Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte

Numero: 302 Livello: 15

Bei gleichzeitiger Gabe von Fesoterodin mit Fluconazol 400mg/d wurde ein Anstieg von Cmax und AUC des aktiven Metaboliten von Fesoterodin um 19% bzw. 27% beobachtet. Ein erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte wie Mundtrockenheit, Obstipation, Tachykardie, Benommenheit und Miktionstörungen ist möglich. Bei Langsam-Metabolisierern für CYP2D6 kann die Interaktion ausgeprägter sein.

Interazione Livello 15
15
Livello

Dettagli dell'interazione

Gruppo 1
J02AC01
Gruppo 2
G04BD11
Descrizione del livello
Vorsichtsmassnahmen
Meccanismo
Fesoterodin wird nach Einnahme zu seinem aktiven Metaboliten hydrolysiert, welcher dann über CYP2D6 und CYP3A4 in der Leber verstoffwechselt wird. Fluconazol ist ein moderater CYP3A4-Inhibitor. Daher kann die Konzentration des aktiven Fesoterodin-Metaboliten erhöht sein.
Misure raccomandate
Eine Anpassung der Fesoterodindosis ist gemäss Fachinformation nicht erforderlich, eine Monitorisierung bezüglich verstärkter anticholinerger Effekten sollte jedoch vorsichtshalber durchgeführt werden.
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