Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 1241 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 14 |
Grp1: N06AA09
Grp2: N05AD01
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
1241
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N06AA09
Gruppe 2:
N05AD01
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 170 |
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Es kann zu einer Verstärkung der anticholinergen Wirkung ko…
|
Stufe 14 |
Grp1: N05AF05
Grp2: G04BD09
|
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Interaktion Nr.:
170
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N05AF05
Gruppe 2:
G04BD09
Wirkung:
Es kann zu einer Verstärkung der anticholinergen Wirkung kommen. Anticholinerge Symptome können u.a. Mundtrockenheit, trockene Augen, verschwommene Sicht, Harnverhalt, Obstipation, Tachykardie oder auch Hyperthermie umfassen.
Mechanismus:
Trospium ist ein Anticholinergikum, welches als Spasmolytikum eingesetzt wird. Unter gleichzeitiger Gabe von Neuroleptika kann es zu einer Verstärkung der anticholinergen Effekte im Sinne einer additiven Wirkung kommen.
Massnahmen:
Sollte ein Neuroleptikum mit Trospium gegeben werden, muss eine Montitorisierung bezüglich anticholinerger Nebenwirkungen durchgeführt werden. |
|||
| 9392 |
Erhöhtes Hyperkaliämie- und Hypotonierisiko
Erhöhtes Hyperkaliämie-Risiko und Hypotonierisiko. Symptome…
|
Stufe 14 |
Grp1: C09DX02
Grp2: C03AB03
|
Erhöhtes Hyperkaliämie- und Hypotonierisiko
Interaktion Nr.:
9392
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C09DX02
Gruppe 2:
C03AB03
Wirkung:
Erhöhtes Hyperkaliämie-Risiko und Hypotonierisiko. Symptome einer Hyperkaliämie sind Parästhesien, Muskelschwäche, Bradykardie und EKG-Veränderungen. Zusätzliche Risikofaktoren für das Auftreten einer Hyperkaliämie sind die Gabe von Kaliumsupplementen, höheres Alter, eingeschränkte Nierenfunktion, …
Mechanismus:
additive kaliumretinierende und blutdrucksenkende Wirkung
Massnahmen:
Überwachung des Serumkaliumspiegels und regelmässige Blutdruckkontrollen. |
|||
| 4689 |
Abgeschwächte Blutdrucksenkung
Durch die reduzierte Nierendurchblutung kommt es zu einer v…
|
Stufe 14 |
Grp1: M01AB15
Grp2: C09BA03
|
Abgeschwächte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
4689
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
M01AB15
Gruppe 2:
C09BA03
Wirkung:
Durch die reduzierte Nierendurchblutung kommt es zu einer verminderten blutdrucksenkenden Wirkung und eventuell sogar Verschlechterung der Nierenfunktion.
Mechanismus:
NSAR hemmen die Prostaglandingsynthese und die Vasodilatation. Dadurch wird die Nierendurchblutung reduziert.
