Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 2462 |
Verlängerung der QT-Zeit
Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die glei…
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Level 13 |
Grp1: C07AA07
Grp2: J05AC04
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Verlängerung der QT-Zeit
Interaction No:
2462
Relevance:
Level 13
Group 1:
C07AA07
Group 2:
J05AC04
Effect:
Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die gleichzeitige Anwendung mit QT-verlängernden Arzneimitteln wie Sotalol kontraindiziert. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Tors…
Mechanism:
Unter dem Klasse III-Antiarrhythmikum Sotalol können QT-Verlängerungen und Arrythmien auftreten. Das Risiko für Torsades de pointes ist erhöht. In Kombination mit Amantadin kann es zu einer additiven Verlängerung der QT-Zeit kommen.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung dennoch gegeben werden, sind regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit sowie engmaschige Monitorisierung der Elektrolytkonzentrationen (insbesondere Kalium und Magnesium) notwendig. |
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| 2472 |
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Unter Gabe von Ketoconazol, ebenfalls einem starken CYP3A4-…
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Level 13 |
Grp1: G04BD08
Grp2: J01FA09
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Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Interaction No:
2472
Relevance:
Level 13
Group 1:
G04BD08
Group 2:
J01FA09
Effect:
Unter Gabe von Ketoconazol, ebenfalls einem starken CYP3A4-Inhibitor, kam es zu einer Verdoppelung der AUC von Solifenacin. Unter erhöhten Konzentrationen kann es zu einer verstärkten Wirkung von Solifenacin kommen. Das Risiko für das vermehrte Auftreten unerwünschter anticholinerger Effekte wie Er…
Mechanism:
Solifenacin wird in erster Linie über CYP3A4 metabolisiert. Clarithromycin ist ein starker Inhibitor dieses Isoenzyms, sodass die Verstoffwechselung von Solifenacin vermindert wird. Daher kann es zu höheren Konzentrationen kommen. Solifenacin wurde mit Verlängerungen der QTc-Zeit im EKG assoziiert,…
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist sie unumgänglich, sollte die maximale Dosis von Solifenacin auf 5 mg beschränkt werden. Der Patient sollte sorgfältig auf Anzeichen für unerwünschte anticholinerge Wirkungen und verlängerte QTc-Zeit (EKG-Kontrollen), veränderte Nierenfunktion und Hyperka… |
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| 2392 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmu…
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Level 13 |
Grp1: C01BD01
Grp2: N06AX16
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
2392
Relevance:
Level 13
Group 1:
C01BD01
Group 2:
N06AX16
Effect:
Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmusstörungen und insbesondere von Torsades de pointes.
Mechanism:
Bei gleichzeitiger Anwendung von Venlafaxin mit Amiodaron, welche beide CYP3A4 und CYP2D6 hemmen ist eine erhöhte Plasmakonzentration von Venlafaxin zu erwarten. Besondere Vorsicht ist bei der Kombination aufgrund der langen Halbwertszeit von Amiodaron geboten. Die Verabreichung von Venlafaxin soll…
Measures:
Die Kombination sollte vermeiden werden, gemäss Fachinformation für Cordarone® ist die Kombination Amiodaron/Venlafaxin sogar kontraindiziert. Eine Alternative für Venlafaxin könnte Duloxetin sein, welches bisher nicht mit QT-Zeit-Verlängerung assoziiert wurde. |
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| 2393 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmu…
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Level 13 |
Grp1: N06AX16
Grp2: C01BD01
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
2393
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AX16
Group 2:
C01BD01
Effect:
Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmusstörungen und insbesondere von Torsades de pointes.
