Erhöhtes Risiko für epileptische Anfälle

Numéro: 7171 Niveau: 14

Sowohl atypische Antipsychotika als auch Memantin wurden mit Krampfanfällen assoziiert. Zudem wurde in Metaanalysen berichtet, dass an Demenz erkrankte (ältere) Patienten, die mit atypischen Antipsychotika behandelt werden, ein erhöhtes Mortalitätsrisiko aufweisen. Inwieweit eine Zusammenhang mit dem Antipsychotikum besteht, ist nicht gesichert.

Interaction Niveau 14
14
Niveau

Détails de l'interaction

Groupe 1
N05AL01
Groupe 2
N06DX01
Description du niveau
Monitorisieren
Mécanisme
Beide Substanzen wurden mit Krampfanfällen assoziiert.
Mesures recommandées
Hinsichtlich Krampfanfälligkeit und erhöhter UAW-Rate (z.B. Somnolenz, EPS) monitorisieren. Gemäss Fachinformation sollte Sulpirid  bei Patienten mit einer Vorgeschichte von Krampfanfällen nur mit Vorsicht angewendet werden. Gemäss Fachinformation (Sulpirid) sind zudem Mortalität und das Risiko eines zerebrovaskulären Zwischenfalls bei Behandlung älterer, demenzkranker Patienten mit bestimmten atypischen Antipsychotika erhöht. Sulpirid sollte daher bei Patienten mit Schlaganfallrisikofaktoren nur mit Vorsicht angewendet werden.
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