Arzneimittelinteraktionen

Datenbank der Arzneimittelinteraktionen

Interaktionen (15.920)

Nummer Titel Stufe Gruppen
6930
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Verminderung der blutgerinnungshemmenden Wirkung und damit …
Stufe 14
Grp1: B01AA04
Grp2: L04AX01

Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung

Interaktion Nr.: 6930
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: B01AA04
Gruppe 2: L04AX01
Wirkung:

Verminderung der blutgerinnungshemmenden Wirkung und damit verbunden erhöhtes Risiko für thromboembolische Ereignisse. In einem Fallbericht sank der INR einen Monat nachdem Azathioprin zu Phenprocoumon hinzugefügt wurde, von 2.5 auf 1.1. Für Warfarin existieren mehrere Fallberichte zu einer Interak…

Mechanismus:

Der Mechanismus ist noch nicht sicher geklärt. Eine Induktion des Metabolismus durch Azathioprin oder dessen Metaboliten 6-Mercaptopurin wird ebenso diskutiert wie eine verminderte gastrointestinale Resorption der oralen Antikoagulantien oder eine vermehrte Prothrombin-Synthese.

Massnahmen:

Engmaschige Kontrolle des INR, insbesondere zu Beginn der Therapie mit Azathioprin oder 6-Mercaptopurin, bei Dosisänderung und bei Absetzen von Azathioprin bzw. 6-Mercaptopurin (Gefahr eines deutlichen INR-Anstieges nach Absetzen).

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6931
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Verminderung der blutgerinnungshemmenden Wirkung und damit …
Stufe 14
Grp1: L04AX01
Grp2: B01AA07

Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung

Interaktion Nr.: 6931
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: L04AX01
Gruppe 2: B01AA07
Wirkung:

Verminderung der blutgerinnungshemmenden Wirkung und damit verbunden erhöhtes Risiko für thromboembolische Ereignisse. In einem Fallbericht sank der INR einen Monat nachdem Azathioprin zu Phenprocoumon hinzugefügt wurde, von 2.5 auf 1.1. Für Warfarin existieren mehrere Fallberichte zu einer Interak…

Mechanismus:

Der Mechanismus ist noch nicht sicher geklärt. Eine Induktion des Metabolismus durch Azathioprin oder dessen Metaboliten 6-Mercaptopurin wird ebenso diskutiert wie eine verminderte gastrointestinale Resorption der oralen Antikoagulantien oder eine vermehrte Prothrombin-Synthese.

Massnahmen:

Engmaschige Kontrolle des INR, insbesondere zu Beginn der Therapie mit Azathioprin oder 6-Mercaptopurin, bei Dosisänderung und bei Absetzen von Azathioprin bzw. 6-Mercaptopurin (Gefahr eines deutlichen INR-Anstieges nach Absetzen).

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6932
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Verminderung der blutgerinnungshemmenden Wirkung und damit …
Stufe 14
Grp1: B01AA07
Grp2: L04AX01

Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung

Interaktion Nr.: 6932
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: B01AA07
Gruppe 2: L04AX01
Wirkung:

Verminderung der blutgerinnungshemmenden Wirkung und damit verbunden erhöhtes Risiko für thromboembolische Ereignisse. In einem Fallbericht sank der INR einen Monat nachdem Azathioprin zu Phenprocoumon hinzugefügt wurde, von 2.5 auf 1.1. Für Warfarin existieren mehrere Fallberichte zu einer Interak…

Mechanismus:

Der Mechanismus ist noch nicht sicher geklärt. Eine Induktion des Metabolismus durch Azathioprin oder dessen Metaboliten 6-Mercaptopurin wird ebenso diskutiert wie eine verminderte gastrointestinale Resorption der oralen Antikoagulantien oder eine vermehrte Prothrombin-Synthese.

Massnahmen:

Engmaschige Kontrolle des INR, insbesondere zu Beginn der Therapie mit Azathioprin oder 6-Mercaptopurin, bei Dosisänderung und bei Absetzen von Azathioprin bzw. 6-Mercaptopurin (Gefahr eines deutlichen INR-Anstieges nach Absetzen).