Massnahmen:
Wenn möglich sollte die Kombination von NSAR und ACE-Hemmern vermieden werden. Wenn die Kombination unumgänglich ist, den Blutdruck und die renale Funktionen monitorisieren. Alternative Analgetika sind Paracetamol oder Opioide. |
|||
| 2618 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination von Vardenafil mit Tamsulosin kann einen ve…
|
Stufe 14 |
Grp1: G04BE09
Grp2: G04CA02
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
2618
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
G04BE09
Gruppe 2:
G04CA02
Wirkung:
Die Kombination von Vardenafil mit Tamsulosin kann einen verstärkten blutdrucksenkenden Effekt bewirken. Bei 2/16 gesunden Probanden führte die gleichzeitige Gabe von Vardenafil 10 mg mit Tamsulosin 0.4 mg zu systolischen Blutdrücken (stehend) < 85 mmHg. Der Effekt auf den Blutdruck ist in der Komb…
Mechanismus:
Additive vasodilatierende Wirkung
Massnahmen:
Eine Therapie mit Vardenafil sollte in einer niedrigen Anfangsdosis von 5 mg erst begonnen werden, wenn der Patient stabil auf Tamsulosin eingestellt ist. Blutdruck kontrollieren. |
|||
| 2617 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination von Vardenafil mit Tamsulosin kann einen ve…
|
Stufe 14 |
Grp1: G04CA02
Grp2: G04BE09
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
2617
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
G04CA02
Gruppe 2:
G04BE09
Wirkung:
Die Kombination von Vardenafil mit Tamsulosin kann einen verstärkten blutdrucksenkenden Effekt bewirken. Bei 2/16 gesunden Probanden führte die gleichzeitige Gabe von Vardenafil 10 mg mit Tamsulosin 0.4 mg zu systolischen Blutdrücken (stehend) < 85 mmHg. Der Effekt auf den Blutdruck ist in der Komb…
Mechanismus:
Additive vasodilatierende Wirkung
Massnahmen:
Eine Therapie mit Vardenafil sollte in einer niedrigen Anfangsdosis von 5 mg erst begonnen werden, wenn der Patient stabil auf Tamsulosin eingestellt ist. Blutdruck kontrollieren. |
|||
| 1240 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 14 |
Grp1: N05AD01
Grp2: N06AA09
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
1240
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N05AD01
Gruppe 2:
N06AA09
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 1239 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 14 |
Grp1: N06AA06
Grp2: N05AD01
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
1239
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N06AA06
Gruppe 2:
N05AD01
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 1238 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 14 |
Grp1: N05AD01
Grp2: N06AA06
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
1238
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N05AD01
Gruppe 2:
N06AA06
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 2610 |
Abgeschwächte Blutdrucksenkung
Bei 10 epileptischen Patienten, die mit Phenytoin, Carbamaz…
|
Stufe 14 |
Grp1: N03AA02
Grp2: C08CA02
|
Abgeschwächte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
2610
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AA02
Gruppe 2:
C08CA02
Wirkung:
Bei 10 epileptischen Patienten, die mit Phenytoin, Carbamazepin oder Phenobarbital behandelt waren, waren die Felodipin-Plasmakonzentrationen verglichen mit gesunden Probanden signifikant reduziert. Die Felodipin-AUC betrug bei ihnen nur 6% der von gesunden Probanden.
Mechanismus:
Phenobarbital induziert CYP3A4 und reduziert darüber die Bioverfügbarkeit von Felodipin.
Massnahmen:
Monitorisieren von Blutdruck und antianginösem Effekt, ggf. Dosiserhöhung von Felodipin. Nach Therapiestopp von Phenobarbital Blutdruck und klinisches Ansprechen über einige Wochen sorgfältig monitorisieren, eine Dosisreduktion von Felodipin kann dann notwendig werden. |
|||
| 1237 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 14 |
Grp1: N06AA04
Grp2: N05AD01
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
1237
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N06AA04
Gruppe 2:
N05AD01
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 169 |
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Es kann zu einer Verstärkung der anticholinergen Wirkung ko…
|
Stufe 14 |
Grp1: G04BD09
Grp2: N05AF03
|
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Interaktion Nr.:
169
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
G04BD09
Gruppe 2:
N05AF03
Wirkung:
Es kann zu einer Verstärkung der anticholinergen Wirkung kommen. Anticholinerge Symptome können u.a. Mundtrockenheit, trockene Augen, verschwommene Sicht, Harnverhalt, Obstipation, Tachykardie oder auch Hyperthermie umfassen.
Mechanismus:
Trospium ist ein Anticholinergikum, welches als Spasmolytikum eingesetzt wird. Unter gleichzeitiger Gabe von Neuroleptika kann es zu einer Verstärkung der anticholinergen Effekte im Sinne einer additiven Wirkung kommen.
Massnahmen:
Sollte ein Neuroleptikum mit Trospium gegeben werden, muss eine Montitorisierung bezüglich anticholinerger Nebenwirkungen durchgeführt werden. |
|||
| 2608 |
Abgeschwächte Blutdrucksenkung
Bei 10 epileptischen Patienten, die mit Phenytoin, Carbamaz…
|
Stufe 14 |
Grp1: N03AF01
Grp2: C08CA02
|
Abgeschwächte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
2608
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AF01
Gruppe 2:
C08CA02
Wirkung:
Bei 10 epileptischen Patienten, die mit Phenytoin, Carbamazepin oder Phenobarbital behandelt waren, waren die Felodipin-Plasmakonzentrationen verglichen mit gesunden Probanden signifikant reduziert. Die Felodipin-AUC betrug bei ihnen nur 6% der von gesunden Probanden.
