Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 6142 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Level 13 |
Grp1: M01AC06
Grp2: B01AC22
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
6142
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AC06
Group 2:
B01AC22
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 7608 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Die Kombination von Sildenafil und Posaconazol führt zu erh…
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Level 13 |
Grp1: J02AC04
Grp2: C02KX06
|
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaction No:
7608
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC04
Group 2:
C02KX06
Effect:
Die Kombination von Sildenafil und Posaconazol führt zu erhöhten Sildenafil-Konzentrationen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Sildenafil-Nebenwirkungen (Kopfschmerz, Flush, Priapismus).
Mechanism:
Posaconazol ist ein starker Hemmer von CYP3A4. Als solcher kann es den Metabolismus von Sildenafil vermindern und so zu einer Erhöhung der Sildenafil-Konzentration führen.
Measures:
Die Kombination von Sildenafil mit starken CYP3A4-Hemmern sollte vermieden werden. Sildenafil zur Behandlung der pulmonalen Hypertonie in Kombination mit starken CYP3A4-Hemmern ist gemäss Fachinformation sogar kontraindiziert. Falls sie unumgänglich ist, sollte die Sildenafil-Dosis reduziert werden… |
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| 7611 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Die Kombination von Ketoconazol mit Vardenafil bewirkte ein…
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Level 13 |
Grp1: J02AC02
Grp2: G04BE09
|
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7611
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC02
Group 2:
G04BE09
Effect:
Die Kombination von Ketoconazol mit Vardenafil bewirkte eine 10-fache Steigerung der Vardenafil-AUC und eine 4-fache Steigerung der maximalen Vardenafil-Plasmakonzentrationen (Cmax). Wenn auch nicht untersucht, ist zu erwarten, dass die Komedikation mit Itraconazol zu einem vergleichbaren Anstieg d…
Mechanism:
Der starke CYP3A4-Hemmer Itraconazol erhöht die Plasmakonzentration von Vardenafil durch Hemmung von CYP3A4.
Measures:
Die gleichzeitige Anwendung von Vardenafil mit Itraconazol sollte vermieden werden, da bei dieser Kombination erwartungsgemäss sehr hohe Plasmakonzentrationen von Vardenafil erreicht werden. Ist die Kombination erforderlich, empfiehlt sich gemäss US-amerikanischer Produktinformation die folgende Do… |
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| 7612 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Die Kombination von Sildenafil und Itraconazol führt zu erh…
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Level 13 |
Grp1: J02AC02
Grp2: C02KX06
|
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaction No:
7612
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC02
Group 2:
C02KX06
Effect:
Die Kombination von Sildenafil und Itraconazol führt zu erhöhten Sildenafil-Konzentrationen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Sildenafil-Nebenwirkungen (u.a. Kopfschmerz, Flushing, Priapismus).
Mechanism:
Itraconazol hemmt CYP3A4, welches den Hauptweg des Sildenafil-Metabolismus darstellt. Dadurch steigt die Sildenafil-Plasmakonzentration an.
Measures:
Die Kombination von Sildenafil mit starken CYP3A4-Hemmern sollte vermieden werden. Sildenafil zur Behandlung der pulmonalen Hypertonie in Kombination mit Itraconazol ist gemäss Fachinformation sogar kontraindiziert. Falls sie unumgänglich ist, sollte die Sildenafil-Dosis reduziert werden unter Über… |
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| 7618 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Saquinavir erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von S…
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Level 13 |
Grp1: J05AE01
Grp2: C02KX06
|
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaction No:
7618
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE01
Group 2:
C02KX06
Effect:
Saquinavir erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Sildenafil (Cmax) um das 2.4-fache und die AUC um das 3.1-fache. Damit erhöht sich das Risiko für unerwünschte Sildenafil-Wirkungen wie Priapismus, Hypotension, Synkope und Sehstörungen.
Mechanism:
Saquinavir hemmt den Abbau von Sildenafil durch Inhibition von CYP3A4. Ebenso hemmt Ritonavir, mit welchem Saquinavir geboostet verabreicht wird, den Abbau von Sildenafil stark.
