Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 5515 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. A…
|
Level 14 |
Grp1: C07AB03
Grp2: G04BE08
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
5515
Relevance:
Level 14
Group 1:
C07AB03
Group 2:
G04BE08
Effect:
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten kann zu einer additiven Blutdrucksenkung führen. Dies wurde für andere Antihypertensiva wie beispielsweise Nifedipin gezeigt (Fachinformation).
Mechanism:
Additive Blutdrucksenkung
Measures:
Gute Blutdruckkontrolle empfohlen. |
|||
| 5516 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. A…
|
Level 14 |
Grp1: G04BE08
Grp2: C07AB03
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
5516
Relevance:
Level 14
Group 1:
G04BE08
Group 2:
C07AB03
Effect:
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten kann zu einer additiven Blutdrucksenkung führen. Dies wurde für andere Antihypertensiva wie beispielsweise Nifedipin gezeigt (Fachinformation).
Mechanism:
Additive Blutdrucksenkung
Measures:
Gute Blutdruckkontrolle empfohlen. |
|||
| 5517 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. A…
|
Level 14 |
Grp1: C07AA07
Grp2: G04BE03
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaction No:
5517
Relevance:
Level 14
Group 1:
C07AA07
Group 2:
G04BE03
Effect:
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten kann zu einer additiven Blutdrucksenkung führen. Dies wurde für andere Antihypertensiva wie beispielsweise Nifedipin gezeigt (Fachinformation).
Mechanism:
Additive Blutdrucksenkung
Measures:
Gute Blutdruckkontrolle empfohlen. |
|||
| 5878 |
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Ibuprofen i…
|
Level 14 |
Grp1: M01AE01
Grp2: B01AC06
|
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Interaction No:
5878
Relevance:
Level 14
Group 1:
M01AE01
Group 2:
B01AC06
Effect:
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Ibuprofen ist die antikoagulatorische Wirkung des Aspirins vermindert und das Risiko für ein kardiovaskuläres Ereignis erhöht.
Mechanism:
Beide Substanzen kompetieren sich an der COX-1-Bindungsstelle.
Measures:
Die Einnahme von Aspirin sollte 30 Minuten vor oder mindestens 8 Stunden nach der Einnahme von Ibuprofen erfolgen oder Wechsel der Analgesie zu Paracetamol. |
|||
| 5879 |
Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall
Die Kombination von Phenytoin mit Phenprocoumon hat verschi…
|
Level 14 |
Grp1: N03AB02
Grp2: B01AA04
|
Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall
Interaction No:
5879
Relevance:
Level 14
Group 1:
N03AB02
Group 2:
B01AA04
Effect:
Die Kombination von Phenytoin mit Phenprocoumon hat verschiedene Effekte: In den ersten Tagen nach Beginn von Phenytoin kann es zu einem erhöhten Blutungsrisiko kommen, da Phenytoin das Phenprocoumon aus der Plasmaeiweissbindung verdrängen kann. Dies ist ein vorübergehender Effekt. Anschliessend ni…
Mechanism:
Phenytoin ist ein Induktor von CYP3A4 und CYP2C9. Darüber wird der Metabolismus von Phenprocoumon induziert. Des Weiteren verdrängt Phenytoin Phenprocoumon vorübergehend kompetitiv aus der Plasmaeiweissbindung, wodurch es in den ersten Tagen nach Therapiebeginn zu einer erhöhten Phenprocoumonkonzen…
Measures:
Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
|||
| 5880 |
INR-Anstieg möglich
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Acenocoumarol führte in …
|
Level 14 |
Grp1: C10AA07
Grp2: B01AA07
|
INR-Anstieg möglich
Interaction No:
5880
Relevance:
Level 14
Group 1:
C10AA07
Group 2:
B01AA07
Effect:
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Acenocoumarol führte in einem Fallbericht zu einem INR-Anstieg. Dies wurde ebenfalls für die Kombination von Rosuvastatin mit Warfarin beschrieben. Zwei Studien, die den Einfluss von Rosuvastatin auf die Plasmakonzentrationen von Warfarin untersucht haben, kommen …
Mechanism:
Acenocoumarol wird u.a. über CYP2C9 metabolisiert. Rosuvastatin wird nur kleiner 10% über CYP (2C9) metabolisiert und hemmt oder induziert CYP nicht klinisch relevant.
