Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 5885 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 13 |
Grp1: B01AB04
Grp2: B01AF01
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5885
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AB04
Group 2:
B01AF01
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Die Kombination von Rivaroxaban mit Dalteparin vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten engmaschig auf Blutungen, insbesondere im Gastrointestinaltrakt, überwachen und Blutgerinnungsparameter (INR) engmaschig monitorisieren. |
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| 2389 |
Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse
Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fa…
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Level 13 |
Grp1: J05AR10
Grp2: C01BD01
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Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse
Interaction No:
2389
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AR10
Group 2:
C01BD01
Effect:
Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fachinformation für Norvir® kontraindiziert. In der Fachinformation für Cordarone werden Vorsichtsmassnahmen gefordert, wenn eine gleichzeitige Gabe mit Ritonavir erfolgen soll. Es besteht ein erhöhtes Risiko für toxische Effekte durch Amioda…
Mechanism:
Ritonavir ist ein starker Inhibitor unter anderem der CYP3A4 und CPY2D6-Isoenzyme und kann darüber den Metabolismus von Amiodaron hemmen, welches u.a. über CYP3A4 metabolisiert wird. Durch eine Hemmung des Metabolismus von Amiodaron kann dessen Exposition erhöht sein.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist die Kombination zwingend notwendig, sind Vorsichtsmassnahmen unerlässlich: initial niedrige Amiodaron-Dosierung, EKG-Kontrollen, Kontrolle der Amiodaron-(-und Desethylamiodaron-)Serumkonzentration. |
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| 2380 |
Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt mög…
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Level 13 |
Grp1: N05AH02
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
Interaction No:
2380
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05AH02
Group 2:
N07BC02
Effect:
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt möglich, durch den das Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien (Torsade de pointes) erhöht ist. Clozapin kann die zentralen Wirkungen von Alkohol, MAO-Hemmern und die dämpfende Wirkung von Narkotika, Antihistaminika und Benzodiazepinen erh…
Mechanism:
Methadon und Clozapin können jeweils das QTc-Intervall im EKG verlängern.
Measures:
Kombination vermeiden. Falls Kombination jedoch zwingend erforderlich ist, engmaschige EKG-Kontrolle der QTc-Zeit und von ZNS-dämpfenden unerwünschten Wirkungen. |
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| 5913 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 13 |
Grp1: B01AA04
Grp2: B01AB04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5913
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AA04
Group 2:
B01AB04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Diese Wirkung ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.
Measures:
Der Patient sollte klinisch engmaschig auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisiert werden. Die erhöhte Blutungsneigung zeigt sich nur teilweise in einem veränderten INR. |
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| 5914 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Level 13 |
Grp1: B01AB04
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5914
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AB04
Group 2:
B01AA04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Diese Wirkung ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.
Measures:
Der Patient sollte klinisch engmaschig auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisiert werden. Die erhöhte Blutungsneigung zeigt sich nur teilweise in einem veränderten INR. |
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| 16 |
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe…
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Level 13 |
Grp1: J05AE01
Grp2: G04BD10
|
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Interaction No:
16
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE01
Group 2:
G04BD10
Effect:
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Darifenacin und starken CYP-3A4- bzw. starken P-Glykoprotein-Inhibitoren kontraindiziert. Da CYP3A4 nach Gabe höherer Dosen Darifenacin noch stärker am Metabolismus beteiligt zu sein scheint, ist anzunehmen, dass das Ausmass der unerwü…
Mechanism:
Darifenacin wird hauptsächlich durch die beiden CYP-Isoenzyme CYP3A4 und CYP2D6 metabolisiert, P-Glykoprotein ist am Transport beteiligt. Saquinavir (geboostert mit Ritonavir) ist ein starker CYP3A4-Inhibitor und hemmt auch CYP2D6 und P-Glykoprotein, sodass der Abbau von Darifenacin gehemmt sein …
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie gegeben werden, sollte eine niedrige Darifenacin-Dosis gegeben werden und eine engmaschige Monitorisierung bezüglich anticholinerger Nebenwirkungen durchgeführt werden. |
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| 5924 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Level 13 |
Grp1: B01AF01
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5924
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AF01
Group 2:
B01AA04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Die Kombination von Phenprocoumon mit anderen Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten engmaschig auf Blutungen, insbesondere im Gastrointestinaltrakt, überwachen und Blutgerinnungsparameter (INR) engmaschig monitorisieren. |
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| 5933 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AC04
Grp2: M01AE01
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5933
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC04
Group 2:
M01AE01
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 5938 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AB55
Grp2: B01AC04
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5938
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AB55
Group 2:
B01AC04
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Clopidogrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 2381 |
Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt mög…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: N05AH02
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Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
Interaction No:
2381
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
N05AH02
Effect:
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt möglich, durch den das Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien (Torsade de pointes) erhöht ist. Clozapin kann die zentralen Wirkungen von Alkohol, MAO-Hemmern und die dämpfende Wirkung von Narkotika, Antihistaminika und Benzodiazepinen erh…
Mechanism:
Methadon und Clozapin können jeweils das QTc-Intervall im EKG verlängern.