Measures:
Von der Kombination Saquinavir und Sildenafil ist abzuraten. Falls die Kombination erforderlich ist, Patient sorgfältig auf unerwünschte Wirkungen von Sildenafil (u.a. Hypotension, Sehstörungen, Kopfschmerzen) monitorisieren. |
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| 568 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: J01FA10
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
568
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
J01FA10
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 7627 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Ritonavir erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Si…
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Level 13 |
Grp1: J05AR10
Grp2: G04BE03
|
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaction No:
7627
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AR10
Group 2:
G04BE03
Effect:
Ritonavir erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Sildenafil (Cmax) um das 4-fache und die AUC um das 11-fache. Damit erhöht sich das Risiko für unerwünschte Sildenafil-Wirkungen wie Priapismus, Hypotension, Synkope und Sehstörungen.
Mechanism:
Ritonavir/Lopinavir können den Abbau von Sildenafil durch Inhibition von CYP3A4 hemmen.
Measures:
Von der Kombination Ritonavir/Lopinavir und Sildenafil zur Behandlung der erektilen Dysfunktion ist wegen des starken Konzentrationsanstieges von Sildenafil dringend abzuraten. Falls die Kombination unumgänglich ist, darf maximal 25 mg Sildenafil in 48h verabreicht werden. In dem Fall Patient sorgf… |
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| 7629 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Bei der Kombination von Vardenafil und Voriconazol werden e…
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Level 13 |
Grp1: J02AC03
Grp2: G04BE09
|
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaction No:
7629
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC03
Group 2:
G04BE09
Effect:
Bei der Kombination von Vardenafil und Voriconazol werden erhöhte Vardenafil-Konzentrationen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Vardenafil-Nebenwirkungen (u.a. Kopfschmerz, Hypotension, Sehstörungen, Flushing, Priapismus) erwartet (Kombination wurde bisher nicht untersucht). Auch …
Mechanism:
Voriconazol hemmt CYP3A4 stark und kann so den Metabolismus von Vardenafil vermindern, wodurch die Vardenafil-Plasmakonzentration ansteigen kann.
Measures:
Die gleichzeitige Anwendung von Vardenafil mit Voriconazol sollte vermieden werden, da bei dieser Kombination erwartungsgemäss hohe Plasmakonzentrationen von Vardenafil erreicht werden. Ist die Kombination erforderlich, empfiehlt sich eine Dosisreduktion auf initial 2.5 bis max. 5 mg Vardenafil pro… |
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| 7633 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
In einer nicht kontrollierten Studie bei 6 HIV-positiven Pa…
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Level 13 |
Grp1: J05AE02
Grp2: G04BE03
|
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaction No:
7633
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE02
Group 2:
G04BE03
Effect:
In einer nicht kontrollierten Studie bei 6 HIV-positiven Patienten, die mit Indinavir (800 mg/d) behandelt worden waren, wurde nach Verabreichung einer Einmaldosis Sildenafil (25 mg) ein 4,4-facher Anstieg der Sildenafil-Plasmakonzentration (AUC) beobachtet (Fachinformation). Alle 6 Patienten erlii…
Mechanism:
Der Proteaseinhibitor Indinavir hemmt den Sildenafil-Metabolismus via CYP3A4.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist diese erforderlich, sollte die Therapie mit einer niedrigen Initialdosis von 12.5 mg Sildenafil begonnen werden. Gutes Monitorisieren hinsichtlich Sidlenafil-Toxizität (u.a. Hypotension, Sehstörungen, Priapismus). |
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| 7634 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
In einer nicht kontrollierten Studie bei 6 HIV-positiven Pa…
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Level 13 |
Grp1: J05AE02
Grp2: C02KX06
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Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaction No:
7634
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE02
Group 2:
C02KX06
Effect:
In einer nicht kontrollierten Studie bei 6 HIV-positiven Patienten, die mit Indinavir (800 mg/d) behandelt worden waren, wurde nach Verabreichung einer Einmaldosis Sildenafil (25 mg) ein 4,4-facher Anstieg der Sildenafil-Plasmakonzentration (AUC) beobachtet (Fachinformation). Alle 6 Patienten erlii…
Mechanism:
Der Proteaseinhibitor Indinavir hemmt den Sildenafil-Metabolismus via CYP3A4.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist diese erforderlich, sollte die Therapie mit einer niedrigen Initialdosis von 12.5 mg Sildenafil begonnen werden. Gutes Monitorisieren hinsichtlich Sidlenafil-Toxizität (u.a. Hypotension, Sehstörungen, Priapismus). |
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| 7645 |
Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und QT-Verlängerung
Es kann unter der Kombination zu einer Verlängerung der QT-…
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Level 13 |
Grp1: G04BD07
Grp2: J01FA01
|
Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und QT-Verlängerung
Interaction No:
7645
Relevance:
Level 13
Group 1:
G04BD07
