Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 12803 |
Risiko für verminderte Levodopawirkung
Die Kombination von Clozapin und Levodopa wurde in mehreren…
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Stufe 15 |
Grp1: N05AH02
Grp2: N04BA03
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Risiko für verminderte Levodopawirkung
Interaktion Nr.:
12803
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N05AH02
Gruppe 2:
N04BA03
Wirkung:
Die Kombination von Clozapin und Levodopa wurde in mehreren Studien eingehend untersucht. In den meisten Fällen trat eine Verbesserung der Levodopa-induzierten Dyskinesie und der Levodopa-induzierten Psychosen auf, ohne die Parkinson-Symptome signifikant zu verschlechtern. Voraussetzung war eine ni…
Mechanismus:
Clozapin weist schwache antagonistische Wirkungen an den Dopaminrezeptoren D1-D5 auf und hat verglichen mit klassischen Neuroleptika eine geringere Wahrscheinlichkeit die Levodopa-Wirkung zu antagonisieren. Die niedrigere Inzidenz an extrapyramidalen Symptomen unter Clozapin im Vergleich zu den typ…
Massnahmen:
Patienten sorgfältig auf Verschlechterung der Levodopa-Wirkung beobachten und Clozapin-Therapie mit niedriger Dosierung beginnen. Gemäss der Empfehlungen der American Academy of Neurology (AAN) ist das atypische Antipsychotikum Clozapin Mittel der Wahl in der Behandlung von Psychosen, die im Zusamm… |
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| 12802 |
Risiko für verminderte Levodopawirkung
Die Kombination von Clozapin und Levodopa wurde in mehreren…
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Stufe 15 |
Grp1: N04BA02
Grp2: N05AH02
|
Risiko für verminderte Levodopawirkung
Interaktion Nr.:
12802
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N04BA02
Gruppe 2:
N05AH02
Wirkung:
Die Kombination von Clozapin und Levodopa wurde in mehreren Studien eingehend untersucht. In den meisten Fällen trat eine Verbesserung der Levodopa-induzierten Dyskinesie und der Levodopa-induzierten Psychosen auf, ohne die Parkinson-Symptome signifikant zu verschlechtern. Voraussetzung war eine ni…
Mechanismus:
Clozapin weist schwache antagonistische Wirkungen an den Dopaminrezeptoren D1-D5 auf und hat verglichen mit klassischen Neuroleptika eine geringere Wahrscheinlichkeit die Levodopa-Wirkung zu antagonisieren. Die niedrigere Inzidenz an extrapyramidalen Symptomen unter Clozapin im Vergleich zu den typ…
Massnahmen:
Patienten sorgfältig auf Verschlechterung der Levodopa-Wirkung beobachten und Clozapin-Therapie mit niedriger Dosierung beginnen. Gemäss der Empfehlungen der American Academy of Neurology (AAN) ist das atypische Antipsychotikum Clozapin Mittel der Wahl in der Behandlung von Psychosen, die im Zusamm… |
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| 12801 |
Risiko für verminderte Levodopawirkung
Die Kombination von Clozapin und Levodopa wurde in mehreren…
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Stufe 15 |
Grp1: N05AH02
Grp2: N04BA02
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Risiko für verminderte Levodopawirkung
Interaktion Nr.:
12801
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N05AH02
Gruppe 2:
N04BA02
Wirkung:
Die Kombination von Clozapin und Levodopa wurde in mehreren Studien eingehend untersucht. In den meisten Fällen trat eine Verbesserung der Levodopa-induzierten Dyskinesie und der Levodopa-induzierten Psychosen auf, ohne die Parkinson-Symptome signifikant zu verschlechtern. Voraussetzung war eine ni…
Mechanismus:
Clozapin weist schwache antagonistische Wirkungen an den Dopaminrezeptoren D1-D5 auf und hat verglichen mit klassischen Neuroleptika eine geringere Wahrscheinlichkeit die Levodopa-Wirkung zu antagonisieren. Die niedrigere Inzidenz an extrapyramidalen Symptomen unter Clozapin im Vergleich zu den typ…
Massnahmen:
Patienten sorgfältig auf Verschlechterung der Levodopa-Wirkung beobachten und Clozapin-Therapie mit niedriger Dosierung beginnen. Gemäss der Empfehlungen der American Academy of Neurology (AAN) ist das atypische Antipsychotikum Clozapin Mittel der Wahl in der Behandlung von Psychosen, die im Zusamm… |
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| 15270 |
Verminderte Blutzuckersenkung
Levothyroxin kann die blutzuckersenkende Wirkung von Antidi…
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Stufe 15 |
Grp1: A10BD05
Grp2: H03AA01
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Verminderte Blutzuckersenkung
Interaktion Nr.:
15270
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
A10BD05
Gruppe 2:
H03AA01
Wirkung:
Levothyroxin kann die blutzuckersenkende Wirkung von Antidiabetika vermindern, wodurch vermehrt Hyperglykämien auftreten können.
