Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 7396 |
Erhöhte Nebivololkonzentrationen
Die Nebivololspiegel können erhöht sein. Mögliche Folgen: B…
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Level 15 |
Grp1: D01BA02
Grp2: C07AB12
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Erhöhte Nebivololkonzentrationen
Interaction No:
7396
Relevance:
Level 15
Group 1:
D01BA02
Group 2:
C07AB12
Effect:
Die Nebivololspiegel können erhöht sein. Mögliche Folgen: Bradykardie, Hypotonie, Bronchospasmen und akute Herzinsuffizienz.
Mechanism:
Terbinafin hemmt CYP2D6 und damit auch den Metabolismus von Nebivolol.
Measures:
Blutdruck und Herzfrequenz sicherheitshalber monitorisieren. Da Betablocker eine hohe therapeutische Breite haben, kann die Dosis erst bei Symptomen reduziert werden. Alternative zu Terbinafin wäre zum Beispiel Itraconazol. |
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| 13288 |
Verstärkte Sedation
Wechselwirkung nicht beschrieben. Allerdings wirken beide S…
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Level 15 |
Grp1: M03BX02
Grp2: N05BA12
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Verstärkte Sedation
Interaction No:
13288
Relevance:
Level 15
Group 1:
M03BX02
Group 2:
N05BA12
Effect:
Wechselwirkung nicht beschrieben. Allerdings wirken beide Substanzen ZNS-dämpfend, so dass es zu additiven sedierenden Effekten kommen kann.
Mechanism:
Additive ZNS-Effekte.
Measures:
Sicherheitshalber klinisches Monitoring auf verstärkte zentralnervös-dämpfende Symptome. |
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| 8048 |
Resorptionsverringerung von Propranolol
Unter Einnahme von Colestipol bzw. Colestyramin 2min. vor P…
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Level 15 |
Grp1: C10AC02
Grp2: C07AA05
|
Resorptionsverringerung von Propranolol
Interaction No:
8048
Relevance:
Level 15
Group 1:
C10AC02
Group 2:
C07AA05
Effect:
Unter Einnahme von Colestipol bzw. Colestyramin 2min. vor Propranolol kam es zu einer signifikanten Reduktion der Cmax und AUC von Propranolol.
Mechanism:
Colestipol und Colestyramin sind Anionen austauschende Harze. Es kann daher zur Bindung gleichzeitig verabreichter (anionischer) Arzneistoffe kommen, wodurch deren Resorption vermindert oder verzögert werden kann.
Measures:
Propranolol sollte mindestens eine Stunde vor oder vier Stunden nach der Verabreichung von Anionenaustauscherharzen eingenommen werden. Insbesondere zu Beginn und bei Beendigung der Therapie mit Colestipol/Colestyramin sollten Propranolol-Patienten gut überwacht werden (z.B. Blutdruck). |
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| 14751 |
Verstärkte Sedierung
Die gleichzeitige Anwendung von Diphenhydramin und Benzodia…
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Level 15 |
Grp1: R06AA02
Grp2: N05BA11
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Verstärkte Sedierung
Interaction No:
14751
Relevance:
Level 15
Group 1:
R06AA02
Group 2:
N05BA11
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Diphenhydramin und Benzodiazepinen kann zu additiven zentral-dämpfenden Effekten führen.
Mechanism:
Additive zentralnervöse Wirkungen.
Measures:
Achten auf verstärkte ZNS-Symptome (Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit u.w.). |
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| 7380 |
Erhöhte Mirtazapinkonzentrationen nicht ausgeschlossen
Mirtazapin wird zu einem grossen Teil durch CYP3A4, daneben…
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Level 15 |
Grp1: D01BA02
Grp2: N06AX11
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Erhöhte Mirtazapinkonzentrationen nicht ausgeschlossen
Interaction No:
7380
Relevance:
Level 15
Group 1:
D01BA02
Group 2:
N06AX11
Effect:
Mirtazapin wird zu einem grossen Teil durch CYP3A4, daneben auch durch CYP2D6 zu einem geringeren Teil auch CYP1A2 metabolisiert. Bei Kombination mit einem moderaten CYP2D6-Hemmer ist ein geringer Anstieg der Plasmaspiegel von Mirtazapin nicht ausgeschlossen, das genaue Ausmass und die klinische Re…
Mechanism:
Terbinafin ist ein moderater Inhibitor des CYP 2D6-Isoenzyms, welches an der Metabolisierung von Mirtazapin beteiligt ist. Die klinische Relevanz der Interaktion ist unklar.
