Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 5535 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. A…
|
Level 14 |
Grp1: C07AA02
Grp2: G04BE03
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
5535
Relevance:
Level 14
Group 1:
C07AA02
Group 2:
G04BE03
Effect:
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten kann zu einer additiven Blutdrucksenkung führen. Dies wurde für andere Antihypertensiva wie beispielsweise Nifedipin gezeigt (Fachinformation).
Mechanism:
Additive Blutdrucksenkung
Measures:
Gute Blutdruckkontrolle empfohlen. |
|||
| 5536 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. A…
|
Level 14 |
Grp1: G04BE03
Grp2: C07AA02
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
5536
Relevance:
Level 14
Group 1:
G04BE03
Group 2:
C07AA02
Effect:
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten kann zu einer additiven Blutdrucksenkung führen. Dies wurde für andere Antihypertensiva wie beispielsweise Nifedipin gezeigt (Fachinformation).
Mechanism:
Additive Blutdrucksenkung
Measures:
Gute Blutdruckkontrolle empfohlen. |
|||
| 5537 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. A…
|
Level 14 |
Grp1: C07AA02
Grp2: C02KX06
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
5537
Relevance:
Level 14
Group 1:
C07AA02
Group 2:
C02KX06
Effect:
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten kann zu einer additiven Blutdrucksenkung führen. Dies wurde für andere Antihypertensiva wie beispielsweise Nifedipin gezeigt (Fachinformation).
Mechanism:
Additive Blutdrucksenkung
Measures:
Gute Blutdruckkontrolle empfohlen. |
|||
| 5538 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. A…
|
Level 14 |
Grp1: C02KX06
Grp2: C07AA02
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
5538
Relevance:
Level 14
Group 1:
C02KX06
Group 2:
C07AA02
Effect:
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten kann zu einer additiven Blutdrucksenkung führen. Dies wurde für andere Antihypertensiva wie beispielsweise Nifedipin gezeigt (Fachinformation).
Mechanism:
Additive Blutdrucksenkung
Measures:
Gute Blutdruckkontrolle empfohlen. |
|||
| 5539 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. A…
|
Level 14 |
Grp1: C07AA02
Grp2: G04BE08
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
5539
Relevance:
Level 14
Group 1:
C07AA02
Group 2:
G04BE08
Effect:
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten kann zu einer additiven Blutdrucksenkung führen. Dies wurde für andere Antihypertensiva wie beispielsweise Nifedipin gezeigt (Fachinformation).
Mechanism:
Additive Blutdrucksenkung
Measures:
Gute Blutdruckkontrolle empfohlen. |
|||
| 5540 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. A…
|
Level 14 |
Grp1: G04BE08
Grp2: C07AA02
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
5540
Relevance:
Level 14
Group 1:
G04BE08
Group 2:
C07AA02
Effect:
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten kann zu einer additiven Blutdrucksenkung führen. Dies wurde für andere Antihypertensiva wie beispielsweise Nifedipin gezeigt (Fachinformation).
Mechanism:
Additive Blutdrucksenkung
Measures:
Gute Blutdruckkontrolle empfohlen. |
|||
| 5853 |
Erhöhtes Risiko für Bradykardie und additive Blutdrucksenkung
Unter der Kombination von Diltiazem und Carvedilol wurden E…
|
Level 14 |
Grp1: C08DB01
Grp2: C07AG02
|
Erhöhtes Risiko für Bradykardie und additive Blutdrucksenkung
Interaction No:
5853
Relevance:
Level 14
Group 1:
C08DB01
Group 2:
C07AG02
Effect:
Unter der Kombination von Diltiazem und Carvedilol wurden Einzelfälle von Überleitungsstörungen berichtet. Ein erhöhtes Risiko für höhergradige AV-Blockierungen, Senkung der Herzfrequenz, verstärkte Blutdrucksenkung und evtl. Auftreten einer Herzinsuffizienz kann somit bestehen.
Mechanism:
Diltiazem als Calcium-Antagonist und Carvedilol als α1-, β1- und β2-Adrenozeptorblocker können sich in ihren blutdrucksenkenden und kardiodepressiven Eigenschaften ergänzen. Additive Effekte können auftreten.
Measures:
Eine Überwachung des EKGs und des Blutdrucks ist notwendig, wenn die Kombination eingesetzt werden soll. Gemäss Schweizer Fachinformation sollten Calciumantagonisten während einer Behandlung mit Carvedilol nicht intravenös verabreicht werden. |
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| 5854 |
Erhöhtes Risiko für Bradykardie und additive Blutdrucksenkung
Unter der Kombination von Diltiazem und Carvedilol wurden E…
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Level 14 |
Grp1: C07AG02
Grp2: C08DB01
|
Erhöhtes Risiko für Bradykardie und additive Blutdrucksenkung
Interaction No:
5854
Relevance:
Level 14
Group 1:
C07AG02
Group 2:
C08DB01
Effect:
Unter der Kombination von Diltiazem und Carvedilol wurden Einzelfälle von Überleitungsstörungen berichtet. Ein erhöhtes Risiko für höhergradige AV-Blockierungen, Senkung der Herzfrequenz, verstärkte Blutdrucksenkung und evtl. Auftreten einer Herzinsuffizienz kann somit bestehen.