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6933
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Verminderung der blutgerinnungshemmenden Wirkung und damit …
Stufe 14
Grp1: L01BB02
Grp2: B01AA04

Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung

Interaktion Nr.: 6933
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: L01BB02
Gruppe 2: B01AA04
Wirkung:

Verminderung der blutgerinnungshemmenden Wirkung und damit verbunden erhöhtes Risiko für thromboembolische Ereignisse. In einem Fallbericht sank der INR einen Monat nachdem Azathioprin zu Phenprocoumon hinzugefügt wurde, von 2.5 auf 1.1. Für Warfarin existieren mehrere Fallberichte zu einer Interak…

Mechanismus:

Der Mechanismus ist noch nicht sicher geklärt. Eine Induktion des Metabolismus durch Azathioprin oder dessen Metaboliten 6-Mercaptopurin wird ebenso diskutiert wie eine verminderte gastrointestinale Resorption der oralen Antikoagulantien oder eine vermehrte Prothrombin-Synthese.

Massnahmen:

Engmaschige Kontrolle des INR, insbesondere zu Beginn der Therapie mit Azathioprin oder 6-Mercaptopurin, bei Dosisänderung und bei Absetzen von Azathioprin bzw. 6-Mercaptopurin (Gefahr eines deutlichen INR-Anstieges nach Absetzen).

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6909
INR-Veränderungen nicht ausgeschlossen
INR-Veränderungen und als Folge thromboembolische bzw. Blut…
Stufe 14
Grp1: H02AB07
Grp2: B01AA04

INR-Veränderungen nicht ausgeschlossen

Interaktion Nr.: 6909
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: H02AB07
Gruppe 2: B01AA04
Wirkung:

INR-Veränderungen und als Folge thromboembolische bzw. Blutungskomplikationen sind nicht auszuschliessen.

Mechanismus:

Die Wirkung von oralen Antikoagulantien kann in Kombination mit Glucocorticoiden erhöht oder erniedrigt sein.

Massnahmen:

Der INR ist zu kontrollieren und die Phenprocoumon-Dosis eventuell anzupassen.

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6934
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Verminderung der blutgerinnungshemmenden Wirkung und damit …
Stufe 14
Grp1: B01AA04
Grp2: L01BB02

Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung

Interaktion Nr.: 6934
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: B01AA04
Gruppe 2: L01BB02
Wirkung:

Verminderung der blutgerinnungshemmenden Wirkung und damit verbunden erhöhtes Risiko für thromboembolische Ereignisse. In einem Fallbericht sank der INR einen Monat nachdem Azathioprin zu Phenprocoumon hinzugefügt wurde, von 2.5 auf 1.1. Für Warfarin existieren mehrere Fallberichte zu einer Interak…

Mechanismus:

Der Mechanismus ist noch nicht sicher geklärt. Eine Induktion des Metabolismus durch Azathioprin oder dessen Metaboliten 6-Mercaptopurin wird ebenso diskutiert wie eine verminderte gastrointestinale Resorption der oralen Antikoagulantien oder eine vermehrte Prothrombin-Synthese.

Massnahmen:

Engmaschige Kontrolle des INR, insbesondere zu Beginn der Therapie mit Azathioprin oder 6-Mercaptopurin, bei Dosisänderung und bei Absetzen von Azathioprin bzw. 6-Mercaptopurin (Gefahr eines deutlichen INR-Anstieges nach Absetzen).

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6935
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Verminderung der blutgerinnungshemmenden Wirkung und damit …
Stufe 14
Grp1: L01BB02
Grp2: B01AA07

Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung

Interaktion Nr.: 6935
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: L01BB02
Gruppe 2: B01AA07
Wirkung:

Verminderung der blutgerinnungshemmenden Wirkung und damit verbunden erhöhtes Risiko für thromboembolische Ereignisse. In einem Fallbericht sank der INR einen Monat nachdem Azathioprin zu Phenprocoumon hinzugefügt wurde, von 2.5 auf 1.1. Für Warfarin existieren mehrere Fallberichte zu einer Interak…

Mechanismus:

Der Mechanismus ist noch nicht sicher geklärt. Eine Induktion des Metabolismus durch Azathioprin oder dessen Metaboliten 6-Mercaptopurin wird ebenso diskutiert wie eine verminderte gastrointestinale Resorption der oralen Antikoagulantien oder eine vermehrte Prothrombin-Synthese.

Massnahmen:

Engmaschige Kontrolle des INR, insbesondere zu Beginn der Therapie mit Azathioprin oder 6-Mercaptopurin, bei Dosisänderung und bei Absetzen von Azathioprin bzw. 6-Mercaptopurin (Gefahr eines deutlichen INR-Anstieges nach Absetzen).

