Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 5861 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
|
Level 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: N02BA01
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5861
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC22
Group 2:
N02BA01
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
|||
| 5858 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Level 13 |
Grp1: B01AA04
Grp2: B01AB05
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5858
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AA04
Group 2:
B01AB05
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. Die erhöhte Blutungsneigung zeigt sich nur teilweise in einem veränderten INR. |
|||
| 5855 |
INR-Abfall
In der Kombination mit Warfarin führte Bosentan zu deutlich…
|
Level 13 |
Grp1: C02KX01
Grp2: B01AA04
|
INR-Abfall
Interaction No:
5855
Relevance:
Level 13
Group 1:
C02KX01
Group 2:
B01AA04
Effect:
In der Kombination mit Warfarin führte Bosentan zu deutlichen Abfällen des INR, die eine Erhöhung der Warfarin-Dosis erforderten. Auch in Kombination mit Phenprocoumon ist ein Abfall der Phenprocoumon-Konzentrationen und eine verminderte antikoagulatorische Aktivität zu erwarten.
Mechanism:
Bosentan induziert CYP2C9 und 3A4 und damit auch den Metabolismus von Phenprocoumon.
Measures:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, bei Dosisänderung oder nach Absetzen von Bosentan. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
|||
| 5859 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Level 13 |
Grp1: B01AB05
Grp2: B01AA04
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5859
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AB05
Group 2:
B01AA04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. Die erhöhte Blutungsneigung zeigt sich nur teilweise in einem veränderten INR. |
|||
| 5809 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclospo…
|
Level 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: C09XA53
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
5809
Relevance:
Level 13
Group 1:
L04AD01
Group 2:
C09XA53
Effect:
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclosporin wurde eine Erhöhung der Cmax um das 2,5fache und eine Verfünffachung der AUC von Aliskiren beobachtet. Gemäss Fachinformation war das pharmakokinetische Profil von Ciclosporin dagegen nicht signifikant verändert. Unter erhöhten Aliskire…
Mechanism:
Ciclosporin A ist ein starker Hemmer des P-Glykoproteins. Aliskiren ist Substrat von P-gp, das den wichtigsten Effluxtransporter für die Resorption und Verteilung des Arzneistoffes darstellt. Daher kann es zu erhöhten Konzentrationen von Aliskiren kommen.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden, der Hersteller (Aliskiren) rät von der Kombination ab. Ist unter Gabe von Ciclosporin eine antihypertensive Therapie notwendig, sollte patientenindividuell der Einsatz anderer Antihypertensiva unter sorgfältiger Monitorisierung des Blutdruckes erwogen werden. |
|||
| 5808 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclospo…
|
Level 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: C09XA52
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
5808
Relevance:
Level 13
Group 1:
L04AD01
Group 2:
C09XA52
Effect:
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclosporin wurde eine Erhöhung der Cmax um das 2,5fache und eine Verfünffachung der AUC von Aliskiren beobachtet. Gemäss Fachinformation war das pharmakokinetische Profil von Ciclosporin dagegen nicht signifikant verändert. Unter erhöhten Aliskire…
Mechanism:
Ciclosporin A ist ein starker Hemmer des P-Glykoproteins. Aliskiren ist Substrat von P-gp, das den wichtigsten Effluxtransporter für die Resorption und Verteilung des Arzneistoffes darstellt. Daher kann es zu erhöhten Konzentrationen von Aliskiren kommen.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden, der Hersteller (Aliskiren) rät von der Kombination ab. Ist unter Gabe von Ciclosporin eine antihypertensive Therapie notwendig, sollte patientenindividuell der Einsatz anderer Antihypertensiva unter sorgfältiger Monitorisierung des Blutdruckes erwogen werden. |
|||
| 5810 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclospo…
|
Level 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: C09XA54
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