Measures:
Sicherheitshalber auf verstärkte Mirtazapin-UAW monitorisieren (Sedation, Blutdruckveränderungen) |
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| 8049 |
Resorptionsverringerung von Propranolol
Unter Einnahme von Colestipol bzw. Colestyramin 2min. vor P…
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Level 15 |
Grp1: C10AC01
Grp2: C07AA05
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Resorptionsverringerung von Propranolol
Interaction No:
8049
Relevance:
Level 15
Group 1:
C10AC01
Group 2:
C07AA05
Effect:
Unter Einnahme von Colestipol bzw. Colestyramin 2min. vor Propranolol kam es zu einer signifikanten Reduktion der Cmax und AUC von Propranolol.
Mechanism:
Colestipol und Colestyramin sind Anionen austauschende Harze. Es kann daher zur Bindung gleichzeitig verabreichter (anionischer) Arzneistoffe kommen, wodurch deren Resorption vermindert oder verzögert werden kann.
Measures:
Propranolol sollte mindestens eine Stunde vor oder vier Stunden nach der Verabreichung von Anionenaustauscherharzen eingenommen werden. Insbesondere zu Beginn und bei Beendigung der Therapie mit Colestipol/Colestyramin sollten Propranolol-Patienten gut überwacht werden (z.B. Blutdruck). |
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| 7497 |
Veränderte Ciclosporinkonzentrationen möglich
Die Ciclosporin-Blutkonzentrationen werden durch die Kombin…
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Level 15 |
Grp1: L04AD01
Grp2: N06AB03
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Veränderte Ciclosporinkonzentrationen möglich
Interaction No:
7497
Relevance:
Level 15
Group 1:
L04AD01
Group 2:
N06AB03
Effect:
Die Ciclosporin-Blutkonzentrationen werden durch die Kombination mit Fluoxetin kaum verändert.
Mechanism:
Fluoxetin hemmt CYP3A4 nur leicht und beeinflusst damit den Metabolismus von Ciclosporin kaum.
Measures:
Die Ciclosporin-Blutkonzentrationen sollten sicherheitshalber periodisch überprüft werden. |
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| 7930 |
Verminderte Moxifloxacinresorption nicht ausgeschlossen
Bei gesunden Probanden konnte kein relevanter Effekt auf di…
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Level 15 |
Grp1: A12AX41
Grp2: J01MA14
|
Verminderte Moxifloxacinresorption nicht ausgeschlossen
Interaction No:
7930
Relevance:
Level 15
Group 1:
A12AX41
Group 2:
J01MA14
Effect:
Bei gesunden Probanden konnte kein relevanter Effekt auf die AUC und Cmax einer Einzeldosis von 400 mg Moxifloxacin p.o. bei gleichzeitiger Gabe von 500 mg oralem Calcium gefolgt von weiteren Calcium-Gaben nach 12 und 24 Stunden nachgewiesen werden. Gemäss Herstellerangaben zeigt Moxifloxacin keine…
Mechanism:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Magnesium, Zink, Aluminium und Eisen bilden mit Moxifloxacin schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption von Moxifloxacin vermindert wird. Für Calcium ist dieser Effekt laut Hersteller nicht in klinisch relevantem Umfang beobachtet worden. Da jedoch auch Calcium a…
Measures:
Es sollte vorsichtshalber ein Zeitabstand von 2h vor bzw. 4h nach Einnahme von oral verabreichten Präparaten, die mehrwertige Kationen enthalten, und Moxifloxacin eingehalten werden. |
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| 11356 |
Keine klinisch relevante Interaktion zu erwarten
Der Einfluss von Bupropion auf den Metabolismus von Atenolo…
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Level 15 |
Grp1: N06AX12
Grp2: C07AB03
|
Keine klinisch relevante Interaktion zu erwarten
Interaction No:
11356
Relevance:
Level 15
Group 1:
N06AX12
Group 2:
C07AB03
Effect:
Der Einfluss von Bupropion auf den Metabolismus von Atenolol wurde bisher nicht untersucht. Da Atenolol überwiegend unverändert über die Nieren ausgeschieden wird, ist keine Wechselwirkung zu erwarten, die mit veränderten Atenololkonzentrationen einhergeht. In der klinischen Anwendung wurde über Bl…
Mechanism:
Bupropion hemmt CYP2D6 stark, Atenolol wird aber überwiegend unverändert renal eliminiert.