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6936
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Verminderung der blutgerinnungshemmenden Wirkung und damit …
Stufe 14
Grp1: B01AA07
Grp2: L01BB02

Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung

Interaktion Nr.: 6936
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: B01AA07
Gruppe 2: L01BB02
Wirkung:

Verminderung der blutgerinnungshemmenden Wirkung und damit verbunden erhöhtes Risiko für thromboembolische Ereignisse. In einem Fallbericht sank der INR einen Monat nachdem Azathioprin zu Phenprocoumon hinzugefügt wurde, von 2.5 auf 1.1. Für Warfarin existieren mehrere Fallberichte zu einer Interak…

Mechanismus:

Der Mechanismus ist noch nicht sicher geklärt. Eine Induktion des Metabolismus durch Azathioprin oder dessen Metaboliten 6-Mercaptopurin wird ebenso diskutiert wie eine verminderte gastrointestinale Resorption der oralen Antikoagulantien oder eine vermehrte Prothrombin-Synthese.

Massnahmen:

Engmaschige Kontrolle des INR, insbesondere zu Beginn der Therapie mit Azathioprin oder 6-Mercaptopurin, bei Dosisänderung und bei Absetzen von Azathioprin bzw. 6-Mercaptopurin (Gefahr eines deutlichen INR-Anstieges nach Absetzen).

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6938
Erhöhtes Blutungsrisiko
Signifikanter Anstieg der INR und erhöhtes Blutungsrisiko w…
Stufe 14
Grp1: A02BC01
Grp2: B01AA04

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6938
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: A02BC01
Gruppe 2: B01AA04
Wirkung:

Signifikanter Anstieg der INR und erhöhtes Blutungsrisiko wurden in der Kombination beschrieben.

Mechanismus:

Hemmung des oxidativen Metabolismus der Vitamin-K-Antagonisten durch die Protonenpumpenblocker. Als weiterer Mechanismus könnte eine veränderte Absorption aufgrund veränderter Magen-pH-Werte hinzukommen.

Massnahmen:

Engmaschige Kontrolle des INR, insbesondere nach Hinzufügen, bei Dosisänderung und nach Absetzen des Protonenpumpenhemmers.

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6939
Erhöhtes Blutungsrisiko
Über einen INR-Anstieg und Blutungsereignisse bei Patienten…
Stufe 14
Grp1: J01AA02
Grp2: B01AA04

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6939
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: J01AA02
Gruppe 2: B01AA04
Wirkung:

Über einen INR-Anstieg und Blutungsereignisse bei Patienten unter Warfarin und Doxycyclin wurde berichtet.

Mechanismus:

Tetrazykline können die Wirkung oraler Antikoagulanzien verstärken.

Massnahmen:

Engmaschige Überwachung des INR, insbesondere bei Hinzufügen und nach Absetzen von Doxycylin, und ggf. Dosisreduktion des Antikoagulans.

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6940
Erhöhtes Blutungsrisiko
Über einen INR-Anstieg und Blutungsereignisse bei Patienten…
Stufe 14
Grp1: B01AA04
Grp2: J01AA02

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6940
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: B01AA04
Gruppe 2: J01AA02
Wirkung:

Über einen INR-Anstieg und Blutungsereignisse bei Patienten unter Warfarin und Doxycyclin wurde berichtet.

Mechanismus:

Tetrazykline können die Wirkung oraler Antikoagulanzien verstärken.

Massnahmen:

Engmaschige Überwachung des INR, insbesondere bei Hinzufügen und nach Absetzen von Doxycylin, und ggf. Dosisreduktion des Antikoagulans.

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6941
Erhöhtes Blutungsrisiko
Über einen INR-Anstieg und Blutungsereignisse bei Patienten…
Stufe 14
Grp1: J01AA02
Grp2: B01AA07

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6941
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: J01AA02
Gruppe 2: B01AA07
Wirkung:

Über einen INR-Anstieg und Blutungsereignisse bei Patienten unter Warfarin und Doxycyclin wurde berichtet.

Mechanismus:

Tetrazykline können die Wirkung oraler Antikoagulanzien verstärken.

Massnahmen:

Engmaschige Überwachung des INR, insbesondere bei Hinzufügen und nach Absetzen von Doxycylin, und ggf. Dosisreduktion des Antikoagulans.

