Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 8099 |
Verringerte Mycophenolatkonzentrationen möglich
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Antazida, die Magnesiu…
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Level 15 |
Grp1: A12AA04
Grp2: L04AA06
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Verringerte Mycophenolatkonzentrationen möglich
Interaction No:
8099
Relevance:
Level 15
Group 1:
A12AA04
Group 2:
L04AA06
Effect:
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Antazida, die Magnesiumhydroxid oder Aluminiumhydroxid enthalten, wurde eine Abnahme der Exposition von Mycophenolat beobachtet. Für andere zweiwertige Kationen wie Calcium und Eisen kann ein ähnlicher Effekt nicht ausgeschlossen werden. Unter erniedrigten MPA-K…
Mechanism:
Die Absorption von Mycophenolat-Mofetil kann durch gleichzeitige Gabe von Antazida verringert werden.
Measures:
Ca-haltige Zubereitungen sollten sicherheitshalber in zeitlichem Abstand von MMF eingenommen werden (z.B. 3h nach MMF). Konzentrationsbestimmungen von Mycophenolat im Plasma sollten regelmässig durchgeführt werden. |
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| 11360 |
Keine klinisch relevante Interaktion
Es wurde keine Abnahme der Konzentrationen von Ethinylestra…
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Level 15 |
Grp1: C01BD07
Grp2: G03AA07
|
Keine klinisch relevante Interaktion
Interaction No:
11360
Relevance:
Level 15
Group 1:
C01BD07
Group 2:
G03AA07
Effect:
Es wurde keine Abnahme der Konzentrationen von Ethinylestradiol und Levonorgestrel bei gesunden Probanden beobachtet, die gleichzeitig Dronedaron (800 mg zweimal täglich) und orale Kontrazeptiva erhalten hatten. Aufgrund der enzymhemmenden Wirkung von Dronedaron ist eher denkbar, dass sich die Konz…
Mechanism:
Dronedaron hemmt CYP3A4 moderat und auch das intestinale P-Glykoprotein. Estradiol wird zu einem geringen Teil über CYP3A4 metabolisiert und zu einem grossen Teil glukuronidiert. Auch am Metabolismus von Levonorgestrel ist CYP3A4 beteiligt.
Measures:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. |
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| 11620 |
Vermutlich keine relevante Interaktion
Die Kombination wurde bisher nicht in Studien untersucht. E…
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Level 15 |
Grp1: J05AG04
Grp2: C10AA01
|
Vermutlich keine relevante Interaktion
Interaction No:
11620
Relevance:
Level 15
Group 1:
J05AG04
Group 2:
C10AA01
Effect:
Die Kombination wurde bisher nicht in Studien untersucht. Es könnte zu einem gewissen, allerdings vermutlich klinisch nicht relevanten Konzentrationsabfall von Simvastatin kommen.
Mechanism:
Etravirin ist ein schwacher Induktor von CYP3A4 sowie ein schwacher Inhibitor von CYP2C9, CYP2C19 und P-Glykoprotein. Simvastatin wird über CYP3A4 metabolisiert und hat keinen Einfluss auf CYP.
Measures:
Sicherheitshalber Kontrolle des Lipidstatus und ggf. Dosisanpassung von Simvastatin. |
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| 7903 |
Verringerte Tetrazyklinwirkung
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvale…
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Level 15 |
Grp1: A12AA06
Grp2: J01AA08
|
Verringerte Tetrazyklinwirkung
Interaction No:
7903
Relevance:
Level 15
Group 1:
A12AA06
Group 2:
J01AA08
Effect:
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvalenten Kationen kann sich die Bioverfügbarkeit von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin verringern, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden. Dies kann mit einer Wirkungsabschwächung des Antibiotikums einhergehen.
Mechanism:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Magnesium, Calcium, Aluminium und Eisen bilden mit Tetrazyklinen schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption der Tetrazykline vermindert wird.
Measures:
Gleichzeitige Einnahme von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin mit mehrwertigen Kationen vermeiden. Möglichst grossen Zeitabstand einhalten: Die Tetrazykline sollten mindestens 2 Stunden vor oder 4 Stunden nach oral verabreichten Präparaten, die mehrwertige Kationen enthalten (wie Magnesium, Calc… |
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| 11621 |
Vermutlich keine relevante Interaktion
Die Kombination wurde bisher nicht in Studien untersucht. E…
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Level 15 |
Grp1: J05AG04
Grp2: C10AA05
|
Vermutlich keine relevante Interaktion
Interaction No:
11621
Relevance:
Level 15
Group 1:
J05AG04
Group 2:
C10AA05
Effect:
Die Kombination wurde bisher nicht in Studien untersucht. Es könnte zu einem gewissen, allerdings vermutlich klinisch nicht relevanten Konzentrationsabfall von Atorvastatin kommen.
