Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 5941 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Level 14 |
Grp1: B01AC04
Grp2: B01AA04
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5941
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AC04
Group 2:
B01AA04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird diese Kombination in bestimmten klinischen Situationen angewendet. Der Patient sollte klinisch auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisiert werden. Blutgerinnungsparameter (INR) regelmässig kontrollieren. |
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| 6009 |
Erniedrigte Phenprocoumonkonzentrationen
Bei dieser Kombination kommt es zu einer erhöhten Phenproco…
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Level 14 |
Grp1: J04AM02
Grp2: B01AA04
|
Erniedrigte Phenprocoumonkonzentrationen
Interaction No:
6009
Relevance:
Level 14
Group 1:
J04AM02
Group 2:
B01AA04
Effect:
Bei dieser Kombination kommt es zu einer erhöhten Phenprocoumon-Clearance und dadurch zu einer verminderten antikoagulatorischen Wirkung.
Mechanism:
Rifampicin induziert diverse Enzyme des Cytochrom-P-450-Systems stark, u.a. auch CYP3A4 und CYP2C9 und damit den Metabolismus von Phenprocoumon.
Measures:
Bei dieser Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, v.a. bei Änderung der Rifampicintherapie. Bei Bedarf Dosis anpassen. |
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| 5947 |
Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Diltiazem und Ticagrelor führte …
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Level 14 |
Grp1: C08DB01
Grp2: B01AC24
|
Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen
Interaction No:
5947
Relevance:
Level 14
Group 1:
C08DB01
Group 2:
B01AC24
Effect:
Die gleichzeitige Gabe von Diltiazem und Ticagrelor führte zu einer Erhöhung der maximalen Plasmakonzentration (Cmax) und AUC von Ticagrelor um 69% bzw. das 1.7fache und verminderte die Cmax des aktiven Metaboliten um 38% (AUC des aktiven Metaboliten blieb unverändert). Die Wirkungsverstärkung von …
Mechanism:
Diltiazem hemmt den Abbau von Ticagrelor via CYP3A4.
Measures:
Eine Kombination ist möglich, klinisch sollte aber auf Blutungszeichen unter Ticagrelor geachtet werden. |
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| 5948 |
Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen
Hemmer von CYP3A4 können die Ticagrelor-Exposition erhöhen.…
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Level 14 |
Grp1: J02AC01
Grp2: B01AC24
|
Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen
Interaction No:
5948
Relevance:
Level 14
Group 1:
J02AC01
Group 2:
B01AC24
Effect:
Hemmer von CYP3A4 können die Ticagrelor-Exposition erhöhen. Zur Kombination von Fluconazol und Ticagrelor liegen bislang keine Daten vor. Andere moderate CYP3A4-Hemmer wie Diltiazem führten jedoch zu einer Erhöhung der maximalen Plasmakonzentration (Cmax) und AUC von Ticagrelor (+69% bzw. +1.7fach)…
Mechanism:
Fluconazol ist eine moderater Hemmer von CYP3A4 und hemmt darüber den Abbau von Ticagrelor.
Measures:
Eine Kombination ist möglich, klinisch sollte aber auf Blutungszeichen unter Ticagrelor geachtet werden. |
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| 5949 |
Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen
Hemmer von CYP3A4 können die Ticagrelor-Exposition erhöhen.…
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Level 14 |
Grp1: C08DA01
Grp2: B01AC24
|
Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen
Interaction No:
5949
Relevance:
Level 14
Group 1:
C08DA01
Group 2:
B01AC24
Effect:
Hemmer von CYP3A4 können die Ticagrelor-Exposition erhöhen. Zur Kombination von Verapamil und Ticagrelor liegen bislang keine Daten vor. Andere moderate CYP3A4-Hemmer wie Diltiazem führten jedoch zu einer Erhöhung der maximalen Plasmakonzentration (Cmax) und AUC von Ticagrelor (+69% bzw. +1.7fach).…
Mechanism:
Verapamil ist eine moderater Hemmer von CYP3A4 und hemmt darüber den Abbau von Ticagrelor.