Measures:
Blutdruckkontrolle als Vorsichtsmassnahme, sonst keine spezifischen Massnahmen erforderlich. |
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| 8068 |
Erniedrigte Lorazepamkonzentration möglich
Eine mögliche Abnahme der AUC von Lorazepam ist in der Fach…
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Level 15 |
Grp1: J05AR10
Grp2: N05BA06
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Erniedrigte Lorazepamkonzentration möglich
Interaction No:
8068
Relevance:
Level 15
Group 1:
J05AR10
Group 2:
N05BA06
Effect:
Eine mögliche Abnahme der AUC von Lorazepam ist in der Fachinformation für Ritonavir beschrieben, möglicherweise verursacht durch eine Induktion der Glucuronidierung durch Ritonavir.
Mechanism:
Ritonavir ist u.a. ein starker Inhibitor verschiedener CYP-450-Isoenzyme, kann jedoch auch einige UDP-Glucuronosyltrasferasen (UGT) induzieren. Der Metabolismus von Lorazepam erfolgt hauptsächlich durch Glucoronidierung und könnte durch Ritonavir induziert werden.
Measures:
Vorsichtshalber sollte auf Hinweise einer verminderten Wirkung von Lorazepam geachtet werden. |
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| 11547 |
Keine klinisch relevante Interaktion zu erwarten
In Lebermikrosomen hemmte Citalopram den Metoprololmetaboli…
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Level 15 |
Grp1: N06AB04
Grp2: C07AB02
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Keine klinisch relevante Interaktion zu erwarten
Interaction No:
11547
Relevance:
Level 15
Group 1:
N06AB04
Group 2:
C07AB02
Effect:
In Lebermikrosomen hemmte Citalopram den Metoprololmetabolismus nur gering. Zudem führte Escitalopram, das S-Enantiomer von Citalopram, in gesunden Probanden nur zu einem geringgradigen (klinisch nicht relevanten) Anstieg der Metoprololplasmakonzentrationen. Betablocker haben eine grosse therapeuti…
Mechanism:
Citalopram hemmt CYP2D6 nur geringgradig und hat damit nur geringen Einfluss auf den Metabolismus von Metoprolol.
Measures:
Bei Patienten unter Metoprololtherapie, die neu Citalopram in höherer Dosierung erhalten oder bei denen Citalopram abgesetzt wird, sicherheitshalber Blutdruck und Herzfrequenz messen. |
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| 7938 |
Verminderte Moxifloxacinresorption nicht ausgeschlossen
Bei gesunden Probanden konnte kein relevanter Effekt auf di…
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Level 15 |
Grp1: A12CX50
Grp2: J01MA14
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Verminderte Moxifloxacinresorption nicht ausgeschlossen
Interaction No:
7938
Relevance:
Level 15
Group 1:
A12CX50
Group 2:
J01MA14
Effect:
Bei gesunden Probanden konnte kein relevanter Effekt auf die AUC und Cmax einer Einzeldosis von 400 mg Moxifloxacin p.o. bei gleichzeitiger Gabe von 500 mg oralem Calcium gefolgt von weiteren Calcium-Gaben nach 12 und 24 Stunden nachgewiesen werden. Gemäss Herstellerangaben zeigt Moxifloxacin keine…
Mechanism:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Magnesium, Zink, Aluminium und Eisen bilden mit Moxifloxacin schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption von Moxifloxacin vermindert wird. Für Calcium ist dieser Effekt laut Hersteller nicht in klinisch relevantem Umfang beobachtet worden. Da jedoch auch Calcium a…
Measures:
Es sollte vorsichtshalber ein Zeitabstand von 2h vor bzw. 4h nach Einnahme von oral verabreichten Präparaten, die mehrwertige Kationen enthalten, und Moxifloxacin eingehalten werden. |
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| 11369 |
Keine klinisch relevante Interaktion
Es ist nicht zu erwarten, dass es zu einer klinisch relevan…
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Level 15 |
Grp1: C01BD07
Grp2: C10AA03
|
Keine klinisch relevante Interaktion
Interaction No:
11369
Relevance:
Level 15
Group 1:
C01BD07
Group 2:
C10AA03
Effect:
Es ist nicht zu erwarten, dass es zu einer klinisch relevanten Plasmakonzentrationserhöhung von Pravastatin kommt.