Mechanismus:
Carbamazepin induziert CYP3A4 und reduziert darüber die Bioverfügbarkeit von Felodipin.
Massnahmen:
Monitorisieren von Blutdruck und antianginösem Effekt, ggf. Dosiserhöhung von Felodipin. Nach Therapiestopp von Carbamazepin Blutdruck und klinisches Ansprechen über einige Wochen sorgfältig monitorisieren, eine Dosisreduktion von Felodipin kann dann notwendig werden. |
|||
| 1236 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 14 |
Grp1: N05AD01
Grp2: N06AA04
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
1236
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N05AD01
Gruppe 2:
N06AA04
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 2607 |
Abgeschwächte Blutdrucksenkung
In einer Interaktionstudie des Herstellers (US-amerikanisch…
|
Stufe 14 |
Grp1: C07AB02
Grp2: N06AX16
|
Abgeschwächte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
2607
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C07AB02
Gruppe 2:
N06AX16
Wirkung:
In einer Interaktionstudie des Herstellers (US-amerikanische Fachinformation) erhöhte Venlafaxin zwar die Plasmakonzentrationen von Metoprolol um 30-40%, dennoch kam es zu einer Abschwächung des Blutdruck-senkenden Effekts durch Metoprolol.
Mechanismus:
Venlafaxin ist ein schwacher Hemmer von CYP2D6 und kann darüber den Abbau von Metoprolol geringgradig hemmen. Daneben kann Venlafaxin dosisabhängig den Blutdruck erhöhen.
Massnahmen:
Gute Blutdruckeinstellung vor Therapiebeginn mit Venlafaxin, da Venlafaxin den Blutdruck erhöhen kann. Regelmässige Blutdruckkontrollen, insbesondere nach Therapiebeginn und -stopp und bei Dosisänderung von Venlafaxin. |
|||
| 2606 |
Abgeschwächte Blutdrucksenkung
In einer Interaktionstudie des Herstellers (US-amerikanisch…
|
Stufe 14 |
Grp1: N06AX16
Grp2: C07AB02
|
Abgeschwächte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
2606
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N06AX16
Gruppe 2:
C07AB02
Wirkung:
In einer Interaktionstudie des Herstellers (US-amerikanische Fachinformation) erhöhte Venlafaxin zwar die Plasmakonzentrationen von Metoprolol um 30-40%, dennoch kam es zu einer Abschwächung des Blutdruck-senkenden Effekts durch Metoprolol.
Mechanismus:
Venlafaxin ist ein schwacher Hemmer von CYP2D6 und kann darüber den Abbau von Metoprolol geringgradig hemmen. Daneben kann Venlafaxin dosisabhängig den Blutdruck erhöhen.
Massnahmen:
Gute Blutdruckeinstellung vor Therapiebeginn mit Venlafaxin, da Venlafaxin den Blutdruck erhöhen kann. Regelmässige Blutdruckkontrollen, insbesondere nach Therapiebeginn und -stopp und bei Dosisänderung von Venlafaxin. |
|||
| 1235 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 14 |
Grp1: N06AA02
Grp2: N05AD01
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
1235
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N06AA02
Gruppe 2:
N05AD01
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 1234 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 14 |
Grp1: N05AD01
Grp2: N06AA02
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
1234
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N05AD01
Gruppe 2:
N06AA02
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 2601 |
Abgeschwächte Blutdrucksenkung
Bei 10 epileptischen Patienten, die mit Phenytoin, Carbamaz…
|
Stufe 14 |
Grp1: N03AB02
Grp2: C08CA02
|
Abgeschwächte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
2601
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AB02
Gruppe 2:
C08CA02
Wirkung:
Bei 10 epileptischen Patienten, die mit Phenytoin, Carbamazepin oder Phenobarbital behandelt waren, waren die Felodipin-Plasmakonzentrationen verglichen mit gesunden Probanden signifikant reduziert. Die Felodipin-AUC betrug bei ihnen nur 6% der von gesunden Probanden.