Measures:
Eine Kombination ist möglich, klinisch sollte aber auf Blutungszeichen unter Ticagrelor geachtet werden. |
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| 5950 |
Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen
Hemmer von CYP3A4 können die Ticagrelor-Exposition erhöhen.…
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Level 14 |
Grp1: A04AD12
Grp2: B01AC24
|
Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen
Interaction No:
5950
Relevance:
Level 14
Group 1:
A04AD12
Group 2:
B01AC24
Effect:
Hemmer von CYP3A4 können die Ticagrelor-Exposition erhöhen. Zur Kombination von Aprepitant und Ticagrelor liegen bislang keine Daten vor. Andere moderate CYP3A4-Hemmer wie Diltiazem führten jedoch zu einer Erhöhung der maximalen Plasmakonzentration (Cmax) und AUC von Ticagrelor (+69% bzw. +1.7fach)…
Mechanism:
Aprepitant ist eine moderater Hemmer von CYP3A4 und hemmt darüber den Abbau von Ticagrelor.
Measures:
Eine Kombination ist möglich, klinisch sollte aber auf Blutungszeichen unter Ticagrelor geachtet werden. |
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| 6010 |
Erniedrigte Phenprocoumonkonzentrationen
Bei dieser Kombination kommt es zu einer erhöhten Phenproco…
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Level 14 |
Grp1: J04AB02
Grp2: B01AA04
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Erniedrigte Phenprocoumonkonzentrationen
Interaction No:
6010
Relevance:
Level 14
Group 1:
J04AB02
Group 2:
B01AA04
Effect:
Bei dieser Kombination kommt es zu einer erhöhten Phenprocoumon-Clearance und dadurch zu einer verminderten antikoagulatorischen Wirkung.
Mechanism:
Rifampicin induziert diverse Enzyme des Cytochrom-P-450-Systems stark, u.a. auch CYP3A4 und CYP2C9 und damit den Metabolismus von Phenprocoumon.
Measures:
Bei dieser Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, v.a. bei Änderung der Rifampicintherapie. Bei Bedarf Dosis anpassen. |
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| 5957 |
INR-Veränderung möglich
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechs…
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Level 14 |
Grp1: H03AA01
Grp2: B01AA04
|
INR-Veränderung möglich
Interaction No:
5957
Relevance:
Level 14
Group 1:
H03AA01
Group 2:
B01AA04
Effect:
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechsel und dadurch wahrscheinlich auch den Metabolismus Vitamin-K-abhängiger Blutgerinnungsfaktoren. Die Konzentration der Blutgerinnungsfaktoren kann sich erniedrigen und in Kombination mit oralen Antikoagulantien kann das Blutungsrisiko steig…
Mechanism:
Beide Substanzen beeinflussen das Gerinnungssystem.
Measures:
Wird Levothyroxin bei einem oral antikoagulierten Patienten neu hinzugefügt, die Hormondosis geändert oder abgesetzt, INR monitorisieren und Coumarin-Dosis ggf. anpassen. Ist der Patient stabil auf Schilddrüsenhormone eingestellt und wird dann neu auf ein Coumarin eingestellt, sind keine speziellen… |
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| 5958 |
INR-Veränderung möglich
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechs…
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Level 14 |
Grp1: B01AA04
Grp2: H03AA01
|
INR-Veränderung möglich
Interaction No:
5958
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AA04
Group 2:
H03AA01
Effect:
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechsel und dadurch wahrscheinlich auch den Metabolismus Vitamin-K-abhängiger Blutgerinnungsfaktoren. Die Konzentration der Blutgerinnungsfaktoren kann sich erniedrigen und in Kombination mit oralen Antikoagulantien kann das Blutungsrisiko steig…
Mechanism:
Beide Substanzen beeinflussen das Gerinnungssystem.
Measures:
Wird Levothyroxin bei einem oral antikoagulierten Patienten neu hinzugefügt, die Hormondosis geändert oder abgesetzt, INR monitorisieren und Coumarin-Dosis ggf. anpassen. Ist der Patient stabil auf Schilddrüsenhormone eingestellt und wird dann neu auf ein Coumarin eingestellt, sind keine speziellen… |
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| 5959 |
INR-Veränderung möglich
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechs…
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Level 14 |
Grp1: H03AA01
Grp2: B01AA07
|
INR-Veränderung möglich
Interaction No:
5959
Relevance:
Level 14
Group 1:
H03AA01
Group 2:
B01AA07
Effect:
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechsel und dadurch wahrscheinlich auch den Metabolismus Vitamin-K-abhängiger Blutgerinnungsfaktoren. Die Konzentration der Blutgerinnungsfaktoren kann sich erniedrigen und in Kombination mit oralen Antikoagulantien kann das Blutungsrisiko steig…
Mechanism:
Beide Substanzen beeinflussen das Gerinnungssystem.
