Erhöhtes Risiko für epileptische Anfälle

Nummer: 7163 Stufe: 14

Sowohl atypische Antipsychotika als auch Memantin wurden mit Krampfanfällen assoziiert. Zudem wurde in Metaanalysen berichtet, dass an Demenz erkrankte (ältere) Patienten, die mit atypischen Antipsychotika behandelt werden, ein erhöhtes Mortalitätsrisiko aufweisen. Inwieweit eine Zusammenhang mit dem Antipsychotikum besteht, ist nicht gesichert.

Interaktion Stufe 14
14
Stufe

Details der Interaktion

Gruppe 1
N05AH04
Gruppe 2
N06DX01
Beschreibung der Stufe
Monitorisieren
Mechanismus
Beide Substanzen wurden mit Krampfanfällen assoziiert.
Empfohlene Massnahmen
Hinsichtlich Krampfanfälligkeit und erhöhter UAW-Rate (z.B. Somnolenz, EPS) monitorisieren. Gemäss Fachinformation sollte Quetiapin bei Patienten mit Krankheiten, die die Krampfschwelle herabsetzen (wie z.B. Alzheimer Demenz) nur mit Vorsicht angewendet werden. Der Hersteller gibt zudem an, dass Quetiapin nicht für die Behandlung von mit Demenz einhergehenden Psychosen oder Verhaltensstörungen zugelassen ist und rät von der Anwendung in dieser Patientengruppe ab.
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