Mechanism:
Dronedaron ist ein moderater Hemmer von CYP3A4 und P-Glykoprotein. Pravastatin wird nicht signifikant über CYP metabolisiert. Pravastatin ist zwar ein schwaches Substrat für den P-Glykoprotein-Transporter in der Darmwand, welcher durch Drondenaron gehemmt wird. Es ist aber nicht zu erwarten, dass d…
Measures:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. |
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| 11370 |
Keine bekannte Interaktion
Zwei kleine klinische Studien zeigten keine Zeichen von Myo…
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Level 15 |
Grp1: J05AE02
Grp2: C10AA03
|
Keine bekannte Interaktion
Interaction No:
11370
Relevance:
Level 15
Group 1:
J05AE02
Group 2:
C10AA03
Effect:
Zwei kleine klinische Studien zeigten keine Zeichen von Myopathie oder Rhabdomyolyse bei den Probanden, die Indinavir in Kombination mit Pravastatin über mehrere Wochen einnahmen. Serumkonzentrationen von Pravastatin wurden jedoch nicht untersucht.
Mechanism:
Pravastatin wird nur unwesentlich über CYP3A4 metabolisiert, welches von Indinavir gehemmt wird. Eine Interaktion zwischen Pravastatin und Indinavir ist nicht bekannt.
Measures:
Bei der gleichzeitigen Verabreichung von Indinavir und Pravastatin sollte sicherheitshalber auf Zeichen der Myopathie und Rhabdomyolyse, wie Muskelschwäche, Muskelschmerzen, und verfärbter Urin geachtet werden. |
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| 7855 |
Verringerte Tetrazyklinwirkung
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvale…
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Level 15 |
Grp1: B03AA05
Grp2: J01AA08
|
Verringerte Tetrazyklinwirkung
Interaction No:
7855
Relevance:
Level 15
Group 1:
B03AA05
Group 2:
J01AA08
Effect:
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvalenten Kationen kann sich die Bioverfügbarkeit von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin verringern, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden. Dies kann mit einer Wirkungsabschwächung des Antibiotikums einhergehen.
Mechanism:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Magnesium, Calcium, Aluminium und Eisen bilden mit Tetrazyklinen schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption der Tetrazykline vermindert wird.
Measures:
Gleichzeitige Einnahme von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin mit mehrwertigen Kationen vermeiden. Möglichst grossen Zeitabstand einhalten: Die Tetrazykline sollten mindestens 2 Stunden vor oder 4 Stunden nach oral verabreichten Präparaten, die mehrwertige Kationen enthalten (wie Magnesium, Calc… |
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| 13289 |
Verstärkte Sedation
Wechselwirkung nicht beschrieben. Allerdings wirken beide S…
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Level 15 |
Grp1: N05BA12
Grp2: M03BX02
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Verstärkte Sedation
Interaction No:
13289
Relevance:
Level 15
Group 1:
N05BA12
Group 2:
M03BX02
Effect:
Wechselwirkung nicht beschrieben. Allerdings wirken beide Substanzen ZNS-dämpfend, so dass es zu additiven sedierenden Effekten kommen kann.
Mechanism:
Additive ZNS-Effekte.
Measures:
Sicherheitshalber klinisches Monitoring auf verstärkte zentralnervös-dämpfende Symptome. |
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| 7856 |
Verringerte Tetrazyklinwirkung
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvale…
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Level 15 |
Grp1: A12AX01
Grp2: J01AA02
|
Verringerte Tetrazyklinwirkung
Interaction No:
7856
Relevance:
Level 15
Group 1:
A12AX01
Group 2:
J01AA02
Effect:
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvalenten Kationen kann sich die Bioverfügbarkeit von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin verringern, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden. Dies kann mit einer Wirkungsabschwächung des Antibiotikums einhergehen.
Mechanism:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Magnesium, Calcium, Aluminium und Eisen bilden mit Tetrazyklinen schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption der Tetrazykline vermindert wird.
