Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 2474 |
Erhöhtes Risiko für für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Unter erhöhten Solifenacinkonzentrationen kann es zu einer …
|
Level 13 |
Grp1: G04BD08
Grp2: J01FA01
|
Erhöhtes Risiko für für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Interaction No:
2474
Relevance:
Level 13
Group 1:
G04BD08
Group 2:
J01FA01
Effect:
Unter erhöhten Solifenacinkonzentrationen kann es zu einer verstärkten Wirkung kommen. Das Risiko für das vermehrte Auftreten unerwünschter anticholinerger Effekte wie Erregung, Akkommodationsstörungen, Mydriasis, Mundtrockenheit, Obstipation, Tachykardie und Miktionsstörungen ist erhöht. Unter The…
Mechanism:
Solifenacin wird in erster Linie über CYP3A4 metabolisiert. Erythromycin ist ein moderater Inhibitor dieses Isoenzyms, sodass die Verstoffwechselung von Solifenacin vermindert wird. Daher kann es zu höheren Konzentrationen kommen. Solifenacin wurde mit Verlängerungen der QTc-Zeit im EKG assoziiert,…
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist sie unumgänglich, sollte die maximale Dosis von Solifenacin auf 5 mg beschränkt werden. Der Patient sollte sorgfältig auf Anzeichen für unerwünschte anticholinerge Wirkungen, verlängerte QTc-Zeit (EKG-Kontrollen), veränderte Nierenfunktion und Hyperkaliä… |
|||
| 2465 |
Schwere Bradyarrythmien
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger T…
|
Level 13 |
Grp1: J05AX14
Grp2: C01BD01
|
Schwere Bradyarrythmien
Interaction No:
2465
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AX14
Group 2:
C01BD01
Effect:
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger Therapie mit Sofosbuvir und Ledipasvir bzw. Sofosbuvir und Daclastavir jeweils in Kombination mit Amiodaron auf. Fatale Fälle wie auch die Notwendigkeit von Herzschrittmacherimplantationen wurden berichtet.
Mechanism:
Der Mechanismus dieser Interaktion ist zur Zeit noch nicht bekannt.
Measures:
Die Kombination ist aufgrund des Risikos für schwerste Bradyarrythmien nicht anzuwenden. Ist eine gleichzeitige Anwendung unumgänglich sollten die Patienten zu Beginn der Kombination die ersten 48h im Spital engmaschig überwacht werden. Laut Hersteller kann die weitere kardiologische Überwachung da… |
|||
| 506 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: J01FA01
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
506
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
J01FA01
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 2466 |
Schwere Bradyarrythmien
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger T…
|
Level 13 |
Grp1: C01BD01
Grp2: J05AX14
|
Schwere Bradyarrythmien
Interaction No:
2466
Relevance:
Level 13
Group 1:
C01BD01
Group 2:
J05AX14
Effect:
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger Therapie mit Sofosbuvir und Ledipasvir bzw. Sofosbuvir und Daclastavir jeweils in Kombination mit Amiodaron auf. Fatale Fälle wie auch die Notwendigkeit von Herzschrittmacherimplantationen wurden berichtet.
Mechanism:
Der Mechanismus dieser Interaktion ist zur Zeit noch nicht bekannt.
Measures:
Die Kombination ist aufgrund des Risikos für schwerste Bradyarrythmien nicht anzuwenden. Ist eine gleichzeitige Anwendung unumgänglich sollten die Patienten zu Beginn der Kombination die ersten 48h im Spital engmaschig überwacht werden. Laut Hersteller kann die weitere kardiologische Überwachung da… |
|||
| 2463 |
Schwere Bradyarrythmien
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger T…
|
Level 13 |
Grp1: J05AX15
Grp2: C01BD01
|
Schwere Bradyarrythmien
Interaction No:
2463
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AX15
Group 2:
C01BD01
Effect:
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger Therapie mit Sofosbuvir und Ledipasvir bzw. Sofosbuvir und Daclastavir jeweils in Kombination mit Amiodaron auf. Fatale Fälle wie auch die Notwendigkeit von Herzschrittmacherimplantationen wurden berichtet.
