Arzneimittelinteraktionen

Datenbank der Arzneimittelinteraktionen

Interaktionen (15.920)

Nummer Titel Stufe Gruppen
7434
Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhö…
Stufe 14
Grp1: G03AB01
Grp2: M03BX02

Erhöhte Tizanidinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7434
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: G03AB01
Gruppe 2: M03BX02
Wirkung:

Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhöht die AUC von Tizanidin um ca. das 3.9fache, was zu Blutdruckabfällen führen kann. Weitere mögliche Symptome sind u.a. Bradykardie, Schwindel, Nausea, Sedation, QT-Zeit-Verlängerung.

Mechanismus:

Hormonale Kontrazeptiva hemmen den Metabolismus von Tizanidin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.

Massnahmen:

Beim kombinierten Einsatz von Tizanidin mit oralen Kontrazeptiva sollte eine niedrige Startdosis von Tizanidin (z.B. 3x1mg/d) gewählt werden, da eine erhöhte Tizanidinexposition erwartet wird. Langsames Aufdosieren der Tizanidin-Dosis unter klinischer Kontrolle der Verträglichkeit (Blutdruck, Herzf…

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7435
Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhö…
Stufe 14
Grp1: G03AA06
Grp2: M03BX02

Erhöhte Tizanidinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7435
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: G03AA06
Gruppe 2: M03BX02
Wirkung:

Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhöht die AUC von Tizanidin um ca. das 3.9fache, was zu Blutdruckabfällen führen kann. Weitere mögliche Symptome sind u.a. Bradykardie, Schwindel, Nausea, Sedation, QT-Zeit-Verlängerung.

Mechanismus:

Hormonale Kontrazeptiva hemmen den Metabolismus von Tizanidin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.

Massnahmen:

Beim kombinierten Einsatz von Tizanidin mit oralen Kontrazeptiva sollte eine niedrige Startdosis von Tizanidin (z.B. 3x1mg/d) gewählt werden, da eine erhöhte Tizanidinexposition erwartet wird. Langsames Aufdosieren der Tizanidin-Dosis unter klinischer Kontrolle der Verträglichkeit (Blutdruck, Herzf…

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7402
Erhöhte Aliskirenkonzentrationen
Die AUC von Aliskiren ist bei der gleichzeitigen Gabe von A…
Stufe 14
Grp1: C10AA05
Grp2: C09XA02

Erhöhte Aliskirenkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7402
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: C10AA05
Gruppe 2: C09XA02
Wirkung:

Die AUC von Aliskiren ist bei der gleichzeitigen Gabe von Atorvastatin um rund 50% erhöht.

Mechanismus:

Einige Statine wie zum Beispiel Simvastatin und Atorvastatin hemmen das P-Glykoprotein und damit auch den Metabolismus von Aliskiren.

Massnahmen:

Der Patient sollte klinisch auf eine verstärkte Wirksamkeit von Aliskiren monitorisiert werden. Mögliche Symptome sind: Diarrhoe, Dyspepsie, Hypotension. Wenn nötig, Aliskirendosis anpassen.

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7436
Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhö…
Stufe 14
Grp1: G03AA07
Grp2: M03BX02

Erhöhte Tizanidinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7436
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: G03AA07
Gruppe 2: M03BX02
Wirkung:

Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhöht die AUC von Tizanidin um ca. das 3.9fache, was zu Blutdruckabfällen führen kann. Weitere mögliche Symptome sind u.a. Bradykardie, Schwindel, Nausea, Sedation, QT-Zeit-Verlängerung.

Mechanismus:

Hormonale Kontrazeptiva hemmen den Metabolismus von Tizanidin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.