5810
Relevance:
Level 13
Group 1:
L04AD01
Group 2:
C09XA54
Effect:
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclosporin wurde eine Erhöhung der Cmax um das 2,5fache und eine Verfünffachung der AUC von Aliskiren beobachtet. Gemäss Fachinformation war das pharmakokinetische Profil von Ciclosporin dagegen nicht signifikant verändert. Unter erhöhten Aliskire…
Mechanism:
Ciclosporin A ist ein starker Hemmer des P-Glykoproteins. Aliskiren ist Substrat von P-gp, das den wichtigsten Effluxtransporter für die Resorption und Verteilung des Arzneistoffes darstellt. Daher kann es zu erhöhten Konzentrationen von Aliskiren kommen.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden, der Hersteller (Aliskiren) rät von der Kombination ab. Ist unter Gabe von Ciclosporin eine antihypertensive Therapie notwendig, sollte patientenindividuell der Einsatz anderer Antihypertensiva unter sorgfältiger Monitorisierung des Blutdruckes erwogen werden. |
|||
| 5860 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
|
Level 13 |
Grp1: N02BA01
Grp2: B01AC22
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5860
Relevance:
Level 13
Group 1:
N02BA01
Group 2:
B01AC22
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
|||
| 5874 |
Verminderte Clopidogrelwirkung
Clopidogrel ist ein Prodrug und wird u.a. über CYP2C19 akti…
|
Level 13 |
Grp1: N06AG02
Grp2: B01AC04
|
Verminderte Clopidogrelwirkung
Interaction No:
5874
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AG02
Group 2:
B01AC04
Effect:
Clopidogrel ist ein Prodrug und wird u.a. über CYP2C19 aktiviert. Durch die CYP2C19-Hemmung kann es zu einer verminderten antikoagulatorischen Wirkung kommen.
Mechanism:
Moclobemid hemmt CYP2C19 und damit auch den Metabolismus von Clopidogrel.
Measures:
Die Kombination von Clopidogrel und Moclobemid meiden. |
|||
| 5788 |
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Rasagilin is…
|
Level 13 |
Grp1: N04BD02
Grp2: J01XX08
|
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Interaction No:
5788
Relevance:
Level 13
Group 1:
N04BD02
Group 2:
J01XX08
Effect:
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Rasagilin ist gemässs Schweizer Fachinformation für Rasagilin kontraindiziert. Es besteht ein erhöhtes Risiko einer übermässigen nicht-selektiven MAO-Hemmung, die zu schweren Blutdruckentgleisungen führen kann. Auch Kopfschmerzen, Erbrechen oder Krampf…
Mechanism:
In Kombination von Linezolid (schwacher, reversibler, nicht-selektiver MAO-Hemmer ) und Rasagilin (selektiver, irreversibler MAO-B-Hemmer) kann es zu einer additiven Hemmung der Monoaminoxidasen kommen.
Measures:
Die Kombination ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Zwischen dem Absetzen von Rasagilin und dem Beginn einer Behandlung mit anderen MAO-Hemmern sollten mindestens 14 Tage liegen. |
|||
| 5787 |
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Rasagilin is…
|
Level 13 |
Grp1: J01XX08
Grp2: N04BD02
|
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Interaction No:
5787
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01XX08
Group 2:
N04BD02
Effect:
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Rasagilin ist gemässs Schweizer Fachinformation für Rasagilin kontraindiziert. Es besteht ein erhöhtes Risiko einer übermässigen nicht-selektiven MAO-Hemmung, die zu schweren Blutdruckentgleisungen führen kann. Auch Kopfschmerzen, Erbrechen oder Krampf…
Mechanism:
In Kombination von Linezolid (schwacher, reversibler, nicht-selektiver MAO-Hemmer ) und Rasagilin (selektiver, irreversibler MAO-B-Hemmer) kann es zu einer additiven Hemmung der Monoaminoxidasen kommen.
Measures:
Die Kombination ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Zwischen dem Absetzen von Rasagilin und dem Beginn einer Behandlung mit anderen MAO-Hemmern sollten mindestens 14 Tage liegen. |
|||
| 5789 |
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Selegilin is…
|
Level 13 |
Grp1: J01XX08
Grp2: N04BD01
|
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Interaction No:
5789
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01XX08
Group 2:
N04BD01
Effect:
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Selegilin ist gemässs Deutscher Fachinformation kontraindiziert. Es besteht ein erhöhtes Risiko einer übermässigen nicht-selektiven MAO-Hemmung, die zu schweren Blutdruckentgleisungen führen kann.