Group 2:
J01FA01
Effect:
Es kann unter der Kombination zu einer Verlängerung der QT-Zeit im EKG kommen. Das Risiko für ventrikuläre Arrythmien (TdP) kann dadurch erhöht sein. Zusätzlich könnten bei erhöhten Tolterodinkonzentrationen verstärkt unerwünschte Effekte (dazu gehören anticholinerge UAW wie Akkodomationsstörungen)…
Mechanism:
Tolterodin wird bei der kaukasisch stämmigen Bevölkerung hauptsächlich über das CYP2D6-Isoenzym metabolisiert. Bei sog. `poor Metabolizern` für CYP2D6 kommt es vermehrt zu einem metabolischen Abbau über CYP3A4. Erythromycin ist ein potenter Hemmer von CYP3A4, sodass es insbesondere bei diesen Patie…
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist eine gleichzeitige Gabe notwendig, sollte eine Tageshöchstdosis von 2 mg Tolterodin nicht überschritten werden. Eine sorgfältige Monitorisierung bezüglich QT-Zeit im EKG sowie der Nierenfunktion und Elektrolytkonzentrationen (insb. Kalium) ist notwendig. |
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| 7646 |
Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und QT-Verlängerung
Es kann unter der Kombination zu einer Verlängerung der QT-…
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Level 13 |
Grp1: J01FA01
Grp2: G04BD07
|
Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und QT-Verlängerung
Interaction No:
7646
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA01
Group 2:
G04BD07
Effect:
Es kann unter der Kombination zu einer Verlängerung der QT-Zeit im EKG kommen. Das Risiko für ventrikuläre Arrythmien (TdP) kann dadurch erhöht sein. Zusätzlich könnten bei erhöhten Tolterodinkonzentrationen verstärkt unerwünschte Effekte (dazu gehören anticholinerge UAW wie Akkodomationsstörungen)…
Mechanism:
Tolterodin wird bei der kaukasisch stämmigen Bevölkerung hauptsächlich über das CYP2D6-Isoenzym metabolisiert. Bei sog. `poor Metabolizern` für CYP2D6 kommt es vermehrt zu einem metabolischen Abbau über CYP3A4. Erythromycin ist ein potenter Hemmer von CYP3A4, sodass es insbesondere bei diesen Patie…
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist eine gleichzeitige Gabe notwendig, sollte eine Tageshöchstdosis von 2 mg Tolterodin nicht überschritten werden. Eine sorgfältige Monitorisierung bezüglich QT-Zeit im EKG sowie der Nierenfunktion und Elektrolytkonzentrationen (insb. Kalium) ist notwendig. |
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| 7651 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie K…
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Level 13 |
Grp1: J02AB02
Grp2: G04CA02
|
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Interaction No:
7651
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AB02
Group 2:
G04CA02
Effect:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Ketoconazol ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Aufgrund der erhöhten Tamsulosinexposition kann es zum vermehr…
Mechanism:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Ketoconazol ist ein potenter CYP3A4-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
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| 7652 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie I…
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Level 13 |
Grp1: J02AC02
Grp2: G04CA02
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Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Interaction No:
7652
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC02
Group 2:
G04CA02
Effect:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Itraconazol ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Aufgrund der erhöhte…
Mechanism:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Itraconazol ist ein potenter CYP3A4-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
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| 333 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht …
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Level 13 |
Grp1: J01FA01
Grp2: C01BA02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
333
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA01
Group 2:
C01BA02
Effect:
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit
Measures:
Die gleichzeitige Behandlung mit mehreren QT-Zeit verlängernden Substanzen ist zu vermeiden und sollte insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie nur unter engmaschiger klinischer und elektrokardiographischer Kontrolle erfolgen. |
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| 7656 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z…
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Level 13 |
Grp1: J05AE01
Grp2: G04CA02
|
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich
Interaction No:
7656
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE01
Group 2:
G04CA02
Effect:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z.B. Saquinavir und Indinavir ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Au…
Mechanism:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Saquinavir und Indinavir sind potente CYP3A4-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
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| 334 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht …
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Level 13 |
Grp1: C01BA02
Grp2: J01FA01
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
334
Relevance:
Level 13
Group 1:
C01BA02
Group 2:
J01FA01
Effect:
Beide Substanzen verlängern die QT-Zeit und dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit
Measures:
Die gleichzeitige Behandlung mit mehreren QT-Zeit verlängernden Substanzen ist zu vermeiden und sollte insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie nur unter engmaschiger klinischer und elektrokardiographischer Kontrolle erfolgen. |
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| 7658 |
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z…
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Level 13 |
Grp1: J05AE03
Grp2: G04CA02
|
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen
Interaction No:
7658
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE03
Group 2:
G04CA02
Effect:
Die gleichzeitige Gabe mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie z.B. Ritonavir ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Unter Ketoconazol - einem ebenfalls starken CYP3A4-Hemmer - wurde ein Anstieg der Cmax und AUC von Tamsulosin um einen Faktor von 2,2 bzw. 2,8 beobachtet. Zusätzlich hemmt …
Mechanism:
Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Ritonavir ist ein potenter CYP3A4- und CYP2D6-Hemmer, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. |
|||
| 335 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Sowohl Neuroleptika vom Phenothiazintyp wie Levomepromazin …
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Level 13 |
Grp1: N05AA02
Grp2: J01MA14
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
335
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05AA02
Group 2:
J01MA14
Effect:
Sowohl Neuroleptika vom Phenothiazintyp wie Levomepromazin als auch Moxifloxacin können die QT-Zeit verlängern. Durch die additive Verlängerung erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit
Measures:
Ist die Kombination erforderlich, regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit durchführen, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Die Kombination aus Moxifloxacin und Neuroleptika vom Phenothiazin-Typ wie Levomepromazin ist gemäss Kompendium sogar kontraindiziert. |
|||
| 7681 |
Erniedrigte Dronedaronkonzentrationen
Durch den beschleunigten Metabolismus von Dronedaron kann e…
|
Level 13 |
Grp1: N03AB02
Grp2: C01BD07
|
Erniedrigte Dronedaronkonzentrationen
Interaction No:
7681
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AB02
Group 2:
C01BD07
Effect:
Durch den beschleunigten Metabolismus von Dronedaron kann es zu erniedrigten Plasmakonzentrationen und folglich zu einer verminderten Wirksamkeit kommen.
Mechanism:
Phenytoin ist ein potenter Induktor von CYP3A4. Dronedaron wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert.
Measures:
Die Kombination von Dronedaron mit starken CYP3A4-Induktoren sollte wenn möglich vermieden werden. |
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| 336 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Sowohl Neuroleptika vom Phenothiazintyp wie Levomepromazin …
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Level 13 |
Grp1: J01MA14
Grp2: N05AA02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
336
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01MA14
Group 2:
N05AA02
Effect:
Sowohl Neuroleptika vom Phenothiazintyp wie Levomepromazin als auch Moxifloxacin können die QT-Zeit verlängern. Durch die additive Verlängerung erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit
Measures:
Ist die Kombination erforderlich, regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit durchführen, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Die Kombination aus Moxifloxacin und Neuroleptika vom Phenothiazin-Typ wie Levomepromazin ist gemäss Kompendium sogar kontraindiziert. |
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| 7685 |
Erniedrigte Dronedaronkonzentrationen
Durch den beschleunigten Metabolismus von Dronedaron kann e…
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Level 13 |
Grp1: N03AF01
Grp2: C01BD07
|
Erniedrigte Dronedaronkonzentrationen
Interaction No:
7685
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AF01
Group 2:
C01BD07
Effect:
Durch den beschleunigten Metabolismus von Dronedaron kann es zu erniedrigten Plasmakonzentrationen und folglich zu einer verminderten Wirksamkeit kommen.
Mechanism:
Carbmazepin ist ein potenter Induktor von CYP3A4. Dronedaron wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert.
Measures:
Die Kombination von Dronedaron mit starken CYP3A4-Induktoren sollte wenn möglich vermieden werden. |
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| 567 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Level 13 |
Grp1: J01FA06
Grp2: N07BC02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
567
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA06
Group 2:
N07BC02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 566 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: J01FA06
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
566
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
J01FA06
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 565 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: V08CA11
Grp2: N07BC02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
565
Relevance:
Level 13
Group 1:
V08CA11
Group 2:
N07BC02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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