Interactions médicamenteuses

Base de données des interactions médicamenteuses

Interactions (15 920)

Numéro Titre Niveau Groupes
7377
Erhöhte Agomelatinkonzentrationen
Gemäss Fachinformation wurde in Zulassungsstudien eine mehr…
Niveau 14
Grp1: G03AA13
Grp2: N06AX22

Erhöhte Agomelatinkonzentrationen

N° d'interaction: 7377
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: G03AA13
Groupe 2: N06AX22
Effet:

Gemäss Fachinformation wurde in Zulassungsstudien eine mehrfach erhöhte Agomelatin-Exposition bei der Kombination mit Östrogenen gefunden. Obwohl es bei den 800 Patienten, die gleichzeitig Östrogene erhielten, keine Toxizitätszeichen gab, sollte die gleichzeitige Anwendung unter Vorsicht erfolgen.

Mécanisme:

Östrogene hemmen den Metabolismus von Agomelatin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.

Mesures:

Falls Agomelatin und Östrogene kombiniert werden, sollte der Patient hinsichtlich vermehrter unerwünschter Wirkungen von Agomelatin (Schläfrigkeit, Benommenheit, Oberbauchschmerzen) monitorisiert werden. Dosis von Agomelatin ggf. anpassen.

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7378
Erhöhte Agomelatinkonzentrationen
Gemäss Fachinformation wurde in Zulassungsstudien eine mehr…
Niveau 14
Grp1: G03FA17
Grp2: N06AX22

Erhöhte Agomelatinkonzentrationen

N° d'interaction: 7378
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: G03FA17
Groupe 2: N06AX22
Effet:

Gemäss Fachinformation wurde in Zulassungsstudien eine mehrfach erhöhte Agomelatin-Exposition bei der Kombination mit Östrogenen gefunden. Obwohl es bei den 800 Patienten, die gleichzeitig Östrogene erhielten, keine Toxizitätszeichen gab, sollte die gleichzeitige Anwendung unter Vorsicht erfolgen.

Mécanisme:

Östrogene hemmen den Metabolismus von Agomelatin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.

Mesures:

Falls Agomelatin und Östrogene kombiniert werden, sollte der Patient hinsichtlich vermehrter unerwünschter Wirkungen von Agomelatin (Schläfrigkeit, Benommenheit, Oberbauchschmerzen) monitorisiert werden. Dosis von Agomelatin ggf. anpassen.

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7379
Erhöhte Agomelatinkonzentrationen
Gemäss Fachinformation wurde in Zulassungsstudien eine mehr…
Niveau 14
Grp1: G03FB05
Grp2: N06AX22

Erhöhte Agomelatinkonzentrationen

N° d'interaction: 7379
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: G03FB05
Groupe 2: N06AX22
Effet:

Gemäss Fachinformation wurde in Zulassungsstudien eine mehrfach erhöhte Agomelatin-Exposition bei der Kombination mit Östrogenen gefunden. Obwohl es bei den 800 Patienten, die gleichzeitig Östrogene erhielten, keine Toxizitätszeichen gab, sollte die gleichzeitige Anwendung unter Vorsicht erfolgen.

Mécanisme:

Östrogene hemmen den Metabolismus von Agomelatin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.

Mesures:

Falls Agomelatin und Östrogene kombiniert werden, sollte der Patient hinsichtlich vermehrter unerwünschter Wirkungen von Agomelatin (Schläfrigkeit, Benommenheit, Oberbauchschmerzen) monitorisiert werden. Dosis von Agomelatin ggf. anpassen.