Mechanism:
In Kombination von Linezolid (schwacher, reversibler, nicht-selektiver MAO-Hemmer ) und Selegilin (selektiver, irreversibler MAO-B-Hemmer) kann es zu einer additiven Hemmung der Monoaminoxidasen kommen.
Measures:
Die Kombination ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Zwischen dem Absetzen von Selegilin und dem Beginn einer Behandlung mit anderen MAO-Hemmern sollten mindestens 14 Tage liegen. |
|||
| 4815 |
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. All…
|
Level 13 |
Grp1: J01FA01
Grp2: G04CA01
|
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Interaction No:
4815
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA01
Group 2:
G04CA01
Effect:
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Allerdings bewirkte Ketoconazol, ein anderer starker Hemmer von CYP3A4, in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope. Zudem additive Verlänger…
Mechanism:
Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Hemmer von CYP3A4 können darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.
Measures:
Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck, EKG und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren. |
|||
| 4814 |
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. All…
|
Level 13 |
Grp1: G04CA01
Grp2: J01FA09
|
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Interaction No:
4814
Relevance:
Level 13
Group 1:
G04CA01
Group 2:
J01FA09
Effect:
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Allerdings bewirkte Ketoconazol, ein anderer starker Hemmer von CYP3A4, in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope. Zudem additive Verlänger…
Mechanism:
Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Hemmer von CYP3A4 können darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.
Measures:
Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck, EKG und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren. |
|||
| 4816 |
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. All…
|
Level 13 |
Grp1: G04CA01
Grp2: J01FA01
|
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Interaction No:
4816
Relevance:
Level 13
Group 1:
G04CA01
Group 2:
J01FA01
Effect:
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Allerdings bewirkte Ketoconazol, ein anderer starker Hemmer von CYP3A4, in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope. Zudem additive Verlänger…
Mechanism:
Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Hemmer von CYP3A4 können darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.
Measures:
Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck, EKG und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren. |
|||
| 5790 |
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Selegilin is…
|
Level 13 |
Grp1: N04BD01
Grp2: J01XX08
|
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Interaction No:
5790
Relevance:
Level 13
Group 1:
N04BD01
Group 2:
J01XX08
Effect:
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Selegilin ist gemässs Deutscher Fachinformation kontraindiziert. Es besteht ein erhöhtes Risiko einer übermässigen nicht-selektiven MAO-Hemmung, die zu schweren Blutdruckentgleisungen führen kann.
Mechanism:
In Kombination von Linezolid (schwacher, reversibler, nicht-selektiver MAO-Hemmer ) und Selegilin (selektiver, irreversibler MAO-B-Hemmer) kann es zu einer additiven Hemmung der Monoaminoxidasen kommen.
Measures:
Die Kombination ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Zwischen dem Absetzen von Selegilin und dem Beginn einer Behandlung mit anderen MAO-Hemmern sollten mindestens 14 Tage liegen. |
|||
| 11 |
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe…
|
Level 13 |
Grp1: J02AC03
Grp2: G04BD10
|
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Interaction No:
11
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC03
Group 2:
G04BD10
Effect:
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Darifenacin und starken CYP-3A4- bzw. starken P-Glykoprotein-Inhibitoren kontraindiziert. Da CYP3A4 nach Gabe höherer Dosen Darifenacin noch stärker am Metabolismus beteiligt zu sein scheint, ist anzunehmen, dass das Ausmass der unerwü…
Mechanism:
Darifenacin wird hauptsächlich durch die beiden CYP-Isoenzyme CYP3A4 und CYP2D6 metabolisiert. Voriconazol ist ein starker CYP-3A-Inhibitor und hemmt auch P-Glykoprotein, sodass der Abbau von Darifenacin gehemmt sein kann und erhöhte Arzneistoffkonzentrationen auftreten können.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie gegeben werden, sollte eine niedrige Darifenacin-Dosis gegeben werden und eine engmaschige Monitorisierung bezüglich anticholinerger Nebenwirkungen durchgeführt werden. |
|||
| 4813 |
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. All…
|
Level 13 |
Grp1: J01FA09
Grp2: G04CA01
|
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Interaction No:
4813
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA09
Group 2:
G04CA01
Effect:
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Allerdings bewirkte Ketoconazol, ein anderer starker Hemmer von CYP3A4, in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope. Zudem additive Verlänger…
Mechanism:
Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Hemmer von CYP3A4 können darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.