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6942
Erhöhtes Blutungsrisiko
Über einen INR-Anstieg und Blutungsereignisse bei Patienten…
Stufe 14
Grp1: B01AA07
Grp2: J01AA02

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6942
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: B01AA07
Gruppe 2: J01AA02
Wirkung:

Über einen INR-Anstieg und Blutungsereignisse bei Patienten unter Warfarin und Doxycyclin wurde berichtet.

Mechanismus:

Tetrazykline können die Wirkung oraler Antikoagulanzien verstärken.

Massnahmen:

Engmaschige Überwachung des INR, insbesondere bei Hinzufügen und nach Absetzen von Doxycylin, und ggf. Dosisreduktion des Antikoagulans.

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6943
Erhöhtes Blutungsrisiko möglich
Im Zusammenhang mit Duloxetin wurden Blutungen wie Ekchymos…
Stufe 14
Grp1: N06AX21
Grp2: B01AA04

Erhöhtes Blutungsrisiko möglich

Interaktion Nr.: 6943
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N06AX21
Gruppe 2: B01AA04
Wirkung:

Im Zusammenhang mit Duloxetin wurden Blutungen wie Ekchymosen, Purpura und gastrointestinale Blutungen berichtet. In Kombination mit Antikoagulantien ist daher Vorsicht geboten.

Mechanismus:

Bei gleichzeitiger Gabe von Duloxetin und Warfarin wurden erhöhte Gerinnungswerte (INR) berichtet. Bei gesunden Freiwilligen führte jedoch die gleichzeitige Gabe von Duloxetin und Warfarin im Rahmen einer klinischen pharmakologischen Studie unter Steady-state-Bedingungen nicht zu einer klinisch sig…

Massnahmen:

Monitoring auf verstärkte Blutungsneigung (z.B. Hämatome, GI-Blutung), sicherheitshalber ebenfalls INR kontrollieren.

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6944
Erhöhtes Blutungsrisiko möglich
Im Zusammenhang mit Duloxetin wurden Blutungen wie Ekchymos…
Stufe 14
Grp1: B01AA04
Grp2: N06AX21

Erhöhtes Blutungsrisiko möglich

Interaktion Nr.: 6944
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: B01AA04
Gruppe 2: N06AX21
Wirkung:

Im Zusammenhang mit Duloxetin wurden Blutungen wie Ekchymosen, Purpura und gastrointestinale Blutungen berichtet. In Kombination mit Antikoagulantien ist daher Vorsicht geboten.

Mechanismus:

Bei gleichzeitiger Gabe von Duloxetin und Warfarin wurden erhöhte Gerinnungswerte (INR) berichtet. Bei gesunden Freiwilligen führte jedoch die gleichzeitige Gabe von Duloxetin und Warfarin im Rahmen einer klinischen pharmakologischen Studie unter Steady-state-Bedingungen nicht zu einer klinisch sig…

Massnahmen:

Monitoring auf verstärkte Blutungsneigung (z.B. Hämatome, GI-Blutung), sicherheitshalber ebenfalls INR kontrollieren.

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6902
Verringerter thrombozytenaggregationshemmender Effekt
Die Hemmung der CYP3A-vermittelten Clopidogrel-Aktivierung …
Stufe 14
Grp1: C09DX03
Grp2: B01AC04

Verringerter thrombozytenaggregationshemmender Effekt

Interaktion Nr.: 6902
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: C09DX03
Gruppe 2: B01AC04
Wirkung:

Die Hemmung der CYP3A-vermittelten Clopidogrel-Aktivierung kann als ein möglicher Mechanismus zu einer Verringerung der Konzentration der aktiven Metaboliten führen. Dies kann mit einem erhöhten Risiko für thrombotische Ereignisse einhergehen. Die klinische Relevanz dieser Interaktion wird in versc…

Mechanismus:

Clopidogrel ist ein Prodrug und wird in der Leber zum aktiven Metaboliten (ein Thiolderivat von Clopidogrel) metabolisiert. Dieser metabolische Pfad wird durch mehrere CYP450-Enzyme, u.a. durch CYP3A4 vermittelt.

Massnahmen:

Den Patienten hinsichtlich einer adäquaten Clopidogrel-Wirksamkeit sorgfältig überwachen.

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6917
Erhöhtes Blutungsrisiko
Das Risiko für Blutungen kann erhöht sein.
Stufe 14
Grp1: B01AC11
Grp2: B01AA04

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6917
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: B01AC11
Gruppe 2: B01AA04
Wirkung:

Das Risiko für Blutungen kann erhöht sein.

