Erhöhtes Risiko für epileptische Anfälle

Nummer: 7167 Stufe: 14

Sowohl atypische Antipsychotika als auch Memantin wurden mit Krampfanfällen assoziiert. Zudem wurde in Metaanalysen berichtet, dass an Demenz erkrankte (ältere) Patienten, die mit atypischen Antipsychotika behandelt werden, ein erhöhtes Mortalitätsrisiko aufweisen. Inwieweit eine Zusammenhang mit dem Antipsychotikum besteht, ist nicht gesichert.

Interaktion Stufe 14
14
Stufe

Details der Interaktion

Gruppe 1
N05AH03
Gruppe 2
N06DX01
Beschreibung der Stufe
Monitorisieren
Mechanismus
Beide Substanzen wurden mit Krampfanfällen assoziiert.
Empfohlene Massnahmen
Hinsichtlich Krampfanfälligkeit und erhöhter UAW-Rate (z.B. Somnolenz, EPS) monitorisieren. Gemäss Fachinformation sollte Olanzapin bei Patienten mit einer Vorgeschichte von Krampfanfällen oder bei Patienten, bei denen die Krampfschwelle herabgesetzt sein kann, nur mit Vorsicht angewendet werden. Gemäss Fachinformation ist Olanzapin für die Behandlung von Psychosen und/oder Verhaltensstörungen im Zusammenhang mit einer Demenz nicht zugelassen und von einer Anwendung in dieser speziellen Patientengruppe wird abgeraten, da die Mortalität und das Risiko eines zerebrovaskulären Zwischenfalls erhöht sind.
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