Mechanism:
Diltiazem als Calcium-Antagonist und Carvedilol als α1-, β1- und β2-Adrenozeptorblocker können sich in ihren blutdrucksenkenden und kardiodepressiven Eigenschaften ergänzen. Additive Effekte können auftreten.
Measures:
Eine Überwachung des EKGs und des Blutdrucks ist notwendig, wenn die Kombination eingesetzt werden soll. Gemäss Schweizer Fachinformation sollten Calciumantagonisten während einer Behandlung mit Carvedilol nicht intravenös verabreicht werden. |
|||
| 5856 |
INR-Abfall
Die Kombination von Acenocoumarol mit Barbexaclon führt zu …
|
Level 14 |
Grp1: N03AA04
Grp2: B01AA07
|
INR-Abfall
Interaction No:
5856
Relevance:
Level 14
Group 1:
N03AA04
Group 2:
B01AA07
Effect:
Die Kombination von Acenocoumarol mit Barbexaclon führt zu verminderten Acenocoumarol-Konzentrationen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung entsprechend abgeschwächt. Dies wurde für die verwandten Substanzen Phenprocoumon und Warfarin mit Phenobarbital gezeigt.
Mechanism:
Das in Barbexaclon enthaltene Phenobarbital ist ein wirksamer Induktor u.a. von CYP2C9, welches am Acenocoumarol-Metabolismus wesentlich beteiligt ist. Dies führt zu verminderten Acenocoumarol-Konzentrationen.
Measures:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, Dosisänderung oder Absetzen von Barbexaclon. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
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| 5862 |
INR-Abfall
Die Kombination von Phenprocoumon mit Barbexaclon führt zu …
|
Level 14 |
Grp1: N03AA04
Grp2: B01AA04
|
INR-Abfall
Interaction No:
5862
Relevance:
Level 14
Group 1:
N03AA04
Group 2:
B01AA04
Effect:
Die Kombination von Phenprocoumon mit Barbexaclon führt zu verminderten Phenprocoumon-Konzentrationen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung entsprechend abgeschwächt.
Mechanism:
Das in Barbexaclon enthaltene Phenobarbital ist ein wirksamer Induktor der CYP450 Isoenzyme 2C9 und 3A4 und induziert so den Metabolismus von Phenprocoumon.
Measures:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, Dosisänderung oder Absetzen von Barbexaclon. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
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| 5863 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination aus oralen Antikoagulantien und Posaconazol…
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Level 14 |
Grp1: J02AC04
Grp2: B01AA04
|
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5863
Relevance:
Level 14
Group 1:
J02AC04
Group 2:
B01AA04
Effect:
Die Kombination aus oralen Antikoagulantien und Posaconazol wurde bisher nicht untersucht. Allerdings hemmt Posaconazol CYP3A4, so dass ein Anstieg der Phenprocoumon-Konzentrationen und eine verstärkte antikoagulatorische Wirkung zu erwarten sind.
Mechanism:
Posaconazol hemmt CYP3A4, welches neben CYP2C9 am Phenprocoumon-Metabolismus beteiligt ist. Der Phenprocoumon-Metabolismus kann darüber gehemmt werden.
Measures:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Posaconazol. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
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| 5864 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Phenprocoumon mit Voriconazol führt zu …
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Level 14 |
Grp1: J02AC03
Grp2: B01AA04
|
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5864
Relevance:
Level 14
Group 1:
J02AC03
Group 2:
B01AA04
Effect:
Die Kombination von Phenprocoumon mit Voriconazol führt zu erhöhten Phenprocoumon-Konzentrationen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung verstärkt, und es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Dies wurde für die Kombination von Warfarin mit Voriconazol gezeigt.
Mechanism:
Voriconazol führt durch Inhibition von CYP2C9 und CYP3A4 zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Phenprocoumon.
Measures:
Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen der Azoltherapie. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
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| 5865 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination aus Imatinib und Warfarin führte zu einer V…
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Level 14 |
Grp1: L01XE01
Grp2: B01AA07
|
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5865
Relevance:
Level 14
Group 1:
L01XE01
Group 2:
B01AA07
Effect:
Die Kombination aus Imatinib und Warfarin führte zu einer Verlängerung der Prothrombinzeit. Auch ein Anstieg der Acenocoumarol-Konzentrationen und eine verstärkte antikoagulatorische Wirkung können in der Kombination mit Imatinib auftreten.