Mechanismus:

Da Iloprost die Thrombozytenfunktion hemmt kann die Anwendung zusammen mit Antikoagulantien vom Cumarin-Typ das Blutungsrisiko erhöhen.

Massnahmen:

Patienten sorgfältig hinsichtlich verstärkter Blutungszeichen monitorisieren.

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6945
Erhöhtes Blutungsrisiko möglich
Im Zusammenhang mit Duloxetin wurden Blutungen wie Ekchymos…
Stufe 14
Grp1: N06AX21
Grp2: B01AA07

Erhöhtes Blutungsrisiko möglich

Interaktion Nr.: 6945
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N06AX21
Gruppe 2: B01AA07
Wirkung:

Im Zusammenhang mit Duloxetin wurden Blutungen wie Ekchymosen, Purpura und gastrointestinale Blutungen berichtet. In Kombination mit Antikoagulantien ist daher Vorsicht geboten.

Mechanismus:

Bei gleichzeitiger Gabe von Duloxetin und Warfarin wurden erhöhte Gerinnungswerte (INR) berichtet. Bei gesunden Freiwilligen führte jedoch die gleichzeitige Gabe von Duloxetin und Warfarin im Rahmen einer klinischen pharmakologischen Studie unter Steady-state-Bedingungen nicht zu einer klinisch sig…

Massnahmen:

Monitoring auf verstärkte Blutungsneigung (z.B. Hämatome, GI-Blutung), sicherheitshalber ebenfalls INR kontrollieren.

Alle Details
6946
Erhöhtes Blutungsrisiko möglich
Im Zusammenhang mit Duloxetin wurden Blutungen wie Ekchymos…
Stufe 14
Grp1: B01AA07
Grp2: N06AX21

Erhöhtes Blutungsrisiko möglich

Interaktion Nr.: 6946
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: B01AA07
Gruppe 2: N06AX21
Wirkung:

Im Zusammenhang mit Duloxetin wurden Blutungen wie Ekchymosen, Purpura und gastrointestinale Blutungen berichtet. In Kombination mit Antikoagulantien ist daher Vorsicht geboten.

Mechanismus:

Bei gleichzeitiger Gabe von Duloxetin und Warfarin wurden erhöhte Gerinnungswerte (INR) berichtet. Bei gesunden Freiwilligen führte jedoch die gleichzeitige Gabe von Duloxetin und Warfarin im Rahmen einer klinischen pharmakologischen Studie unter Steady-state-Bedingungen nicht zu einer klinisch sig…

Massnahmen:

Monitoring auf verstärkte Blutungsneigung (z.B. Hämatome, GI-Blutung), sicherheitshalber ebenfalls INR kontrollieren.

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6953
Erhöhte Dabigatrankonzentrationen möglich - Blutungsgefahr
Bei Gabe von 120mg Verapamil 1h vor Einnahme von Dabigatran…
Stufe 14
Grp1: C09BB10
Grp2: B01AE07

Erhöhte Dabigatrankonzentrationen möglich - Blutungsgefahr

Interaktion Nr.: 6953
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: C09BB10
Gruppe 2: B01AE07
Wirkung:

Bei Gabe von 120mg Verapamil 1h vor Einnahme von Dabigatran wurde eine Erhöhung der AUC von Dabigatran von 143% und die Erhöhung der maximalen Plasmakonzentration von 179% beobachtet. Bei Gabe von 240mg retardiertem Verapamil 1h vor Dabigatran-Einnahme wurde eine Zunahme der AUC bzw. Cmax um 71% bz…

Mechanismus:

Die Dabigatran-Resorption ist abhängig vom intestinalen P-Glykoprotein (P-gp)-system. Durch Verapamil wird P-gp gehemmt, wodurch es zu deutlich erhöhten Dabigatran-Konzentrationen kommen kann.