Mechanism:
Etravirin ist ein schwacher Induktor von CYP3A4 sowie ein schwacher Inhibitor von CYP2C9, CYP2C19 und P-Glykoprotein. Atorvastatin wird über CYP3A4 metabolisiert und hat keinen relevanten Einfluss auf CYP.
Measures:
Sicherheitshalber Kontrolle des Lipidstatus und ggf. Dosisanpassung von Atorvastatin. |
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| 7934 |
Verminderte Moxifloxacinresorption nicht ausgeschlossen
Bei gesunden Probanden konnte kein relevanter Effekt auf di…
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Level 15 |
Grp1: A11AA03
Grp2: J01MA14
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Verminderte Moxifloxacinresorption nicht ausgeschlossen
Interaction No:
7934
Relevance:
Level 15
Group 1:
A11AA03
Group 2:
J01MA14
Effect:
Bei gesunden Probanden konnte kein relevanter Effekt auf die AUC und Cmax einer Einzeldosis von 400 mg Moxifloxacin p.o. bei gleichzeitiger Gabe von 500 mg oralem Calcium gefolgt von weiteren Calcium-Gaben nach 12 und 24 Stunden nachgewiesen werden. Gemäss Herstellerangaben zeigt Moxifloxacin keine…
Mechanism:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Magnesium, Zink, Aluminium und Eisen bilden mit Moxifloxacin schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption von Moxifloxacin vermindert wird. Für Calcium ist dieser Effekt laut Hersteller nicht in klinisch relevantem Umfang beobachtet worden. Da jedoch auch Calcium a…
Measures:
Es sollte vorsichtshalber ein Zeitabstand von 2h vor bzw. 4h nach Einnahme von oral verabreichten Präparaten, die mehrwertige Kationen enthalten, und Moxifloxacin eingehalten werden. |
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| 11622 |
Vermutlich keine relevante Interaktion
Die Kombination wurde bisher nicht in Studien untersucht. E…
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Level 15 |
Grp1: J05AG04
Grp2: C10AA04
|
Vermutlich keine relevante Interaktion
Interaction No:
11622
Relevance:
Level 15
Group 1:
J05AG04
Group 2:
C10AA04
Effect:
Die Kombination wurde bisher nicht in Studien untersucht. Es könnte zu einem gewissen, allerdings vermutlich klinisch nicht relevanten Konzentrationsanstieg von Fluvastatin (via Inhibition von CYP2C9) kommen.
Mechanism:
Etravirin ist ein schwacher Induktor von CYP3A4 sowie ein schwacher Inhibitor von CYP2C9, CYP2C19 und P-Glykoprotein. Fluvastatin wird überwiegend über CYP2C9 metabolisiert und sit weder ein Hemmer noch Induktor von CYP.
Measures:
Sicherheitshalber Kontrolle des Lipidstatus und ggf. Dosisanpassung von Fluvastatin. |
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| 11366 |
Vermutlich keine relevante Interaktion
Bei lokal wirkenden Levonorgestrel-haltigen Systemen (Intra…
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Level 15 |
Grp1: N05CP03
Grp2: G02BA03
|
Vermutlich keine relevante Interaktion
Interaction No:
11366
Relevance:
Level 15
Group 1:
N05CP03
Group 2:
G02BA03
Effect:
Bei lokal wirkenden Levonorgestrel-haltigen Systemen (Intrauterinsystem, IUS) wird die Interaktion mit Enzyminduktoren als wenig relevant eingeschätzt. Eine einzelne Fragebogenerhebung bei 56 Frauen weist darauf hin, dass das Schwangerschaftsrisiko im Vergleich zu Anwenderinnen von Levonorgestrel-…
Mechanism:
Johanniskraut induziert verschiedene CYP-Enzyme, unter anderem CYP3A4 und damit auch den Metabolismus von hormonalen Kontrazeptiva. Daneben induziert es das Transportprotein P-Glykoprotein im Darm, wodurch die orale Bioverfügbarkeit der Kontrazeptiva reduziert wird.