Massnahmen:

Beim kombinierten Einsatz von Tizanidin mit oralen Kontrazeptiva sollte eine niedrige Startdosis von Tizanidin (z.B. 3x1mg/d) gewählt werden, da eine erhöhte Tizanidinexposition erwartet wird. Langsames Aufdosieren der Tizanidin-Dosis unter klinischer Kontrolle der Verträglichkeit (Blutdruck, Herzf…

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7437
Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhö…
Stufe 14
Grp1: G03AA08
Grp2: M03BX02

Erhöhte Tizanidinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7437
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: G03AA08
Gruppe 2: M03BX02
Wirkung:

Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhöht die AUC von Tizanidin um ca. das 3.9fache, was zu Blutdruckabfällen führen kann. Weitere mögliche Symptome sind u.a. Bradykardie, Schwindel, Nausea, Sedation, QT-Zeit-Verlängerung.

Mechanismus:

Hormonale Kontrazeptiva hemmen den Metabolismus von Tizanidin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.

Massnahmen:

Beim kombinierten Einsatz von Tizanidin mit oralen Kontrazeptiva sollte eine niedrige Startdosis von Tizanidin (z.B. 3x1mg/d) gewählt werden, da eine erhöhte Tizanidinexposition erwartet wird. Langsames Aufdosieren der Tizanidin-Dosis unter klinischer Kontrolle der Verträglichkeit (Blutdruck, Herzf…

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7438
Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhö…
Stufe 14
Grp1: G03AA09
Grp2: M03BX02

Erhöhte Tizanidinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7438
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: G03AA09
Gruppe 2: M03BX02
Wirkung:

Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhöht die AUC von Tizanidin um ca. das 3.9fache, was zu Blutdruckabfällen führen kann. Weitere mögliche Symptome sind u.a. Bradykardie, Schwindel, Nausea, Sedation, QT-Zeit-Verlängerung.

Mechanismus:

Hormonale Kontrazeptiva hemmen den Metabolismus von Tizanidin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.

Massnahmen:

Beim kombinierten Einsatz von Tizanidin mit oralen Kontrazeptiva sollte eine niedrige Startdosis von Tizanidin (z.B. 3x1mg/d) gewählt werden, da eine erhöhte Tizanidinexposition erwartet wird. Langsames Aufdosieren der Tizanidin-Dosis unter klinischer Kontrolle der Verträglichkeit (Blutdruck, Herzf…

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7439
Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhö…
Stufe 14
Grp1: G03AA02
Grp2: M03BX02

Erhöhte Tizanidinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7439
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: G03AA02
Gruppe 2: M03BX02
Wirkung:

Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhöht die AUC von Tizanidin um ca. das 3.9fache, was zu Blutdruckabfällen führen kann. Weitere mögliche Symptome sind u.a. Bradykardie, Schwindel, Nausea, Sedation, QT-Zeit-Verlängerung.

Mechanismus:

Hormonale Kontrazeptiva hemmen den Metabolismus von Tizanidin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.

Massnahmen:

Beim kombinierten Einsatz von Tizanidin mit oralen Kontrazeptiva sollte eine niedrige Startdosis von Tizanidin (z.B. 3x1mg/d) gewählt werden, da eine erhöhte Tizanidinexposition erwartet wird. Langsames Aufdosieren der Tizanidin-Dosis unter klinischer Kontrolle der Verträglichkeit (Blutdruck, Herzf…

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7440
Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhö…
Stufe 14
Grp1: G03AA03
Grp2: M03BX02

Erhöhte Tizanidinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7440
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: G03AA03
Gruppe 2: M03BX02
Wirkung:

Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhöht die AUC von Tizanidin um ca. das 3.9fache, was zu Blutdruckabfällen führen kann. Weitere mögliche Symptome sind u.a. Bradykardie, Schwindel, Nausea, Sedation, QT-Zeit-Verlängerung.

Mechanismus:

Hormonale Kontrazeptiva hemmen den Metabolismus von Tizanidin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.