Measures:
Kombination vermeiden. Falls Kombination jedoch zwingend erforderlich ist, engmaschige EKG-Kontrolle der QTc-Zeit und von ZNS-dämpfenden unerwünschten Wirkungen. |
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| 2392 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmu…
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Level 13 |
Grp1: C01BD01
Grp2: N06AX16
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
2392
Relevance:
Level 13
Group 1:
C01BD01
Group 2:
N06AX16
Effect:
Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmusstörungen und insbesondere von Torsades de pointes.
Mechanism:
Bei gleichzeitiger Anwendung von Venlafaxin mit Amiodaron, welche beide CYP3A4 und CYP2D6 hemmen ist eine erhöhte Plasmakonzentration von Venlafaxin zu erwarten. Besondere Vorsicht ist bei der Kombination aufgrund der langen Halbwertszeit von Amiodaron geboten. Die Verabreichung von Venlafaxin soll…
Measures:
Die Kombination sollte vermeiden werden, gemäss Fachinformation für Cordarone® ist die Kombination Amiodaron/Venlafaxin sogar kontraindiziert. Eine Alternative für Venlafaxin könnte Duloxetin sein, welches bisher nicht mit QT-Zeit-Verlängerung assoziiert wurde. |
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| 2461 |
Verlängerung der QT-Zeit
Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die glei…
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Level 13 |
Grp1: J05AC04
Grp2: C07AA07
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Verlängerung der QT-Zeit
Interaction No:
2461
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AC04
Group 2:
C07AA07
Effect:
Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die gleichzeitige Anwendung mit QT-verlängernden Arzneimitteln wie Sotalol kontraindiziert. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Tors…
Mechanism:
Unter dem Klasse III-Antiarrhythmikum Sotalol können QT-Verlängerungen und Arrythmien auftreten. Das Risiko für Torsades de pointes ist erhöht. In Kombination mit Amantadin kann es zu einer additiven Verlängerung der QT-Zeit kommen.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung dennoch gegeben werden, sind regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit sowie engmaschige Monitorisierung der Elektrolytkonzentrationen (insbesondere Kalium und Magnesium) notwendig. |
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| 5951 |
Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Rifampicin und Ticagrelor führte…
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Level 13 |
Grp1: J04AB02
Grp2: B01AC24
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Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Interaction No:
5951
Relevance:
Level 13
Group 1:
J04AB02
Group 2:
B01AC24
Effect:
Die gleichzeitige Gabe von Rifampicin und Ticagrelor führte zu einer Verminderung der maximalen Plasmakonzentration (Cmax) und AUC von Ticagrelor um 73% bzw. 86%, die AUC des aktiven Metaboliten war ebenfalls um 46% reduziert. Die kann mit einer Wirkungsverminderung von Ticagrelor (verringerte thro…
Mechanism:
Rifampicin ist ein starker Induktor verschiedener CYP-Enzyme, u.a. von CYP3A4 und induziert auch das Transportprotein P-Glykoprotein. Darüber kann die Elimination von Ticagrelor beschleunigt werden.