Measures:
Anwendung mit Vorsicht (z.B. Achten auf Neuauftreten von Zwischenblutungen). Das US-amerikanisches Centers for Disease Control and Prevention (2010) und die britische FFPRHC (Faculty of Sexual & Reproductive Healthcare, 2010) empfehlen keine spezifischen Vorsichtsmassnahmen bei der Kombination von … |
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| 7830 |
Verringerte Levofloxacinwirkung möglich
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvale…
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Level 15 |
Grp1: A12AA04
Grp2: J01MA12
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Verringerte Levofloxacinwirkung möglich
Interaction No:
7830
Relevance:
Level 15
Group 1:
A12AA04
Group 2:
J01MA12
Effect:
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvalenten Kationen kann sich die Bioverfügbarkeit von Levofloxacin verringern, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden. Dies kann mit einer Wirkungsabschwächung des Antibiotikums einhergehen. Auch wenn eine Studie nicht auf eine klini…
Mechanism:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Magnesium, Zink, Aluminium und Eisen bilden mit Levofloxacin schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption von Levofloxacin vermindert wird.
Measures:
Gleichzeitige Einnahme von Levofloxacin mit mehrwertigen Kationen vermeiden. Levofloxacin sollte mindestens 2h vor oder 4h nach oral verabreichten Präparaten eingenommen werden, die mehrwertige Kationen enthalten (wie Calcium, Magnesium, Zink, Eisen, Aluminium). |
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| 11623 |
Vermutlich keine relevante Interaktion
Die Kombination wurde bisher nicht in Studien untersucht. A…
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Level 15 |
Grp1: J05AG04
Grp2: C10AA07
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Vermutlich keine relevante Interaktion
Interaction No:
11623
Relevance:
Level 15
Group 1:
J05AG04
Group 2:
C10AA07
Effect:
Die Kombination wurde bisher nicht in Studien untersucht. Ausgehend von den pharmakologischen Eigenschaften der Substanzen ist jedoch keine relevante pharmakokinetische Interaktion zu erwarten.
Mechanism:
Etravirin ist ein schwacher Induktor von CYP3A4 sowie ein schwacher Inhibitor von CYP2C9, CYP2C19 und P-Glykoprotein. Rosuvastatin wird zu kleiner 10% über CYP2C9 metabolisiert und hat keinen inhibitorischen oder induzierenden Einfluss auf CYP.
Measures:
Sicherheitshalber Kontrolle des Lipidstatus und ggf. Dosisanpassung von Rosuvastatin. |
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| 7902 |
Verringerte Tetrazyklinwirkung
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvale…
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Level 15 |
Grp1: A12AA06
Grp2: J01AA04
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Verringerte Tetrazyklinwirkung
Interaction No:
7902
Relevance:
Level 15
Group 1:
A12AA06
Group 2:
J01AA04
Effect:
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvalenten Kationen kann sich die Bioverfügbarkeit von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin verringern, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden. Dies kann mit einer Wirkungsabschwächung des Antibiotikums einhergehen.
Mechanism:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Magnesium, Calcium, Aluminium und Eisen bilden mit Tetrazyklinen schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption der Tetrazykline vermindert wird.
Measures:
Gleichzeitige Einnahme von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin mit mehrwertigen Kationen vermeiden. Möglichst grossen Zeitabstand einhalten: Die Tetrazykline sollten mindestens 2 Stunden vor oder 4 Stunden nach oral verabreichten Präparaten, die mehrwertige Kationen enthalten (wie Magnesium, Calc… |
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| 11369 |
Keine klinisch relevante Interaktion
Es ist nicht zu erwarten, dass es zu einer klinisch relevan…
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Level 15 |
Grp1: C01BD07
Grp2: C10AA03
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Keine klinisch relevante Interaktion
Interaction No:
11369
Relevance:
Level 15
Group 1:
C01BD07
Group 2:
C10AA03
Effect:
Es ist nicht zu erwarten, dass es zu einer klinisch relevanten Plasmakonzentrationserhöhung von Pravastatin kommt.