Mechanismus:
Levothyroxin kann die blutzuckersenkende Wirkung von Antidiabetika vermindern. Als mögliche Mechanismen verschiedene Ursachen für eine verstärkte Glucoseintoleranz diskutiert.
Massnahmen:
Bei Diabetikern ist vor allem zu Beginn einer Behandlung mit Schilddrüsenhormonen der Blutzuckerspiegel regelmässig zu kontrollieren und ggf. die Dosierung der Antidiabetika anzupassen. |
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| 15271 |
Verminderte Blutzuckersenkung
Levothyroxin kann die blutzuckersenkende Wirkung von Antidi…
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Stufe 15 |
Grp1: H03AA01
Grp2: A10BD05
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Verminderte Blutzuckersenkung
Interaktion Nr.:
15271
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
H03AA01
Gruppe 2:
A10BD05
Wirkung:
Levothyroxin kann die blutzuckersenkende Wirkung von Antidiabetika vermindern, wodurch vermehrt Hyperglykämien auftreten können.
Mechanismus:
Levothyroxin kann die blutzuckersenkende Wirkung von Antidiabetika vermindern. Als mögliche Mechanismen verschiedene Ursachen für eine verstärkte Glucoseintoleranz diskutiert.
Massnahmen:
Bei Diabetikern ist vor allem zu Beginn einer Behandlung mit Schilddrüsenhormonen der Blutzuckerspiegel regelmässig zu kontrollieren und ggf. die Dosierung der Antidiabetika anzupassen. |
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| 15272 |
Verminderte Blutzuckersenkung
Levothyroxin kann die blutzuckersenkende Wirkung von Antidi…
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Stufe 15 |
Grp1: A10BD05
Grp2: H03AA03
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Verminderte Blutzuckersenkung
Interaktion Nr.:
15272
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
A10BD05
Gruppe 2:
H03AA03
Wirkung:
Levothyroxin kann die blutzuckersenkende Wirkung von Antidiabetika vermindern, wodurch vermehrt Hyperglykämien auftreten können.
Mechanismus:
Levothyroxin kann die blutzuckersenkende Wirkung von Antidiabetika vermindern. Als mögliche Mechanismen verschiedene Ursachen für eine verstärkte Glucoseintoleranz diskutiert.
Massnahmen:
Bei Diabetikern ist vor allem zu Beginn einer Behandlung mit Schilddrüsenhormonen der Blutzuckerspiegel regelmässig zu kontrollieren und ggf. die Dosierung der Antidiabetika anzupassen. |
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| 12796 |
Therapie von Levodopa GIT-Nebenwirkungen
Domperidon kann die unerwünschten peripheren Wirkungen von …
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Stufe 15 |
Grp1: A03FA03
Grp2: N04BA03
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Therapie von Levodopa GIT-Nebenwirkungen
Interaktion Nr.:
12796
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
A03FA03
Gruppe 2:
N04BA03
Wirkung:
Domperidon kann die unerwünschten peripheren Wirkungen von L-Dopa wie Verdauungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen antagonisieren, ohne die zentrale Wirkung zu beeinflussen.
Mechanismus:
Da Domperidon schlecht die Blut-Hirn-Schranke durchqueren kann, besteht kein zentraler Dopamin-Antagonismus und damit keine Antagonisierung der Levodopa-Wirkung durch Domperidon. Domperidon kann die Levodopa-Absorption beschleunigen.