Measures:
Wird Levothyroxin bei einem oral antikoagulierten Patienten neu hinzugefügt, die Hormondosis geändert oder abgesetzt, INR monitorisieren und Coumarin-Dosis ggf. anpassen. Ist der Patient stabil auf Schilddrüsenhormone eingestellt und wird dann neu auf ein Coumarin eingestellt, sind keine speziellen… |
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| 5960 |
INR-Veränderung möglich
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechs…
|
Level 14 |
Grp1: B01AA07
Grp2: H03AA01
|
INR-Veränderung möglich
Interaction No:
5960
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AA07
Group 2:
H03AA01
Effect:
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechsel und dadurch wahrscheinlich auch den Metabolismus Vitamin-K-abhängiger Blutgerinnungsfaktoren. Die Konzentration der Blutgerinnungsfaktoren kann sich erniedrigen und in Kombination mit oralen Antikoagulantien kann das Blutungsrisiko steig…
Mechanism:
Beide Substanzen beeinflussen das Gerinnungssystem.
Measures:
Wird Levothyroxin bei einem oral antikoagulierten Patienten neu hinzugefügt, die Hormondosis geändert oder abgesetzt, INR monitorisieren und Coumarin-Dosis ggf. anpassen. Ist der Patient stabil auf Schilddrüsenhormone eingestellt und wird dann neu auf ein Coumarin eingestellt, sind keine speziellen… |
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| 5961 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen auf die Thormb…
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Level 14 |
Grp1: B01AC06
Grp2: B01AC24
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5961
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AC06
Group 2:
B01AC24
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen auf die Thormbozyten nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Diese Wirkung ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.
Measures:
Die Kombination von Acetylsalicylsäure mit Ticagrelor wird in bestimmten klinischen Situationen angewendet. Aufgrund des erhöhten Blutungsrisiko den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. |
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| 5962 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen auf die Thormb…
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Level 14 |
Grp1: B01AC24
Grp2: B01AC06
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5962
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AC24
Group 2:
B01AC06
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen auf die Thormbozyten nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Diese Wirkung ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.
Measures:
Die Kombination von Acetylsalicylsäure mit Ticagrelor wird in bestimmten klinischen Situationen angewendet. Aufgrund des erhöhten Blutungsrisiko den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. |
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| 5963 |
Erhöhte Rivaroxabankonzentrationen möglich
Die gleichzeitige Gabe von Amiodaron und Rivaroxaban könnte…
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Level 14 |
Grp1: C01BD01
Grp2: B01AF01
|
Erhöhte Rivaroxabankonzentrationen möglich
Interaction No:
5963
Relevance:
Level 14
Group 1:
C01BD01
Group 2:
B01AF01
Effect:
Die gleichzeitige Gabe von Amiodaron und Rivaroxaban könnte zu Plasmakonzentrationserhöhungen von Rivaroxaban und damit auch zu einem erhöhten Blutungsrisiko führen. Es liegen jedoch keine Daten zum Ausmass der Interaktion aus Studien vor. In der ROCKET-AF-Studie zum Einsatz von Rivaroxaban bei Vor…
Mechanism:
Amiodaron hemmt CYP3A4 und P-Glykoprotein und damit auch den Abbau bzw. Transport von Rivaroxaban.
Measures:
Falls die Kombination erforderlich ist, sollte engmaschig klinisch auf Blutungszeichen hin monitorisiert werden. |
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| 5984 |
INR-Anstieg möglich
Gemäss Fachinformation könnte Proguanil die antikoagulatori…
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Level 14 |
Grp1: P01AX06
Grp2: B01AA04
|
INR-Anstieg möglich
Interaction No:
5984
Relevance:
Level 14
Group 1:
P01AX06
Group 2:
B01AA04
Effect:
Gemäss Fachinformation könnte Proguanil die antikoagulatorische Wirkung von Warfarin und anderen Antikoagulantien vom Coumarin-Typ verstärken. In einem Fallbericht kam es bei einer Patientin, die stabil auf Warfarin eingestellt war, 6 Wochen nach Therapiebeginn mit Proguanil zu einer INR-Entgleisun…
Mechanism:
Unklar
Measures:
Ein Verstärkung der antikoagulatorischen Wirkung durch Proguanil kann nicht ausgeschlossen werden. Idealerweise Beginn von Proguanil ca 7-10 Tage vor Reisebeginn und Kontrollen des INR zur Abschätzung des Einflusses auf die Gerinnung. Ggf. Dosisanpassung von Phenprocoumon. Ebenfalls INR-Kontrollen … |
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| 5969 |
Wirkungsverstärkung von Rivaroxaban
Clarithromycin führt gemäss Herstellerangaben zu einer mäss…
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Level 14 |
Grp1: J01FA09
Grp2: B01AF01
|
Wirkungsverstärkung von Rivaroxaban
Interaction No:
5969
Relevance:
Level 14
Group 1:
J01FA09
Group 2:
B01AF01
Effect:
Clarithromycin führt gemäss Herstellerangaben zu einer mässigen, 1,5-fachen Erhöhung der AUC von Rivaroxaban und zu einer 1,5-fachen Erhöhung der Cmax.
