Arzneimittelinteraktionen

Datenbank der Arzneimittelinteraktionen

Interaktionen (15.920)

Nummer Titel Stufe Gruppen
5872
INR-Abfall
Die Kombination von Carbamazepin mit Phenprocoumon führt zu…
Stufe 14
Grp1: N03AF01
Grp2: B01AA04

INR-Abfall

Interaktion Nr.: 5872
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N03AF01
Gruppe 2: B01AA04
Wirkung:

Die Kombination von Carbamazepin mit Phenprocoumon führt zu einer erhöhten Phenprocoumon-Clearance und einer verminderten antikoagulatorischen Wirkung.

Mechanismus:

Carbamazepin ist ein starker Induktor von CYP3A4 und induziert auch CYP2C9. Darüber wird der Metabolismus von Phenprocoumon beschleunigt.

Massnahmen:

Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, Stopp und Dosisänderung von Carbamazepin. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen.

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5878
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Ibuprofen i…
Stufe 14
Grp1: M01AE01
Grp2: B01AC06

Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung

Interaktion Nr.: 5878
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: M01AE01
Gruppe 2: B01AC06
Wirkung:

Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Ibuprofen ist die antikoagulatorische Wirkung des Aspirins vermindert und das Risiko für ein kardiovaskuläres Ereignis erhöht.

Mechanismus:

Beide Substanzen kompetieren sich an der COX-1-Bindungsstelle.

Massnahmen:

Die Einnahme von Aspirin sollte 30 Minuten vor oder mindestens 8 Stunden nach der Einnahme von Ibuprofen erfolgen oder Wechsel der Analgesie zu Paracetamol.

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5879
Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall
Die Kombination von Phenytoin mit Phenprocoumon hat verschi…
Stufe 14
Grp1: N03AB02
Grp2: B01AA04

Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall

Interaktion Nr.: 5879
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N03AB02
Gruppe 2: B01AA04
Wirkung:

Die Kombination von Phenytoin mit Phenprocoumon hat verschiedene Effekte: In den ersten Tagen nach Beginn von Phenytoin kann es zu einem erhöhten Blutungsrisiko kommen, da Phenytoin das Phenprocoumon aus der Plasmaeiweissbindung verdrängen kann. Dies ist ein vorübergehender Effekt. Anschliessend ni…

Mechanismus:

Phenytoin ist ein Induktor von CYP3A4 und CYP2C9. Darüber wird der Metabolismus von Phenprocoumon induziert. Des Weiteren verdrängt Phenytoin Phenprocoumon vorübergehend kompetitiv aus der Plasmaeiweissbindung, wodurch es in den ersten Tagen nach Therapiebeginn zu einer erhöhten Phenprocoumonkonzen…

Massnahmen:

Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen.

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5880
INR-Anstieg möglich
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Acenocoumarol führte in …
Stufe 14
Grp1: C10AA07
Grp2: B01AA07

INR-Anstieg möglich

Interaktion Nr.: 5880
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: C10AA07
Gruppe 2: B01AA07
Wirkung:

Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Acenocoumarol führte in einem Fallbericht zu einem INR-Anstieg. Dies wurde ebenfalls für die Kombination von Rosuvastatin mit Warfarin beschrieben. Zwei Studien, die den Einfluss von Rosuvastatin auf die Plasmakonzentrationen von Warfarin untersucht haben, kommen …

Mechanismus:

Acenocoumarol wird u.a. über CYP2C9 metabolisiert. Rosuvastatin wird nur kleiner 10% über CYP (2C9) metabolisiert und hemmt oder induziert CYP nicht klinisch relevant.

Massnahmen:

Wird Rosuvastatin zu Acenocoumarol hinzugefügt, sollte der INR regelmässig kontrolliert werden. Dies gilt insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Rosuvastatin. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen.