Mechanism:
Der Mechanismus dieser Interaktion ist zur Zeit noch nicht bekannt.
Measures:
Die Kombination ist aufgrund des Risikos für schwerste Bradyarrythmien nicht anzuwenden. Ist eine gleichzeitige Anwendung unumgänglich sollten die Patienten zu Beginn der Kombination die ersten 48h im Spital engmaschig überwacht werden. Laut Hersteller kann die weitere kardiologische Überwachung da… |
|||
| 505 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Level 13 |
Grp1: G04CA01
Grp2: N07BC02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
505
Relevance:
Level 13
Group 1:
G04CA01
Group 2:
N07BC02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 2464 |
Schwere Bradyarrythmien
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger T…
|
Level 13 |
Grp1: C01BD01
Grp2: J05AX15
|
Schwere Bradyarrythmien
Interaction No:
2464
Relevance:
Level 13
Group 1:
C01BD01
Group 2:
J05AX15
Effect:
Fälle schwerer Bradyarrythmien traten nach gleichzeitiger Therapie mit Sofosbuvir und Ledipasvir bzw. Sofosbuvir und Daclastavir jeweils in Kombination mit Amiodaron auf. Fatale Fälle wie auch die Notwendigkeit von Herzschrittmacherimplantationen wurden berichtet.
Mechanism:
Der Mechanismus dieser Interaktion ist zur Zeit noch nicht bekannt.
Measures:
Die Kombination ist aufgrund des Risikos für schwerste Bradyarrythmien nicht anzuwenden. Ist eine gleichzeitige Anwendung unumgänglich sollten die Patienten zu Beginn der Kombination die ersten 48h im Spital engmaschig überwacht werden. Laut Hersteller kann die weitere kardiologische Überwachung da… |
|||
| 12896 |
Risiko für Serotonintoxizität – reduzierte Analgesie
Es gibt Fallberichte, in denen das Auftreten eines Serotoni…
|
Level 13 |
Grp1: N02AX02
Grp2: N06AB05
|
Risiko für Serotonintoxizität – reduzierte Analgesie
Interaction No:
12896
Relevance:
Level 13
Group 1:
N02AX02
Group 2:
N06AB05
Effect:
Es gibt Fallberichte, in denen das Auftreten eines Serotoninsyndroms in der Kombination aus Tramadol und Paroxetin beschrieben wird. Da Tramadol über CYP2D6 zur analgetisch aktiven Substanz M1 metabolisiert und CYP2D6 von Paroxetin gehemmt wird, kann eine verminderte Analgesie resultieren und durc…
Mechanism:
Paroxetin ist ein starker Hemmer von CYP2D6 und kann dadurch den Abbau von Tramadol hemmen. Zudem wirken beiden Substanzen auf das Serotoninsystem.