Mechanism:
Dronedaron ist ein moderater Hemmer von CYP3A4 und P-Glykoprotein. Pravastatin wird nicht signifikant über CYP metabolisiert. Pravastatin ist zwar ein schwaches Substrat für den P-Glykoprotein-Transporter in der Darmwand, welcher durch Drondenaron gehemmt wird. Es ist aber nicht zu erwarten, dass d…
Measures:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. |
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| 11370 |
Keine bekannte Interaktion
Zwei kleine klinische Studien zeigten keine Zeichen von Myo…
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Level 15 |
Grp1: J05AE02
Grp2: C10AA03
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Keine bekannte Interaktion
Interaction No:
11370
Relevance:
Level 15
Group 1:
J05AE02
Group 2:
C10AA03
Effect:
Zwei kleine klinische Studien zeigten keine Zeichen von Myopathie oder Rhabdomyolyse bei den Probanden, die Indinavir in Kombination mit Pravastatin über mehrere Wochen einnahmen. Serumkonzentrationen von Pravastatin wurden jedoch nicht untersucht.
Mechanism:
Pravastatin wird nur unwesentlich über CYP3A4 metabolisiert, welches von Indinavir gehemmt wird. Eine Interaktion zwischen Pravastatin und Indinavir ist nicht bekannt.
Measures:
Bei der gleichzeitigen Verabreichung von Indinavir und Pravastatin sollte sicherheitshalber auf Zeichen der Myopathie und Rhabdomyolyse, wie Muskelschwäche, Muskelschmerzen, und verfärbter Urin geachtet werden. |
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| 11624 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion.
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Nic…
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Level 15 |
Grp1: N02AA05
Grp2: N05AN01
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion.
Interaction No:
11624
Relevance:
Level 15
Group 1:
N02AA05
Group 2:
N05AN01
Effect:
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Nicht ausgeschlossen werden können vermehrte ZNS-Nebenwirkungen wie Sedation und Schwindel und leicht erhöhte Krampfbereitschaft, allerdings ist die klinische Relevanz unklar.
Mechanism:
Keine Hinweise auf pharmakokinetische Interaktionen
Measures:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. |
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| 7854 |
Verringerte Tetrazyklinwirkung
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvale…
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Level 15 |
Grp1: B03AA05
Grp2: J01AA04
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Verringerte Tetrazyklinwirkung
Interaction No:
7854
Relevance:
Level 15
Group 1:
B03AA05
Group 2:
J01AA04
Effect:
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvalenten Kationen kann sich die Bioverfügbarkeit von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin verringern, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden. Dies kann mit einer Wirkungsabschwächung des Antibiotikums einhergehen.
Mechanism:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Magnesium, Calcium, Aluminium und Eisen bilden mit Tetrazyklinen schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption der Tetrazykline vermindert wird.
Measures:
Gleichzeitige Einnahme von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin mit mehrwertigen Kationen vermeiden. Möglichst grossen Zeitabstand einhalten: Die Tetrazykline sollten mindestens 2 Stunden vor oder 4 Stunden nach oral verabreichten Präparaten, die mehrwertige Kationen enthalten (wie Magnesium, Calc… |
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| 8070 |
Erniedrigte Oxazepamkonzentration möglich
Eine mögliche Abnahme der AUC von Oxazepam ist in der Fachi…
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Level 15 |
Grp1: J05AR10
Grp2: N05BA04
|
Erniedrigte Oxazepamkonzentration möglich
Interaction No:
8070
Relevance:
Level 15
Group 1:
J05AR10
Group 2:
N05BA04
Effect:
Eine mögliche Abnahme der AUC von Oxazepam ist in der Fachinformation für Ritonavir beschrieben, möglicherweise verursacht durch eine Induktion der Glucuronidierung durch Ritonavir.
Mechanism:
Ritonavir ist u.a. ein starker Inhibitor verschiedener CYP-450-Isoenzyme, kann jedoch auch einige UDP-Glucuronosyltrasferasen (UGT) induzieren. Der Metabolismus von Oxazepam erfolgt hauptsächlich durch Glucoronidierung und könnte durch Ritonavir induziert werden.