Measures:
Wird Rosuvastatin zu Acenocoumarol hinzugefügt, sollte der INR regelmässig kontrolliert werden. Dies gilt insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Rosuvastatin. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
|||
| 5881 |
INR-Anstieg möglich
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Warfarin führte in einem…
|
Level 14 |
Grp1: C10AA07
Grp2: B01AA04
|
INR-Anstieg möglich
Interaction No:
5881
Relevance:
Level 14
Group 1:
C10AA07
Group 2:
B01AA04
Effect:
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Warfarin führte in einem Fallbericht zu einem INR-Anstieg. Dies wurde ebenfalls für die Kombination von Rosuvastatin mit Acenocoumarol beschrieben. Für Phenprocoumon wurde dies bisher nicht berichtet, aber ein ähnlicher Effekt könnte auftreten. Zwei Studien, die d…
Mechanism:
Phenprocoumon wird über CYP2C9 und CYP3A4 metabolisiert. Rosuvastatin wird nur kleiner 10% über CYP (2C9) metabolisiert und hemmt oder induziert CYP nicht klinisch relevant.
Measures:
Wird Rosuvastatin zu Phenprocoumon hinzugefügt, sollte der INR regelmässig kontrolliert werden. Dies gilt insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Rosuvastatin. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
|||
| 5882 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die erhöhten Acenocoumarolspiegel kann es zu einem er…
|
Level 14 |
Grp1: C01BD01
Grp2: B01AA07
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5882
Relevance:
Level 14
Group 1:
C01BD01
Group 2:
B01AA07
Effect:
Durch die erhöhten Acenocoumarolspiegel kann es zu einem erhöhten Blutungsrisiko kommen.
Mechanism:
Amiodaron hemmt CYP3A4 und CYP2C9 und damit auch den Metabolismus von Acenocoumarol.
Measures:
Wenn die Kombination von Coumarinen und Amiodaron eingesetzt wird, sollte der INR engmaschig und bei jeder Änderung der Therapie kontrolliert werden und wenn nötig die Coumarin-Dosis angepasst werden. |
|||
| 5883 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Level 14 |
Grp1: B01AC06
Grp2: B01AB04
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5883
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AC06
Group 2:
B01AB04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. |
|||
| 5884 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Level 14 |
Grp1: B01AB04
Grp2: B01AC06
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
5884
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AB04
Group 2:
B01AC06
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. |
|||
| 13424 |
Verstärkte Sedierung
Unerwünschte Wirkungen wie Sedierung und (orthostatische) H…
|
Level 14 |
Grp1: N05AX08
Grp2: N05CD05
|
Verstärkte Sedierung
Interaction No:
13424
Relevance:
Level 14
Group 1:
N05AX08
Group 2:
N05CD05
Effect:
Unerwünschte Wirkungen wie Sedierung und (orthostatische) Hypotension können sich gegenseitig verstärken.
Mechanism:
Additive zentralnervöse Wirkungen. Keine Hinweise auf pharmakokinetische Interaktionen
Measures:
Patient auf verstärkte Sedierung monitorisieren, Blutdruck kontrollieren. |
|||
| 5925 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Level 14 |
Grp1: B01AC04
Grp2: B01AC06
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5925
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AC04
Group 2:
B01AC06
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Dieser Effekt ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.
Measures:
Die Kombination von Acetylsalicylsäure mit Clopidogrel wird in bestimmten klinischen Situation angewendet. Aufgrund des erhöhten Blutungsrisiko den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen und Blutgerinnungsparameter engmaschig monitorisieren. |
|||
| 5926 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Level 14 |
Grp1: B01AC06
Grp2: B01AC04
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5926
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AC06
Group 2:
B01AC04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Dieser Effekt ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.