Mechanism:
Bei gleichzeitiger Anwendung von Venlafaxin mit Amiodaron, welche beide CYP3A4 und CYP2D6 hemmen ist eine erhöhte Plasmakonzentration von Venlafaxin zu erwarten. Besondere Vorsicht ist bei der Kombination aufgrund der langen Halbwertszeit von Amiodaron geboten. Die Verabreichung von Venlafaxin soll…
Measures:
Die Kombination sollte vermeiden werden, gemäss Fachinformation für Cordarone® ist die Kombination Amiodaron/Venlafaxin sogar kontraindiziert. Eine Alternative für Venlafaxin könnte Duloxetin sein, welches bisher nicht mit QT-Zeit-Verlängerung assoziiert wurde. |
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| 2388 |
Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse
Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fa…
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Level 13 |
Grp1: J05AE03
Grp2: C01BD01
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Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse
Interaction No:
2388
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE03
Group 2:
C01BD01
Effect:
Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fachinformation für Norvir® kontraindiziert. In der Fachinformation für Cordarone werden Vorsichtsmassnahmen gefordert, wenn eine gleichzeitige Gabe mit Ritonavir erfolgen soll. Es besteht ein erhöhtes Risiko für toxische Effekte durch Amioda…
Mechanism:
Ritonavir ist ein starker Inhibitor unter anderem der CYP3A4 und CPY2D6-Isoenzyme und kann darüber den Metabolismus von Amiodaron hemmen, welches u.a. über CYP3A4 metabolisiert wird. Durch eine Hemmung des Metabolismus von Amiodaron kann dessen Exposition erhöht sein.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist die Kombination zwingend notwendig, sind Vorsichtsmassnahmen unerlässlich: initial niedrige Amiodaron-Dosierung, EKG-Kontrollen, Kontrolle der Amiodaron-(-und Desethylamiodaron-)Serumkonzentration. |
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| 2380 |
Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt mög…
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Level 13 |
Grp1: N05AH02
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
Interaction No:
2380
Relevance:
Level 13
Group 1:
N05AH02
Group 2:
N07BC02
Effect:
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt möglich, durch den das Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien (Torsade de pointes) erhöht ist. Clozapin kann die zentralen Wirkungen von Alkohol, MAO-Hemmern und die dämpfende Wirkung von Narkotika, Antihistaminika und Benzodiazepinen erh…
Mechanism:
Methadon und Clozapin können jeweils das QTc-Intervall im EKG verlängern.
Measures:
Kombination vermeiden. Falls Kombination jedoch zwingend erforderlich ist, engmaschige EKG-Kontrolle der QTc-Zeit und von ZNS-dämpfenden unerwünschten Wirkungen. |
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| 16 |
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe…
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Level 13 |
Grp1: J05AE01
Grp2: G04BD10
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Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Interaction No:
16
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE01
Group 2:
G04BD10
Effect:
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Darifenacin und starken CYP-3A4- bzw. starken P-Glykoprotein-Inhibitoren kontraindiziert. Da CYP3A4 nach Gabe höherer Dosen Darifenacin noch stärker am Metabolismus beteiligt zu sein scheint, ist anzunehmen, dass das Ausmass der unerwü…
Mechanism:
Darifenacin wird hauptsächlich durch die beiden CYP-Isoenzyme CYP3A4 und CYP2D6 metabolisiert, P-Glykoprotein ist am Transport beteiligt. Saquinavir (geboostert mit Ritonavir) ist ein starker CYP3A4-Inhibitor und hemmt auch CYP2D6 und P-Glykoprotein, sodass der Abbau von Darifenacin gehemmt sein …
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie gegeben werden, sollte eine niedrige Darifenacin-Dosis gegeben werden und eine engmaschige Monitorisierung bezüglich anticholinerger Nebenwirkungen durchgeführt werden. |
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| 13096 |
Erhöhte Konzentrationen von Darunavir und Fusidinsäure
Ein Anstieg der Plasmakonzentrationen beider Substanzen kan…
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Level 13 |
Grp1: J01XC01
Grp2: J05AE10
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Erhöhte Konzentrationen von Darunavir und Fusidinsäure
Interaction No:
13096
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01XC01
Group 2:
J05AE10
Effect:
Ein Anstieg der Plasmakonzentrationen beider Substanzen kann in verstärkten unerwünschten Wirkungen, u.a. Hepatotoxizität resultieren. In einem Fallbericht führte die Kombination aus dem Proteaseinhibitor Ritonavir und Fusidinsäure (zusammen mit Stavudin und Saquinavir) bei einem 32-jährigen Patien…
Mechanism:
Es wird vermutet, dass Darunavir und Fusidinsäure gegenseitig ihren Abbau hemmen können, möglicherweise über CYP3A4. Dies könnte erhöhte Plasmakonzentrationen beider Medikamente verursachen.