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5881
INR-Anstieg möglich
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Warfarin führte in einem…
Stufe 14
Grp1: C10AA07
Grp2: B01AA04

INR-Anstieg möglich

Interaktion Nr.: 5881
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: C10AA07
Gruppe 2: B01AA04
Wirkung:

Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Warfarin führte in einem Fallbericht zu einem INR-Anstieg. Dies wurde ebenfalls für die Kombination von Rosuvastatin mit Acenocoumarol beschrieben. Für Phenprocoumon wurde dies bisher nicht berichtet, aber ein ähnlicher Effekt könnte auftreten. Zwei Studien, die d…

Mechanismus:

Phenprocoumon wird über CYP2C9 und CYP3A4 metabolisiert. Rosuvastatin wird nur kleiner 10% über CYP (2C9) metabolisiert und hemmt oder induziert CYP nicht klinisch relevant.

Massnahmen:

Wird Rosuvastatin zu Phenprocoumon hinzugefügt, sollte der INR regelmässig kontrolliert werden. Dies gilt insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Rosuvastatin. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen.

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5883
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Stufe 14
Grp1: B01AC06
Grp2: B01AB04

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 5883
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: B01AC06
Gruppe 2: B01AB04
Wirkung:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mechanismus:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.

Massnahmen:

Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden.

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5882
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die erhöhten Acenocoumarolspiegel kann es zu einem er…
Stufe 14
Grp1: C01BD01
Grp2: B01AA07

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 5882
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: C01BD01
Gruppe 2: B01AA07
Wirkung:

Durch die erhöhten Acenocoumarolspiegel kann es zu einem erhöhten Blutungsrisiko kommen.

Mechanismus:

Amiodaron hemmt CYP3A4 und CYP2C9 und damit auch den Metabolismus von Acenocoumarol.

Massnahmen:

Wenn die Kombination von Coumarinen und Amiodaron eingesetzt wird, sollte der INR engmaschig und bei jeder Änderung der Therapie kontrolliert werden und wenn nötig die Coumarin-Dosis angepasst werden.

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5884
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Stufe 14
Grp1: B01AB04
Grp2: B01AC06

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 5884
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: B01AB04
Gruppe 2: B01AC06
Wirkung:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mechanismus:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.

Massnahmen:

Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden.

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5888
INR-Abfall
Die Kombination von Coumarinen mit Barbituraten führt zu ve…
Stufe 14
Grp1: N03AA03
Grp2: B01AA04

INR-Abfall

Interaktion Nr.: 5888
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N03AA03
Gruppe 2: B01AA04
Wirkung:

Die Kombination von Coumarinen mit Barbituraten führt zu verminderten Coumarin-Konzentrationen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung entsprechend abgeschwächt. Dies wurde für Phenprocoumon und das verwandte Warfarin gezeigt.

Mechanismus:

Primidon ist ein Induktor von CYP2C9 und CYP3A4 und induziert so den Metabolismus von Phenprocoumon. Dadurch sinkt die Phenprocoumon-Konzentration.

Massnahmen:

Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, Dosisänderung oder Absetzen von Primidon. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen.

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5890
INR-Veränderung möglich
In einer Studie, in der der Einfluss von Terbinafin auf War…
Stufe 14
Grp1: D01AE15
Grp2: B01AA07

INR-Veränderung möglich

Interaktion Nr.: 5890
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: D01AE15
Gruppe 2: B01AA07
Wirkung:

In einer Studie, in der der Einfluss von Terbinafin auf Warfarin untersucht wurde, kam es zu keiner klinisch relevanten Interaktion. In 2 Fallberichten wurde allerdings ein INR-Anstieg beobachtet, nachdem man Terbinafin zu Warfarin hinzufügte. Der Mechanismus ist unklar.

Mechanismus:

Terbinafin hemmt CYP2D6, aber nicht CYP2C9, über welches Acenocoumarol hauptsächlich metabolisiert wird.

Massnahmen:

Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Sicherheitshalber sollte der INR kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Terbinafin. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen.

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5892
INR-Abfall
Die Kombination von Acenocoumarol mit Phenobarbital führt z…
Stufe 14
Grp1: N03AA02
Grp2: B01AA07

INR-Abfall

Interaktion Nr.: 5892
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N03AA02
Gruppe 2: B01AA07
Wirkung:

Die Kombination von Acenocoumarol mit Phenobarbital führt zu verminderten Acenocoumarol-Konzentrationen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung entsprechend abgeschwächt. Dies wurde für die verwandten Substanzen Phenprocoumon und Warfarin gezeigt.