Massnahmen:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich |
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| 12795 |
Therapie von Levodopa GIT-Nebenwirkungen
Domperidon kann die unerwünschten peripheren Wirkungen von …
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Stufe 15 |
Grp1: A03FA03
Grp2: N04BA02
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Therapie von Levodopa GIT-Nebenwirkungen
Interaktion Nr.:
12795
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
A03FA03
Gruppe 2:
N04BA02
Wirkung:
Domperidon kann die unerwünschten peripheren Wirkungen von L-Dopa wie Verdauungsstörungen, Übelkeit und Erbrechen antagonisieren, ohne die zentrale Wirkung zu beeinflussen.
Mechanismus:
Da Domperidon schlecht die Blut-Hirn-Schranke durchqueren kann, besteht kein zentraler Dopamin-Antagonismus und damit keine Antagonisierung der Levodopa-Wirkung durch Domperidon. Domperidon kann die Levodopa-Absorption beschleunigen.
Massnahmen:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich |
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| 20 |
Verstärkte anticholinerge Effekte nicht ausgeschlossen
Gemäss Angaben des Herstellers kann Flavoxat möglicherweise…
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Stufe 15 |
Grp1: G04BD02
Grp2: N06AA01
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Verstärkte anticholinerge Effekte nicht ausgeschlossen
Interaktion Nr.:
20
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
G04BD02
Gruppe 2:
N06AA01
Wirkung:
Gemäss Angaben des Herstellers kann Flavoxat möglicherweise die anticholinergen Effekte von trizyklischen Antidepressiva verstärken. Anticholinerge Symptome können u.a. Mundtrockenheit, trockene Augen, verschwommene Sicht, veränderter Harnverhalt, Obstipation, Tachykardie oder auch Hyperthermie sei…
Mechanismus:
Unter gleichzeitiger Gabe von Flavoxat kann es möglicherweise zu einer Verstärkung der anticholinergen Effekte von trizyklischen Antidepressiva kommen. Flavoxat wirkt direkt muskelrelaxierend auf die glatte Muskulatur der unteren Harnwege, wobei der Wirkung wohl zum Teil ein kalziumantagonistischer…
Massnahmen:
Wird die Kombination aus einem trizyklischen Antidepressivum und Flavoxat gegeben, sollte sicherheitshalber bezüglich des verstärkten Auftretens anticholinerger Nebenwirkungen monitorisiert werden. |
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| 12764 |
Erhöhtes Myopathierisiko nicht ausgeschlossen
Im Rahmen von Post-Marketing-Beobachtungen wurden Fälle von…
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Stufe 15 |
Grp1: J01FA10
Grp2: C10AA08
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Erhöhtes Myopathierisiko nicht ausgeschlossen
Interaktion Nr.:
12764
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
J01FA10
Gruppe 2:
C10AA08
Wirkung:
Im Rahmen von Post-Marketing-Beobachtungen wurden Fälle von Rhabdomyolyse bei Patienten beobachtet, die Azithromycin gleichzeitig mit Statinen erhalten hatten
Mechanismus:
Nicht bekannt
Massnahmen:
Es wird in der Fachinformation empfohlen, für die Dauer einer Therapie mit einem Makrolid-Antibiotikum die Pitavastatin-Therapie vorübergehend zu unterbrechen. Das Risiko für eine Wechselwirkung ist jedoch eher gering einzuschätzen. Sicherheitshalber sollte auf Symptome wie Muskelschmerzen verstärk… |
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| 12733 |
Veränderte Rosuvastatinkonzentrationen nicht ausgeschlossen
Eine Wechselwirkung zwischen Efavirenz und Rosuvastatin wur…
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Stufe 15 |
Grp1: J05AG03
Grp2: C10AA07
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Veränderte Rosuvastatinkonzentrationen nicht ausgeschlossen
Interaktion Nr.:
12733
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
J05AG03
Gruppe 2:
C10AA07
Wirkung:
Eine Wechselwirkung zwischen Efavirenz und Rosuvastatin wurde in Studien nicht untersucht. Allerdings senkte Efavirenz die Plasmakonzentrationen von Pravastatin, welches genau wie Rosuvastatin nicht relevant über CYP metabolisiert wird (Mechanismus ungeklärt). Ein Einfluss auf die Rosuvastatinkonze…
Mechanismus:
Efavirenz induziert bei längerer Behandlung CYP3A4 und hemmt gleichzeitig CYP2C9 und CYP2C19. Rosuvastatin wird zu kleiner 10% über CYP2C9 metabolisiert und hat keinen inhibitorischen oder induzierenden Einfluss auf CYP.
