Interactions médicamenteuses

Base de données des interactions médicamenteuses

Interactions (15 920)

Numéro Titre Niveau Groupes
5900
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: B01AB04
Grp2: N02BA01

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5900
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AB04
Groupe 2: N02BA01
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.

Mesures:

Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. Die erhöhte Blutungsneigung zeigt sich nur teilweise in einem veränderten INR.

Fiche complète
5901
Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall
In den ersten Tagen nach Beginn von Phenytoin kann es zu ei…
Niveau 14
Grp1: N03AB02
Grp2: B01AA07

Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall

N° d'interaction: 5901
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N03AB02
Groupe 2: B01AA07
Effet:

In den ersten Tagen nach Beginn von Phenytoin kann es zu einem erhöhten Blutungsrisiko kommen, da Acenocoumarol von Phenytoin aus der Plasmaproteinbindung verdrängt werden kann. Dies ist ein vorübergehender Effekt. Anschliessend nimmt die Acenocoumarol-Clearance zu, was zu einer verminderten antiko…

Mécanisme:

Phenytoin erhöht über Induktion von CYP2C9 und CYP3A4 den Metabolismus von Acenocoumarol. Des Weiteren wird Acenocoumarol durch Phenytoin kompetitiv aus der Plasmaproteinbindung verdrängt, wodurch es in den ersten Tagen nach Therapiebeginn zu erhöhten freien Acenocoumarolkonzentrationen im Plasma k…

Mesures:

Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen.

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5902
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: N02BA51
Grp2: B01AA04

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5902
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N02BA51
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.

Mesures:

Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen …

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5903
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: B01AA04
Grp2: N02BA51

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5903
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AA04
Groupe 2: N02BA51
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.

Mesures:

Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen …

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5904
INR-Anstieg
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel ist die antikoagula…
Niveau 14
Grp1: J01FA01
Grp2: B01AA04

INR-Anstieg

N° d'interaction: 5904
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: J01FA01
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel ist die antikoagulatorische Wirkung verstärkt. Es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Mögliche Symptome: Hämatome, Hämoptyse, Hämorrhagien, Hämaturie.

Mécanisme:

Erythromycin hemmt CYP3A4 stark und damit auch teilweise den Metabolismus von Phenprocoumon.

Mesures:

INR engmaschig monitorisieren, insbesondere zu Beginn und bei Absetzen der antibiotischen Therapie. Bei Bedarf Phenprocoumondosis anpassen.

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5919
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: B01AC04
Grp2: B01AF01

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5919
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AC04
Groupe 2: B01AF01
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu. Eine Verlängerung der Blutungszeit wurde bei der Kombination beobachtet, jedoch kein Einfluss von Clopidogrel auf die Pharmakokinetik von Rivaroxaban.

Mécanisme:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.

Mesures:

Kombination wird zum Teil bewusst therapeutisch eingesetzt (z.B. nach akutem Koronarsyndrom). Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten engmaschig auf Blutungszeichen hin überwachen.

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5920
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: B01AF01
Grp2: B01AC04

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5920
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AF01
Groupe 2: B01AC04
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu. Eine Verlängerung der Blutungszeit wurde bei der Kombination beobachtet, jedoch kein Einfluss von Clopidogrel auf die Pharmakokinetik von Rivaroxaban.

Mécanisme:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.

Mesures:

Kombination wird zum Teil bewusst therapeutisch eingesetzt (z.B. nach akutem Koronarsyndrom). Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten engmaschig auf Blutungszeichen hin überwachen.

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5921
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: N02BA51
Grp2: B01AB04

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5921
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N02BA51
Groupe 2: B01AB04
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.

Mesures:

Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden.

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5925
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: B01AC04
Grp2: B01AC06

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5925
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AC04
Groupe 2: B01AC06
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Dieser Effekt ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.

Mesures:

Die Kombination von Acetylsalicylsäure mit Clopidogrel wird in bestimmten klinischen Situation angewendet. Aufgrund des erhöhten Blutungsrisiko den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen und Blutgerinnungsparameter engmaschig monitorisieren.

