Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 6584 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
|
Level 13 |
Grp1: B01AE07
Grp2: M01AE02
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6584
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AE07
Group 2:
M01AE02
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 393 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N05AD05
Grp2: J01MA02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
393
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05AD05
Group 2:
J01MA02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Von den Chinolonen scheint Ciprofloxacin das kleinste Risiko für Torsades de pointes zu haben. |
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| 6587 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AE09
Grp2: B01AE07
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6587
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AE09
Group 2:
B01AE07
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 394 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: J01MA02
Grp2: N05AD05
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
394
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01MA02
Group 2:
N05AD05
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Von den Chinolonen scheint Ciprofloxacin das kleinste Risiko für Torsades de pointes zu haben. |
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| 6589 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AE14
Grp2: B01AF01
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6589
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AE14
Group 2:
B01AF01
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 395 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N05AD05
Grp2: J01MA14
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
395
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05AD05
Group 2:
J01MA14
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Von den Chinolonen scheint Ciprofloxacin das kleinste Risiko für Torsades des pointes zu haben. |
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| 13 |
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe…
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Level 13 |
Grp1: J02AC04
Grp2: G04BD10
|
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Interaction No:
13
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC04
Group 2:
G04BD10
Effect:
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Darifenacin und starken CYP-3A4- bzw. starken P-Glykoprotein-Inhibitoren kontraindiziert. Da CYP3A4 nach Gabe höherer Dosen Darifenacin noch stärker am Metabolismus beteiligt zu sein scheint, ist anzunehmen, dass das Ausmass der unerwü…
Mechanism:
Darifenacin wird hauptsächlich durch die beiden CYP-Isoenzyme CYP3A4 und CYP2D6 metabolisiert, zudem ist P-Glykoprotein am Transport beteiligt. Posaconazol ist ein starker CYP3A4-Inhibitor und hemmt auch P-gp, sodass der Abbau von Darifenacin gehemmt sein kann und erhöhte Arzneistoffkonzentratione…
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie gegeben werden, sollte eine niedrige Darifenacin-Dosis gegeben werden und eine engmaschige Monitorisierung bezüglich anticholinerger Nebenwirkungen durchgeführt werden. |
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| 396 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Level 13 |
Grp1: J01MA14
Grp2: N05AD05
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
396
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01MA14
Group 2:
N05AD05
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Von den Chinolonen scheint Ciprofloxacin das kleinste Risiko für Torsades des pointes zu haben. |
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| 6597 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AE51
Grp2: B01AF01
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6597
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AE51
Group 2:
B01AF01
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 6078 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AA04
Grp2: M01AE17
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6078
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AA04
Group 2:
M01AE17
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 6600 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AE07
Grp2: M01AE51
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6600
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AE07
Group 2:
M01AE51
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 6077 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AE17
Grp2: B01AA04
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6077
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AE17
Group 2:
B01AA04
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 6602 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AF01
Grp2: M01AG01
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6602
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AF01
Group 2:
M01AG01
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 6606 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AF01
Grp2: M01AX17
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6606
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AF01
Group 2:
M01AX17
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 6607 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
|
Level 13 |
Grp1: M01AX17
Grp2: B01AE07
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6607
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AX17
Group 2:
B01AE07
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
|||
| 402 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: J01MA06
Grp2: N05AD05
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
402
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01MA06
Group 2:
N05AD05
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Von den Chinolonen scheint Ciprofloxacin das kleinste Risiko für Torsades de pointes zu haben. |
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| 6948 |
Erhöhte Dabigatrankonzentrationen – Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Behandlung von Dabigatran mit P-gp-Inhibi…
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Level 13 |
Grp1: J05AR10
Grp2: B01AE07
|
Erhöhte Dabigatrankonzentrationen – Blutungsrisiko
Interaction No:
6948
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AR10
Group 2:
B01AE07
Effect:
Die gleichzeitige Behandlung von Dabigatran mit P-gp-Inhibitoren wie Ritonavir ist gemäss Schweizer Fachinformation für Dabigatran kontraindiziert. Das Risiko für Blutungsereignisse ist unter der Kombination erhöht und wird bei Niereninsuffizienz zusätzlich verstärkt.
Mechanism:
Die Dabigatran-Resorption ist abhängig vom intestinalen P-Glykoprotein (P-gp)-system. Ritonavir hemmt P-gp, wodurch es zu erhöhten Dabigatran-Konzentrationen kommen kann.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
|||
| 6950 |
Erhöhte Dabigatrankonzentrationen möglich - Blutungsgefahr
Die gleichzeitige Behandlung von Dabigatran mit P-gp-Inhibi…
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Level 13 |
Grp1: J05AE01
Grp2: B01AE07
|
Erhöhte Dabigatrankonzentrationen möglich - Blutungsgefahr
Interaction No:
6950
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE01
Group 2:
B01AE07
Effect:
Die gleichzeitige Behandlung von Dabigatran mit P-gp-Inhibitoren wie Saquinavir/Ritonavir ist gemäss Schweizer Fachinformation für Dabigatran kontraindiziert. Das Risiko für Blutungsereignisse kann unter der Kombination erhöht sein, insbesondere bei Niereninsuffizienhz.
Mechanism:
Die Dabigatran-Resorption ist abhängig vom intestinalen P-Glykoprotein (P-gp)-system. Durch Saquinavir und Ritonavir wird P-gp gehemmt, wodurch es zu erhöhten Dabigatran-Konzentrationen kommen kann.