Mechanism:
Imatinib ist ein moderater Hemmer von CYP2C9 und CYP3A4 und kann darüber die Acenocoumarolkonzentrationen erhöhen.
Measures:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Imatinib. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
|||
| 5868 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Acenocoumarol mit Itraconazol kann zu e…
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Level 14 |
Grp1: J02AC02
Grp2: B01AA07
|
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5868
Relevance:
Level 14
Group 1:
J02AC02
Group 2:
B01AA07
Effect:
Die Kombination von Acenocoumarol mit Itraconazol kann zu erhöhten Acenocoumarol-Konzentrationen führen. Dadurch kann sich die antikoagulatorische Wirkung verstärken, und es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Dies wurde für die Kombination der verwandten Substanz Warfarin mit Itracon…
Mechanism:
Itraconazol ist ein starker Inhibitor von CYP3A4, welches zu einem geringen Anteil am Metabolismus von Acenocoumarol beteiligt ist. Dadurch kann die Acenocoumarol-Konzentration ansteigen.
Measures:
Bei der Kombination soll der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
|||
| 5872 |
INR-Abfall
Die Kombination von Carbamazepin mit Phenprocoumon führt zu…
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Level 14 |
Grp1: N03AF01
Grp2: B01AA04
|
INR-Abfall
Interaction No:
5872
Relevance:
Level 14
Group 1:
N03AF01
Group 2:
B01AA04
Effect:
Die Kombination von Carbamazepin mit Phenprocoumon führt zu einer erhöhten Phenprocoumon-Clearance und einer verminderten antikoagulatorischen Wirkung.
Mechanism:
Carbamazepin ist ein starker Induktor von CYP3A4 und induziert auch CYP2C9. Darüber wird der Metabolismus von Phenprocoumon beschleunigt.
Measures:
Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, Stopp und Dosisänderung von Carbamazepin. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
|||
| 5878 |
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Ibuprofen i…
|
Level 14 |
Grp1: M01AE01
Grp2: B01AC06
|
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Interaction No:
5878
Relevance:
Level 14
Group 1:
M01AE01
Group 2:
B01AC06
Effect:
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Ibuprofen ist die antikoagulatorische Wirkung des Aspirins vermindert und das Risiko für ein kardiovaskuläres Ereignis erhöht.
Mechanism:
Beide Substanzen kompetieren sich an der COX-1-Bindungsstelle.
Measures:
Die Einnahme von Aspirin sollte 30 Minuten vor oder mindestens 8 Stunden nach der Einnahme von Ibuprofen erfolgen oder Wechsel der Analgesie zu Paracetamol. |
|||
| 5879 |
Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall
Die Kombination von Phenytoin mit Phenprocoumon hat verschi…
|
Level 14 |
Grp1: N03AB02
Grp2: B01AA04
|
Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall
Interaction No:
5879
Relevance:
Level 14
Group 1:
N03AB02
Group 2:
B01AA04
Effect:
Die Kombination von Phenytoin mit Phenprocoumon hat verschiedene Effekte: In den ersten Tagen nach Beginn von Phenytoin kann es zu einem erhöhten Blutungsrisiko kommen, da Phenytoin das Phenprocoumon aus der Plasmaeiweissbindung verdrängen kann. Dies ist ein vorübergehender Effekt. Anschliessend ni…
Mechanism:
Phenytoin ist ein Induktor von CYP3A4 und CYP2C9. Darüber wird der Metabolismus von Phenprocoumon induziert. Des Weiteren verdrängt Phenytoin Phenprocoumon vorübergehend kompetitiv aus der Plasmaeiweissbindung, wodurch es in den ersten Tagen nach Therapiebeginn zu einer erhöhten Phenprocoumonkonzen…
Measures:
Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
|||
| 5880 |
INR-Anstieg möglich
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Acenocoumarol führte in …
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Level 14 |
Grp1: C10AA07
Grp2: B01AA07
|
INR-Anstieg möglich
Interaction No:
5880
Relevance:
Level 14
Group 1:
C10AA07
Group 2:
B01AA07
Effect:
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Acenocoumarol führte in einem Fallbericht zu einem INR-Anstieg. Dies wurde ebenfalls für die Kombination von Rosuvastatin mit Warfarin beschrieben. Zwei Studien, die den Einfluss von Rosuvastatin auf die Plasmakonzentrationen von Warfarin untersucht haben, kommen …
Mechanism:
Acenocoumarol wird u.a. über CYP2C9 metabolisiert. Rosuvastatin wird nur kleiner 10% über CYP (2C9) metabolisiert und hemmt oder induziert CYP nicht klinisch relevant.
