 14 |
Grp1: M01AE01
Grp2: B01AC06
|
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Interaction No:
5878
Relevance:
Level 14
Group 1:
M01AE01
Group 2:
B01AC06
Effect:
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Ibuprofen ist die antikoagulatorische Wirkung des Aspirins vermindert und das Risiko für ein kardiovaskuläres Ereignis erhöht.
Mechanism:
Beide Substanzen kompetieren sich an der COX-1-Bindungsstelle.
Measures:
Die Einnahme von Aspirin sollte 30 Minuten vor oder mindestens 8 Stunden nach der Einnahme von Ibuprofen erfolgen oder Wechsel der Analgesie zu Paracetamol. |
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| 5879 |
Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall
Die Kombination von Phenytoin mit Phenprocoumon hat verschi…
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Level 14 |
Grp1: N03AB02
Grp2: B01AA04
|
Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall
Interaction No:
5879
Relevance:
Level 14
Group 1:
N03AB02
Group 2:
B01AA04
Effect:
Die Kombination von Phenytoin mit Phenprocoumon hat verschiedene Effekte: In den ersten Tagen nach Beginn von Phenytoin kann es zu einem erhöhten Blutungsrisiko kommen, da Phenytoin das Phenprocoumon aus der Plasmaeiweissbindung verdrängen kann. Dies ist ein vorübergehender Effekt. Anschliessend ni…
Mechanism:
Phenytoin ist ein Induktor von CYP3A4 und CYP2C9. Darüber wird der Metabolismus von Phenprocoumon induziert. Des Weiteren verdrängt Phenytoin Phenprocoumon vorübergehend kompetitiv aus der Plasmaeiweissbindung, wodurch es in den ersten Tagen nach Therapiebeginn zu einer erhöhten Phenprocoumonkonzen…
Measures:
Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
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| 5880 |
INR-Anstieg möglich
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Acenocoumarol führte in …
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Level 14 |
Grp1: C10AA07
Grp2: B01AA07
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INR-Anstieg möglich
Interaction No:
5880
Relevance:
Level 14
Group 1:
C10AA07
Group 2:
B01AA07
Effect:
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Acenocoumarol führte in einem Fallbericht zu einem INR-Anstieg. Dies wurde ebenfalls für die Kombination von Rosuvastatin mit Warfarin beschrieben. Zwei Studien, die den Einfluss von Rosuvastatin auf die Plasmakonzentrationen von Warfarin untersucht haben, kommen …
Mechanism:
Acenocoumarol wird u.a. über CYP2C9 metabolisiert. Rosuvastatin wird nur kleiner 10% über CYP (2C9) metabolisiert und hemmt oder induziert CYP nicht klinisch relevant.
Measures:
Wird Rosuvastatin zu Acenocoumarol hinzugefügt, sollte der INR regelmässig kontrolliert werden. Dies gilt insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Rosuvastatin. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
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| 5881 |
INR-Anstieg möglich
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Warfarin führte in einem…
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Level 14 |
Grp1: C10AA07
Grp2: B01AA04
|
INR-Anstieg möglich
Interaction No:
5881
Relevance:
Level 14
Group 1:
C10AA07
Group 2:
B01AA04
Effect:
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Warfarin führte in einem Fallbericht zu einem INR-Anstieg. Dies wurde ebenfalls für die Kombination von Rosuvastatin mit Acenocoumarol beschrieben. Für Phenprocoumon wurde dies bisher nicht berichtet, aber ein ähnlicher Effekt könnte auftreten. Zwei Studien, die d…
Mechanism:
Phenprocoumon wird über CYP2C9 und CYP3A4 metabolisiert. Rosuvastatin wird nur kleiner 10% über CYP (2C9) metabolisiert und hemmt oder induziert CYP nicht klinisch relevant.
Measures:
Wird Rosuvastatin zu Phenprocoumon hinzugefügt, sollte der INR regelmässig kontrolliert werden. Dies gilt insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Rosuvastatin. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
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| 5882 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die erhöhten Acenocoumarolspiegel kann es zu einem er…
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Level 14 |
Grp1: C01BD01
Grp2: B01AA07
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5882
Relevance:
Level 14
Group 1:
C01BD01
Group 2:
B01AA07
Effect:
Durch die erhöhten Acenocoumarolspiegel kann es zu einem erhöhten Blutungsrisiko kommen.