Measures:
Die Kombination von Acetylsalicylsäure mit Clopidogrel wird in bestimmten klinischen Situation angewendet. Aufgrund des erhöhten Blutungsrisiko den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen und Blutgerinnungsparameter engmaschig monitorisieren. |
|||
| 5927 |
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Metamizol i…
|
Level 14 |
Grp1: N02BB02
Grp2: B01AC06
|
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Interaction No:
5927
Relevance:
Level 14
Group 1:
N02BB02
Group 2:
B01AC06
Effect:
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Metamizol ist die antikoagulatorische Wirkung des Aspirins gegebenenfalls vermindert und das Risko für kardiovaskuläre Ereignisse möglicherweise erhöht.
Mechanism:
Beide Substanzen kompetitieren an der COX-1-Bindungsstelle.
Measures:
Ist die kombinierte Anwendung erforderlich, sollte Acetylsalicylsäure mindestens 30-60 Minuten vor Metamizol verabreicht werden. Alternative Analgesie mit Paracetamol erwägen. |
|||
| 5928 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Acenocoumarol mit Ketoconazol kann zu e…
|
Level 14 |
Grp1: J02AB02
Grp2: B01AA07
|
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5928
Relevance:
Level 14
Group 1:
J02AB02
Group 2:
B01AA07
Effect:
Die Kombination von Acenocoumarol mit Ketoconazol kann zu erhöhten Acenocoumarol-Konzentrationen führen. Dadurch kann sich die antikoagulatorische Wirkung verstärken, und es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Dies wurde für die Kombination von der verwandten Substanz Warfarin mit Ket…
Mechanism:
Ketoconazol ist ein potenter Inhibitor von CYP3A4, welches zu einem geringen Anteil am Metabolismus von Acenocoumarol beteiligt ist.
Measures:
Bei der Kombination soll der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
|||
| 5930 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Level 14 |
Grp1: N02BA01
Grp2: B01AA04
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5930
Relevance:
Level 14
Group 1:
N02BA01
Group 2:
B01AA04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.
Measures:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen … |
|||
| 5931 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Level 14 |
Grp1: B01AA04
Grp2: N02BA01
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5931
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AA04
Group 2:
N02BA01
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.
Measures:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen … |
|||
| 5934 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Phenprocoumon mit Ketoconazol führt zu …
|
Level 14 |
Grp1: J02AB02
Grp2: B01AA04
|
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5934
Relevance:
Level 14
Group 1:
J02AB02
Group 2:
B01AA04
Effect:
Die Kombination von Phenprocoumon mit Ketoconazol führt zu erhöhten Phenprocoumon-Konzentrationen. Dadurch ist die antikoagulatorische Wirkung verstärkt, und es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Dies wurde für die Kombination aus Warfarin mit Ketoconazol gezeigt.
Mechanism:
Ketoconazol ist ein potenter Inhibitor von CYP3A4 und vermindert darüber den Phenprocoumon-Metabolismus. Dadurch steigt die Phenprocoumon-Konzentration an.
Measures:
Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen der Azoltherapie. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
|||
| 5935 |
INR-Abfall
Die Kombination von Coumarinen mit Barbituraten führt zu ve…
|
Level 14 |
Grp1: N03AA03
Grp2: B01AA07
|
INR-Abfall
Interaction No:
5935
Relevance:
Level 14
Group 1:
N03AA03
Group 2:
B01AA07
Effect:
Die Kombination von Coumarinen mit Barbituraten führt zu verminderten Coumarin-Konzentrationen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung entsprechend abgeschwächt. Dies wurde für die verwandten Substanzen Phenprocoumon und Warfarin gezeigt.
Mechanism:
Primidon ist ein Induktor von u.a. CYP2C9 und induziert so den Metabolismus von Acenocoumarol. Dadurch sinkt die Acenocoumarol-Konzentration.