Massnahmen:
Sicherheitshalber Kontrolle des Lipidstatus und ggf. Dosisanpassung von Rosuvastatin. |
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| 12732 |
Veränderte Fluvastatinkonzentrationen möglich
Eine Wechselwirkung zwischen Efavirenz und Fluvastatin wurd…
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Stufe 15 |
Grp1: J05AG03
Grp2: C10AA04
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Veränderte Fluvastatinkonzentrationen möglich
Interaktion Nr.:
12732
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
J05AG03
Gruppe 2:
C10AA04
Wirkung:
Eine Wechselwirkung zwischen Efavirenz und Fluvastatin wurde in Studien nicht untersucht. Allerdings könnte es beispielsweise aufgrund des CYP2C9-inhibitorischen Potentials von Efavirenz zu veränderten Fluvastatinkonzentrationen kommen. Es ist hingegen nicht zu erwarten, dass die gleichzeitige Gabe…
Mechanismus:
Efavirenz induziert bei längerer Behandlung CYP3A4 und hemmt gleichzeitig CYP2C9 und CYP2C19. Fluvastatin wird primär über CYP2C9 metabolisiert und ist weder Induktor noch Inhibitor von CYP.
Massnahmen:
Sicherheitshalber Kontrolle des Lipidstatus und ggf. Dosisanpassung von Fluvastatin |
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| 12721 |
Erhöhtes Myopathierisko nicht ausgeschlossen
Bis jetzt ist keine Interaktion zwischen Atorvastatin und R…
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Stufe 15 |
Grp1: J01FA06
Grp2: C10AA05
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Erhöhtes Myopathierisko nicht ausgeschlossen
Interaktion Nr.:
12721
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
J01FA06
Gruppe 2:
C10AA05
Wirkung:
Bis jetzt ist keine Interaktion zwischen Atorvastatin und Roxithromycin dokumentiert worden. In Kombination mit Lovastatin, ebenfalls einem Substrat von CYP3A4, veränderten sich die Lovastatin-Plasmakonzentrationen nur geringfügig und vermutlich nicht klinisch relevant.
Mechanismus:
Roxithromycin ist ein schwacher Hemmer von CYP3A4 und hemmt die Transportproteine OATP1B1 und OATP1B3 in der Leber. Ein geringer Einfluss auf den Metabolismus von Atorvastatin ist vorstellbar.
Massnahmen:
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion. Dennoch bei der Kombination und insbesondere bei Risikofaktoren, die für eine Statin-assoziierte Myopathie prädisponieren (z.B. Niereninsuffizienz, hohe Statindosis), sicherheitshalber klinisch auf Zeichen einer Myopathie achten. |
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| 12698 |
Erhöhtes Myopathierisiko nicht ausgeschlossen
Die AUC von Atorvastatin erhöhte sich bei gesunden Probande…
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Stufe 15 |
Grp1: J01FA10
Grp2: C10AA05
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Erhöhtes Myopathierisiko nicht ausgeschlossen
Interaktion Nr.:
12698
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
J01FA10
Gruppe 2:
C10AA05
Wirkung:
Die AUC von Atorvastatin erhöhte sich bei gesunden Probanden bei der gleichzeitigen Kombination mit Azithromycin nicht. Es existieren nur einige wenige Spontanmeldungen zu Rhabdomyolysen unter Azithromycin in Kombination mit Atorvastatin.
