Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 15378 |
Möglicherweise erhöhter L-Thyroxinbedarf
In einer Studie an 25 postmenopausalen Frauen mit Hypothyre…
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Stufe 14 |
Grp1: H03AA03
Grp2: G03AA09
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Möglicherweise erhöhter L-Thyroxinbedarf
Interaktion Nr.:
15378
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
H03AA03
Gruppe 2:
G03AA09
Wirkung:
In einer Studie an 25 postmenopausalen Frauen mit Hypothyreose kam es im Verlauf von 12 Wochen zu einer Abnahme der Konzentration an freiem Thyroxin. Es kann im Verlauf der Estrogentherapie zu einem erhöhten Bedarf an Levothyroxin kommen. Schilddrüsenfunktionstests sollten aufgrund des TBG-Anstiegs…
Mechanismus:
Aufgrund einer Stimulation der Synthese von Thyroxin-bindendem Globulin (TBG) kann es unter Einnahme von estrogenhaltigen Arzneimitteln (z.B. oralen Antikontrazeptiva) zu einem erhöhten Bedarf von Levothyroxin kommen.
Massnahmen:
Zu Beginn der Einnahme und nach Absetzen von Estrogenen sollte der TSH-Spiegel regelmässig kontrolliert werden, bis es zu einer stabilen Einstellung der Levothyroxindosis gekommen ist. Eine Anpassung der Dosis kann jeweils nötig sein. |
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| 15379 |
Möglicherweise erhöhter L-Thyroxinbedarf
In einer Studie an 25 postmenopausalen Frauen mit Hypothyre…
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Stufe 14 |
Grp1: G03AA09
Grp2: H03AA03
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Möglicherweise erhöhter L-Thyroxinbedarf
Interaktion Nr.:
15379
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
G03AA09
Gruppe 2:
H03AA03
Wirkung:
In einer Studie an 25 postmenopausalen Frauen mit Hypothyreose kam es im Verlauf von 12 Wochen zu einer Abnahme der Konzentration an freiem Thyroxin. Es kann im Verlauf der Estrogentherapie zu einem erhöhten Bedarf an Levothyroxin kommen. Schilddrüsenfunktionstests sollten aufgrund des TBG-Anstiegs…
Mechanismus:
Aufgrund einer Stimulation der Synthese von Thyroxin-bindendem Globulin (TBG) kann es unter Einnahme von estrogenhaltigen Arzneimitteln (z.B. oralen Antikontrazeptiva) zu einem erhöhten Bedarf von Levothyroxin kommen.
Massnahmen:
Zu Beginn der Einnahme und nach Absetzen von Estrogenen sollte der TSH-Spiegel regelmässig kontrolliert werden, bis es zu einer stabilen Einstellung der Levothyroxindosis gekommen ist. Eine Anpassung der Dosis kann jeweils nötig sein. |
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| 15380 |
Möglicherweise erhöhter L-Thyroxinbedarf
In einer Studie an 25 postmenopausalen Frauen mit Hypothyre…
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Stufe 14 |
Grp1: H03AA03
Grp2: G03AA10
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Möglicherweise erhöhter L-Thyroxinbedarf
Interaktion Nr.:
15380
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
H03AA03
Gruppe 2:
G03AA10
Wirkung:
In einer Studie an 25 postmenopausalen Frauen mit Hypothyreose kam es im Verlauf von 12 Wochen zu einer Abnahme der Konzentration an freiem Thyroxin. Es kann im Verlauf der Estrogentherapie zu einem erhöhten Bedarf an Levothyroxin kommen. Schilddrüsenfunktionstests sollten aufgrund des TBG-Anstiegs…
Mechanismus:
Aufgrund einer Stimulation der Synthese von Thyroxin-bindendem Globulin (TBG) kann es unter Einnahme von estrogenhaltigen Arzneimitteln (z.B. oralen Antikontrazeptiva) zu einem erhöhten Bedarf von Levothyroxin kommen.