Massnahmen:

Beim kombinierten Einsatz von Tizanidin mit oralen Kontrazeptiva sollte eine niedrige Startdosis von Tizanidin (z.B. 3x1mg/d) gewählt werden, da eine erhöhte Tizanidinexposition erwartet wird. Langsames Aufdosieren der Tizanidin-Dosis unter klinischer Kontrolle der Verträglichkeit (Blutdruck, Herzf…

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7441
Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhö…
Stufe 14
Grp1: G03AA04
Grp2: M03BX02

Erhöhte Tizanidinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7441
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: G03AA04
Gruppe 2: M03BX02
Wirkung:

Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhöht die AUC von Tizanidin um ca. das 3.9fache, was zu Blutdruckabfällen führen kann. Weitere mögliche Symptome sind u.a. Bradykardie, Schwindel, Nausea, Sedation, QT-Zeit-Verlängerung.

Mechanismus:

Hormonale Kontrazeptiva hemmen den Metabolismus von Tizanidin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.

Massnahmen:

Beim kombinierten Einsatz von Tizanidin mit oralen Kontrazeptiva sollte eine niedrige Startdosis von Tizanidin (z.B. 3x1mg/d) gewählt werden, da eine erhöhte Tizanidinexposition erwartet wird. Langsames Aufdosieren der Tizanidin-Dosis unter klinischer Kontrolle der Verträglichkeit (Blutdruck, Herzf…

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7442
Erhöhte Tizanidinkonzentrationen
Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhö…
Stufe 14
Grp1: G03AA05
Grp2: M03BX02

Erhöhte Tizanidinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7442
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: G03AA05
Gruppe 2: M03BX02
Wirkung:

Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Tizanidin erhöht die AUC von Tizanidin um ca. das 3.9fache, was zu Blutdruckabfällen führen kann. Weitere mögliche Symptome sind u.a. Bradykardie, Schwindel, Nausea, Sedation, QT-Zeit-Verlängerung.

Mechanismus:

Hormonale Kontrazeptiva hemmen den Metabolismus von Tizanidin am ehesten durch Inhibition von CYP1A2.

Massnahmen:

Beim kombinierten Einsatz von Tizanidin mit oralen Kontrazeptiva sollte eine niedrige Startdosis von Tizanidin (z.B. 3x1mg/d) gewählt werden, da eine erhöhte Tizanidinexposition erwartet wird. Langsames Aufdosieren der Tizanidin-Dosis unter klinischer Kontrolle der Verträglichkeit (Blutdruck, Herzf…

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7443
Erhöhte Midazolamkonzentrationen
In einer Studie mit neun gesunden Probanden erhöhte Verapam…
Stufe 14
Grp1: C08DA01
Grp2: N05CD08

Erhöhte Midazolamkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7443
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: C08DA01
Gruppe 2: N05CD08
Wirkung:

In einer Studie mit neun gesunden Probanden erhöhte Verapamil (80mg/dreimal täglich) die Midazolam-Plasmakonzentrationen um das 3-fache und verlängerte die Halbwertszeit von 5 auf 7 Stunden. Diese Konzentrationserhöhung ging mit einer verstärkten und verlängerten Sedation einher

Mechanismus:

Verapamil ist ein potenter Inhibitor von CYP3A4 und Midazolam ist Substrat von CYP3A4. Dies führt zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Midazolam.

Massnahmen:

Bei einer Kombination von Verapamil mit Midazolam sollte zunächst eine niedrigere Midazolam-Dosis (in etwa die Hälfte der Standarddosis) eingesetzt und der Patient sorgfältig auf Zeichen einer Midazolam-Toxizität (Somnolenz,Verwirrtheit, Koordinationsschwierigkeiten, Reflexabschwächung) überwacht w…

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7444
Erhöhte Midazolamkonzentrationen
In einer Studie mit neun gesunden Probanden erhöhte Verapam…
Stufe 14
Grp1: C09BB10
Grp2: N05CD08

Erhöhte Midazolamkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7444
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: C09BB10
Gruppe 2: N05CD08
Wirkung:

In einer Studie mit neun gesunden Probanden erhöhte Verapamil (80mg/dreimal täglich) die Midazolam-Plasmakonzentrationen um das 3-fache und verlängerte die Halbwertszeit von 5 auf 7 Stunden. Diese Konzentrationserhöhung ging mit einer verstärkten und verlängerten Sedation einher

Mechanismus:

Verapamil ist ein potenter Inhibitor von CYP3A4 und Midazolam ist Substrat von CYP3A4. Dies führt zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Midazolam.