Measures:
Kombination meiden. Falls diese zwingend erforderlich ist, Patienten sorgfältig auf ausreichende Analgesie und Zeichen einer Serotonintoxizität überwachen (u.a. Hyperreflexie, ZNS-Symptome, Myoklonus, vermehrtes Schwitzen) und möglichst niedrige Dosierung von Paroxetin einsetzen (dosisabhängiger Ef… |
|||
| 2471 |
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Unter Gabe von Ketoconazol, ebenfalls einem starken CYP3A4-…
|
Level 13 |
Grp1: J01FA09
Grp2: G04BD08
|
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Interaction No:
2471
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA09
Group 2:
G04BD08
Effect:
Unter Gabe von Ketoconazol, ebenfalls einem starken CYP3A4-Inhibitor, kam es zu einer Verdoppelung der AUC von Solifenacin. Unter erhöhten Konzentrationen kann es zu einer verstärkten Wirkung von Solifenacin kommen. Das Risiko für das vermehrte Auftreten unerwünschter anticholinerger Effekte wie Er…
Mechanism:
Solifenacin wird in erster Linie über CYP3A4 metabolisiert. Clarithromycin ist ein starker Inhibitor dieses Isoenzyms, sodass die Verstoffwechselung von Solifenacin vermindert wird. Daher kann es zu höheren Konzentrationen kommen. Solifenacin wurde mit Verlängerungen der QTc-Zeit im EKG assoziiert,…
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist sie unumgänglich, sollte die maximale Dosis von Solifenacin auf 5 mg beschränkt werden. Der Patient sollte sorgfältig auf Anzeichen für unerwünschte anticholinerge Wirkungen und verlängerte QTc-Zeit (EKG-Kontrollen), veränderte Nierenfunktion und Hyperka… |
|||
| 504 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: G04CA01
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
504
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
G04CA01
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 2461 |
Verlängerung der QT-Zeit
Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die glei…
|
Level 13 |
Grp1: J05AC04
Grp2: C07AA07
|
Verlängerung der QT-Zeit
Interaction No:
2461
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AC04
Group 2:
C07AA07
Effect:
Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die gleichzeitige Anwendung mit QT-verlängernden Arzneimitteln wie Sotalol kontraindiziert. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Tors…
Mechanism:
Unter dem Klasse III-Antiarrhythmikum Sotalol können QT-Verlängerungen und Arrythmien auftreten. Das Risiko für Torsades de pointes ist erhöht. In Kombination mit Amantadin kann es zu einer additiven Verlängerung der QT-Zeit kommen.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung dennoch gegeben werden, sind regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit sowie engmaschige Monitorisierung der Elektrolytkonzentrationen (insbesondere Kalium und Magnesium) notwendig. |
|||
| 2462 |
Verlängerung der QT-Zeit
Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die glei…
|
Level 13 |
Grp1: C07AA07
Grp2: J05AC04
|
Verlängerung der QT-Zeit
Interaction No:
2462
Relevance:
Level 13
Group 1:
C07AA07
Group 2:
J05AC04
Effect:
Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die gleichzeitige Anwendung mit QT-verlängernden Arzneimitteln wie Sotalol kontraindiziert. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Tors…
Mechanism:
Unter dem Klasse III-Antiarrhythmikum Sotalol können QT-Verlängerungen und Arrythmien auftreten. Das Risiko für Torsades de pointes ist erhöht. In Kombination mit Amantadin kann es zu einer additiven Verlängerung der QT-Zeit kommen.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung dennoch gegeben werden, sind regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit sowie engmaschige Monitorisierung der Elektrolytkonzentrationen (insbesondere Kalium und Magnesium) notwendig. |
|||
| 2472 |
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Unter Gabe von Ketoconazol, ebenfalls einem starken CYP3A4-…
|
Level 13 |
Grp1: G04BD08
Grp2: J01FA09
|
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Interaction No:
2472
Relevance:
Level 13
Group 1:
G04BD08
Group 2:
J01FA09
Effect:
Unter Gabe von Ketoconazol, ebenfalls einem starken CYP3A4-Inhibitor, kam es zu einer Verdoppelung der AUC von Solifenacin. Unter erhöhten Konzentrationen kann es zu einer verstärkten Wirkung von Solifenacin kommen. Das Risiko für das vermehrte Auftreten unerwünschter anticholinerger Effekte wie Er…
Mechanism:
Solifenacin wird in erster Linie über CYP3A4 metabolisiert. Clarithromycin ist ein starker Inhibitor dieses Isoenzyms, sodass die Verstoffwechselung von Solifenacin vermindert wird. Daher kann es zu höheren Konzentrationen kommen. Solifenacin wurde mit Verlängerungen der QTc-Zeit im EKG assoziiert,…
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist sie unumgänglich, sollte die maximale Dosis von Solifenacin auf 5 mg beschränkt werden. Der Patient sollte sorgfältig auf Anzeichen für unerwünschte anticholinerge Wirkungen und verlängerte QTc-Zeit (EKG-Kontrollen), veränderte Nierenfunktion und Hyperka… |
|||
| 2392 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmu…
|
Level 13 |
Grp1: C01BD01
Grp2: N06AX16
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
2392
Relevance:
Level 13
Group 1:
C01BD01
Group 2:
N06AX16
Effect:
Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmusstörungen und insbesondere von Torsades de pointes.