Massnahmen:
Zu Beginn der Einnahme und nach Absetzen von Estrogenen sollte der TSH-Spiegel regelmässig kontrolliert werden, bis es zu einer stabilen Einstellung der Levothyroxindosis gekommen ist. Eine Anpassung der Dosis kann jeweils nötig sein. |
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| 140 |
Verstärkte anticholinerge Effekte
Es kann zu einer Verstärkung der anticholinergen Effekt von…
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Stufe 14 |
Grp1: G04BD04
Grp2: N05AL01
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Verstärkte anticholinerge Effekte
Interaktion Nr.:
140
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
G04BD04
Gruppe 2:
N05AL01
Wirkung:
Es kann zu einer Verstärkung der anticholinergen Effekt von Oxybutynin kommen. Anticholinerge Symptome können u.a. Mundtrockenheit, trockene Augen, verschwommene Sicht, veränderten Harnverhalt, Obstipation, Tachykardie oder auch Hyperthermie umfassen.
Mechanismus:
Unter gleichzeitiger Gabe von Neuroleptika kann es zu einer Verstärkung der anticholinergen Effekte von Oxybutynin kommen.
Massnahmen:
Sollte ein Neuroleptikum mit Oxybutynin gegeben werden, muss eine Montitorisierung bezüglich anticholinerger Nebenwirkungen durchgeführt und die Therapie ggf. angepasst werden. |
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| 317 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Stufe 14 |
Grp1: N05AD05
Grp2: J01MA01
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
317
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N05AD05
Gruppe 2:
J01MA01
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 2374 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Stufe 14 |
Grp1: J01FA09
Grp2: L01XE06
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
2374
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J01FA09
Gruppe 2:
L01XE06
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 2581 |
Verstärkte Knochenmarksuppression durch erhöhte Methotrexatkonzentrationen
Durch eine erhöhte Methotrexat-Exposition kann es zu einer…
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Stufe 14 |
Grp1: C09DA02
Grp2: L04AX03
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Verstärkte Knochenmarksuppression durch erhöhte Methotrexatkonzentrationen
Interaktion Nr.:
2581
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C09DA02
Gruppe 2:
L04AX03
Wirkung:
Durch eine erhöhte Methotrexat-Exposition kann es zu einer verstärkten Knochenmarksuppression kommen. Eine signifikante Zunahme von Blutbildveränderungen (Granulozytopenien) wurde beschrieben.
Mechanismus:
Die gleichzeitige Anwendung von Thiazid-Diuretika kann die renale Ausscheidung von Methotrexat herabsetzen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte nur unter engmaschiger Monitorisierung (Blutbildkontrollen, Spiegelbestimmungen von MTX) und besonderer Aufmerksamkeit bezüglich des Auftretens von toxischen Wirkungen wie Stomatitis, Fieber, Übelkeit, Knochenmarkdepression, Infektionsbegünstigung und Leberschäden eingesetzt … |
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| 3341 |
Abgeschwächte Blutdrucksenkung
Durch die reduzierte Nierendurchblutung kommt es zu einer v…
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Stufe 14 |
Grp1: N02BA51
Grp2: C09CA06
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Abgeschwächte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
3341
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N02BA51
Gruppe 2:
C09CA06
Wirkung:
Durch die reduzierte Nierendurchblutung kommt es zu einer verminderten blutdrucksenkenden Wirkung und eventuell sogar Verschlechterung der Nierenfunktion.
Mechanismus:
NSAR hemmen die Prostaglandinsynthese und die Vasodilatation. Dadurch wird die Nierendurchblutung reduziert.
Massnahmen:
Wenn möglich sollte die Kombination von NSAR und AT1-Rezeptorantagonisten vermieden werden. Wenn die Kombination unumgänglich ist, den Blutdruck und die renale Funktionen monitorisieren. Alternative Analgetika sind Paracetamol oder Opioide. |
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| 5891 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel kann es zu einem er…
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Stufe 14 |
Grp1: C01BD01
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5891
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C01BD01
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel kann es zu einem erhöhten Blutungsrisiko kommen.