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5926
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: B01AC06
Grp2: B01AC04

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5926
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AC06
Groupe 2: B01AC04
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Dieser Effekt ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.

Mesures:

Die Kombination von Acetylsalicylsäure mit Clopidogrel wird in bestimmten klinischen Situation angewendet. Aufgrund des erhöhten Blutungsrisiko den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen und Blutgerinnungsparameter engmaschig monitorisieren.

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5927
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Metamizol i…
Niveau 14
Grp1: N02BB02
Grp2: B01AC06

Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung

N° d'interaction: 5927
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N02BB02
Groupe 2: B01AC06
Effet:

Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Metamizol ist die antikoagulatorische Wirkung des Aspirins gegebenenfalls vermindert und das Risko für kardiovaskuläre Ereignisse möglicherweise erhöht.

Mécanisme:

Beide Substanzen kompetitieren an der COX-1-Bindungsstelle.

Mesures:

Ist die kombinierte Anwendung erforderlich, sollte Acetylsalicylsäure mindestens 30-60 Minuten vor Metamizol verabreicht werden. Alternative Analgesie mit Paracetamol erwägen.

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5928
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Acenocoumarol mit Ketoconazol kann zu e…
Niveau 14
Grp1: J02AB02
Grp2: B01AA07

INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5928
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: J02AB02
Groupe 2: B01AA07
Effet:

Die Kombination von Acenocoumarol mit Ketoconazol kann zu erhöhten Acenocoumarol-Konzentrationen führen. Dadurch kann sich die antikoagulatorische Wirkung verstärken, und es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Dies wurde für die Kombination von der verwandten Substanz Warfarin mit Ket…

Mécanisme:

Ketoconazol ist ein potenter Inhibitor von CYP3A4, welches zu einem geringen Anteil am Metabolismus von Acenocoumarol beteiligt ist.

Mesures:

Bei der Kombination soll der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen.

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5930
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: N02BA01
Grp2: B01AA04

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5930
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N02BA01
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.

Mesures:

Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen …

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5931
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: B01AA04
Grp2: N02BA01

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5931
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AA04
Groupe 2: N02BA01
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.

Mesures:

Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen …

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5950
Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen
Hemmer von CYP3A4 können die Ticagrelor-Exposition erhöhen.…
Niveau 14
Grp1: A04AD12
Grp2: B01AC24

Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen

N° d'interaction: 5950
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: A04AD12
Groupe 2: B01AC24
Effet:

Hemmer von CYP3A4 können die Ticagrelor-Exposition erhöhen. Zur Kombination von Aprepitant und Ticagrelor liegen bislang keine Daten vor. Andere moderate CYP3A4-Hemmer wie Diltiazem führten jedoch zu einer Erhöhung der maximalen Plasmakonzentration (Cmax) und AUC von Ticagrelor (+69% bzw. +1.7fach)…

Mécanisme:

Aprepitant ist eine moderater Hemmer von CYP3A4 und hemmt darüber den Abbau von Ticagrelor.

Mesures:

Eine Kombination ist möglich, klinisch sollte aber auf Blutungszeichen unter Ticagrelor geachtet werden.

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5957
INR-Veränderung möglich
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechs…
Niveau 14
Grp1: H03AA01
Grp2: B01AA04

INR-Veränderung möglich

N° d'interaction: 5957
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: H03AA01
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechsel und dadurch wahrscheinlich auch den Metabolismus Vitamin-K-abhängiger Blutgerinnungsfaktoren. Die Konzentration der Blutgerinnungsfaktoren kann sich erniedrigen und in Kombination mit oralen Antikoagulantien kann das Blutungsrisiko steig…

Mécanisme:

Beide Substanzen beeinflussen das Gerinnungssystem.