Mechanism:
Bei gleichzeitiger Anwendung von Venlafaxin mit Amiodaron, welche beide CYP3A4 und CYP2D6 hemmen ist eine erhöhte Plasmakonzentration von Venlafaxin zu erwarten. Besondere Vorsicht ist bei der Kombination aufgrund der langen Halbwertszeit von Amiodaron geboten. Die Verabreichung von Venlafaxin soll…
Measures:
Die Kombination sollte vermeiden werden, gemäss Fachinformation für Cordarone® ist die Kombination Amiodaron/Venlafaxin sogar kontraindiziert. Eine Alternative für Venlafaxin könnte Duloxetin sein, welches bisher nicht mit QT-Zeit-Verlängerung assoziiert wurde. |
|||
| 2393 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmu…
|
Level 13 |
Grp1: N06AX16
Grp2: C01BD01
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
2393
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AX16
Group 2:
C01BD01
Effect:
Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmusstörungen und insbesondere von Torsades de pointes.
Mechanism:
Bei gleichzeitiger Anwendung von Venlafaxin mit Amiodaron, welche beide CYP3A4 und CYP2D6 hemmen ist eine erhöhte Plasmakonzentration von Venlafaxin zu erwarten. Besondere Vorsicht ist bei der Kombination aufgrund der langen Halbwertszeit von Amiodaron geboten. Die Verabreichung von Venlafaxin soll…
Measures:
Die Kombination sollte vermeiden werden, gemäss Fachinformation für Cordarone® ist die Kombination Amiodaron/Venlafaxin sogar kontraindiziert. Eine Alternative für Venlafaxin könnte Duloxetin sein, welches bisher nicht mit QT-Zeit-Verlängerung assoziiert wurde. |
|||
| 2388 |
Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse
Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fa…
|
Level 13 |
Grp1: J05AE03
Grp2: C01BD01
|
Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse
Interaction No:
2388
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE03
Group 2:
C01BD01
Effect:
Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fachinformation für Norvir® kontraindiziert. In der Fachinformation für Cordarone werden Vorsichtsmassnahmen gefordert, wenn eine gleichzeitige Gabe mit Ritonavir erfolgen soll. Es besteht ein erhöhtes Risiko für toxische Effekte durch Amioda…
Mechanism:
Ritonavir ist ein starker Inhibitor unter anderem der CYP3A4 und CPY2D6-Isoenzyme und kann darüber den Metabolismus von Amiodaron hemmen, welches u.a. über CYP3A4 metabolisiert wird. Durch eine Hemmung des Metabolismus von Amiodaron kann dessen Exposition erhöht sein.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist die Kombination zwingend notwendig, sind Vorsichtsmassnahmen unerlässlich: initial niedrige Amiodaron-Dosierung, EKG-Kontrollen, Kontrolle der Amiodaron-(-und Desethylamiodaron-)Serumkonzentration. |
|||
| 2380 |
Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt mög…
|
Level 13 |
Grp1: N05AH02
Grp2: N07BC02
|
Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
Interaction No:
2380
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05AH02
Group 2:
N07BC02
Effect:
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt möglich, durch den das Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien (Torsade de pointes) erhöht ist. Clozapin kann die zentralen Wirkungen von Alkohol, MAO-Hemmern und die dämpfende Wirkung von Narkotika, Antihistaminika und Benzodiazepinen erh…
Mechanism:
Methadon und Clozapin können jeweils das QTc-Intervall im EKG verlängern.