Mechanismus:
Amiodaron hemmt CYP3A4 und CYP2C9 und damit auch den Metabolismus von Phenprocoumon.
Massnahmen:
Wenn die Kombination von Coumarinen und Amiodaron eingesetzt wird, sollte der INR engmaschig und bei jeder Änderung der Therapie kontrolliert werden und wenn nötig die Dosis angepasst werden. |
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| 5935 |
INR-Abfall
Die Kombination von Coumarinen mit Barbituraten führt zu ve…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AA03
Grp2: B01AA07
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INR-Abfall
Interaktion Nr.:
5935
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AA03
Gruppe 2:
B01AA07
Wirkung:
Die Kombination von Coumarinen mit Barbituraten führt zu verminderten Coumarin-Konzentrationen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung entsprechend abgeschwächt. Dies wurde für die verwandten Substanzen Phenprocoumon und Warfarin gezeigt.
Mechanismus:
Primidon ist ein Induktor von u.a. CYP2C9 und induziert so den Metabolismus von Acenocoumarol. Dadurch sinkt die Acenocoumarol-Konzentration.
Massnahmen:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, Dosisänderung oder Absetzen von Primidon. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
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| 5961 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen auf die Thormb…
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Stufe 14 |
Grp1: B01AC06
Grp2: B01AC24
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5961
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AC06
Gruppe 2:
B01AC24
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen auf die Thormbozyten nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Diese Wirkung ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.
Massnahmen:
Die Kombination von Acetylsalicylsäure mit Ticagrelor wird in bestimmten klinischen Situationen angewendet. Aufgrund des erhöhten Blutungsrisiko den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. |
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| 5982 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 14 |
Grp1: B01AA07
Grp2: B01AC22
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5982
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AA07
Gruppe 2:
B01AC22
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Der Patient sollte klinisch auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisiert werden. Blutgerinnungsparameter (INR) regelmässig kontrollieren. Der Hersteller (Efient) rät davon ab, Prasugrel zusammen mit Coumarinderivaten zu verabreichen. |
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| 5993 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Tenoxicam und Aspirin kann es zu er…
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Stufe 14 |
Grp1: M01AC02
Grp2: N02BA01
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5993
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
M01AC02
Gruppe 2:
N02BA01
Wirkung:
Bei der Kombination von Tenoxicam und Aspirin kann es zu erhöhten Tenoxicamspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanismus:
Acetylsalicylsäure verdrängt Tenoxicam von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Massnahmen:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und NSAIDs wenn möglich vermeiden. Ist die Anwendung unumgänglich, muss der Patient auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung monitorisiert werden. |
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| 6010 |
Erniedrigte Phenprocoumonkonzentrationen
Bei dieser Kombination kommt es zu einer erhöhten Phenproco…
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Stufe 14 |
Grp1: J04AB02
Grp2: B01AA04
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Erniedrigte Phenprocoumonkonzentrationen
Interaktion Nr.:
6010
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J04AB02
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Bei dieser Kombination kommt es zu einer erhöhten Phenprocoumon-Clearance und dadurch zu einer verminderten antikoagulatorischen Wirkung.
Mechanismus:
Rifampicin induziert diverse Enzyme des Cytochrom-P-450-Systems stark, u.a. auch CYP3A4 und CYP2C9 und damit den Metabolismus von Phenprocoumon.
Massnahmen:
Bei dieser Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, v.a. bei Änderung der Rifampicintherapie. Bei Bedarf Dosis anpassen. |
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| 6094 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Piroxicam und Aspirin ist das Risik…
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Stufe 14 |
Grp1: M01AC01
Grp2: B01AC30
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6094
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
M01AC01
Gruppe 2:
B01AC30
Wirkung:
Bei der Kombination von Piroxicam und Aspirin ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanismus:
Beide Substanzen haben eine magenschleimhautschädigende Wirkung.