Mechanism:
Amiodaron hemmt CYP3A4 und CYP2C9 und damit auch den Metabolismus von Acenocoumarol.
Measures:
Wenn die Kombination von Coumarinen und Amiodaron eingesetzt wird, sollte der INR engmaschig und bei jeder Änderung der Therapie kontrolliert werden und wenn nötig die Coumarin-Dosis angepasst werden. |
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| 5883 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 14 |
Grp1: B01AC06
Grp2: B01AB04
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5883
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AC06
Group 2:
B01AB04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. |
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| 5884 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 14 |
Grp1: B01AB04
Grp2: B01AC06
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5884
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AB04
Group 2:
B01AC06
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. |
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| 13424 |
Verstärkte Sedierung
Unerwünschte Wirkungen wie Sedierung und (orthostatische) H…
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Level 14 |
Grp1: N05AX08
Grp2: N05CD05
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Verstärkte Sedierung
Interaction No:
13424
Relevance:
Level 14
Group 1:
N05AX08
Group 2:
N05CD05
Effect:
Unerwünschte Wirkungen wie Sedierung und (orthostatische) Hypotension können sich gegenseitig verstärken.
Mechanism:
Additive zentralnervöse Wirkungen. Keine Hinweise auf pharmakokinetische Interaktionen
Measures:
Patient auf verstärkte Sedierung monitorisieren, Blutdruck kontrollieren. |
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| 5897 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 14 |
Grp1: B01AC06
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5897
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AC06
Group 2:
B01AA04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.
Measures:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsalicylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointest… |
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| 5898 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 14 |
Grp1: B01AA04
Grp2: B01AC06
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5898
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AA04
Group 2:
B01AC06
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.
Measures:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsalicylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointest… |
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| 5899 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 14 |
Grp1: N02BA01
Grp2: B01AB04
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5899
Relevance:
Level 14
Group 1:
N02BA01
Group 2:
B01AB04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. Die erhöhte Blutungsneigung zeigt sich nur teilweise in einem veränderten INR. |
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| 5900 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 14 |
Grp1: B01AB04
Grp2: N02BA01
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5900
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AB04
Group 2:
N02BA01
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. Die erhöhte Blutungsneigung zeigt sich nur teilweise in einem veränderten INR. |
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| 5901 |
Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall
In den ersten Tagen nach Beginn von Phenytoin kann es zu ei…
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Level 14 |
Grp1: N03AB02
Grp2: B01AA07
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Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall
Interaction No:
5901
Relevance:
Level 14
Group 1:
N03AB02
Group 2:
B01AA07
Effect:
In den ersten Tagen nach Beginn von Phenytoin kann es zu einem erhöhten Blutungsrisiko kommen, da Acenocoumarol von Phenytoin aus der Plasmaproteinbindung verdrängt werden kann. Dies ist ein vorübergehender Effekt. Anschliessend nimmt die Acenocoumarol-Clearance zu, was zu einer verminderten antiko…
Mechanism:
Phenytoin erhöht über Induktion von CYP2C9 und CYP3A4 den Metabolismus von Acenocoumarol. Des Weiteren wird Acenocoumarol durch Phenytoin kompetitiv aus der Plasmaproteinbindung verdrängt, wodurch es in den ersten Tagen nach Therapiebeginn zu erhöhten freien Acenocoumarolkonzentrationen im Plasma k…
Measures:
Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
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| 5902 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 14 |
Grp1: N02BA51
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5902
Relevance:
Level 14
Group 1:
N02BA51
Group 2:
B01AA04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.
Measures:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen … |
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| 5903 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 14 |
Grp1: B01AA04
Grp2: N02BA51
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5903
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AA04
Group 2:
N02BA51
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.