Measures:
Kombination vermeiden. Falls Kombination jedoch zwingend erforderlich ist, engmaschige EKG-Kontrolle der QTc-Zeit und von ZNS-dämpfenden unerwünschten Wirkungen. |
|||
| 16 |
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe…
|
Level 13 |
Grp1: J05AE01
Grp2: G04BD10
|
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Interaction No:
16
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE01
Group 2:
G04BD10
Effect:
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Darifenacin und starken CYP-3A4- bzw. starken P-Glykoprotein-Inhibitoren kontraindiziert. Da CYP3A4 nach Gabe höherer Dosen Darifenacin noch stärker am Metabolismus beteiligt zu sein scheint, ist anzunehmen, dass das Ausmass der unerwü…
Mechanism:
Darifenacin wird hauptsächlich durch die beiden CYP-Isoenzyme CYP3A4 und CYP2D6 metabolisiert, P-Glykoprotein ist am Transport beteiligt. Saquinavir (geboostert mit Ritonavir) ist ein starker CYP3A4-Inhibitor und hemmt auch CYP2D6 und P-Glykoprotein, sodass der Abbau von Darifenacin gehemmt sein …
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie gegeben werden, sollte eine niedrige Darifenacin-Dosis gegeben werden und eine engmaschige Monitorisierung bezüglich anticholinerger Nebenwirkungen durchgeführt werden. |
|||
| 2381 |
Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt mög…
|
Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: N05AH02
|
Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
Interaction No:
2381
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
N05AH02
Effect:
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt möglich, durch den das Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien (Torsade de pointes) erhöht ist. Clozapin kann die zentralen Wirkungen von Alkohol, MAO-Hemmern und die dämpfende Wirkung von Narkotika, Antihistaminika und Benzodiazepinen erh…
Mechanism:
Methadon und Clozapin können jeweils das QTc-Intervall im EKG verlängern.
Measures:
Kombination vermeiden. Falls Kombination jedoch zwingend erforderlich ist, engmaschige EKG-Kontrolle der QTc-Zeit und von ZNS-dämpfenden unerwünschten Wirkungen. |
|||
| 2389 |
Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse
Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fa…
|
Level 13 |
Grp1: J05AR10
Grp2: C01BD01
|
Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse
Interaction No:
2389
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AR10
Group 2:
C01BD01
Effect:
Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fachinformation für Norvir® kontraindiziert. In der Fachinformation für Cordarone werden Vorsichtsmassnahmen gefordert, wenn eine gleichzeitige Gabe mit Ritonavir erfolgen soll. Es besteht ein erhöhtes Risiko für toxische Effekte durch Amioda…
Mechanism:
Ritonavir ist ein starker Inhibitor unter anderem der CYP3A4 und CPY2D6-Isoenzyme und kann darüber den Metabolismus von Amiodaron hemmen, welches u.a. über CYP3A4 metabolisiert wird. Durch eine Hemmung des Metabolismus von Amiodaron kann dessen Exposition erhöht sein.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist die Kombination zwingend notwendig, sind Vorsichtsmassnahmen unerlässlich: initial niedrige Amiodaron-Dosierung, EKG-Kontrollen, Kontrolle der Amiodaron-(-und Desethylamiodaron-)Serumkonzentration. |
|||
| 6027 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
|
Level 13 |
Grp1: M01AB08
Grp2: B01AA07
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6027
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AB08
Group 2:
B01AA07
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
|||
| 12926 |
Risiko für Serotonintoxizität – erhöhte Venlafaxinkonzentrationen
Durch die additive Wirkung auf das serotonerge System im ZN…
|
Level 13 |
Grp1: N06AX16
Grp2: N06AB03
|
Risiko für Serotonintoxizität – erhöhte Venlafaxinkonzentrationen
Interaction No:
12926
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AX16
Group 2:
N06AB03
Effect:
Durch die additive Wirkung auf das serotonerge System im ZNS erhöht sich die Gefahr einer ZNS-Toxizität und das Risiko eines Serotonin-Syndroms nimmt zu. Das Risiko steigt mit der Dosis. Mögliche Symptome: Verwirrtheit, Erregung, Angst, Schwitzen, Hyperthermie, Diarrhoe, Übelkeit, Blutdruckschwanku…
Mechanism:
Sowohl Venlafaxin als auch Fluoxetin wirken auf das Serotoninsystem und können die QT-Zeit verlängern. Zudem kann Fluoxetin den Abbau von Venlafaxin über CYP2D6 hemmen.