Measures:
Wird Rosuvastatin zu Acenocoumarol hinzugefügt, sollte der INR regelmässig kontrolliert werden. Dies gilt insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Rosuvastatin. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
|||
| 5881 |
INR-Anstieg möglich
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Warfarin führte in einem…
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Level 14 |
Grp1: C10AA07
Grp2: B01AA04
|
INR-Anstieg möglich
Interaction No:
5881
Relevance:
Level 14
Group 1:
C10AA07
Group 2:
B01AA04
Effect:
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Warfarin führte in einem Fallbericht zu einem INR-Anstieg. Dies wurde ebenfalls für die Kombination von Rosuvastatin mit Acenocoumarol beschrieben. Für Phenprocoumon wurde dies bisher nicht berichtet, aber ein ähnlicher Effekt könnte auftreten. Zwei Studien, die d…
Mechanism:
Phenprocoumon wird über CYP2C9 und CYP3A4 metabolisiert. Rosuvastatin wird nur kleiner 10% über CYP (2C9) metabolisiert und hemmt oder induziert CYP nicht klinisch relevant.
Measures:
Wird Rosuvastatin zu Phenprocoumon hinzugefügt, sollte der INR regelmässig kontrolliert werden. Dies gilt insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Rosuvastatin. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
|||
| 5882 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die erhöhten Acenocoumarolspiegel kann es zu einem er…
|
Level 14 |
Grp1: C01BD01
Grp2: B01AA07
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5882
Relevance:
Level 14
Group 1:
C01BD01
Group 2:
B01AA07
Effect:
Durch die erhöhten Acenocoumarolspiegel kann es zu einem erhöhten Blutungsrisiko kommen.
Mechanism:
Amiodaron hemmt CYP3A4 und CYP2C9 und damit auch den Metabolismus von Acenocoumarol.
Measures:
Wenn die Kombination von Coumarinen und Amiodaron eingesetzt wird, sollte der INR engmaschig und bei jeder Änderung der Therapie kontrolliert werden und wenn nötig die Coumarin-Dosis angepasst werden. |
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| 5883 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Level 14 |
Grp1: B01AC06
Grp2: B01AB04
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5883
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AC06
Group 2:
B01AB04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. |
|||
| 5884 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Level 14 |
Grp1: B01AB04
Grp2: B01AC06
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5884
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AB04
Group 2:
B01AC06
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. |
|||
| 13424 |
Verstärkte Sedierung
Unerwünschte Wirkungen wie Sedierung und (orthostatische) H…
|
Level 14 |
Grp1: N05AX08
Grp2: N05CD05
|
Verstärkte Sedierung
Interaction No:
13424
Relevance:
Level 14
Group 1:
N05AX08
Group 2:
N05CD05
Effect:
Unerwünschte Wirkungen wie Sedierung und (orthostatische) Hypotension können sich gegenseitig verstärken.
Mechanism:
Additive zentralnervöse Wirkungen. Keine Hinweise auf pharmakokinetische Interaktionen
Measures:
Patient auf verstärkte Sedierung monitorisieren, Blutdruck kontrollieren. |
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| 5888 |
INR-Abfall
Die Kombination von Coumarinen mit Barbituraten führt zu ve…
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Level 14 |
Grp1: N03AA03
Grp2: B01AA04
|
INR-Abfall
Interaction No:
5888
Relevance:
Level 14
Group 1:
N03AA03
Group 2:
B01AA04
Effect:
Die Kombination von Coumarinen mit Barbituraten führt zu verminderten Coumarin-Konzentrationen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung entsprechend abgeschwächt. Dies wurde für Phenprocoumon und das verwandte Warfarin gezeigt.
Mechanism:
Primidon ist ein Induktor von CYP2C9 und CYP3A4 und induziert so den Metabolismus von Phenprocoumon. Dadurch sinkt die Phenprocoumon-Konzentration.
Measures:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, Dosisänderung oder Absetzen von Primidon. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
|||
| 5890 |
INR-Veränderung möglich
In einer Studie, in der der Einfluss von Terbinafin auf War…
|
Level 14 |
Grp1: D01AE15
Grp2: B01AA07
|
INR-Veränderung möglich
Interaction No:
5890
Relevance:
Level 14
Group 1:
D01AE15
Group 2:
B01AA07
Effect:
In einer Studie, in der der Einfluss von Terbinafin auf Warfarin untersucht wurde, kam es zu keiner klinisch relevanten Interaktion. In 2 Fallberichten wurde allerdings ein INR-Anstieg beobachtet, nachdem man Terbinafin zu Warfarin hinzufügte. Der Mechanismus ist unklar.
Mechanism:
Terbinafin hemmt CYP2D6, aber nicht CYP2C9, über welches Acenocoumarol hauptsächlich metabolisiert wird.
Measures:
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Sicherheitshalber sollte der INR kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Terbinafin. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
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