Measures:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen … |
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| 5904 |
INR-Anstieg
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel ist die antikoagula…
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Level 14 |
Grp1: J01FA01
Grp2: B01AA04
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INR-Anstieg
Interaction No:
5904
Relevance:
Level 14
Group 1:
J01FA01
Group 2:
B01AA04
Effect:
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel ist die antikoagulatorische Wirkung verstärkt. Es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Mögliche Symptome: Hämatome, Hämoptyse, Hämorrhagien, Hämaturie.
Mechanism:
Erythromycin hemmt CYP3A4 stark und damit auch teilweise den Metabolismus von Phenprocoumon.
Measures:
INR engmaschig monitorisieren, insbesondere zu Beginn und bei Absetzen der antibiotischen Therapie. Bei Bedarf Phenprocoumondosis anpassen. |
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| 5907 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Acenocoumarol mit Voriconazol kann zu e…
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Level 14 |
Grp1: J02AC03
Grp2: B01AA07
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INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5907
Relevance:
Level 14
Group 1:
J02AC03
Group 2:
B01AA07
Effect:
Die Kombination von Acenocoumarol mit Voriconazol kann zu erhöhten Acenocoumarol-Konzentrationen führen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung verstärkt, und es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Dies wurde für die Kombination von Warfarin mit Voriconazol gezeigt.
Mechanism:
Voriconazol führt durch Inhibition u.a. von CYP2C9 und CYP3A4 zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Acenocoumarol.
Measures:
Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
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| 5922 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 14 |
Grp1: B01AB04
Grp2: N02BA51
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5922
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AB04
Group 2:
N02BA51
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. |
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| 5925 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 14 |
Grp1: B01AC04
Grp2: B01AC06
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5925
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AC04
Group 2:
B01AC06
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Dieser Effekt ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.
Measures:
Die Kombination von Acetylsalicylsäure mit Clopidogrel wird in bestimmten klinischen Situation angewendet. Aufgrund des erhöhten Blutungsrisiko den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen und Blutgerinnungsparameter engmaschig monitorisieren. |
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| 5926 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 14 |
Grp1: B01AC06
Grp2: B01AC04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5926
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AC06
Group 2:
B01AC04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Dieser Effekt ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.
Measures:
Die Kombination von Acetylsalicylsäure mit Clopidogrel wird in bestimmten klinischen Situation angewendet. Aufgrund des erhöhten Blutungsrisiko den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen und Blutgerinnungsparameter engmaschig monitorisieren. |
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| 5927 |
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Metamizol i…
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Level 14 |
Grp1: N02BB02
Grp2: B01AC06
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Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Interaction No:
5927
Relevance:
Level 14
Group 1:
N02BB02
Group 2:
B01AC06
Effect:
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Metamizol ist die antikoagulatorische Wirkung des Aspirins gegebenenfalls vermindert und das Risko für kardiovaskuläre Ereignisse möglicherweise erhöht.
Mechanism:
Beide Substanzen kompetitieren an der COX-1-Bindungsstelle.
Measures:
Ist die kombinierte Anwendung erforderlich, sollte Acetylsalicylsäure mindestens 30-60 Minuten vor Metamizol verabreicht werden. Alternative Analgesie mit Paracetamol erwägen. |
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| 5928 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Acenocoumarol mit Ketoconazol kann zu e…
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Level 14 |
Grp1: J02AB02
Grp2: B01AA07
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INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5928
Relevance:
Level 14
Group 1:
J02AB02
Group 2:
B01AA07
Effect:
Die Kombination von Acenocoumarol mit Ketoconazol kann zu erhöhten Acenocoumarol-Konzentrationen führen. Dadurch kann sich die antikoagulatorische Wirkung verstärken, und es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Dies wurde für die Kombination von der verwandten Substanz Warfarin mit Ket…
Mechanism:
Ketoconazol ist ein potenter Inhibitor von CYP3A4, welches zu einem geringen Anteil am Metabolismus von Acenocoumarol beteiligt ist.
Measures:
Bei der Kombination soll der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
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| 5930 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 14 |
Grp1: N02BA01
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5930
Relevance:
Level 14
Group 1:
N02BA01
Group 2:
B01AA04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.
Measures:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen … |
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| 5931 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 14 |
Grp1: B01AA04
Grp2: N02BA01
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5931
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AA04
Group 2:
N02BA01
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.
Measures:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen … |
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