Mechanismus:
Azithromycin hemmt CYP3A4 sehr gering und hat damit auch nur einen geringen Einfluss auf den Metabolismus von Atorvastatin.
Massnahmen:
Trotz der sehr geringen Wahrscheinlichkeit einer Rhabdomyolyse auf klinische Zeichen einer Muskeltoxizität achten. |
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| 12693 |
Erhöhte Rosuvastatinkonzentrationen möglich
Die AUC von Rosuvastatin ist in Kombination mit Fluconazol …
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Stufe 15 |
Grp1: J02AC01
Grp2: C10AA07
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Erhöhte Rosuvastatinkonzentrationen möglich
Interaktion Nr.:
12693
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
J02AC01
Gruppe 2:
C10AA07
Wirkung:
Die AUC von Rosuvastatin ist in Kombination mit Fluconazol um 14% erhöht. Dies scheint aber klinisch kaum relevant zu sein.
Mechanismus:
Fluconazol hemmt CYP2C9 und CYP2C19 zwar stark, dies scheint aber kaum einen Einfluss auf den Rosuvastatin-Metabolismus zu haben.
Massnahmen:
Sicherheitshalber Patient klinisch auf Myopathien monitorisieren und gelegentliche CK-Bestimmungen. |
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| 12685 |
Erhöhtes Myopathierisiko nicht ausgeschlossen
Es existieren nur einige wenige Spontanmeldungen zu Rhabdom…
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Stufe 15 |
Grp1: J01FA10
Grp2: C10AA01
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Erhöhtes Myopathierisiko nicht ausgeschlossen
Interaktion Nr.:
12685
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
J01FA10
Gruppe 2:
C10AA01
Wirkung:
Es existieren nur einige wenige Spontanmeldungen zu Rhabdomyolysen unter Azithromycin in Kombination mit Simvastatin.
Mechanismus:
Azithromycin hemmt CYP3A4 sehr gering. Damit ist auch nur ein sehr geringer Einfluss auf den Metabolismus von Simvastatin zu erwarten.
Massnahmen:
Trotz der sehr geringen Wahrscheinlichkeit einer Rhabdomyolyse vorsichtshalber auf klinische Zeichen einer Muskeltoxizität achten. |
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| 12681 |
Erhöhtes Myopathierisiko nicht ausgeschlossen
Bis jetzt ist erst ein Fall einer möglichen Interaktion zwi…
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Stufe 15 |
Grp1: J01FA06
Grp2: C10AA01
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Erhöhtes Myopathierisiko nicht ausgeschlossen
Interaktion Nr.:
12681
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
J01FA06
Gruppe 2:
C10AA01
Wirkung:
Bis jetzt ist erst ein Fall einer möglichen Interaktion zwischen Simvastatin und Roxithromycin dokumentiert. Eine 73-jährige Patientin entwickelte eine Rhabdomyolyse, nachdem Roxithromycin zu ihrer bisherigen Therapie bestehend aus u.a. Simvastatin, Gemfibrozil und Diltiazem hinzugefügt wurde.
Mechanismus:
Roxithromycin ist ein schwacher Hemmer von CYP3A4 und hemmt die Transportproteine OATP1B1 und OATP1B3 in der Leber. Ein gewisser Einfluss auf den Metabolismus von Simvastatin ist vorstellbar.
Massnahmen:
Bei der Kombination sollte insbesondere bei Risikofaktoren, die für eine Statin-assoziierte Myopathie prädisponieren (z.B. Niereninsuffizienz, hohe Statindosis), sicherheitshalber klinisch auf Zeichen einer Muskeltoxizität geachtet werden. |
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| 12676 |
Erhöhtes Myopathierisiko nicht ausgeschlossen
Fusidinsäure und Pravastatin haben vermutlich keinen releva…
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Stufe 15 |
Grp1: J01XC01
Grp2: C10AA03
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Erhöhtes Myopathierisiko nicht ausgeschlossen
Interaktion Nr.:
12676
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
J01XC01
Gruppe 2:
C10AA03
Wirkung:
Fusidinsäure und Pravastatin haben vermutlich keinen relevanten pharmakokinetischen Einfluss aufeinander. Beide Substanzen wurden allerdings mit Myopathien assoziiert.