Measures:
Von einer Kombination aus Ticagrelor und Rifampicin ist abzuraten. |
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| 518 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: L01XE08
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
518
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
L01XE08
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 5954 |
Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Ticagrelor und CYP3A4-Induktoren…
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Level 13 |
Grp1: N03AA02
Grp2: B01AC24
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Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Interaction No:
5954
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AA02
Group 2:
B01AC24
Effect:
Die gleichzeitige Gabe von Ticagrelor und CYP3A4-Induktoren wie Phenobarbital kann zu einer Wirkungsabschwächung von Ticagrelor führen (verringerte thrombozytenaggregatorische Wirkung) und sollte vermieden werden. Daten zu der Interaktion liegen bislang nicht vor.
Mechanism:
Phenobarbital ist ein Induktor von CYP3A4 und kann darüber den Abbau von Ticagrelor beschleunigen.
Measures:
Von einer Kombination aus Ticagrelor und Phenobarbital ist abzuraten. |
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| 5787 |
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Rasagilin is…
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Level 13 |
Grp1: J01XX08
Grp2: N04BD02
|
Risiko für Blutdruckentgleisungen
Interaction No:
5787
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01XX08
Group 2:
N04BD02
Effect:
Die Kombination eines weiteren MAO-Hemmers mit Rasagilin ist gemässs Schweizer Fachinformation für Rasagilin kontraindiziert. Es besteht ein erhöhtes Risiko einer übermässigen nicht-selektiven MAO-Hemmung, die zu schweren Blutdruckentgleisungen führen kann. Auch Kopfschmerzen, Erbrechen oder Krampf…
Mechanism:
In Kombination von Linezolid (schwacher, reversibler, nicht-selektiver MAO-Hemmer ) und Rasagilin (selektiver, irreversibler MAO-B-Hemmer) kann es zu einer additiven Hemmung der Monoaminoxidasen kommen.
Measures:
Die Kombination ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Zwischen dem Absetzen von Rasagilin und dem Beginn einer Behandlung mit anderen MAO-Hemmern sollten mindestens 14 Tage liegen. |
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| 6036 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AA07
Grp2: M01AB15
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6036
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AA07
Group 2:
M01AB15
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 6172 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Etodolac und Aspirin kann es zu erh…
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Level 13 |
Grp1: M01AB08
Grp2: N02BA51
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6172
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AB08
Group 2:
N02BA51
Effect:
Bei der Kombination von Etodolac und Aspirin kann es zu erhöhten Etodolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanism:
Acetylsalicylsäure verdrängt Etodolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Measures:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und NSAIDs wenn möglich vermeiden. Ist die Anwendung unumgänglich, muss der Patient auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung monitorisiert werden. |
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| 6969 |
Erhöhtes Risiko für ZNS-Depression, unzureichende analgetische Wirkung
Bei Anwendung der Kombination kann es zu einer additiven ZN…
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Level 13 |
Grp1: N02AA05
Grp2: N02AE01
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Erhöhtes Risiko für ZNS-Depression, unzureichende analgetische Wirkung
Interaction No:
6969
Relevance:
Level 13
Group 1:
N02AA05
Group 2:
N02AE01
Effect:
Bei Anwendung der Kombination kann es zu einer additiven ZNS-depressiven Wirkung kommen. Auch das Risiko für atemdepressive Effekte steigt an. Durch die partielle antagonistische Wirkung von Buprenorphin kann es andererseits auch zu einer unzureichenden schmerzstillenden Wirkung bzw. Entzugssymptom…
Mechanism:
Buprenorphin hat eine langanhaltende, partielle Agonist/Antagonist-Wirkung auf µ-Rezeptoren. Oxycodon ist ein reiner Opiat-Agonist und wirkt ebenfalls an den µ-Rezeptoren. Additive Wirkverstärkungen sind möglich.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Sollte die gleichzeitige Gabe nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung notwendig sein, muss eine sehr sorgfältige Monitorisierung des Patienten erfolgen. |
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| 5975 |
Wirkungsabschwächung von Rivaroxaban
Die gleichzeitige Verabreichung von Rivaroxaban mit Rifampi…
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Level 13 |
Grp1: J04AB02
Grp2: B01AF01
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Wirkungsabschwächung von Rivaroxaban
Interaction No:
5975
Relevance:
Level 13
Group 1:
J04AB02
Group 2:
B01AF01
Effect:
Die gleichzeitige Verabreichung von Rivaroxaban mit Rifampicin führte gemäss Angaben des Herstellers zu einer ungefähr 50%-igen Verminderung der AUC von Rivaroxaban (und zu einem 22%igen Abfall der Cmax), mit einer proportional verlaufenden Verminderung seiner Wirkungen.