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7381
Erhöhte Duloxetinkonzentrationen
Die Serumkonzentrationen von Duloxetin können in der Kombin…
Niveau 14
Grp1: D01BA02
Grp2: N06AX21

Erhöhte Duloxetinkonzentrationen

N° d'interaction: 7381
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: D01BA02
Groupe 2: N06AX21
Effet:

Die Serumkonzentrationen von Duloxetin können in der Kombination ansteigen mit entsprechend erhöhtem Risiko für unerwünschte Wirkungen (u.a. Serotonintoxizität). UAW, die unter beiden Substanzen vorkommen, können sich unter Umständen verstärken (z.B. Appetitverlust, Muskelschmerzen, Schwindel, Kopf…

Mécanisme:

Terbinafin ist ein moderater Inhibitor des CYP 2D6-Isoenzyms, welches an der Metabolisierung von Duloxetin beteiligt ist. Dadurch kann es zu einer höheren Konzentration von Duloxetin kommen

Mesures:

Bei bestehender Terbinafintherapie niedrige Duloxetin-Startdosis (30 mg/d) wählen. Bei Hinzufügen von Terbinafin zu Duloxetin auf oben genannte unerwünschte Wirkungen verstärkt achten, eine Überprüfung der Serumkonzentration von Duloxetin (und ggf. Dosisreduktion je nach Ergebnis) kann sinnvoll sein

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7382
Erhöhte Paroxetinkonzentrationen
Die Serumkonzentrationen von Paroxetin können in der Kombin…
Niveau 14
Grp1: D01BA02
Grp2: N06AB05

Erhöhte Paroxetinkonzentrationen

N° d'interaction: 7382
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: D01BA02
Groupe 2: N06AB05
Effet:

Die Serumkonzentrationen von Paroxetin können in der Kombination ansteigen mit entsprechend erhöhtem Risiko für unerwünschte Wirkungen (u.a. Serotonintoxizität). UAW, die unter beiden Substanzen vorkommen, können sich unter Umständen verstärken (z.B. Schwindel, Kopfschmerzen, Nausea, Photosensibili…

Mécanisme:

Terbinafin ist ein moderater Inhibitor des CYP 2D6-Isoenzyms, welches an der Metabolisierung von Paroxetin beteiligt ist. Dadurch kann es zu einer höheren Paroxetinkonzentration (Plasma-AUC nach 20mg Paroxetin Einmalgabe 2,5-fach und Cmax 1.9-fach erhöht) kommen.

Mesures:

Bei bestehender Terbinafintherapie niedrige Paroxetin-Startdosis (10 mg/d) wählen und Dosis langsam titrieren. Bei Hinzufügen von Terbinafin zu Paroxetin auf oben genannte unerwünschte Wirkungen verstärkt achten, eine Überprüfung der Serumkonzentration von Paroxetin (und ggf. Dosisreduktion je nach…

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7383
Erhöhte Duloxetinkonzentrationen möglich
Verminderter Metabolismus von Duloxetin über CYP1A2 und 2D6…
Niveau 14
Grp1: C01BD01
Grp2: N06AX21

Erhöhte Duloxetinkonzentrationen möglich

N° d'interaction: 7383
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: C01BD01
Groupe 2: N06AX21
Effet:

Verminderter Metabolismus von Duloxetin über CYP1A2 und 2D6 durch teilweise Hemmung dieser Abbauwege möglich. Daraus resultierend sind erhöhte Duloxetin-Spiegel möglich. Symptome bei erhöhten Konzentrationen können u.a. Schläfrigkeit, Serotonin-Syndrom, Tachykardie und Erbrechen sein.

Mécanisme:

Amiodaron wird hauptsächlich über das Cytochrom CYP3A4-Isoenzym metabolisiert. Gleichzeitig hemmt es die Isoenzyme CYP2C9, CYP2D6, CYP3A4 und CYP1A2. Duloxetin ist Substrat von CYP1A2 und 2D6 und hemmt seinerseits CYP2D6.

Mesures:

Hinsichtlich des Auftretens von Duloxetin-assoziierten UAWs klinisch monitorisieren.

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7384
Erhöhte Konzentrationen des aktiven Metaboliten von Bupropion
Metamizol kann zu einer Erhöhung der Konzentration des akti…
Niveau 14
Grp1: N02BB02
Grp2: N06AX12

Erhöhte Konzentrationen des aktiven Metaboliten von Bupropion

N° d'interaction: 7384
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N02BB02
Groupe 2: N06AX12
Effet:

Metamizol kann zu einer Erhöhung der Konzentration des aktiven Hydroxybupropion-Metaboliten im Blut führen.