Measures:
Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck, EKG und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren. |
|||
| 5807 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclospo…
|
Level 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: C09XA02
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
5807
Relevance:
Level 13
Group 1:
L04AD01
Group 2:
C09XA02
Effect:
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Aliksiren und Ciclosporin wurde eine Erhöhung der Cmax um das 2,5fache und eine Verfünffachung der AUC von Aliskiren beobachtet. Gemäss Fachinformation war das pharmakokinetische Profil von Ciclosporin dagegen nicht signifikant verändert. Unter erhöhten Aliskire…
Mechanism:
Ciclosporin A ist ein starker Hemmer des P-Glykoproteins. Aliskiren ist Substrat von P-gp, das den wichtigsten Effluxtransporter für die Resorption und Verteilung des Arzneistoffes darstellt. Daher kann es zu erhöhten Konzentrationen von Aliskiren kommen.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden, der Hersteller (Aliskiren) rät von der Kombination ab. Ist unter Gabe von Ciclosporin eine antihypertensive Therapie notwendig, sollte patientenindividuell der Einsatz anderer Antihypertensiva unter sorgfältiger Monitorisierung des Blutdruckes erwogen werden. |
|||
| 5876 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
|
Level 13 |
Grp1: M01AB01
Grp2: B01AC04
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5876
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AB01
Group 2:
B01AC04
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
|||
| 6066 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
|
Level 13 |
Grp1: B01AA04
Grp2: M01AE02
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6066
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AA04
Group 2:
M01AE02
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
|||
| 2660 |
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Ketoconazol, ein starker Hemmer von CYP3A4, bewirkte in Stu…
|
Level 13 |
Grp1: J02AC03
Grp2: G04CA01
|
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Interaction No:
2660
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC03
Group 2:
G04CA01
Effect:
Ketoconazol, ein starker Hemmer von CYP3A4, bewirkte in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope. Die Kombination mit anderen Azol-Antimykotika wurde in Studien noch nicht untersucht. Aufgrund des …
Mechanism:
Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Hemmer von CYP3A4 können darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.
Measures:
Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren. |
|||
| 2658 |
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Ketoconazol, ein starker Hemmer von CYP3A4, bewirkte in Stu…
|
Level 13 |
Grp1: J02AC02
Grp2: G04CA01
|
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Interaction No:
2658
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC02
Group 2:
G04CA01
Effect:
Ketoconazol, ein starker Hemmer von CYP3A4, bewirkte in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope. Die Kombination mit anderen Azol-Antimykotika wurde in Studien noch nicht untersucht. Aufgrund des …
Mechanism:
Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Hemmer von CYP3A4 können darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.
Measures:
Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren. |
|||
| 2657 |
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Ketoconazol, ein starker Hemmer von CYP3A4, bewirkte in Stu…
|
Level 13 |
Grp1: J02AB02
Grp2: G04CA01
|
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Interaction No:
2657
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AB02
Group 2:
G04CA01
Effect:
Ketoconazol, ein starker Hemmer von CYP3A4, bewirkte in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope. Die Kombination mit anderen Azol-Antimykotika wurde in Studien noch nicht untersucht. Aufgrund des …
Mechanism:
Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Hemmer von CYP3A4 können darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.
Measures:
Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren. |
|||
| 2659 |
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Ketoconazol, ein starker Hemmer von CYP3A4, bewirkte in Stu…
|
Level 13 |
Grp1: J02AC04
Grp2: G04CA01
|
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Interaction No:
2659
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC04
Group 2:
G04CA01
Effect:
Ketoconazol, ein starker Hemmer von CYP3A4, bewirkte in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope. Die Kombination mit anderen Azol-Antimykotika wurde in Studien noch nicht untersucht. Aufgrund des …
Mechanism:
Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Hemmer von CYP3A4 können darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.
Measures:
Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren. |
|||