Mechanism:
Clarithromycin hemmt CYP3A4 und P-gp und damit den Abbau von Rivaroxaban.
Measures:
Rivaroxaban und Clarithromycin vorsichtig, unter klinischer Kontrolle hinsichtlich Blutungszeichen, gemeinsam anwenden. |
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| 5970 |
Wirkungsverstärkung von Rivaroxaban
Erythromycin (500 mg 3× täglich) führte gemäss Herstelleran…
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Level 14 |
Grp1: J01FA01
Grp2: B01AF01
|
Wirkungsverstärkung von Rivaroxaban
Interaction No:
5970
Relevance:
Level 14
Group 1:
J01FA01
Group 2:
B01AF01
Effect:
Erythromycin (500 mg 3× täglich) führte gemäss Herstellerangaben zu einer 1,3-fachen Erhöhung der AUC und Cmax von Rivaroxaban, welche als als klinisch nicht relevant betrachtet wurden.
Mechanism:
Erythromycin hemmt CYP3A4 und P-gp und damit den Abbau von Rivaroxaban.
Measures:
Rivaroxaban und Erythromycin vorsichtig, unter klinischer Kontrolle hinsichtlich Blutungszeichen, gemeinsam anwenden. |
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| 5973 |
Wirkungsverstärkung von Rivaroxaban
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Fluconazol, einem mode…
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Level 14 |
Grp1: J02AC01
Grp2: B01AF01
|
Wirkungsverstärkung von Rivaroxaban
Interaction No:
5973
Relevance:
Level 14
Group 1:
J02AC01
Group 2:
B01AF01
Effect:
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Fluconazol, einem moderaten CYP3A4 Inhibitor, sind gemäss Herstellerangaben die Cmax und AUC von Rivaroxaban 1.3fach bzw. 1.4fach erhöht. Das Ausmass der Expositionserhöhung wurde als klinisch nicht signifikant beurteilt.
Mechanism:
Fluconazol hemmt CYP3A4 und damit den Abbau von Rivaroxaban.
Measures:
Rivaroxaban und Fluconazol vorsichtig, unter klinischer Kontrolle hinsichtlich Blutungszeichen, gemeinsam anwenden. Gemäss Fachinformation Xarelto ist die gleichzeitige Gabe möglich. |
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| 5979 |
INR-Anstieg nicht ausgeschlossen
Gemäss Herstellerangaben kann es bei Kombination mit Warfar…
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Level 14 |
Grp1: N03AX03
Grp2: B01AA04
|
INR-Anstieg nicht ausgeschlossen
Interaction No:
5979
Relevance:
Level 14
Group 1:
N03AX03
Group 2:
B01AA04
Effect:
Gemäss Herstellerangaben kann es bei Kombination mit Warfarin und Sultiam erforderlich sein, die Warfarindosis zu reduzieren (Warfarin wird über CYP2C9 abgebaut). Via Hemmung von CYP2C9 kann Sultiam potentiell die Plasmakonzentration von Phenprocoumon und damit auch den INR erhöhen. Dies könnte mit…
Mechanism:
Sultiam hemmt CYP2C9, Phenprocoumon wird u.a. via CYP2C9 abgebaut.
Measures:
Bei Hinzufügen von Sultiam zu einer bestehenden Phenprocoumontherapie, bei Dosiserhöhung von Sultiam und Absetzen sicherheitshalber den INR kontrollieren. |
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| 5980 |
INR-Anstieg nicht ausgeschlossen
Gemäss Herstellerangaben kann es bei Kombination mit Warfar…
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Level 14 |
Grp1: N03AX03
Grp2: B01AA07
|
INR-Anstieg nicht ausgeschlossen
Interaction No:
5980
Relevance:
Level 14
Group 1:
N03AX03
Group 2:
B01AA07
Effect:
Gemäss Herstellerangaben kann es bei Kombination mit Warfarin und Sultiam erforderlich sein, die Warfarindosis zu reduzieren (Warfarin wird über CYP2C9 abgebaut). Via Hemmung von CYP2C9 kann Sultiam potentiell die Plasmakonzentration von Acenocoumarol und damit auch den INR erhöhen. Dies könnte mit…
Mechanism:
Sultiam hemmt CYP2C9, Acenocoumarol wird u.a. via CYP2C9 abgebaut.