Measures:
Die Kombination ist nach Möglichkeit zu vermeiden. |
|||
| 6951 |
Erhöhte Dabigatrankonzentrationen möglich - Blutungsgefahr
Die gleichzeitige Behandlung von Dabigatran mit P-gp-Inhibi…
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Level 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: B01AE07
|
Erhöhte Dabigatrankonzentrationen möglich - Blutungsgefahr
Interaction No:
6951
Relevance:
Level 13
Group 1:
L04AD01
Group 2:
B01AE07
Effect:
Die gleichzeitige Behandlung von Dabigatran mit P-gp-Inhibitoren wie Ciclosporin ist gemäss Schweizer Fachinformation für Dabigatran kontraindiziert. Das Risiko für Blutungsereignisse kann unter der Kombination erhöht sein, insbesondere bei Niereninsuffizienz.
Mechanism:
Die Dabigatran-Resorption ist abhängig vom intestinalen P-Glykoprotein (P-gp)-system. Durch Ciclosporin wird P-gp gehemmt, wodurch es zu erhöhten Dabigatran-Konzentrationen kommen kann.
Measures:
Die Kombination ist nach Möglichkeit zu vermeiden. |
|||
| 6955 |
Erhöhte Dabigatrankonzentrationen möglich - Blutungsgefahr
Gemäss Schweizer Fachinformation für Dabigatran ist die Kom…
|
Level 13 |
Grp1: J02AC03
Grp2: B01AE07
|
Erhöhte Dabigatrankonzentrationen möglich - Blutungsgefahr
Interaction No:
6955
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC03
Group 2:
B01AE07
Effect:
Gemäss Schweizer Fachinformation für Dabigatran ist die Kombination von Dabigatran und systemischer Gabe von Voriconazol kontraindiziert.Das Risiko für Blutungsereignisse kann unter der Kombination erhöht sein, insbesondere bei Niereninsuffizienz.
Mechanism:
Die Dabigatran-Resorption ist abhängig vom intestinalen P-Glykoprotein (P-gp)-system. Durch Voriconazol wird P-gp gehemmt, wodurch es zu erhöhten Dabigatran-Konzentrationen kommen kann.
Measures:
Die Kombination ist nach Möglichkeit zu vermeiden. |
|||
| 6956 |
Verringerte gerinnungshemmende Wirkung
Gemäss Fachinformation wurde nach einer 7-tägigen Behandlun…
|
Level 13 |
Grp1: J04AB02
Grp2: B01AE07
|
Verringerte gerinnungshemmende Wirkung
Interaction No:
6956
Relevance:
Level 13
Group 1:
J04AB02
Group 2:
B01AE07
Effect:
Gemäss Fachinformation wurde nach einer 7-tägigen Behandlung mit 600 mg Rifampicin täglich eine Verminderung der AUC von Dabigatran im Vergleich zur Referenzbehandlung um 67% und der Cmax um 66% festgestellt. Bei dieser Kombination muss mit einer deutlichen Verringerung der gerinnungshemmenden Wirk…
Mechanism:
Die Dabigatran-Resorption ist abhängig vom intestinalen P-Glykoprotein (P-gp)-system. Durch Rifampicin wird P-gp induziert, wodurch es zu einer beschleunigten Elimination und somit zu verringerten Dabigatran-Konzentrationen kommen kann.
Measures:
Es existieren keine Empfehlungen zur Dosisanpassung. Die Kombination sollte wegen des Risikos einer ungenügenden gerinnungshemmenden Wirkung vermieden werden. Falls eine Therapie mit Rifampicin über einen begrenzten Zeitraum erforderlich ist, während der Behandlung alternative Gerinnungshemmung mit… |
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| 405 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: J01MA02
Grp2: N06AA09
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
405
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01MA02
Group 2:
N06AA09
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 6961 |
Erhöhtes Risiko für ZNS-Depression
Bei Patienten, die unter Codein eine gewisse Opiat-Toleranz…
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Level 13 |
Grp1: R05DA04
Grp2: N02AE01
|
Erhöhtes Risiko für ZNS-Depression
Interaction No:
6961
Relevance:
Level 13
Group 1:
R05DA04
Group 2:
N02AE01
Effect:
Bei Patienten, die unter Codein eine gewisse Opiat-Toleranz bzw. -Abhängigkeit entwickelt haben, können in der Kombination mit Buprenorphin Entzugssymptome auftreten. Daneben sind in der Kombination additive ZNS-depressive Wirkungen möglich und auch das Risiko für atemdepressive Effekte kann anstei…
Mechanism:
Buprenorphin hat eine langanhaltende, partiell agonistische Wirkung auf µ-Rezeptoren und ist ein κ-Rezeptor-Antagonist. Codein hingegen ist ein reiner µ-Opioid-Agonist. Aufgrund dieser unterschiedlichen Wirkung an den Opioidrezeptoren sind bei der Kombination sowohl additive Effekte (ZNS-Depression…
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Zu Behandlung von Husten unter Substitutionstherapie mit Buprenorphin sollte auf Opioide verzichtet werden (als Alternative könnten je nach klinischer Situation pflanzliche Präparate z.B. auf Basis von Thymianextrakten erwogen werden). |
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| 406 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N06AA09
Grp2: J01MA02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
406
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AA09
Group 2:
J01MA02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 6079 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AE51
Grp2: B01AA07
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6079
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AE51
Group 2:
B01AA07
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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