Mechanism:
Rifampicin induziert CYP3A4 und P-gp und verstärkt damit den Abbau von Rivaroxaban.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden, da eine signifikante Wirkungsabschwächung von Rivaroxaban bis hin zum Wirkverlust potentiell auftreten kann. Die Fachinformation (Xarelto) gibt hingegen an, dass starke CYP 3A4 Induktoren bei Patienten, die mit Xarelto behandelt werden, nur mit Vorsicht glei… |
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| 12472 |
Zwischenblutungen und verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Rifampicin kann die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva reduzi…
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Level 13 |
Grp1: J04AB02
Grp2: G03AA13
|
Zwischenblutungen und verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Interaction No:
12472
Relevance:
Level 13
Group 1:
J04AB02
Group 2:
G03AA13
Effect:
Rifampicin kann die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva reduzieren. In zwei prospektiven Studien sank die AUC von Ethinylestradiol bei der Kombination um ca. 65%. Bei circa einem Drittel der Patienten traten Zwischenblutungen auf. Auch die Gestagenkonzentrationen fielen ab.
Mechanism:
Rifampicin ist ein Induktor mehrerer CYP-Enzyme, u.a. von CYP3A4 und beschleunigt damit den Abbau von oralen Kontrazeptiva.
Measures:
Die Kombination von Rifampicin und oralen Kontrazeptiva geht mit einem Wirkverlust des Kontrazeptivums und damit einem erhöhten Schwangerschaftsrisiko einher. Ist die kombinierte Therapie erforderlich, sind zusätzliche Verhütungsmethoden anzuwenden. Ist eine längere kombinierte Therapie nötig, soll… |
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| 520 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: L02BA02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
520
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
L02BA02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 6011 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure ka…
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Level 13 |
Grp1: B01AC30
Grp2: M01AB15
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6011
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AC30
Group 2:
M01AB15
Effect:
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure kann es zu erhöhten Ketorolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanism:
Acetylsalicylsäure verdrängt Ketorolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Measures:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und Ketorolac sollte vermieden werden. Gemäss Fachinformation (Ketorolac) ist die Kombination von Ketorolac mit NSAR bzw. Acetylsalicylsäure kontraindiziert. |
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| 6013 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure ka…
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Level 13 |
Grp1: N02BA51
Grp2: M01AB15
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6013
Relevance:
Level 13
Group 1:
N02BA51
Group 2:
M01AB15
Effect:
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure kann es zu erhöhten Ketorolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanism:
Acetylsalicylsäure verdrängt Ketorolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Measures:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und Ketorolac sollte vermieden werden. Gemäss Fachinformation (Ketorolac) ist die Kombination von Ketorolac mit NSAR bzw. Acetylsalicylsäure kontraindiziert. |
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| 15899 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
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Level 13 |
Grp1: C09CA09
Grp2: C09XA54
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Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaction No:
15899
Relevance:
Level 13
Group 1:
C09CA09
Group 2:
C09XA54
Effect:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanism:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Measures:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
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