Mechanismus:
Fusidinsäure hat vermutlich eine hemmende Wirkung auf CYP3A4, Pravastatin wird aber nur zu einem geringen Anteil durch CYP3A4 metabolisiert.
Massnahmen:
Sicherheitshalber auf Zeichen einer Myopathie achten. |
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| 12334 |
Keine klinisch relevante Interaktion zu erwarten
Eine pharmakokinetische Interaktion ist nicht zu erwarten, …
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Stufe 15 |
Grp1: C10AA07
Grp2: L04AD02
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Keine klinisch relevante Interaktion zu erwarten
Interaktion Nr.:
12334
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
C10AA07
Gruppe 2:
L04AD02
Wirkung:
Eine pharmakokinetische Interaktion ist nicht zu erwarten, es existieren in der Literatur jedoch keine Studien, die die Kombination explizit untersucht haben.
Mechanismus:
Tacrolimus wird im Wesentlichen über CYP3A4 metabolisiert. Rosuvastatin geht über Cytochrom P450 keine klinisch relevanten Wechselwirkungen ein. Es ist Substrat von OATP1B1, worauf Tacrolimus aber keinen Einfluss hat. Eine pharmakokinetische Wechselwirkung ist nicht zu erwarten.
Massnahmen:
Im Rahmen der immunsuppressiven Therapie ist eine sorgfältige Überwachung der Tacrolimuskonzentrationen generell notwendig. Sicherheitshalber sollte auf Anzeichen unerwünschter Wirkungen geachtet werden. |
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| 12332 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Ciprofloxacin kann einen (Neben-)weg des Mirtazapinmetaboli…
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Stufe 15 |
Grp1: J01MA02
Grp2: N06AX11
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaktion Nr.:
12332
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
J01MA02
Gruppe 2:
N06AX11
Wirkung:
Ciprofloxacin kann einen (Neben-)weg des Mirtazapinmetabolismus hemmen (CYP 1A2), allerdings wird Mirtazapin zu einem grossen Teil durch CYP3A4 und CYP2D6 metabolisiert, so dass eher keine relevanten Plasmaspiegelveränderungen zu erwarten sind. Geringe additive Effekte auf die QT-Zeit möglich.
Mechanismus:
Ciprofloxacin ist ein starker Inhibitor des CYP1A2-Isoenzyms, welches in geringerem Masse an der Metabolisierung von Mirtazapin beteiligt ist. Die klinische Relevanz der Interaktion ist fraglich.
Massnahmen:
Sicherheitshalber auf verstärkte Mirtazapin-UAW monitorisieren (Sedation, Blutdruckveränderungen, ggf. QT-Zeit) |
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| 3591 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus ACE Hemmern und Betablockern wird häufi…
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Stufe 15 |
Grp1: C07AB12
Grp2: C09AA09
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Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
3591
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
C07AB12
Gruppe 2:
C09AA09
Wirkung:
Die Kombination aus ACE Hemmern und Betablockern wird häufig genutzt und führt zu einer additiven Blutdrucksenkung. Keine pharmakokinetische Interaktion zu erwarten
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken blutdrucksenkend.
Massnahmen:
Blutdruckkontrolle, keine spezifischen Massnahmen. |
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| 13214 |
Möglicherweise verstärkte ZNS-Effekte von Oxycodon
Die Hemmung von CYP2D6 durch Amitriptylin kann potentiell z…
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Stufe 15 |
Grp1: N06AA09
Grp2: N02AA05
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Möglicherweise verstärkte ZNS-Effekte von Oxycodon
Interaktion Nr.:
13214
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N06AA09
Gruppe 2:
N02AA05
Wirkung:
Die Hemmung von CYP2D6 durch Amitriptylin kann potentiell zu einer erhöhten Oxycodon-Exposition und zu reduzierter Exposition des aktiven Metaboliten Oxymorphon führen. Dies lässt sich aus Studien ableiten, die den Effekt von starken CYP2D6-Inhibitoren auf Oxycodon untersucht haben (Paroxetin). Der…
Mechanismus:
Amitriptylin hemmt CYP2D6 und kann darüber den Abbau von Oxycodon zu einem der aktiven Metaboliten (Oxymorphon) teilweise hemmen. Dadurch steigt die Oxycodon-Exposition an.