Mesures:

Wird Levothyroxin bei einem oral antikoagulierten Patienten neu hinzugefügt, die Hormondosis geändert oder abgesetzt, INR monitorisieren und Coumarin-Dosis ggf. anpassen. Ist der Patient stabil auf Schilddrüsenhormone eingestellt und wird dann neu auf ein Coumarin eingestellt, sind keine speziellen…

Fiche complète
5958
INR-Veränderung möglich
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechs…
Niveau 14
Grp1: B01AA04
Grp2: H03AA01

INR-Veränderung möglich

N° d'interaction: 5958
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AA04
Groupe 2: H03AA01
Effet:

Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechsel und dadurch wahrscheinlich auch den Metabolismus Vitamin-K-abhängiger Blutgerinnungsfaktoren. Die Konzentration der Blutgerinnungsfaktoren kann sich erniedrigen und in Kombination mit oralen Antikoagulantien kann das Blutungsrisiko steig…

Mécanisme:

Beide Substanzen beeinflussen das Gerinnungssystem.

Mesures:

Wird Levothyroxin bei einem oral antikoagulierten Patienten neu hinzugefügt, die Hormondosis geändert oder abgesetzt, INR monitorisieren und Coumarin-Dosis ggf. anpassen. Ist der Patient stabil auf Schilddrüsenhormone eingestellt und wird dann neu auf ein Coumarin eingestellt, sind keine speziellen…

Fiche complète
5959
INR-Veränderung möglich
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechs…
Niveau 14
Grp1: H03AA01
Grp2: B01AA07

INR-Veränderung möglich

N° d'interaction: 5959
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: H03AA01
Groupe 2: B01AA07
Effet:

Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechsel und dadurch wahrscheinlich auch den Metabolismus Vitamin-K-abhängiger Blutgerinnungsfaktoren. Die Konzentration der Blutgerinnungsfaktoren kann sich erniedrigen und in Kombination mit oralen Antikoagulantien kann das Blutungsrisiko steig…

Mécanisme:

Beide Substanzen beeinflussen das Gerinnungssystem.

Mesures:

Wird Levothyroxin bei einem oral antikoagulierten Patienten neu hinzugefügt, die Hormondosis geändert oder abgesetzt, INR monitorisieren und Coumarin-Dosis ggf. anpassen. Ist der Patient stabil auf Schilddrüsenhormone eingestellt und wird dann neu auf ein Coumarin eingestellt, sind keine speziellen…

Fiche complète
5960
INR-Veränderung möglich
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechs…
Niveau 14
Grp1: B01AA07
Grp2: H03AA01

INR-Veränderung möglich

N° d'interaction: 5960
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AA07
Groupe 2: H03AA01
Effet:

Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechsel und dadurch wahrscheinlich auch den Metabolismus Vitamin-K-abhängiger Blutgerinnungsfaktoren. Die Konzentration der Blutgerinnungsfaktoren kann sich erniedrigen und in Kombination mit oralen Antikoagulantien kann das Blutungsrisiko steig…

Mécanisme:

Beide Substanzen beeinflussen das Gerinnungssystem.

Mesures:

Wird Levothyroxin bei einem oral antikoagulierten Patienten neu hinzugefügt, die Hormondosis geändert oder abgesetzt, INR monitorisieren und Coumarin-Dosis ggf. anpassen. Ist der Patient stabil auf Schilddrüsenhormone eingestellt und wird dann neu auf ein Coumarin eingestellt, sind keine speziellen…

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5962
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen auf die Thormb…
Niveau 14
Grp1: B01AC24
Grp2: B01AC06

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5962
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AC24
Groupe 2: B01AC06
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen auf die Thormbozyten nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Diese Wirkung ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.

Mesures:

Die Kombination von Acetylsalicylsäure mit Ticagrelor wird in bestimmten klinischen Situationen angewendet. Aufgrund des erhöhten Blutungsrisiko den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen.

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5963
Erhöhte Rivaroxabankonzentrationen möglich
Die gleichzeitige Gabe von Amiodaron und Rivaroxaban könnte…
Niveau 14
Grp1: C01BD01
Grp2: B01AF01

Erhöhte Rivaroxabankonzentrationen möglich

N° d'interaction: 5963
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: C01BD01
Groupe 2: B01AF01
Effet:

Die gleichzeitige Gabe von Amiodaron und Rivaroxaban könnte zu Plasmakonzentrationserhöhungen von Rivaroxaban und damit auch zu einem erhöhten Blutungsrisiko führen. Es liegen jedoch keine Daten zum Ausmass der Interaktion aus Studien vor. In der ROCKET-AF-Studie zum Einsatz von Rivaroxaban bei Vor…

Mécanisme:

Amiodaron hemmt CYP3A4 und P-Glykoprotein und damit auch den Abbau bzw. Transport von Rivaroxaban.