Massnahmen:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und NSAIDs wenn möglich vermeiden. Ist die Anwendung unumgänglich, muss der Patient auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung monitorisiert werden. |
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| 6116 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Mefenaminsäure und Acetylsalicylsäu…
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Stufe 14 |
Grp1: M01AG01
Grp2: N02BA01
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6116
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
M01AG01
Gruppe 2:
N02BA01
Wirkung:
Bei der Kombination von Mefenaminsäure und Acetylsalicylsäure ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanismus:
Beide Substanzen haben eine magenschleimhautschädigende Wirkung.
Massnahmen:
Die gleichzeitige Einnahme von Acetylsalicylsäure und NSAIDs wenn möglich vermeiden. Ist die Anwendung erforderlich, muss der Patient auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung monitorisiert werden. |
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| 6489 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
In zwei klinischen Studien des Herstellers erhöhte Simvasta…
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Stufe 14 |
Grp1: C10AA01
Grp2: B01AA04
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INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6489
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C10AA01
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
In zwei klinischen Studien des Herstellers erhöhte Simvastatin 20–40 mg/Tag die Prothrombinzeit moderat. Daneben werden INR-Erhöhungen bei Kombination von Simvastatin mit Warfarin und Acenocoumarol in Fallberichten beschrieben. Dies kann mit einem erhöhten Blutungsrisiko einhergehen.
Mechanismus:
Mechanismus nicht vollständig geklärt, Verdrängung von Coumarinen aus der Proteinbindungsstelle oder Kompetition um CYP3A4 kommen in Frage.
Massnahmen:
INR-Kontrolle nach Hinzufügen, Dosisänderung oder Stopp von Simvastatin empfohlen. |
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| 6519 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination aus SSRI und oralen Antikoagulantien kann i…
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Stufe 14 |
Grp1: N06AB10
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6519
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N06AB10
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Die Kombination aus SSRI und oralen Antikoagulantien kann in einem erhöhten Blutungsrisiko resultieren. SSRI hemmen die Thromboyztenfunktion und können darüber zu einem Anstieg des Blutungsrisiko führen (additiv).
Mechanismus:
Erhöhtes Blutungsrisiko möglich
Massnahmen:
Monitoring auf verstärkte Blutungsneigung (z.B. Hämatome, Epistaxis, GI-Blutung). Sicherheitshalber INR nach Beginn bzw. Stopp des SSRI kontrollieren. |
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| 6530 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Unter Coxiben (COX2-Hemmern) wurden Blutungsereignisse, wie…
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Stufe 14 |
Grp1: B01AE07
Grp2: M01AH01
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6530
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AE07
Gruppe 2:
M01AH01
Wirkung:
Unter Coxiben (COX2-Hemmern) wurden Blutungsereignisse, wie GIT-Blutungen, festgestellt, wenn auch seltener als unter nicht-selektiven COX-Hemmern. In Kombination mit oralen Antikoagulantien kann sich das Blutungsrisiko erhöhen.
Mechanismus:
Unklar,mögliche additive Effekte.
Massnahmen:
Klinisch auf Blutungszeichen achten (insbesondere gastrointestinal). |
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| 6909 |
INR-Veränderungen nicht ausgeschlossen
INR-Veränderungen und als Folge thromboembolische bzw. Blut…
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Stufe 14 |
Grp1: H02AB07
Grp2: B01AA04
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INR-Veränderungen nicht ausgeschlossen
Interaktion Nr.:
6909
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
H02AB07
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
INR-Veränderungen und als Folge thromboembolische bzw. Blutungskomplikationen sind nicht auszuschliessen.
Mechanismus:
Die Wirkung von oralen Antikoagulantien kann in Kombination mit Glucocorticoiden erhöht oder erniedrigt sein.