Massnahmen:

Eine Dosisanpassung ist gemäss Fachinformation nicht nötig. Dabigatran sollte zur Vermeidung der Interaktion 2 Stunden vor Verapamil gegeben werden. Darunter stieg die Cmax um weniger als 20% an. Vermehrte Aufmerksamkeit sollte auf Anzeichen von Blutungen gerichtet werden. Eine Überwachung der Geri…

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6954
Erhöhte Dabigatrankonzentrationen möglich - Blutungsgefahr
Bei Gabe von 120mg Verapamil 1h vor Einnahme von Dabigatran…
Stufe 14
Grp1: C08DA01
Grp2: B01AE07

Erhöhte Dabigatrankonzentrationen möglich - Blutungsgefahr

Interaktion Nr.: 6954
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: C08DA01
Gruppe 2: B01AE07
Wirkung:

Bei Gabe von 120mg Verapamil 1h vor Einnahme von Dabigatran wurde eine Erhöhung der AUC von Dabigatran von 143% und die Erhöhung der maximalen Plasmakonzentration von 179% beobachtet. Bei Gabe von 240mg retardiertem Verapamil 1h vor Dabigatran-Einnahme wurde eine Zunahme der AUC bzw. Cmax um 71% bz…

Mechanismus:

Die Dabigatran-Resorption ist abhängig vom intestinalen P-Glykoprotein (P-gp)-system. Durch Verapamil wird P-gp gehemmt, wodurch es zu deutlich erhöhten Dabigatran-Konzentrationen kommen kann.

Massnahmen:

Eine Dosisanpassung ist gemäss Fachinformation nicht nötig. Dabigatran sollte zur Vermeidung der Interaktion 2 Stunden vor Verapamil gegeben werden. Darunter stieg die Cmax um weniger als 20% an. Vermehrte Aufmerksamkeit sollte auf Anzeichen von Blutungen gerichtet werden. Eine Überwachung der Geri…

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6937
Erhöhtes Blutungsrisiko
Signifikanter Anstieg der INR und erhöhtes Blutungsrisiko w…
Stufe 14
Grp1: A02BC05
Grp2: B01AA04

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 6937
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: A02BC05
Gruppe 2: B01AA04
Wirkung:

Signifikanter Anstieg der INR und erhöhtes Blutungsrisiko wurden in der Kombination beschrieben.

Mechanismus:

Hemmung des oxidativen Metabolismus der Vitamin-K-Antagonisten durch die Protonenpumpenblocker. Als weiterer Mechanismus könnte eine veränderte Absorption aufgrund veränderter Magen-pH-Werte hinzukommen.

Massnahmen:

Engmaschige Kontrolle des INR, insbesondere nach Hinzufügen, bei Dosisänderung und nach Absetzen des Protonenpumpenhemmers.

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6974
Verminderte antikoagulatorische Wirkung
Eine verminderte klinische Wirksamkeit von Dabigatran kann …
Stufe 14
Grp1: B01AE07
Grp2: A02AH01

Verminderte antikoagulatorische Wirkung

Interaktion Nr.: 6974
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: B01AE07
Gruppe 2: A02AH01
Wirkung:

Eine verminderte klinische Wirksamkeit von Dabigatran kann auftreten.

Mechanismus:

Durch die Veränderung des Magen-pH-Wertes durch Antacida kann es zu einer Resorptionsverminderung von Dabigatran kommen.

Massnahmen:

Die Einnahme von Dabigatran sollte mindestens 2 Stunden vor einem Antazidum erfolgen.

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6975
Verminderte antikoagulatorische Wirkung
Eine verminderte klinische Wirksamkeit von Dabigatran kann …
Stufe 14
Grp1: A02AH20
Grp2: B01AE07

Verminderte antikoagulatorische Wirkung

Interaktion Nr.: 6975
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: A02AH20
Gruppe 2: B01AE07
Wirkung:

Eine verminderte klinische Wirksamkeit von Dabigatran kann auftreten.

Mechanismus:

Durch die Veränderung des Magen-pH-Wertes durch Antacida kann es zu einer Resorptionsverminderung von Dabigatran kommen.

Massnahmen:

Die Einnahme von Dabigatran sollte mindestens 2 Stunden vor einem Antazidum erfolgen.

Alle Details
6976
Verminderte antikoagulatorische Wirkung
Eine verminderte klinische Wirksamkeit von Dabigatran kann …
Stufe 14
Grp1: B01AE07
Grp2: A02AH20

Verminderte antikoagulatorische Wirkung

Interaktion Nr.: 6976
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: B01AE07
Gruppe 2: A02AH20
Wirkung:

Eine verminderte klinische Wirksamkeit von Dabigatran kann auftreten.

Mechanismus:

Durch die Veränderung des Magen-pH-Wertes durch Antacida kann es zu einer Resorptionsverminderung von Dabigatran kommen.

Massnahmen:

Die Einnahme von Dabigatran sollte mindestens 2 Stunden vor einem Antazidum erfolgen.

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