Mécanisme:

Bupropion wird im Wesentlichen über das CYP2B6-Isoenzym zu seinem aktiven Metaboliten Hydroxybupropion abgebaut. Die gleichzeitige Gabe von Metamizol kann zu einer Induktion von CYP2B6 und CYP3A4 führen, wodurch die Verstoffwechselung zum aktiven Metaboliten begünstigt wird.

Mesures:

Bei Kombination mit Metamizol vorsichtige Dosierung von Bupropion und verstärktes Monitorisieren hinsichtlich UAW von Bupropion (u.a. ZNS-Symptome wie Agitiertheit, Arrhythmien, EKG-Veränderungen).

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7385
Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
In mehreren Fallberichten ist ein Anstieg der Carbamazepin-…
Niveau 14
Grp1: C08DB01
Grp2: N03AF01

Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen

N° d'interaction: 7385
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: C08DB01
Groupe 2: N03AF01
Effet:

In mehreren Fallberichten ist ein Anstieg der Carbamazepin-Konzentrationen durch Diltiazem dokumentiert. In einem Fall erhöhten sich die Carbamazepin-Konzentrationen 3 Tage nach Hinzufügen von Diltiazem 3x60 mg täglich. Gemäss einer retrospektiven Studie trat bei 10/15 Patienten eine Carbamazepin-T…

Mécanisme:

Carbamazepin wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert, welches durch Diltiazem gehemmt wird. Dadurch steigen die Carbamazepin-Plasmakonzentrationen an. Auch ein Abfall der Diltiazem-Plasmakonzentrationen ist möglich, da im Gegenzug Carbamazepin CYP3A4 induziert, über welches Diltiazem metabolis…

Mesures:

Sorgfältige Carbamazepin-Toxizitätskontrolle (u.a. Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen) und Monitorisieren der Carbamazepin-Plasmakonzentrationen nach Hinzufügen von Diltiazem zu Carbamazepin (in ersten 2-3 Wochen, das erste Mal nach 2 Tagen messen), bei Dosisänderung sowie nach Therapiestopp. Do…

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7386
Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
In mehreren Fallberichten ist ein Anstieg der Carbamazepin-…
Niveau 14
Grp1: N03AF01
Grp2: C08DB01

Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen

N° d'interaction: 7386
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N03AF01
Groupe 2: C08DB01
Effet:

In mehreren Fallberichten ist ein Anstieg der Carbamazepin-Konzentrationen durch Diltiazem dokumentiert. In einem Fall erhöhten sich die Carbamazepin-Konzentrationen 3 Tage nach Hinzufügen von Diltiazem 3x60 mg täglich. Gemäss einer retrospektiven Studie trat bei 10/15 Patienten eine Carbamazepin-T…

Mécanisme:

Carbamazepin wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert, welches durch Diltiazem gehemmt wird. Dadurch steigen die Carbamazepin-Plasmakonzentrationen an. Auch ein Abfall der Diltiazem-Plasmakonzentrationen ist möglich, da im Gegenzug Carbamazepin CYP3A4 induziert, über welches Diltiazem metabolis…

Mesures:

Sorgfältige Carbamazepin-Toxizitätskontrolle (u.a. Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen) und Monitorisieren der Carbamazepin-Plasmakonzentrationen nach Hinzufügen von Diltiazem zu Carbamazepin (in ersten 2-3 Wochen, das erste Mal nach 2 Tagen messen), bei Dosisänderung sowie nach Therapiestopp. Do…

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7387
Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
In 6/6 Patienten, die mit Carbamazepin behandelt waren, füh…
Niveau 14
Grp1: C08DA01
Grp2: N03AF01

Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen

N° d'interaction: 7387
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: C08DA01
Groupe 2: N03AF01
Effet:

In 6/6 Patienten, die mit Carbamazepin behandelt waren, führte das Hinzufügen von Verapamil 120 mg 3xtäglich innerhalb von 3 Tagen zu Neurotoxizität und einer im Mittel um 40% reduzierten Carbamazepin-Clearance. Gemäss einer retrospektiven Studie trat bei 10/15 Patienten eine Carbamazepin-Toxizität…

Mécanisme:

Carbamazepin wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert, welches durch Verapamil gehemmt wird. Dadurch steigen die Carbamazepin-Plasmakonzentrationen an. Auch ein Abfall der Verapamil-Plasmakonzentrationen ist möglich, da im Gegenzug Carbamazepin CYP3A4 induziert, über welches Verapamil metabolis…

Mesures:

Sorgfältige Carbamazepin-Toxizitätskontrolle (u.a. Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen) und Monitorisieren der Carbamazepin-Plasmakonzentrationen nach Hinzufügen von Verapamil zu Carbamazepin (in ersten 2-3 Wochen, das erste Mal nach 2 Tagen messen), bei Dosisänderung sowie nach Therapiestopp. Do…

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7388
Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
In 6/6 Patienten, die mit Carbamazepin behandelt waren, füh…
Niveau 14
Grp1: N03AF01
Grp2: C08DA01

Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen

N° d'interaction: 7388
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N03AF01
Groupe 2: C08DA01
Effet:

In 6/6 Patienten, die mit Carbamazepin behandelt waren, führte das Hinzufügen von Verapamil 120 mg 3xtäglich innerhalb von 3 Tagen zu Neurotoxizität und einer im Mittel um 40% reduzierten Carbamazepin-Clearance. Gemäss einer retrospektiven Studie trat bei 10/15 Patienten eine Carbamazepin-Toxizität…

Mécanisme:

Carbamazepin wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert, welches durch Verapamil gehemmt wird. Dadurch steigen die Carbamazepin-Plasmakonzentrationen an. Auch ein Abfall der Verapamil-Plasmakonzentrationen ist möglich, da im Gegenzug Carbamazepin CYP3A4 induziert, über welches Verapamil metabolis…

Mesures:

Sorgfältige Carbamazepin-Toxizitätskontrolle (u.a. Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen) und Monitorisieren der Carbamazepin-Plasmakonzentrationen nach Hinzufügen von Verapamil zu Carbamazepin (in ersten 2-3 Wochen, das erste Mal nach 2 Tagen messen), bei Dosisänderung sowie nach Therapiestopp. Do…

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7389
Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Danazol bewirkt in etwa eine Verdoppelung der Carbamazepin-…
Niveau 14
Grp1: G03XA01
Grp2: N03AF01

Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen

N° d'interaction: 7389
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: G03XA01
Groupe 2: N03AF01
Effet:

Danazol bewirkt in etwa eine Verdoppelung der Carbamazepin-Plasmakonzentrationen. In einer Studie traten bei 5/6 Patienten 7-30 Tage nach Hinzufügen von Danazol 400-600 mg/d Zeichen einer Carbamazepin-Toxizität auf (Letharge, Ataxie, Schwindel, Verschwommensehen).

Mécanisme:

Danazol erhöht die Carbamazepinkonzentrationen durch Inhibition des hepatischen Metabolismus (vermutlich via CYP3A4).

Mesures:

Sorgfältige Carbamazepin-Toxizitätskontrolle (u.a. Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen) und Monitorisieren der Carbamazepin-Plasmakonzentrationen nach Hinzufügen von Danazol zu Carbamazepin (erste 4-6 Wochen), bei Dosisänderung sowie nach Therapiestopp.

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7390
Erhöhte Phenytoinkonzentrationen
Erhöhte Phenytoinspiegel sind möglich. Mögliche Folgen: Ata…
Niveau 14
Grp1: N06BA04
Grp2: N03AB02

Erhöhte Phenytoinkonzentrationen

N° d'interaction: 7390
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N06BA04
Groupe 2: N03AB02
Effet:

Erhöhte Phenytoinspiegel sind möglich. Mögliche Folgen: Ataxie, Hyperreflexie, Nystagmus und andere Sehstörungen, Tremor, Störungen der Merkfähigkeit und der intellektuellen Leistungsfähigkeit, Nausea.

Mécanisme:

Methylphenidat hemmt den Metabolimus von Phenytoin.

Mesures:

Phenytoinspiegel monitorisieren, insbesondere wenn die Dosierung von Methylphenidat geändert wird, eventuell Phenytoin-Dosis reduzieren.