Mechanismus:

Phenobarbital ist ein wirksamer Induktor u.a. von CYP2C9, welches am Acenocoumarol-Metabolismus wesentlich beteiligt ist. Dies führt zu verminderten Acenocoumarol-Konzentrationen.

Massnahmen:

Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, Dosisänderung oder Absetzen von Phenobarbital. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen.

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5893
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Phenprocoumon mit Itraconazol führt zu …
Stufe 14
Grp1: J02AC02
Grp2: B01AA04

INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 5893
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: J02AC02
Gruppe 2: B01AA04
Wirkung:

Die Kombination von Phenprocoumon mit Itraconazol führt zu erhöhten Phenprocoumon-Konzentrationen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung verstärkt, und es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Dies wurde für die Kombination aus Warfarin mit Itraconazol gezeigt.

Mechanismus:

Via Inhibition von CYP3A4 vermindert Itraconazol den Phenprocoumon-Metabolismus. Dadurch steigt die Phenprocoumon-Konzentration an.

Massnahmen:

Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen der Azoltherapie. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen.

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5919
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Stufe 14
Grp1: B01AC04
Grp2: B01AF01

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 5919
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: B01AC04
Gruppe 2: B01AF01
Wirkung:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu. Eine Verlängerung der Blutungszeit wurde bei der Kombination beobachtet, jedoch kein Einfluss von Clopidogrel auf die Pharmakokinetik von Rivaroxaban.

Mechanismus:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.

Massnahmen:

Kombination wird zum Teil bewusst therapeutisch eingesetzt (z.B. nach akutem Koronarsyndrom). Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten engmaschig auf Blutungszeichen hin überwachen.

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5920
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Stufe 14
Grp1: B01AF01
Grp2: B01AC04

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 5920
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: B01AF01
Gruppe 2: B01AC04
Wirkung:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu. Eine Verlängerung der Blutungszeit wurde bei der Kombination beobachtet, jedoch kein Einfluss von Clopidogrel auf die Pharmakokinetik von Rivaroxaban.

Mechanismus:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.

Massnahmen:

Kombination wird zum Teil bewusst therapeutisch eingesetzt (z.B. nach akutem Koronarsyndrom). Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten engmaschig auf Blutungszeichen hin überwachen.

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5921
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Stufe 14
Grp1: N02BA51
Grp2: B01AB04

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 5921
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N02BA51
Gruppe 2: B01AB04
Wirkung:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mechanismus:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.

Massnahmen:

Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden.

Alle Details
5925
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Stufe 14
Grp1: B01AC04
Grp2: B01AC06

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 5925
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: B01AC04
Gruppe 2: B01AC06
Wirkung:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mechanismus:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Dieser Effekt ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.

Massnahmen:

Die Kombination von Acetylsalicylsäure mit Clopidogrel wird in bestimmten klinischen Situation angewendet. Aufgrund des erhöhten Blutungsrisiko den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen und Blutgerinnungsparameter engmaschig monitorisieren.

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5926
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Stufe 14
Grp1: B01AC06
Grp2: B01AC04

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 5926
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: B01AC06
Gruppe 2: B01AC04
Wirkung:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mechanismus:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Dieser Effekt ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.

Massnahmen:

Die Kombination von Acetylsalicylsäure mit Clopidogrel wird in bestimmten klinischen Situation angewendet. Aufgrund des erhöhten Blutungsrisiko den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen und Blutgerinnungsparameter engmaschig monitorisieren.

Alle Details
5927
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Metamizol i…
Stufe 14
Grp1: N02BB02
Grp2: B01AC06

Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung

Interaktion Nr.: 5927
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N02BB02
Gruppe 2: B01AC06
Wirkung:

Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Metamizol ist die antikoagulatorische Wirkung des Aspirins gegebenenfalls vermindert und das Risko für kardiovaskuläre Ereignisse möglicherweise erhöht.

Mechanismus:

Beide Substanzen kompetitieren an der COX-1-Bindungsstelle.

