Erhöhtes Risiko für serotonerge Toxizität

Numéro: 12918 Niveau: 14

Beide Substanzen erhöhen die zentrale serotonerge Übertragung, wodurch theoretisch ein erhöhtes Risiko für serotonerge Nebenwirkungen bis hin zum Serotoninsyndrom besteht. Ein Serotinsyndrom wird allerdings nur sehr selten beobachtet. Beide Substanzen können die Krampfschwelle reduzieren, weshalb Vorsicht geboten ist bei Patienten mit erhöhter Krampfneigung. Obwohl Duloxetin zwar CYP2D6 mässig stark hemmt, zeigte eine Interaktionsstudie bei gesunden Probanden, dass Paroxetin, ein starker CYP2D6 Inhibitor, keinen Einfluss auf die Mirtazapin-Pharmakokinetik bei steady state hatte (Arzneimittelkomepndium). Es ist deshalb davon auszugehen, dass keine klinisch-relevante pharmakokinetische Interaktion besteht.

Interaction Niveau 14
14
Niveau

Détails de l'interaction

Groupe 1
N06AX11
Groupe 2
N06AX21
Description du niveau
Monitorisieren
Mécanisme
Duloxetin hemmt CYP2D6 mässig stark, erhöhte die Plasmakonzentrationen von Mirtazapin aber vermutlich nicht klinisch relevant. Additive serotonerge Wirkungen.
Mesures recommandées
Klinisches Monitoring hinsichtlich verstärkter serotonerger Nebenwirkungen (u.a. Verwirrtheit, Erregung, Angst, Schwitzen, Diarrhoe, Übelkeit, Tremor).
Offrez-nous un café Explorer les données