Massnahmen:

Bei einer Kombination von Verapamil mit Midazolam sollte zunächst eine niedrigere Midazolam-Dosis (in etwa die Hälfte der Standarddosis) eingesetzt und der Patient sorgfältig auf Zeichen einer Midazolam-Toxizität (Somnolenz,Verwirrtheit, Koordinationsschwierigkeiten, Reflexabschwächung) überwacht w…

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7454
Erhöhte Diclofenackonzentrationen
Via Hemmung von CYP2C9 kann Sultiam die Plasmakonzentration…
Stufe 14
Grp1: N03AX03
Grp2: M01AB05

Erhöhte Diclofenackonzentrationen

Interaktion Nr.: 7454
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N03AX03
Gruppe 2: M01AB05
Wirkung:

Via Hemmung von CYP2C9 kann Sultiam die Plasmakonzentration von Diclofenac erhöhen. Dies kann möglicherweise mit verstärkten UAW einhergehen (z.B. Nausea, Erbrechen, gastrointestinale Blutung).

Mechanismus:

Sultiam hemmt CYP2C-Enzyme, Diclofenac wird über CYP2C9 abgebaut.

Massnahmen:

Verträglichkeit (z.B. gastrointestinale Beschwerden) klinisch monitorisieren, ggf. niedrigere Start- und Erhaltungsdosis von Diclofenac wählen.

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7455
Erhöhte Diclofenackonzentrationen
Via Hemmung von CYP2C9 kann Sultiam die Plasmakonzentration…
Stufe 14
Grp1: N03AX03
Grp2: M01AB55

Erhöhte Diclofenackonzentrationen

Interaktion Nr.: 7455
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N03AX03
Gruppe 2: M01AB55
Wirkung:

Via Hemmung von CYP2C9 kann Sultiam die Plasmakonzentration von Diclofenac erhöhen. Dies kann möglicherweise mit verstärkten UAW einhergehen (z.B. Nausea, Erbrechen, gastrointestinale Blutung).

Mechanismus:

Sultiam hemmt CYP2C-Enzyme, Diclofenac wird über CYP2C9 abgebaut.

Massnahmen:

Verträglichkeit (z.B. gastrointestinale Beschwerden) klinisch monitorisieren, ggf. niedrigere Start- und Erhaltungsdosis von Diclofenac wählen.

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7471
Erhöhte Zoplidemkonzentrationen
Unter Ciprofloxacin kann es zu einer Erhöhung der Zoplidemk…
Stufe 14
Grp1: J01MA02
Grp2: N05CF02

Erhöhte Zoplidemkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7471
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: J01MA02
Gruppe 2: N05CF02
Wirkung:

Unter Ciprofloxacin kann es zu einer Erhöhung der Zoplidemkonzentration kommen. In einer pharmakokinetischen Studie wurde unter Ciprofloxacin eine Erhöhung der Bioverfügbarkeit von Zolpidem um 46% beobachtet. Eine Erhöhung der Cmax, eine Verlängerung der Tmax und t1/2 sowie eine signifikante Erhöhu…

Mechanismus:

Zolpidem wird wesentlich über die CYP-Isoenzyme CYP3A4 und CYP1A2 metabolisiert. Ciprofloxacin ist ein starker Inhibitor von CYP1A2 und hemmt zusätzlich auch CYP3A4. Durch Hemmung dieser Abbauwege kann es zu erhöhten Konzentrationen von Zolpidem kommen.