Massnahmen:

Ist die kombinierte Anwendung erforderlich, sollte Acetylsalicylsäure mindestens 30-60 Minuten vor Metamizol verabreicht werden. Alternative Analgesie mit Paracetamol erwägen.

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5928
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Acenocoumarol mit Ketoconazol kann zu e…
Stufe 14
Grp1: J02AB02
Grp2: B01AA07

INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 5928
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: J02AB02
Gruppe 2: B01AA07
Wirkung:

Die Kombination von Acenocoumarol mit Ketoconazol kann zu erhöhten Acenocoumarol-Konzentrationen führen. Dadurch kann sich die antikoagulatorische Wirkung verstärken, und es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Dies wurde für die Kombination von der verwandten Substanz Warfarin mit Ket…

Mechanismus:

Ketoconazol ist ein potenter Inhibitor von CYP3A4, welches zu einem geringen Anteil am Metabolismus von Acenocoumarol beteiligt ist.

Massnahmen:

Bei der Kombination soll der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen.

Alle Details
5930
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Stufe 14
Grp1: N02BA01
Grp2: B01AA04

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 5930
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N02BA01
Gruppe 2: B01AA04
Wirkung:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mechanismus:

Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.

Massnahmen:

Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen …

Alle Details
5931
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Stufe 14
Grp1: B01AA04
Grp2: N02BA01

Erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 5931
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: B01AA04
Gruppe 2: N02BA01
Wirkung:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mechanismus:

Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.

Massnahmen:

Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen …

Alle Details
5922
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Stufe 14
Grp1: B01AB04
Grp2: N02BA51

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 5922
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: B01AB04
Gruppe 2: N02BA51
Wirkung:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mechanismus:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.

Massnahmen:

Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden.

Alle Details
5934
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Phenprocoumon mit Ketoconazol führt zu …
Stufe 14
Grp1: J02AB02
Grp2: B01AA04

INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 5934
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: J02AB02
Gruppe 2: B01AA04
Wirkung:

Die Kombination von Phenprocoumon mit Ketoconazol führt zu erhöhten Phenprocoumon-Konzentrationen. Dadurch ist die antikoagulatorische Wirkung verstärkt, und es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Dies wurde für die Kombination aus Warfarin mit Ketoconazol gezeigt.

Mechanismus:

Ketoconazol ist ein potenter Inhibitor von CYP3A4 und vermindert darüber den Phenprocoumon-Metabolismus. Dadurch steigt die Phenprocoumon-Konzentration an.

Massnahmen:

Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen der Azoltherapie. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen.

Alle Details
5936
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination aus oralen Antikoagulantien und Posaconazol…
Stufe 14
Grp1: J02AC04
Grp2: B01AA07

INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 5936
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: J02AC04
Gruppe 2: B01AA07
Wirkung:

Die Kombination aus oralen Antikoagulantien und Posaconazol wurde bisher nicht untersucht. Allerdings hemmt Posaconazol CYP3A4, welches zu einem geringen Anteil am Acenocoumarol-Metabolismus beteiligt ist. Ein Anstieg der Acenocoumarol-Konzentrationen und eine verstärkte antikoagulatorische Wirkung…

Mechanismus:

Posaconazol hemmt CYP3A4, welches zu einem geringen Anteil am Acenocoumarol-Metabolismus beteiligt ist.

Massnahmen:

Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Posaconazol. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen.

Alle Details
5937
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Fluconazol und Acenocoumarol wurde nich…
Stufe 14
Grp1: J02AC01
Grp2: B01AA07

INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko

Interaktion Nr.: 5937
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: J02AC01
Gruppe 2: B01AA07
Wirkung:

Die Kombination von Fluconazol und Acenocoumarol wurde nicht untersucht. Die Kombination von Fluconazol mit dem verwandten Warfarin, welches ebenfalls über CYP2C9 metabolisiert wird, führt zu erhöhten Warfarin-Konzentrationen. Dadurch ist die antikoagulatorische Wirkung verstärkt, und es können ver…

Mechanismus:

Fluconazol vermindert den Acenocoumarol-Metabolismus via Inhibition von CYP2C9. Dadurch kommt es zum Anstieg der Acenocoumarol-Konzentration.

Massnahmen:

Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen.

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