Measures:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, Dosisänderung oder Absetzen von Primidon. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
|||
| 5936 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination aus oralen Antikoagulantien und Posaconazol…
|
Level 14 |
Grp1: J02AC04
Grp2: B01AA07
|
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5936
Relevance:
Level 14
Group 1:
J02AC04
Group 2:
B01AA07
Effect:
Die Kombination aus oralen Antikoagulantien und Posaconazol wurde bisher nicht untersucht. Allerdings hemmt Posaconazol CYP3A4, welches zu einem geringen Anteil am Acenocoumarol-Metabolismus beteiligt ist. Ein Anstieg der Acenocoumarol-Konzentrationen und eine verstärkte antikoagulatorische Wirkung…
Mechanism:
Posaconazol hemmt CYP3A4, welches zu einem geringen Anteil am Acenocoumarol-Metabolismus beteiligt ist.
Measures:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Posaconazol. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
|||
| 5937 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Fluconazol und Acenocoumarol wurde nich…
|
Level 14 |
Grp1: J02AC01
Grp2: B01AA07
|
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5937
Relevance:
Level 14
Group 1:
J02AC01
Group 2:
B01AA07
Effect:
Die Kombination von Fluconazol und Acenocoumarol wurde nicht untersucht. Die Kombination von Fluconazol mit dem verwandten Warfarin, welches ebenfalls über CYP2C9 metabolisiert wird, führt zu erhöhten Warfarin-Konzentrationen. Dadurch ist die antikoagulatorische Wirkung verstärkt, und es können ver…
Mechanism:
Fluconazol vermindert den Acenocoumarol-Metabolismus via Inhibition von CYP2C9. Dadurch kommt es zum Anstieg der Acenocoumarol-Konzentration.
Measures:
Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
|||
| 5940 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Level 14 |
Grp1: B01AA04
Grp2: B01AC04
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5940
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AA04
Group 2:
B01AC04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird diese Kombination in bestimmten klinischen Situationen angewendet. Der Patient sollte klinisch auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisiert werden. Blutgerinnungsparameter (INR) regelmässig kontrollieren. |
|||
| 5941 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Level 14 |
Grp1: B01AC04
Grp2: B01AA04
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
5941
Relevance:
Level 14
Group 1:
B01AC04
Group 2:
B01AA04
Effect:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanism:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Measures:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird diese Kombination in bestimmten klinischen Situationen angewendet. Der Patient sollte klinisch auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisiert werden. Blutgerinnungsparameter (INR) regelmässig kontrollieren. |
|||
| 6009 |
Erniedrigte Phenprocoumonkonzentrationen
Bei dieser Kombination kommt es zu einer erhöhten Phenproco…
|
Level 14 |
Grp1: J04AM02
Grp2: B01AA04
|
Erniedrigte Phenprocoumonkonzentrationen
Interaction No:
6009
Relevance:
Level 14
Group 1:
J04AM02
Group 2:
B01AA04
Effect:
Bei dieser Kombination kommt es zu einer erhöhten Phenprocoumon-Clearance und dadurch zu einer verminderten antikoagulatorischen Wirkung.
Mechanism:
Rifampicin induziert diverse Enzyme des Cytochrom-P-450-Systems stark, u.a. auch CYP3A4 und CYP2C9 und damit den Metabolismus von Phenprocoumon.
Measures:
Bei dieser Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, v.a. bei Änderung der Rifampicintherapie. Bei Bedarf Dosis anpassen. |
|||
| 5969 |
Wirkungsverstärkung von Rivaroxaban
Clarithromycin führt gemäss Herstellerangaben zu einer mäss…
|
Level 14 |
Grp1: J01FA09
Grp2: B01AF01
|
Wirkungsverstärkung von Rivaroxaban
Interaction No:
5969
Relevance:
Level 14
Group 1:
J01FA09
Group 2:
B01AF01
Effect:
Clarithromycin führt gemäss Herstellerangaben zu einer mässigen, 1,5-fachen Erhöhung der AUC von Rivaroxaban und zu einer 1,5-fachen Erhöhung der Cmax.
Mechanism:
Clarithromycin hemmt CYP3A4 und P-gp und damit den Abbau von Rivaroxaban.
Measures:
Rivaroxaban und Clarithromycin vorsichtig, unter klinischer Kontrolle hinsichtlich Blutungszeichen, gemeinsam anwenden. |
|||