Measures:
Die gleichzeitige Verabreichung von Fusidinsäure mit Proteaseinhibitoren sollte vermieden werden. Erhöhte Plasmakonzentrationen beider Substanzen und unter Umständen schwere GIT-Nebenwirkungen und Leberfunktionsstörungen sind nicht ausgeschlossen. Die gleichzeitige Gabe von Fusidinsäure mit CYP3A4 … |
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| 13097 |
Erhöhte Dronedaron- bzw. Fluconazolkonzentrationen nicht ausgeschlossen
Erhöhte Dronedaron- bzw. Fluconazolkonzentrationen sind bei…
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Level 13 |
Grp1: J02AC01
Grp2: C01BD07
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Erhöhte Dronedaron- bzw. Fluconazolkonzentrationen nicht ausgeschlossen
Interaction No:
13097
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC01
Group 2:
C01BD07
Effect:
Erhöhte Dronedaron- bzw. Fluconazolkonzentrationen sind bei dieser Kombination nicht auszuschliessen, die Kombination wurde allerdings bisher nicht untersucht. Mögliche Folgen der Kombination: u.a.: Herzrhythmusstörungen inkl. QT-Zeit-Verlängerung und Blutdruckabfall.
Mechanism:
Fluconazol ist in hoher Dosis ein moderater Inhibitor von CYP3A4 und wird über CYP3A4 metabolisiert. Dronedaron wird hauptsächlich über CYP3A4 metabolisiert und ist auch ein moderater Inhibitor von CYP3A4. Beide Substanzen können potentiell die QT-Zeit verlängern.
Measures:
Patient klinisch auf verstärkte Wirkung von Dronedaron und Fluconazol monitorisieren (EKG, QT-Zeit, Blutdruck). |
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| 2381 |
Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt mög…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: N05AH02
|
Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
Interaction No:
2381
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
N05AH02
Effect:
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt möglich, durch den das Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien (Torsade de pointes) erhöht ist. Clozapin kann die zentralen Wirkungen von Alkohol, MAO-Hemmern und die dämpfende Wirkung von Narkotika, Antihistaminika und Benzodiazepinen erh…
Mechanism:
Methadon und Clozapin können jeweils das QTc-Intervall im EKG verlängern.