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7391
Erhöhte Lamotriginkonzentrationen, veränderte Valproatkonzentrationen nicht ausgeschlossen
Die Lamotriginhalbwertszeit verlängert sich in der Kombinat…
Niveau 14
Grp1: N03AG01
Grp2: N03AX09

Erhöhte Lamotriginkonzentrationen, veränderte Valproatkonzentrationen nicht ausgeschlossen

N° d'interaction: 7391
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N03AG01
Groupe 2: N03AX09
Effet:

Die Lamotriginhalbwertszeit verlängert sich in der Kombination mit Valproinsäure von ca. 24h auf ca. 40-60h. Ein relevanter Anstieg der Plasmakonzentrationen von Lamotrigin mit dem erhöhten Risiko für unerwünschte Wirkungen (u.a. schwere Hautreaktionen bis hin zur toxischen epidermalen Nekrolyse) …

Mécanisme:

Valproinsäure hemmt die Glucuronidierung und darüber den Abbau von Lamotrigin.

Mesures:

Wird Valproinsäure mit Lamotrigin kombiniert bzw. zu einer bestehenden Therapie mit Valproinsäure hinzugefügt, sollte Lamotrigin bei Erwachsenen wie folgt aufdosiert werden: Woche 1+2: 25 mg Lamotrigin jeden 2. Tag, Woche 3+4: 25 mg Lamotrigin 1x täglich, Woche 5: 50 mg Lamotrigin 1x täglich oder 2…

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7392
Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Möglicherweise erhöhte Carbamazepin-Konzentrationen und ver…
Niveau 14
Grp1: N06AB03
Grp2: N03AF01

Erhöhte Carbamazepinkonzentrationen

N° d'interaction: 7392
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N06AB03
Groupe 2: N03AF01
Effet:

Möglicherweise erhöhte Carbamazepin-Konzentrationen und verstärktes Risiko serotonerger Nebenwirkungen.

Mécanisme:

Fluoxetin kann den Abbau von Carbamazepin via CYP3A4 hemmen

Mesures:

Wenn Fluoxetin zu Carbamazepin hinzugefügt wird auf verstärkte Nebenwirkungen von Carbamazepin achten, eventuell die Carbamazepin-Plasmakonzentrationen überwachen und Dosis anpassen (ebenfalls bei Absetzen von Fluoxetin, möglicherweise werden dann höhere Carbamazepin-Dosierungen erforderlich).

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7393
Erhöhte Phenytoinkonzentrationen
Gemäss Fachinformation kann Sultiam die Plasmakonzentration…
Niveau 14
Grp1: N03AX03
Grp2: N03AB02

Erhöhte Phenytoinkonzentrationen

N° d'interaction: 7393
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N03AX03
Groupe 2: N03AB02
Effet:

Gemäss Fachinformation kann Sultiam die Plasmakonzentration von Phenytoin beträchtlich erhöhen. Bereits in den 60er-70er Jahren wurde die Interaktion in verschiedenen Studien und Fallberichten beschrieben, z.T. kam es zu Phenytoinintoxikationen.

Mécanisme:

Sultiam inhibiert CYP2C-Cytochrome und kann darüber den Abbau von Phenytoin hemmen.

Mesures:

Bei Kombination von Phenytoin und Sultiam niedrigere Phenytoin-Startdosierung wählen, bei Hinzufügen von Sultiam zu einer bestehenden Phenytoin-Therapie Phenytoindosisreduktion erwägen. In jedem Fall engmaschige Spiegelkontrollen von Phenytoin durchführen, insbesondere bei Niereninsuffizienz.

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7395
Erhöhte Valproatkonzentrationen
Gemäss Fachinformation verringert Felbamat die Clearance vo…
Niveau 14
Grp1: N03AX10
Grp2: N03AG01

Erhöhte Valproatkonzentrationen

N° d'interaction: 7395
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N03AX10
Groupe 2: N03AG01
Effet:

Gemäss Fachinformation verringert Felbamat die Clearance von Valproat um 22-55%, mit einem entsprechenden Anstieg der Valproatkonzentrationen im Plasma. Die Clearance von Felbamat sinkt um ca. 16% (vermutlich klinisch nicht relevant). In einer Studie erhöhte Felbamat (1200-2400 mg/d) die steady-st…

Mécanisme:

Unklar, Hemmung des oxidativen Metabolismus von Valproat

Mesures:

Valproat-Plasmakonzentrationen regelmässig monitorisieren (bei Beginn der Kombination, bei Dosisänderung oder Absetzen von Felbamat) und die Dosis ggf. anpassen. Bei Hinzufügen von Felbamat zu Valproat ist zu erwarten, dass die Valproatdosis zunächst um 30-50% reduziert werden muss.