Measures:
Bei Hinzufügen von Sultiam zu einer bestehenden Acenocoumaroltherapie, bei Dosiserhöhung von Sultiam und Absetzen sicherheitshalber den INR kontrollieren. |
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| 5981 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Level 14 |
Grp1: B01AC22
Grp2: B01AA07
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5981
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AC22
Group 2:
B01AA07
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken auf die Blutgerinnung.
Measures:
Der Patient sollte klinisch auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisiert werden. Blutgerinnungsparameter (INR) regelmässig kontrollieren. Der Hersteller (Efient) rät davon ab, Prasugrel zusammen mit Coumarinderivaten zu verabreichen. |
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| 4500 |
Abgeschwächte Blutdrucksenkung
Durch die reduzierte Nierendurchblutung kommt es zu einer v…
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Level 14 |
Grp1: C09AA08
Grp2: M01AE17
|
Abgeschwächte Blutdrucksenkung
Interaction No:
4500
Relevance:
Level 14
Group 1:
C09AA08
Group 2:
M01AE17
Effect:
Durch die reduzierte Nierendurchblutung kommt es zu einer verminderten blutdrucksenkenden Wirkung und eventuell sogar Verschlechterung der Nierenfunktion.
Mechanism:
NSAR hemmen die Prostaglandingsynthese und die Vasodilatation. Dadurch wird die Nierendurchblutung reduziert.
Measures:
Wenn möglich sollte die Kombination von NSAR und ACE-Hemmern vermieden werden. Wenn die Kombination unumgänglich ist, den Blutdruck und die renale Funktionen monitorisieren. Alternative Analgetika sind Paracetamol oder Opioide. |
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| 5983 |
INR-Anstieg möglich
Via Inhibition von CYP3A4 durch Verapamil ist ein Anstieg d…
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Level 14 |
Grp1: C08DA01
Grp2: B01AA04
|
INR-Anstieg möglich
Interaction No:
5983
Relevance:
Level 14
Group 1:
C08DA01
Group 2:
B01AA04
Effect:
Via Inhibition von CYP3A4 durch Verapamil ist ein Anstieg der Phenprocoumon-Konzentrationen und des INR zu erwarten.
Mechanism:
Verapamil hemmt CYP3A4 und darüber auch den Abbau von Phenprocoumon.
Measures:
Intensives Monitoring des INR nach Hinzufügen, bei Dosisänderung oder nach Absetzen von Verapamil erforderlich. |
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| 6007 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 14 |
Grp1: B01AC04
Grp2: B01AC30
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6007
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AC04
Group 2:
B01AC30
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.
Measures:
Aufgrund des erhöhten Blutungsrisiko den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen und Blutgerinnungsparameter engmaschig monitorisieren. |
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| 5985 |
INR-Anstieg möglich
Gemäss Fachinformation könnte Proguanil die antikoagulatori…
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Level 14 |
Grp1: P01BB51
Grp2: B01AA04
|
INR-Anstieg möglich
Interaction No:
5985
Relevance:
Level 14
Group 1:
P01BB51
Group 2:
B01AA04
Effect:
Gemäss Fachinformation könnte Proguanil die antikoagulatorische Wirkung von Warfarin und anderen Antikoagulantien vom Coumarin-Typ verstärken. In einem Fallbericht kam es bei einer Patientin, die stabil auf Warfarin eingestellt war, 6 Wochen nach Therapiebeginn mit Proguanil zu einer INR-Entgleisun…
Mechanism:
Unklar
Measures:
Ein Verstärkung der antikoagulatorischen Wirkung durch Proguanil kann nicht ausgeschlossen werden. Idealerweise Beginn von Proguanil ca 7-10 Tage vor Reisebeginn und Kontrollen des INR zur Abschätzung des Einflusses auf die Gerinnung. Ggf. Dosisanpassung von Phenprocoumon. Ebenfalls INR-Kontrollen … |
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