Abgeschwächte bronchodilatatorische Wirkung des B…
Abgeschwächte bronchodilatatorische Wirkung des Beta-Sympathomimetikums möglich
Numéro: 15915Niveau: 14
Durch die Antagonisierung kann der bronchodilatatorische Effekt des Beta-Mimetikums abgeschwächt werden oder gar verloren gehen und Bronchokonstriktion und Atemnot können beim Asthmatiker bzw. COPDPatienten auftreten.
Interaction
Niveau 14
14
Niveau
Détails de l'interaction
Groupe 1
R03AC02
Groupe 2
S01ED51
Description du niveau
Monitorisieren
Mécanisme
Nicht-kardioselektive Beta-Blocker können die Wirkungen von Beta-Sympathomimetika an Beta2- Rezeptoren im Bronchialsystem antagonisieren. Die gilt auch für Beta-Blocker-Augentropfen, die zu ca. 80 % absorbiert werden (Umgehung des hepatischen First-Pass-Effektes, woraus systemisch relevante Plasmakonzentrationen resultieren können).
Mesures recommandées
Bevorzugt kardioselektive Betablocker einsetzen wie Bisoprolol, Metoprolol, Nebivolol oder Atenolol. Anmerkung: Bei Asthma-Patienten sind formal sowohl kardioselektive als auch nicht-kardioselektive Betablocker kontraindiziert (gemäss Fachinformationen der Beta-Blocker schweres Asthma). Empfehlungen wie GINA 2017 (Global Initiative for Asthma) erlauben jedoch den Einsatz kardioselektiver Betablocker nach Nutzen-/Risiko-Evaluation. Bei COPD-Patienten können kardioselektive Betablocker (möglichst niedrig dosiert) eingesetzt werden (Hinweise, dass sich Betablocker sogar günstig auf die Mortalität auswirken) [Rutten FH, 2010].