Massnahmen:
Sicherheitshalber auf verstärkte Oxycodon-Wirkung und -Toxizität (Schwindel, Sedation, Nausea) achten. |
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| 13215 |
Möglicherweise verstärkte ZNS-Effekte von Oxycodon
Die Hemmung von CYP2D6 durch Amitriptylin kann potentiell z…
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Stufe 15 |
Grp1: N02AA05
Grp2: N06AA09
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Möglicherweise verstärkte ZNS-Effekte von Oxycodon
Interaktion Nr.:
13215
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N02AA05
Gruppe 2:
N06AA09
Wirkung:
Die Hemmung von CYP2D6 durch Amitriptylin kann potentiell zu einer erhöhten Oxycodon-Exposition und zu reduzierter Exposition des aktiven Metaboliten Oxymorphon führen. Dies lässt sich aus Studien ableiten, die den Effekt von starken CYP2D6-Inhibitoren auf Oxycodon untersucht haben (Paroxetin). Der…
Mechanismus:
Amitriptylin hemmt CYP2D6 und kann darüber den Abbau von Oxycodon zu einem der aktiven Metaboliten (Oxymorphon) teilweise hemmen. Dadurch steigt die Oxycodon-Exposition an.
Massnahmen:
Sicherheitshalber auf verstärkte Oxycodon-Wirkung und -Toxizität (Schwindel, Sedation, Nausea) achten. |
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| 13216 |
Möglicherweise verstärkte ZNS-Effekte von Oxycodon
Die Hemmung von CYP2D6 durch Clomipramin kann potentiell zu…
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Stufe 15 |
Grp1: N06AA04
Grp2: N02AA05
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Möglicherweise verstärkte ZNS-Effekte von Oxycodon
Interaktion Nr.:
13216
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N06AA04
Gruppe 2:
N02AA05
Wirkung:
Die Hemmung von CYP2D6 durch Clomipramin kann potentiell zu einer erhöhten Oxycodon-Exposition und zu reduzierter Exposition des aktiven Metaboliten Oxymorphon führen. Dies lässt sich aus Studien ableiten, die den Effekt von starken CYP2D6-Inhibitoren auf Oxycodon untersucht haben (Paroxetin). Der …
Mechanismus:
Clomipramin hemmt CYP2D6 und kann darüber den Abbau von Oxycodon zu einem der aktiven Metaboliten (Oxymorphon) teilweise hemmen. Dadurch steigt die Oxycodon-Exposition an.
Massnahmen:
Sicherheitshalber auf verstärkte Oxycodon-Wirkung und -Toxizität (Schwindel, Sedation, Nausea) achten. |
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| 13217 |
Möglicherweise verstärkte ZNS-Effekte von Oxycodon
Die Hemmung von CYP2D6 durch Clomipramin kann potentiell zu…
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Stufe 15 |
Grp1: N02AA05
Grp2: N06AA04
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Möglicherweise verstärkte ZNS-Effekte von Oxycodon
Interaktion Nr.:
13217
Relevanz:
Stufe 15
Gruppe 1:
N02AA05
Gruppe 2:
N06AA04
Wirkung:
Die Hemmung von CYP2D6 durch Clomipramin kann potentiell zu einer erhöhten Oxycodon-Exposition und zu reduzierter Exposition des aktiven Metaboliten Oxymorphon führen. Dies lässt sich aus Studien ableiten, die den Effekt von starken CYP2D6-Inhibitoren auf Oxycodon untersucht haben (Paroxetin). Der …
Mechanismus:
Clomipramin hemmt CYP2D6 und kann darüber den Abbau von Oxycodon zu einem der aktiven Metaboliten (Oxymorphon) teilweise hemmen. Dadurch steigt die Oxycodon-Exposition an.
Massnahmen:
Sicherheitshalber auf verstärkte Oxycodon-Wirkung und -Toxizität (Schwindel, Sedation, Nausea) achten. |
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