Mesures:

Falls die Kombination erforderlich ist, sollte engmaschig klinisch auf Blutungszeichen hin monitorisiert werden.

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5973
Wirkungsverstärkung von Rivaroxaban
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Fluconazol, einem mode…
Niveau 14
Grp1: J02AC01
Grp2: B01AF01

Wirkungsverstärkung von Rivaroxaban

N° d'interaction: 5973
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: J02AC01
Groupe 2: B01AF01
Effet:

Bei gleichzeitiger Verabreichung von Fluconazol, einem moderaten CYP3A4 Inhibitor, sind gemäss Herstellerangaben die Cmax und AUC von Rivaroxaban 1.3fach bzw. 1.4fach erhöht. Das Ausmass der Expositionserhöhung wurde als klinisch nicht signifikant beurteilt.

Mécanisme:

Fluconazol hemmt CYP3A4 und damit den Abbau von Rivaroxaban.

Mesures:

Rivaroxaban und Fluconazol vorsichtig, unter klinischer Kontrolle hinsichtlich Blutungszeichen, gemeinsam anwenden. Gemäss Fachinformation Xarelto ist die gleichzeitige Gabe möglich.

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5979
INR-Anstieg nicht ausgeschlossen
Gemäss Herstellerangaben kann es bei Kombination mit Warfar…
Niveau 14
Grp1: N03AX03
Grp2: B01AA04

INR-Anstieg nicht ausgeschlossen

N° d'interaction: 5979
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N03AX03
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Gemäss Herstellerangaben kann es bei Kombination mit Warfarin und Sultiam erforderlich sein, die Warfarindosis zu reduzieren (Warfarin wird über CYP2C9 abgebaut). Via Hemmung von CYP2C9 kann Sultiam potentiell die Plasmakonzentration von Phenprocoumon und damit auch den INR erhöhen. Dies könnte mit…

Mécanisme:

Sultiam hemmt CYP2C9, Phenprocoumon wird u.a. via CYP2C9 abgebaut.

Mesures:

Bei Hinzufügen von Sultiam zu einer bestehenden Phenprocoumontherapie, bei Dosiserhöhung von Sultiam und Absetzen sicherheitshalber den INR kontrollieren.

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5980
INR-Anstieg nicht ausgeschlossen
Gemäss Herstellerangaben kann es bei Kombination mit Warfar…
Niveau 14
Grp1: N03AX03
Grp2: B01AA07

INR-Anstieg nicht ausgeschlossen

N° d'interaction: 5980
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N03AX03
Groupe 2: B01AA07
Effet:

Gemäss Herstellerangaben kann es bei Kombination mit Warfarin und Sultiam erforderlich sein, die Warfarindosis zu reduzieren (Warfarin wird über CYP2C9 abgebaut). Via Hemmung von CYP2C9 kann Sultiam potentiell die Plasmakonzentration von Acenocoumarol und damit auch den INR erhöhen. Dies könnte mit…

Mécanisme:

Sultiam hemmt CYP2C9, Acenocoumarol wird u.a. via CYP2C9 abgebaut.

Mesures:

Bei Hinzufügen von Sultiam zu einer bestehenden Acenocoumaroltherapie, bei Dosiserhöhung von Sultiam und Absetzen sicherheitshalber den INR kontrollieren.

Fiche complète
5981
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: B01AC22
Grp2: B01AA07

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5981
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AC22
Groupe 2: B01AA07
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Beide Substanzen wirken auf die Blutgerinnung.

Mesures:

Der Patient sollte klinisch auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisiert werden. Blutgerinnungsparameter (INR) regelmässig kontrollieren. Der Hersteller (Efient) rät davon ab, Prasugrel zusammen mit Coumarinderivaten zu verabreichen.

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