Mechanismus:
Phenytoin induziert CYP3A4 und reduziert darüber die Bioverfügbarkeit von Felodipin.
Massnahmen:
Monitorisieren von Blutdruck und antianginösem Effekt, ggf. Dosiserhöhung von Felodipin. Nach Therapiestopp von Phenytoin Blutdruck und klinisches Ansprechen über einige Wochen sorgfältig monitorisieren, eine Dosisreduktion von Felodipin kann dann notwendig werden. |
|||
| 1233 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 14 |
Grp1: N05AX08
Grp2: N05AD01
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
1233
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N05AX08
Gruppe 2:
N05AD01
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 168 |
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Es kann zu einer Verstärkung der anticholinergen Wirkung ko…
|
Stufe 14 |
Grp1: N05AF03
Grp2: G04BD09
|
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Interaktion Nr.:
168
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N05AF03
Gruppe 2:
G04BD09
Wirkung:
Es kann zu einer Verstärkung der anticholinergen Wirkung kommen. Anticholinerge Symptome können u.a. Mundtrockenheit, trockene Augen, verschwommene Sicht, Harnverhalt, Obstipation, Tachykardie oder auch Hyperthermie umfassen.
Mechanismus:
Trospium ist ein Anticholinergikum, welches als Spasmolytikum eingesetzt wird. Unter gleichzeitiger Gabe von Neuroleptika kann es zu einer Verstärkung der anticholinergen Effekte im Sinne einer additiven Wirkung kommen.
Massnahmen:
Sollte ein Neuroleptikum mit Trospium gegeben werden, muss eine Montitorisierung bezüglich anticholinerger Nebenwirkungen durchgeführt werden. |
|||
| 4686 |
Abgeschwächte Blutdrucksenkung
Durch die reduzierte Nierendurchblutung kommt es zu einer v…
|
Stufe 14 |
Grp1: C09AA12
Grp2: M01AB15
|
Abgeschwächte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
4686
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C09AA12
Gruppe 2:
M01AB15
Wirkung:
Durch die reduzierte Nierendurchblutung kommt es zu einer verminderten blutdrucksenkenden Wirkung und eventuell sogar Verschlechterung der Nierenfunktion.
Mechanismus:
NSAR hemmen die Prostaglandingsynthese und die Vasodilatation. Dadurch wird die Nierendurchblutung reduziert.
Massnahmen:
Wenn möglich sollte die Kombination von NSAR und ACE-Hemmern vermieden werden. Wenn die Kombination unumgänglich ist, den Blutdruck und die renale Funktionen monitorisieren. Alternative Analgetika sind Paracetamol oder Opioide. |
|||
| 1231 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 14 |
Grp1: N05AH04
Grp2: N05AD01
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
1231
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N05AH04
Gruppe 2:
N05AD01
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 1232 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
|
Stufe 14 |
Grp1: N05AD01
Grp2: N05AX08
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
1232
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N05AD01
Gruppe 2:
N05AX08
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 166 |
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Es kann zu einer Verstärkung der anticholinergen Wirkung ko…
|
Stufe 14 |
Grp1: N05AF01
Grp2: G04BD09
|
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Interaktion Nr.:
166
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N05AF01
Gruppe 2:
G04BD09
Wirkung:
Es kann zu einer Verstärkung der anticholinergen Wirkung kommen. Anticholinerge Symptome können u.a. Mundtrockenheit, trockene Augen, verschwommene Sicht, Harnverhalt, Obstipation, Tachykardie oder auch Hyperthermie umfassen.
Mechanismus:
Trospium ist ein Anticholinergikum, welches als Spasmolytikum eingesetzt wird. Unter gleichzeitiger Gabe von Neuroleptika kann es zu einer Verstärkung der anticholinergen Effekte im Sinne einer additiven Wirkung kommen.
Massnahmen:
Sollte ein Neuroleptikum mit Trospium gegeben werden, muss eine Montitorisierung bezüglich anticholinerger Nebenwirkungen durchgeführt werden. |
|||