Measures:
Gleichzeitige Einnahme von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin mit mehrwertigen Kationen vermeiden. Möglichst grossen Zeitabstand einhalten: Die Tetrazykline sollten mindestens 2 Stunden vor oder 4 Stunden nach oral verabreichten Präparaten, die mehrwertige Kationen enthalten (wie Magnesium, Calc… |
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| 7857 |
Verringerte Tetrazyklinwirkung
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvale…
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Level 15 |
Grp1: A12AX01
Grp2: J01AA04
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Verringerte Tetrazyklinwirkung
Interaction No:
7857
Relevance:
Level 15
Group 1:
A12AX01
Group 2:
J01AA04
Effect:
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvalenten Kationen kann sich die Bioverfügbarkeit von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin verringern, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden. Dies kann mit einer Wirkungsabschwächung des Antibiotikums einhergehen.
Mechanism:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Magnesium, Calcium, Aluminium und Eisen bilden mit Tetrazyklinen schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption der Tetrazykline vermindert wird.
Measures:
Gleichzeitige Einnahme von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin mit mehrwertigen Kationen vermeiden. Möglichst grossen Zeitabstand einhalten: Die Tetrazykline sollten mindestens 2 Stunden vor oder 4 Stunden nach oral verabreichten Präparaten, die mehrwertige Kationen enthalten (wie Magnesium, Calc… |
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| 7858 |
Verringerte Tetrazyklinwirkung
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvale…
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Level 15 |
Grp1: A12AX01
Grp2: J01AA08
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Verringerte Tetrazyklinwirkung
Interaction No:
7858
Relevance:
Level 15
Group 1:
A12AX01
Group 2:
J01AA08
Effect:
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvalenten Kationen kann sich die Bioverfügbarkeit von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin verringern, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden. Dies kann mit einer Wirkungsabschwächung des Antibiotikums einhergehen.
Mechanism:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Magnesium, Calcium, Aluminium und Eisen bilden mit Tetrazyklinen schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption der Tetrazykline vermindert wird.
Measures:
Gleichzeitige Einnahme von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin mit mehrwertigen Kationen vermeiden. Möglichst grossen Zeitabstand einhalten: Die Tetrazykline sollten mindestens 2 Stunden vor oder 4 Stunden nach oral verabreichten Präparaten, die mehrwertige Kationen enthalten (wie Magnesium, Calc… |
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| 7822 |
Verringerte Ofloxacinwirkung
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvale…
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Level 15 |
Grp1: A02AD04
Grp2: J01MA01
|
Verringerte Ofloxacinwirkung
Interaction No:
7822
Relevance:
Level 15
Group 1:
A02AD04
Group 2:
J01MA01
Effect:
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvalenten Kationen verringert sich die Bioverfügbarkeit von Ofloxacin, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden. Dies kann mit einer Wirkungsabschwächung des Antibiotikums einhergehen.
Mechanism:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Calcium, Magnesium, Zink, Eisen bilden mit Ofloxacin schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption von Ofloxacin vermindert wird.
Measures:
Gleichzeitige Einnahme von Ofloxacin mit mehrwertigen Kationen vermeiden. Ofloxacin sollte mindestens 2h vor oder 4h nach oral verabreichten Präparaten eingenommen werden, die mehrwertige Kationen enthalten (wie Calcium, Magnesium, Zink, Eisen, Aluminium). |
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| 7821 |
Verringerte Ofloxacinwirkung
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvale…
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Level 15 |
Grp1: A02AD02
Grp2: J01MA01
|
Verringerte Ofloxacinwirkung
Interaction No:
7821
Relevance:
Level 15
Group 1:
A02AD02
Group 2:
J01MA01
Effect:
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvalenten Kationen verringert sich die Bioverfügbarkeit von Ofloxacin, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden. Dies kann mit einer Wirkungsabschwächung des Antibiotikums einhergehen.
Mechanism:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Calcium, Magnesium, Zink, Eisen bilden mit Ofloxacin schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption von Ofloxacin vermindert wird.