Measures:
Vorsichtshalber sollte auf Hinweise einer verminderten Wirkung von Oxazepam geachtet werden. |
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| 7933 |
Verminderte Moxifloxacinresorption nicht ausgeschlossen
Bei gesunden Probanden konnte kein relevanter Effekt auf di…
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Level 15 |
Grp1: A12AA04
Grp2: J01MA14
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Verminderte Moxifloxacinresorption nicht ausgeschlossen
Interaction No:
7933
Relevance:
Level 15
Group 1:
A12AA04
Group 2:
J01MA14
Effect:
Bei gesunden Probanden konnte kein relevanter Effekt auf die AUC und Cmax einer Einzeldosis von 400 mg Moxifloxacin p.o. bei gleichzeitiger Gabe von 500 mg oralem Calcium gefolgt von weiteren Calcium-Gaben nach 12 und 24 Stunden nachgewiesen werden. Gemäss Herstellerangaben zeigt Moxifloxacin keine…
Mechanism:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Magnesium, Zink, Aluminium und Eisen bilden mit Moxifloxacin schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption von Moxifloxacin vermindert wird. Für Calcium ist dieser Effekt laut Hersteller nicht in klinisch relevantem Umfang beobachtet worden. Da jedoch auch Calcium a…
Measures:
Es sollte vorsichtshalber ein Zeitabstand von 2h vor bzw. 4h nach Einnahme von oral verabreichten Präparaten, die mehrwertige Kationen enthalten, und Moxifloxacin eingehalten werden. |
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| 7901 |
Verringerte Tetrazyklinwirkung
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvale…
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Level 15 |
Grp1: A12AA06
Grp2: J01AA02
|
Verringerte Tetrazyklinwirkung
Interaction No:
7901
Relevance:
Level 15
Group 1:
A12AA06
Group 2:
J01AA02
Effect:
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvalenten Kationen kann sich die Bioverfügbarkeit von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin verringern, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden. Dies kann mit einer Wirkungsabschwächung des Antibiotikums einhergehen.
Mechanism:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Magnesium, Calcium, Aluminium und Eisen bilden mit Tetrazyklinen schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption der Tetrazykline vermindert wird.
Measures:
Gleichzeitige Einnahme von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin mit mehrwertigen Kationen vermeiden. Möglichst grossen Zeitabstand einhalten: Die Tetrazykline sollten mindestens 2 Stunden vor oder 4 Stunden nach oral verabreichten Präparaten, die mehrwertige Kationen enthalten (wie Magnesium, Calc… |
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| 11625 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion.
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Nic…
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Level 15 |
Grp1: N05AN01
Grp2: N02AA05
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion.
Interaction No:
11625
Relevance:
Level 15
Group 1:
N05AN01
Group 2:
N02AA05
Effect:
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Nicht ausgeschlossen werden können vermehrte ZNS-Nebenwirkungen wie Sedation und Schwindel und leicht erhöhte Krampfbereitschaft, allerdings ist die klinische Relevanz unklar.
Mechanism:
Keine Hinweise auf pharmakokinetische Interaktionen
Measures:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. |
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| 11626 |
Vermutlich keine relevante Interaktion
Gemäss Herstellerinformation zeigten Interaktionsstudien ke…
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Level 15 |
Grp1: N03AF01
Grp2: N03AX16
|
Vermutlich keine relevante Interaktion
Interaction No:
11626
Relevance:
Level 15
Group 1:
N03AF01
Group 2:
N03AX16
Effect:
Gemäss Herstellerinformation zeigten Interaktionsstudien keine relevante pharmakokinetische Interaktion zwischen Carbamazepin und Pregabalin (Abfall der Pregabalin-Serumkonzentrationen in einer kleinen Studie um ca. 20% ).
Mechanism:
Unklar
Measures:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. |
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| 7821 |
Verringerte Ofloxacinwirkung
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvale…
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Level 15 |
Grp1: A02AD02
Grp2: J01MA01
|
Verringerte Ofloxacinwirkung
Interaction No:
7821
Relevance:
Level 15
Group 1:
A02AD02
Group 2:
J01MA01
Effect:
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvalenten Kationen verringert sich die Bioverfügbarkeit von Ofloxacin, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden. Dies kann mit einer Wirkungsabschwächung des Antibiotikums einhergehen.
Mechanism:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Calcium, Magnesium, Zink, Eisen bilden mit Ofloxacin schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption von Ofloxacin vermindert wird.
Measures:
Gleichzeitige Einnahme von Ofloxacin mit mehrwertigen Kationen vermeiden. Ofloxacin sollte mindestens 2h vor oder 4h nach oral verabreichten Präparaten eingenommen werden, die mehrwertige Kationen enthalten (wie Calcium, Magnesium, Zink, Eisen, Aluminium). |
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| 8107 |
Verringerte Mycophenolatkonzentrationen möglich
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Antazida, die Magnesiu…
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Level 15 |
Grp1: A02AD04
Grp2: L04AA06
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Verringerte Mycophenolatkonzentrationen möglich
Interaction No:
8107
Relevance:
Level 15
Group 1:
A02AD04
Group 2:
L04AA06
Effect:
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Antazida, die Magnesiumhydroxid oder Aluminiumhydroxid enthalten, wurde eine Abnahme der Exposition von Mycophenolat beobachtet. Für andere zweiwertige Kationen wie Calcium und Eisen kann ein ähnlicher Effekt nicht ausgeschlossen werden. Unter erniedrigten MPA-K…
Mechanism:
Die Absorption von Mycophenolat-Mofetil kann durch gleichzeitige Gabe von Antazida verringert werden.