Measures:
Ist die Kombination unumgänglich, Monitoring auf Zeichen einer serotonergen Überstimulation. Dies insbesondere bei Therapiebeginn und Dosissteigerung. Niedrigere Startdosierungen wählen. Auch eine QT-Zeit-Kontrolle sollte erfolgen. |
|||
| 12930 |
Serotonin-Toxizität nicht ausgeschlossen
Möglicherweise erhöhtes Risiko für serotonerge UAW wie Hype…
|
Level 13 |
Grp1: N06AG02
Grp2: N03AF01
|
Serotonin-Toxizität nicht ausgeschlossen
Interaction No:
12930
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AG02
Group 2:
N03AF01
Effect:
Möglicherweise erhöhtes Risiko für serotonerge UAW wie Hyperthermie, Hyperreflexie, Myoklonus, Hypertonie, Diaphorese, Verwirrtheit. Allerdings gibt es in der Literatur noch keine Hinweise auf diese Interaktion. Für Carbamazepin wird eine Hemmung des Serotonin-Uptakes nicht ausgeschlossen, in Kombi…
Mechanism:
Additive serotonerge Effekte
Measures:
Die Kombination sollte sicherheitshalber vermieden werden und gemäss Hersteller-Angaben (Carbamazepin) ist die Kombination von Carbamazepin mit MAO-Hemmern sogar kontraindiziert. Ein MAO-Hemmer sollte demnach mindestens 2 Wochen vor Therapiebeginn mit Carbamazepin abgesetzt werden. Es wird dabei ni… |
|||
| 12931 |
Serotonin-Toxizität nicht ausgeschlossen
Möglicherweise erhöhtes Risiko für serotonerge UAW wie Hype…
|
Level 13 |
Grp1: N03AF01
Grp2: N04BD01
|
Serotonin-Toxizität nicht ausgeschlossen
Interaction No:
12931
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AF01
Group 2:
N04BD01
Effect:
Möglicherweise erhöhtes Risiko für serotonerge UAW wie Hyperthermie, Hyperreflexie, Myoklonus, Hypertonie, Diaphorese, Verwirrtheit. Allerdings gibt es in der Literatur noch keine Hinweise auf diese Interaktion. Für Carbamazepin wird eine Hemmung des Serotonin-Uptakes nicht ausgeschlossen, in Kombi…
Mechanism:
Additive serotonerge Effekte
Measures:
Die Kombination sollte sicherheitshalber vermieden werden und gemäss Hersteller-Angaben (Carbamazepin) ist die Kombination von Carbamazepin mit MAO-Hemmern sogar kontraindiziert. Ein MAO-Hemmer sollte demnach mindestens 2 Wochen vor Therapiebeginn mit Carbamazepin abgesetzt werden. Es wird dabei ni… |
|||
| 6310 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
|
Level 13 |
Grp1: B01AB04
Grp2: M01AE51
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6310
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AB04
Group 2:
M01AE51
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit therapeutischen Dosierungen von Heparinen vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird nicht in einem veränderten INR abgebildet.… |
|||