Gefahr einer Hyperkaliämie

Numéro: 10240 Niveau: 13

Gemäss Schweizer Fachinformation ist die Kombination von Spironolacton und Kaliumsalzen kontraindiziert. Es kann zu einem Anstieg des Kaliumspiegels kommen, wodurch die Gefahr einer Hyperkaliämie mit Veränderungen im EGK, Bradykardie, Arrhythmien bis hin zum Herzstillstand erhöht ist. Risikogruppen sind insbesondere Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder fortgeschrittenem Alter.

Interaction Niveau 13
13
Niveau

Détails de l'interaction

Groupe 1
B05BB01
Groupe 2
C03DA01
Description du niveau
Kombination meiden
Mécanisme
Aufgrund der kaliumretinierenden Wirkung von Spironolacton kann es unter zusätzlicher Gabe von Kaliumsalzen zu einem additiven Anstieg des Kaliumspiegels kommen.
Mesures recommandées
Eine Therapie mit kaliumsparenden Diruetika sollten nicht mit der Gabe von Kaliumsalzen ergänzt werden. Ist nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung bzw. nur bei nachgewiesener Hypokaliämie eine gleichzeitige Gabe von Kaliumsalzen nötig, muss eine engmaschige Überwachung des Serumkaliumspiegels und der Nierenfunktion durchgeführt werden.
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