Additive kardiovaskuläre Effekte möglich

Nummer: 2526 Stufe: 14

Unter Torasemid kann es zu einem verstärkten Kaliumverlust kommen. Herzrythmusstörungen sowie eine verstärkte Blutdrucksenkung sind denkbar. Beide Arzneistoffe sind mit einer Verlängerung des QT-Intervalls im EKG in Verbindung gebracht worden, ein additiver Effekt ist möglich.

Interaktion Stufe 14
14
Stufe

Details der Interaktion

Gruppe 1
C03CA04
Gruppe 2
C01BD01
Beschreibung der Stufe
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Mechanismus
Beide Arzneistoffe haben QT-Zeit verlängernde Effekte. Es kann zu additiven kardiovaskulären Wirkungen kommen. Torasemid wird über CYP2C9 metabolisiert, welches durch Amiodaron inhibiert wird. Allerdings verfügt Torasemid über eine hohe Bioverfügbarkeit (80-90%), so dass der Effekt vermutlich nicht klinisch relevant ist.
Empfohlene Massnahmen
Wird die Kombination eingesetzt sollten regelmässige EKG-Kontrollen durchgeführt werden. Eine periodische Überwachung der Elektrolytkonzentrationen (insb. Kalium und Magnesium) ist notwendig. Der Blutdruck muss regelmässig kontrolliert werden.
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