Measures:
Kombination vermeiden. Falls Kombination jedoch zwingend erforderlich ist, engmaschige EKG-Kontrolle der QTc-Zeit und von ZNS-dämpfenden unerwünschten Wirkungen. |
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| 2389 |
Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse
Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fa…
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Level 13 |
Grp1: J05AR10
Grp2: C01BD01
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Erhöhtes Risiko für unerwünschte kardiale Ereignisse
Interaction No:
2389
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AR10
Group 2:
C01BD01
Effect:
Die Kombination Ritonavir/Amiodaron ist gemäss Schweizer Fachinformation für Norvir® kontraindiziert. In der Fachinformation für Cordarone werden Vorsichtsmassnahmen gefordert, wenn eine gleichzeitige Gabe mit Ritonavir erfolgen soll. Es besteht ein erhöhtes Risiko für toxische Effekte durch Amioda…
Mechanism:
Ritonavir ist ein starker Inhibitor unter anderem der CYP3A4 und CPY2D6-Isoenzyme und kann darüber den Metabolismus von Amiodaron hemmen, welches u.a. über CYP3A4 metabolisiert wird. Durch eine Hemmung des Metabolismus von Amiodaron kann dessen Exposition erhöht sein.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist die Kombination zwingend notwendig, sind Vorsichtsmassnahmen unerlässlich: initial niedrige Amiodaron-Dosierung, EKG-Kontrollen, Kontrolle der Amiodaron-(-und Desethylamiodaron-)Serumkonzentration. |
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| 13102 |
Erhöhte Konzentrationen von Ciclosporin und Fusidinsäure nicht ausgeschlossen
Gemäss Fachinformation wurde bei der gleichzeitigen Anwendu…
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Level 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: J01XC01
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Erhöhte Konzentrationen von Ciclosporin und Fusidinsäure nicht ausgeschlossen
Interaction No:
13102
Relevance:
Level 13
Group 1:
L04AD01
Group 2:
J01XC01
Effect:
Gemäss Fachinformation wurde bei der gleichzeitigen Anwendung über erhöhte Ciclosporin-Konzentrationen berichtet, nähere Angaben fehlen. Erhöhte Konzentrationen von Ciclosporin und Fusidinsäure im Blut bzw. Plasma können u.a. zu Funktionsstörungen von Niere, Leber und des GIT führen.
Mechanism:
Ciclosporin wird über CYP3A4 abgebaut und hemmt dieses Enzym gleichzeitig. Der Metabolismus von Fusidinsäure ist schlecht untersucht, es wird aber vermutet, dass Fusidinsäure hepatisch über das CYP450-Enzym-System metabolisiert wird und CYP3A4 hemmen kann. Daher ist eine Interaktion zwischen Ciclos…
Measures:
Die gleichzeitige Gabe von Fusidinsäure mit CYP3A4 biotransformierenden Medikamenten ist gemäss Fachinformation kontraindiziert, sofern bei einer Konzentrationserhöhung der CYP3A4-Substrate mit schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen zu rechnen ist . Dazu gehört auch Ciclosporin. Ist die Kombinati… |
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| 13103 |
Erhöhte Rifabutin- und verminderte Indinavirkonzentrationen
In einer Studie mit zehn gesunden Probanden wurden Rifabuti…
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Level 13 |
Grp1: J05AE02
Grp2: J04AB04
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Erhöhte Rifabutin- und verminderte Indinavirkonzentrationen
Interaction No:
13103
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE02
Group 2:
J04AB04
Effect:
In einer Studie mit zehn gesunden Probanden wurden Rifabutin (300 mg/d) und Indinavir (800 mg/8h) zehn Tage lang gemeinsam verabreicht. Es konnte gezeigt werden, dass die AUC von Indinavir fast um 32% sank, was mit einem Wirkverlust der antiretroviralen Wirkung einhergehen kann. Dagegen stieg die A…
Mechanism:
Indinavir ist ein starker Hemmer von CYP3A4, während Rifabutin CYP3A4 induziert. In der Kombination kommt es zu einem Anstieg der Serumkonzentrationen von Rifabutin und seines aktiven Metaboliten 25-O-Deacetyl-Rifabutin, während die Konzentrationen von Indinavir sinken.