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7397
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
Die Kombination von Terbinafin und Metoprolol wurde in Stud…
Niveau 14
Grp1: D01BA02
Grp2: C07AB02

Erhöhte Metoprololkonzentrationen

N° d'interaction: 7397
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: D01BA02
Groupe 2: C07AB02
Effet:

Die Kombination von Terbinafin und Metoprolol wurde in Studien nicht untersucht. Aufgrund des starken Hemmpotentials von Terbinafin auf CYP2D6 ist jedoch ein Anstieg der Metoprolol-Plasmakonzentrationen zu erwarten. Mögliche Folgen einer verstärkten Metoprololwirkung sind: Bradykardie und Hypotonie.

Mécanisme:

Terbinafin ist ein starker Hemmer von CYP2D6 und kann darüber den Metabolismus von Metoprolol hemmen.

Mesures:

Herzfrequenz und Blutdruck sicherheitshalber monitorisieren und ggf Dosis von Metoprolol anpassen.

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7398
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
Die AUC von Metoprolol ist um das Achtfache erhöht. Dies fü…
Niveau 14
Grp1: N06AB05
Grp2: C07AB02

Erhöhte Metoprololkonzentrationen

N° d'interaction: 7398
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N06AB05
Groupe 2: C07AB02
Effet:

Die AUC von Metoprolol ist um das Achtfache erhöht. Dies führt zu einer verstärkten Wirkung von Metoprolol. Mögliche Folgen: Bradykardie, Hypotonie und wegen der unvollständigen Kardioselektivität von Metoprolol auch eine Bronchokonstriktion.

Mécanisme:

Paroxetin ist ein starker CYP2D6-Hemmer und hemmt damit den Metabolismus von Metoprolol.

Mesures:

Die Kombination von Metoprolol und Paroxetin sollte vermieden werden. Besser ein anderes Antidepressivum,welches nicht CYP2D6 hemmt, oder ein anderer Betablocker wählen. Ist die Kombination unumgänglich, Metoprololdosis reduzieren und Patient klinisch monitorisieren.

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7400
Erhöhte Metoprololkonzentrationen
Das Hinzufügen von Bupropion zu Metoprolol führte bei einem…
Niveau 14
Grp1: N06AX12
Grp2: C07AB02

Erhöhte Metoprololkonzentrationen

N° d'interaction: 7400
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N06AX12
Groupe 2: C07AB02
Effet:

Das Hinzufügen von Bupropion zu Metoprolol führte bei einem Patienten zu Bradykardie von 40/Min, Dyspnoe und starker Müdigkeit. Bupropion ist ein starker Hemmer von CYP2D6. In Kombination mit Paroxetin, einem anderen starken Hemmer von CYP2D6, erhöhte sich die AUC von Metoprolol um das Achtfache. D…

Mécanisme:

Bupropion hemmt CYP2D6 stark, darüber wird auch der Metabolismus von Metoprolol gehemmt.

Mesures:

Herzfrequenz und Blutdruck monitorisieren. Wird Metoprolol zu einer vorbestehenden Therapie mit Bupropion hinzugefügt, sollte eine niedrige Startdosis von Metoprolol gewählt werden. Bei Neubeginn von Bupropion Dosisreduktion von Metoprolol erwägen.

