Erhöhte Gefahr für Bradykardien und QT-Zeit-Verlängerungen

Numéro: 2447 Niveau: 14

Unter erhöhten Ivabradin-Konzentrationen kann es zu schweren Bradykardien kommen. Fluconazol hat ein bekanntes Potential bzgl. einer QT-Verlängerung. Unter Senkung der Herzfrequenz durch Ivabradin kann eine QT-Verlängerung verstärkt werden. Gemäss Schweizer Fachinformation ist die Gabe von CYP3A4-Substraten, welche das QT-Intervall verlängern können und Fluconazol kontraindiziert.

Interaction Niveau 14
14
Niveau

Détails de l'interaction

Groupe 1
C01EB17
Groupe 2
J02AC01
Description du niveau
Monitorisieren
Mécanisme
Die Metabolisierung von Ivabradin erfolgt ausschliesslich über das CYP3A4-Isoenzym. In Kombination mit CYP3A4-Inhibitoren wie Fluconazol kann der Abbau von Ivabradin vermindert werden und erhöhte Plasmakonzentrationen des Arzneistoffes treten auf.
Mesures recommandées
Die Kombination von Ivabradin mit Fluconazol kann bei einer Ruheherzfrequenz von über 70 Schlägen pro Minute und unter sorgfältiger Überwachung der Herzfrequenz eingesetzt werden. Die Anfangsdosierung von Ivabradin sollte 2,5 mg zweimal täglich nicht überschreiten. EKG-Kontrollen der QTc-Zeit sollten engmaschig durchgeführt werden.
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