Measures:
Falls die Kombination nicht vermieden werden kann, empfiehlt das US-amerikanische Centers for Disease Control and Prevention eine Dosisanpassung von Indinavir auf 1000 mg/8h und von Rifabutin auf 150 mg/d oder 300 mg 3x pro Woche. Die Serum-/bzw. Plasmakonzentrationen von Rifabutin/Indinavir sollte… |
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| 6027 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AB08
Grp2: B01AA07
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6027
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AB08
Group 2:
B01AA07
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 13108 |
Erhöhte Rifabutinkonzentrationen – Toxizitätsrisiko
Die Kombination von Tipranavir und Rifabutin wurde in einer…
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Level 13 |
Grp1: J05AE09
Grp2: J04AB04
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Erhöhte Rifabutinkonzentrationen – Toxizitätsrisiko
Interaction No:
13108
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE09
Group 2:
J04AB04
Effect:
Die Kombination von Tipranavir und Rifabutin wurde in einer Studie mit 24 gesunden Probanden untersucht. Die Probanden erhielten eine Einzeldosis (150 mg) Rifabutin jeweils an Tag 1 und 15 und Tipranavir plus Ritonavir (500/200 mg/2x täglich) von Tag 8-20. Die AUC von Rifabutin erhöhte sich in Komb…
Mechanism:
Tipranavir ist ein potenter Inhibitor von CYP3A4, über welches Rifabutin metabolisiert wird. Dies führt zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Rifabutin und seines aktiven Metaboliten 25-O-Desacetylrifabutin.
Measures:
Ist eine gleichzeitige Gabe zwingend erforderlich, sollte laut Fachinformation (Tipranavir) und dem US-amerikanischen Center for Disease Control and Prevention bei der Kombination Rifabutin und Tipranavir geboostet mit Ritonavir die Rifabutin-Dosis 150 mg/jeden zweiten Tag oder 150 mg/3x pro Woche … |
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| 13109 |
Erhöhte Darunavir- und Rifabutinkonzentrationen
In einer Studie mit 11 HIV-negativen Probanden wurde die Ko…
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Level 13 |
Grp1: J05AE10
Grp2: J04AB04
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Erhöhte Darunavir- und Rifabutinkonzentrationen
Interaction No:
13109
Relevance:
Level 13
Group 1:
J05AE10
Group 2:
J04AB04
Effect:
In einer Studie mit 11 HIV-negativen Probanden wurde die Kombination von Darunavir plus Ritonavir (600/100 mg/2x täglich) mit Rifabutin (150 mg/jeden zweiten Tag) untersucht und mit der alleinigen Gabe von Rifabutin (300 mg/d) verglichen. Die AUC von Rifabutin veränderte sich nur geringfügig, währe…
Mechanism:
Darunavir und Ritonavir sind Hemmer von CYP3A4. In der Kombination von mit Ritonavir geboostetem Darunavir und Rifabutin kommt es zu erhöhten Plasmakonzentrationen sowohl von Darunavir als auch von Rifabutin und seines aktiven Metaboliten 25-O-Deacetylrifabutin (via CYP3A4 Hemmung durch Ritonavir).
Measures:
Ist die kombinierte Gabe von Rifabutin und Darunavir mit niedrig dosiertem Ritonavir dringend erforderlich, wird in der Fachinformation (Darunavir) und vom US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention eine Rifabutin-Dosis von 150 mg/jeden zweiten Tag oder 3x pro Woche empfohlen. Ei… |
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| 13110 |
Erhöhte Darunavir- und Rifabutinkonzentrationen
In einer Studie mit 11 HIV-negativen Probanden wurde die Ko…
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Level 13 |
Grp1: J04AB04
Grp2: J05AE10
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Erhöhte Darunavir- und Rifabutinkonzentrationen
Interaction No:
13110
Relevance:
Level 13
Group 1:
J04AB04
Group 2:
J05AE10
Effect:
In einer Studie mit 11 HIV-negativen Probanden wurde die Kombination von Darunavir plus Ritonavir (600/100 mg/2x täglich) mit Rifabutin (150 mg/jeden zweiten Tag) untersucht und mit der alleinigen Gabe von Rifabutin (300 mg/d) verglichen. Die AUC von Rifabutin veränderte sich nur geringfügig, währe…
Mechanism:
Darunavir und Ritonavir sind Hemmer von CYP3A4. In der Kombination von mit Ritonavir geboostetem Darunavir und Rifabutin kommt es zu erhöhten Plasmakonzentrationen sowohl von Darunavir als auch von Rifabutin und seines aktiven Metaboliten 25-O-Deacetylrifabutin (via CYP3A4 Hemmung durch Ritonavir).