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7401
Erhöhte Nebivololkonzentrationen
Die Nebivolol-Plasmakonzentrationen können bei Kombination …
Niveau 14
Grp1: N06AX12
Grp2: C07AB12

Erhöhte Nebivololkonzentrationen

N° d'interaction: 7401
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N06AX12
Groupe 2: C07AB12
Effet:

Die Nebivolol-Plasmakonzentrationen können bei Kombination mit dem CYP2D6-Hemmer Bupropion erhöht sein. In der Kombination mit Fluoxetin, einem ebenfalls starken Hemmer von CYP2D6, erhöhte sich die AUC von Nebivolol um das 8-fache (US-amerikanische Fachinformation). Mögliche Folgen sind u.a.: Brady…

Mécanisme:

Bupropion hemmt CYP2D6 stark, darüber wird auch der Metabolismus von Nebivolol gehemmt.

Mesures:

Herzfrequenz und Blutdruck monitorisieren. Wird Nebivolol zu einer vorbestehenden Therapie mit Bupropion hinzugefügt, sollte eine niedrige Startdosis von Nebivolol gewählt werden. Bei Neubeginn von Bupropion engmaschige Kontrolle von Herzfrequenz und Blutdruck und ggf. Dosisreduktion von Nebivolol.

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7403
Erhöhte Nifedipinkonzentrationen
Die AUC von Nifedipin ist in Kombination mit Cimetidin um r…
Niveau 14
Grp1: A02BA01
Grp2: C08CA11

Erhöhte Nifedipinkonzentrationen

N° d'interaction: 7403
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: A02BA01
Groupe 2: C08CA11
Effet:

Die AUC von Nifedipin ist in Kombination mit Cimetidin um rund 80% erhöht. Mögliche Folgen: Kopfschmerzen, periphere Ödeme, Hypotonie, Tachykardie.

Mécanisme:

Cimetidin hemmt den hepatischen Metabolismus von Nifedipin.

Mesures:

Herzfunktion klinisch monitorisieren: Blutdruck und Herzfrequenz regelmässig kontrollieren. Bei Bedarf Nifedipindosis reduzieren.

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7404
Erhöhte Nifedipinkonzentrationen
Durch die erhöhten Nifedipinspiegel kann es zu einem erhöht…
Niveau 14
Grp1: J01FA09
Grp2: C08CA05

Erhöhte Nifedipinkonzentrationen

N° d'interaction: 7404
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: J01FA09
Groupe 2: C08CA05
Effet:

Durch die erhöhten Nifedipinspiegel kann es zu einem erhöhten Risiko für Hypotonie und/oder Bradykardie kommen. In einem Fallbericht wird als Folge dieser Interaktion sogar ein Schockzustand beschrieben.

Mécanisme:

Clarithromycin hemmt CYP3A4 stark und damit auch den Metabolismus von Nifedipin.

Mesures:

Patient klinisch auf Hypotonie und Bradykardie monitorisieren. Bei Bedarf Nifedipindosis anpassen.

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7406
Erhöhte Nebivololkonzentrationen
Die Nebivololkonzentrationen können erhöht sein. Mögliche F…
Niveau 14
Grp1: N06AB03
Grp2: C07AB12

Erhöhte Nebivololkonzentrationen

N° d'interaction: 7406
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N06AB03
Groupe 2: C07AB12
Effet:

Die Nebivololkonzentrationen können erhöht sein. Mögliche Folgen: Bradykardie und Hypotonie.

Mécanisme:

Fluoxetin hemmt CYP2D6 stark und damit auch den Metabolismus von Nebivolol.

Mesures:

Blutdruck und Herzfrequenz monitorisieren. Da Betablocker eine hohe therapeutische Breite haben, kann die Dosis erst bei Symptomen reduziert werden.

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7407
Erhöhte Nebivololkonzentrationen
Die Nebivololkonzentrationen können erhöht sein. Mögliche F…
Niveau 14
Grp1: N06AB05
Grp2: C07AB12

Erhöhte Nebivololkonzentrationen

N° d'interaction: 7407
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N06AB05
Groupe 2: C07AB12
Effet:

Die Nebivololkonzentrationen können erhöht sein. Mögliche Folgen: Bradykardie und Hypotonie.

Mécanisme:

Paroxetin hemmt CYP2D6 stark und damit auch den Metabolismus von Nebivolol.

Mesures:

Blutdruck und Herzfrequenz monitorisieren. Da Betablocker eine hohe therapeutische Breite haben, kann die Dosis erst bei Symptomen reduziert werden.

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