Measures:
Ca-haltige Zubereitungen sollten sicherheitshalber in zeitlichem Abstand von MMF eingenommen werden (z.B. 3h nach MMF). Konzentrationsbestimmungen von Mycophenolat im Plasma sollten regelmässig durchgeführt werden. |
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| 11552 |
Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
In einer Interaktionsstudie mit geringer Fallzahl (n=6) erh…
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Level 15 |
Grp1: N06AB04
Grp2: N05AX12
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Vermutlich keine klinisch relevante Interaktion
Interaction No:
11552
Relevance:
Level 15
Group 1:
N06AB04
Group 2:
N05AX12
Effect:
In einer Interaktionsstudie mit geringer Fallzahl (n=6) erhöhten Es-/Citalopram die Plasmakonzentrationen von Aripiprazol geringgradig und vermutlich nicht in klinisch relevantem Ausmass. Die Augmentation mit Aripiprazol bei therapieresistenten Depressionen unter Escitalopram wurde in klinischen St…
Mechanism:
Aripiprazol wird primär über CYP2D6 und CYP3A4 metabolisiert. Citalopram hemmt CYP2D6 allerdings nur sehr geringgradig.
Measures:
Keine spezifischen Massnahmen erforderlich. Bei Hinweisen auf vermehrte Aripiprazolnebenwirkungen Plasmakonzentrationskontrolle erwägen. Bei Risikofaktoren für QT-Zeit-Verlängerung EKG-Kontrolle. |
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| 11629 |
Vermutlich klinisch nicht relevante Erniedrigung der Levetiracetamspiegel
Gemäss Herstellerangaben (Fachinformation) beeinflusst Leve…
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Level 15 |
Grp1: N03AF01
Grp2: N03AX14
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Vermutlich klinisch nicht relevante Erniedrigung der Levetiracetamspiegel
Interaction No:
11629
Relevance:
Level 15
Group 1:
N03AF01
Group 2:
N03AX14
Effect:
Gemäss Herstellerangaben (Fachinformation) beeinflusst Levetiracetam nicht die Plasmakonzentration von Carbamazepin. Carbamazepin erhöht die Clearance von Levetiracetam um 22% und reduziert die Halbwertszeit von Levetiracetam um 22%. Dies wird nicht als klinisch relevant erachtet und eine Dosisanpa…
Mechanism:
Carbamazepin induziert diverse Enzyme und auch in einem geringen Ausmass den Metabolismus von Levetiracetam, wobei der Mechanismus nicht genau geklärt ist.
Measures:
Es sind keine spezifischen Massnahmen erforderlich. |
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| 7900 |
Verringerte Tetrazyklinwirkung
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvale…
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Level 15 |
Grp1: B03AE10
Grp2: J01AA08
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Verringerte Tetrazyklinwirkung
Interaction No:
7900
Relevance:
Level 15
Group 1:
B03AE10
Group 2:
J01AA08
Effect:
Bei gleichzeitiger Einnahme mit oral verabreichten polyvalenten Kationen kann sich die Bioverfügbarkeit von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin verringern, weil schwer resorbierbare Komplexe gebildet werden. Dies kann mit einer Wirkungsabschwächung des Antibiotikums einhergehen.
Mechanism:
Mehrwertige Kationen wie z.B. Magnesium, Calcium, Aluminium und Eisen bilden mit Tetrazyklinen schwer lösliche Komplexe, wodurch die Resorption der Tetrazykline vermindert wird.
Measures:
Gleichzeitige Einnahme von Doxycyclin, Minocyclin und Lymecyclin mit mehrwertigen Kationen vermeiden. Möglichst grossen Zeitabstand einhalten: Die Tetrazykline sollten mindestens 2 Stunden vor oder 4 Stunden nach oral verabreichten Präparaten, die mehrwertige Kationen enthalten (wie Magnesium, Calc… |
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