Measures:
Ist die kombinierte Gabe von Rifabutin und Darunavir mit niedrig dosiertem Ritonavir dringend erforderlich, wird in der Fachinformation (Darunavir) und vom US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention eine Rifabutin-Dosis von 150 mg/jeden zweiten Tag oder 3x pro Woche empfohlen. Ei… |
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| 6310 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AB04
Grp2: M01AE51
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6310
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AB04
Group 2:
M01AE51
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit therapeutischen Dosierungen von Heparinen vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird nicht in einem veränderten INR abgebildet.… |
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| 13118 |
Erhöhte Carbamazepin- und erniedrigte Erythromycinkonzentrationen
In der Kombination können erhöhte bis hin zu toxische Carba…
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Level 13 |
Grp1: J01FA01
Grp2: N03AF01
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Erhöhte Carbamazepin- und erniedrigte Erythromycinkonzentrationen
Interaction No:
13118
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA01
Group 2:
N03AF01
Effect:
In der Kombination können erhöhte bis hin zu toxische Carbamazepinkonzentrationen auftreten mit Toxizitätssymptomen von Carbamazepin wie z.B. Ataxie, Schwindel, Diplopie, Nausea und Erbrechen. In mehreren Fallberichten wurden Toxizitätssymptome beschrieben. Aufgrund des enzyminduzierenden Effektes…
Mechanism:
Erythromycin ist Substrat und Inhibitor von CYP3A4, Carbamazepin ist u.a. Substrat und Induktor von CYP3A4. Darüber kann es zu gegenseitiger pharmakokinetischer Beeinflussung kommen.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Falls sie jedoch erforderlich ist, sind die Carbamazepinspiegel engmaschig zu kontrollieren. Es ist zu erwarten, dass in Kombination mit Erythromycin eine Dosisanpassung von Carbamazepin erforderlich wird (Dosisreduktion). Die Wirkung des Antibiotikums ist k… |
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| 13120 |
Erniedrigte Itraconazol- und erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Es ist zu erwarten, dass die Itraconazolkonzentrationen deu…
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Level 13 |
Grp1: N03AF01
Grp2: J02AC02
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Erniedrigte Itraconazol- und erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Interaction No:
13120
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AF01
Group 2:
J02AC02
Effect:
Es ist zu erwarten, dass die Itraconazolkonzentrationen deutlich reduziert sind, es kann sogar ein Therapieversagen auftreten. In Interaktionsstudien des Herstellers war die Bioverfügbarkeit von Itraconazol bzw. Hydroxy-Itraconazol in Kombination mit Carbamazepin und anderen starken Enzyminduktoren…
Mechanism:
Itraconazol ist Substrat und Inhibitor von CYP3A4, Carbamazepin ist u.a. Substrat und Induktor von CYP3A4. Darüber kann es zu gegenseitiger pharmakokinetischer Beeinflussung kommen.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden, da ein Therapieversagen von Itraconazol möglich ist, auch der Hersteller (Itraconazol) rät von der Kombination ab. Ein alternatives Antikonvulsivum sollte erwogen werden (je nach Indikationsstellung für Carbamazepin käme ggf. Gabapentin in Frage), idealerwei… |
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| 13121 |
Erniedrigte Itraconazol- und erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Es ist zu erwarten, dass die Itraconazolkonzentrationen deu…
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Level 13 |
Grp1: J02AC02
Grp2: N03AF01
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Erniedrigte Itraconazol- und erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Interaction No:
13121
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC02
Group 2:
N03AF01
Effect:
Es ist zu erwarten, dass die Itraconazolkonzentrationen deutlich reduziert sind, es kann sogar ein Therapieversagen auftreten. In Interaktionsstudien des Herstellers war die Bioverfügbarkeit von Itraconazol bzw. Hydroxy-Itraconazol in Kombination mit Carbamazepin und anderen starken Enzyminduktoren…
Mechanism:
Itraconazol ist Substrat und Inhibitor von CYP3A4, Carbamazepin ist u.a. Substrat und Induktor von CYP3A4. Darüber kann es zu gegenseitiger pharmakokinetischer Beeinflussung kommen.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden, da ein Therapieversagen von Itraconazol möglich ist, auch der Hersteller (Itraconazol) rät von der Kombination ab. Ein alternatives Antikonvulsivum sollte erwogen werden (je nach Indikationsstellung für Carbamazepin käme ggf. Gabapentin in Frage), idealerwei… |
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| 12337 |
Verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Die gleichzeitige Anwendung von Oxcarbazepin und oralen Kon…
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Level 13 |
Grp1: N03AF02
Grp2: G03AA07
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Verminderte Sicherheit der Kontrazeption
Interaction No:
12337
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AF02
Group 2:
G03AA07
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Oxcarbazepin und oralen Kontrazeptiva führt zu einem erhöhten Schwangerschaftsrisiko.