Measures:
Gleichzeitige Einnahme von Ofloxacin mit mehrwertigen Kationen vermeiden. Ofloxacin sollte mindestens 2h vor oder 4h nach oral verabreichten Präparaten eingenommen werden, die mehrwertige Kationen enthalten (wie Calcium, Magnesium, Zink, Eisen, Aluminium). |
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| 7943 |
Erniedrigte Venlafaxinkonzentrationen nicht ausgeschlossen
Gemäss Herstellerinformation zeigten Interaktionsstudien ke…
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Level 15 |
Grp1: N03AF01
Grp2: N06AX16
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Erniedrigte Venlafaxinkonzentrationen nicht ausgeschlossen
Interaction No:
7943
Relevance:
Level 15
Group 1:
N03AF01
Group 2:
N06AX16
Effect:
Gemäss Herstellerinformation zeigten Interaktionsstudien keine relevante pharmakokinetische Interaktion zwischen Carbamazepin und Venlafaxin.
Mechanism:
Carbamazepin kann theoretisch den Metabolismus von Venlafaxin via CYP3A4 und CYP2C19 induzieren und die Serumkonzentrationen von Venlafaxin reduzieren.
Measures:
Sicherheitshalber klinische Wirksamkeit von Venlafaxin monitorisieren, bei Hinweise für einen Wirkverlust Serumkonzentrationen von Venlafaxin monitorisieren. |
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| 7944 |
Erhöhte Imipraminkonzentrationen nicht auszuschliessen
Via Inhibition von CYP2C19 können sich theoretisch die Plas…
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Level 15 |
Grp1: N03AX03
Grp2: N06AA02
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Erhöhte Imipraminkonzentrationen nicht auszuschliessen
Interaction No:
7944
Relevance:
Level 15
Group 1:
N03AX03
Group 2:
N06AA02
Effect:
Via Inhibition von CYP2C19 können sich theoretisch die Plasmakonzentrationen von Imipramin erhöhen. Imipramin kann zudem die Krampfschwelle senken. Gemäss Fachinformation ist ggf. die Dosis von Imipramin zu reduzieren.
Mechanism:
Sultiam kann CYP2C19 hemmen, über welches Imipramin z.T. abgebaut wird.
Measures:
Sicherheitshalber auf vermehrte UAW von Imipramin achten (z.B. anticholinerge Symptome wie Mundtrockenheit und Obstipation; Verwirrtheit, Arrhythmien), ggf. die Dosis von Imipramin reduzieren. |
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| 7852 |
Verringerte Tetrazyklinwirkung
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvale…
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Level 15 |
Grp1: A12CC30
Grp2: J01AA08
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Verringerte Tetrazyklinwirkung
Interaction No:
7852
Relevance:
Level 15
Group 1:
A12CC30
Group 2:
J01AA08
Effect:
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvalenten Kationen kann sich die Bioverfügbarkeit von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin verringern, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden. Dies kann mit einer Wirkungsabschwächung des Antibiotikums einhergehen.
Mechanism:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Magnesium, Calcium, Aluminium und Eisen bilden mit Tetrazyklinen schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption der Tetrazykline vermindert wird.
Measures:
Gleichzeitige Einnahme von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin mit mehrwertigen Kationen vermeiden. Möglichst grossen Zeitabstand einhalten: Die Tetrazykline sollten mindestens 2 Stunden vor oder 4 Stunden nach oral verabreichten Präparaten, die mehrwertige Kationen enthalten (wie Magnesium, Calc… |
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| 11557 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Es liegen keine Daten zum Interaktionspotential dieser Komb…
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Level 15 |
Grp1: N06AX03
Grp2: N05AX12
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaction No:
11557
Relevance:
Level 15
Group 1:
N06AX03
Group 2:
N05AX12
Effect:
Es liegen keine Daten zum Interaktionspotential dieser Kombination vor. Möglicherweise additive Sedation.
Mechanism:
Aripiprazol wird primär über CYP2D6 und CYP3A4 metabolisiert, Mianserin wird auch zum Teil über CYP2D6 und CYP3A4 metabolisiert. Aripiprazol hemmt/induziert CYP-Enzyme nicht bekanntermassen, der Einfluss von Mianserin auf CYP ist nicht bekannt.
Measures:
Sicherheitshalber auf vemehrte Nebenwirkungen von Aripiprazol (u.a. EPS, Somnolenz, Tachykardie) und Mianserin (Schäfrigkeit, Hypotonie) achten. |
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