Erhöhtes Risiko für neuropsychiatrische Nebenwirkungen

Nummer: 14928 Stufe: 13

Gemäss Fachinformation (Memantin) ist die gleichzeitige Gabe von Dextromethorphan und Memantin wegen des erhöhten Risikos für eine pharmakogenen Psychose kontraindiziert. Durch die additiven Effekte kann es zu einer antagonistischen Wirkverstärkung am Rezeptor kommen. In einer Interaktionsstudie zwischen Dextromethorphan/Quinidin und Memantin konnten keine singnifikaten pharmakokinetischen Wechselwirkungen beobachtet werden

Interaktion Stufe 13
13
Stufe

Details der Interaktion

Gruppe 1
R05DA09
Gruppe 2
N06DX01
Beschreibung der Stufe
Kombination meiden
Mechanismus
Memantin ist ein Antagonist am N-Methyl-D-Aspartat-(NMDA)-Rezeptor. Dextromethorphan hat ebenfalls eine (NMDA)-antagonistische Wirkung, sodass es zu additiver Wirkung am Rezeptor kommen kann.
Empfohlene Massnahmen
Hustenmittel, die Dextromethorphan enthalten, sollten durch andere Präparate ersetzt werden. Wird die Kombination dennoch gegeben, muss eine sorgfältige Monitorisierung bezüglich verstärkter Wirkungen und dem Auftreten von Nebenwirkungen der NMDA-Antagonisten (neuropsychiatrische Nebenwirkungen, Psychose) durchgeführt werden.
Spendieren Sie uns einen Kaffee Daten entdecken