Mechanism:
Oxcarbazepin induziert CYP3A4 und damit den Metabolismus oraler Kontrazeptiva.
Measures:
In Kombination mit Oxcarbazepin sollten nur hochdosierte orale Kontrazeptiva angewendet werden. Eine zusätzliche Kontrazeption mit Barrieremethoden ist zu empfehlen. |
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| 13126 |
Erniedrigte Posaconazol- und erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Es ist zu erwarten, dass die Posaconazolkonzentrationen deu…
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Level 13 |
Grp1: N03AF01
Grp2: J02AC04
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Erniedrigte Posaconazol- und erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Interaction No:
13126
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AF01
Group 2:
J02AC04
Effect:
Es ist zu erwarten, dass die Posaconazolkonzentrationen deutlich reduziert sind, es kann potentiell ein Therapieversagen auftreten. In der Kombination können die Carbamazepinkonzentrationen zudem erhöht sein.
Mechanism:
Posaconazol ist Substrat und Inhibitor von CYP3A4, Carbamazepin ist u.a. Substrat und Induktor von CYP3A4. Darüber kann es zu gegenseitiger pharmakokinetischer Beeinflussung kommen.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden, da ein Therapieversagen von Posaconazol möglich ist. Auch der Hersteller (Noxafil) rät von der Kombination ab. |
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| 13130 |
Erniedrigte Itraconazol- und erhöhte Phenytoinkonzentrationen möglich
Es ist zu erwarten, dass die Itraconazolkonzentrationen deu…
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Level 13 |
Grp1: N03AB02
Grp2: J02AC02
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Erniedrigte Itraconazol- und erhöhte Phenytoinkonzentrationen möglich
Interaction No:
13130
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AB02
Group 2:
J02AC02
Effect:
Es ist zu erwarten, dass die Itraconazolkonzentrationen deutlich reduziert sind, es kann sogar ein Therapieversagen auftreten. In Interaktionsstudien des Herstellers war die Bioverfügbarkeit von Itraconazol bzw. Hydroxy-Itraconazol in Kombination mit Phenytoin und anderen starken Enzyminduktoren um…
Mechanism:
Itraconazol ist Substrat und Inhibitor von CYP3A4, Phenytoin ist u.a. Induktor von CYP3A4. Darüber kann es zu gegenseitiger pharmakokinetischer Beeinflussung kommen.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden, da ein Therapieversagen von Itraconazol möglich ist, auch der Hersteller (Itraconazol) rät von der Kombination ab. Ein alternatives Antikonvulsivum sollte erwogen werden (je nach Indikationsstellung für Phenytoin käme ggf. Gabapentin in Frage). |
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| 15599 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
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Level 13 |
Grp1: C09AA06
Grp2: C09XA53
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Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaction No:
15599
Relevance:
Level 13
Group 1:
C09AA06
Group 2:
C09XA53
Effect:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanism:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Measures:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
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