Massnahmen:
Der INR ist zu kontrollieren und die Phenprocoumon-Dosis eventuell anzupassen. |
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| 6902 |
Verringerter thrombozytenaggregationshemmender Effekt
Die Hemmung der CYP3A-vermittelten Clopidogrel-Aktivierung …
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Stufe 14 |
Grp1: C09DX03
Grp2: B01AC04
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Verringerter thrombozytenaggregationshemmender Effekt
Interaktion Nr.:
6902
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C09DX03
Gruppe 2:
B01AC04
Wirkung:
Die Hemmung der CYP3A-vermittelten Clopidogrel-Aktivierung kann als ein möglicher Mechanismus zu einer Verringerung der Konzentration der aktiven Metaboliten führen. Dies kann mit einem erhöhten Risiko für thrombotische Ereignisse einhergehen. Die klinische Relevanz dieser Interaktion wird in versc…
Mechanismus:
Clopidogrel ist ein Prodrug und wird in der Leber zum aktiven Metaboliten (ein Thiolderivat von Clopidogrel) metabolisiert. Dieser metabolische Pfad wird durch mehrere CYP450-Enzyme, u.a. durch CYP3A4 vermittelt.
Massnahmen:
Den Patienten hinsichtlich einer adäquaten Clopidogrel-Wirksamkeit sorgfältig überwachen. |
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| 6917 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Das Risiko für Blutungen kann erhöht sein.
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Stufe 14 |
Grp1: B01AC11
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6917
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AC11
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Das Risiko für Blutungen kann erhöht sein.
Mechanismus:
Da Iloprost die Thrombozytenfunktion hemmt kann die Anwendung zusammen mit Antikoagulantien vom Cumarin-Typ das Blutungsrisiko erhöhen.
Massnahmen:
Patienten sorgfältig hinsichtlich verstärkter Blutungszeichen monitorisieren. |
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| 6937 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Signifikanter Anstieg der INR und erhöhtes Blutungsrisiko w…
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Stufe 14 |
Grp1: A02BC05
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6937
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
A02BC05
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Signifikanter Anstieg der INR und erhöhtes Blutungsrisiko wurden in der Kombination beschrieben.
Mechanismus:
Hemmung des oxidativen Metabolismus der Vitamin-K-Antagonisten durch die Protonenpumpenblocker. Als weiterer Mechanismus könnte eine veränderte Absorption aufgrund veränderter Magen-pH-Werte hinzukommen.
Massnahmen:
Engmaschige Kontrolle des INR, insbesondere nach Hinzufügen, bei Dosisänderung und nach Absetzen des Protonenpumpenhemmers. |
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| 6986 |
Verminderte antikoagulatorische Wirkung
Eine verminderte klinische Wirksamkeit von Dabigatran kann …
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Stufe 14 |
Grp1: B01AE07
Grp2: A02AF02
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Verminderte antikoagulatorische Wirkung
Interaktion Nr.:
6986
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AE07
Gruppe 2:
A02AF02
Wirkung:
Eine verminderte klinische Wirksamkeit von Dabigatran kann auftreten.
Mechanismus:
Durch die Veränderung des Magen-pH-Wertes durch Antacida kann es zu einer Resorptionsverminderung von Dabigatran kommen.
Massnahmen:
Die Einnahme von Dabigatran sollte mindestens 2 Stunden vor einem Antazidum erfolgen. |
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| 7014 |
Blutungsrisiko
Bei kombinierter Gabe von Ticagrelor und NSAR kann insbeson…
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Stufe 14 |
Grp1: B01AC24
Grp2: M01AC05
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Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
7014
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AC24
Gruppe 2:
M01AC05
Wirkung:
Bei kombinierter Gabe von Ticagrelor und NSAR kann insbesondere das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht sein.
Mechanismus:
Aufgrund der ulcerogenen Wirkung von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) ist das Risiko eines Blutungsereignisses in Kombination mit Ticagrelor erhöht.
Massnahmen:
Klinisch sollte auf Blutungszeichen unter Ticagrelor geachtet werden. |
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