Massnahmen:

In der Fachinformation (Zolpidem) wird von einer Kombination mit Ciprofloxacin abgeraten. Falls die Kombination erforderlich ist, möglichst niedrige Zolpidem-Dosis einsetzen bzw. bei Hinzufügen von Ciprofloxacin zu einer bestehenden Zolpidem-Therapie Dosis von Zolpidem reduzieren und auf verstärkte…

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7474
Erhöhte Zolpidem-Konzentrationen
Unter erhöhten Zolpidemkonzentrationen kann es zu einer ver…
Stufe 14
Grp1: J02AB02
Grp2: N05CF02

Erhöhte Zolpidem-Konzentrationen

Interaktion Nr.: 7474
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: J02AB02
Gruppe 2: N05CF02
Wirkung:

Unter erhöhten Zolpidemkonzentrationen kann es zu einer verstärkten und/oder verlängerten Sedation kommen. In einer pharmakokinetischen Studie wurde die Zolpidem-Clearence durch Ketoconazol signifikant reduziert und die Halbwertszeit verlängert, die Benzodiazepin-Wirkung verstärkte sich. Gemäss Her…

Mechanismus:

Der Metabolismus von Zolpidem erfolgt im wesentlichen über CYP3A4 und CYP1A2. Ketoconazol ist ein potenter Inhibitor von CYP3A4. Durch Hemmung der Verstoffwechselung kann es zu erhöhten Zolpidem-Konzentrationen kommen.

Massnahmen:

Eine Monitorisierung bezüglich verstärkter sedierender Effekte wird empfohlen. Eine Dosisreduktion von Zolpidem kann patientenindividuell notwendig sein.

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7478
Erhöhte Tacrolimuskonzentrationen
Erhöhte Blutkonzentrationen von Tacrolimus sind bei der Kom…
Stufe 14
Grp1: J01XC01
Grp2: L04AD02

Erhöhte Tacrolimuskonzentrationen

Interaktion Nr.: 7478
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: J01XC01
Gruppe 2: L04AD02
Wirkung:

Erhöhte Blutkonzentrationen von Tacrolimus sind bei der Kombination mit Fusidinsäure nicht ausgeschlossen. Das Risiko für eine toxische Wirkung von Tacrolimus (möglich sind u.a. Nieren- und Leberfunktionsstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Tremor) steigt.

Mechanismus:

Tacrolimus wird hauptsächlich von CYP3A4 abgebaut, welches vermutlich durch Fusidinsäure gehemmt wird und so die Konzentration von Tacrolimus im Blut erhöht werden kann.

Massnahmen:

Ist die Kombination von Fusidinsäure und Tacrolimus erforderlich, empfiehlt es sich die Tacrolimuskonzentrationen im Blut engmaschig zu überwachen und den Patienten hinsichtlich einer Tacrolimus-Toxizität zu überwachen (u.a. Nieren- und Leberfunktion, Blutbild). Die gleichzeitige Gabe von Fusidinsä…

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7479
Erhöhte Ciclosporinkonzentrationen
Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Ciclosporin fü…
Stufe 14
Grp1: G03AA12
Grp2: L04AD01

Erhöhte Ciclosporinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7479
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: G03AA12
Gruppe 2: L04AD01
Wirkung:

Die Kombination von oralen Kontrazeptiva mit Ciclosporin führte in Fallberichten zu erhöhten Ciclosporinkonzentrationen mit der Folge einer Ciclosporin-induzierten Nephrotoxizität.

Mechanismus:

Ethinylestradiol inhibiert CYP3A4 leicht und könnte damit auch den Metabolismus von Cyclosporin hemmen.

Massnahmen:

Blutkonzentrationen von Ciclosporin insbesondere in den ersten Wochen nach Therapiebeginn und -stopp des oralen Kontrazeptivums regelmässig monitorisieren und gegebenenfalls Dosis von Ciclosporin anpassen

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7480
Erhöhte Toxizität des Azathioprins
Die erhöhten Konzentrationen des aktiven Metaboliten 6-TGN …
Stufe 14
Grp1: M04AA01
Grp2: L04AX01

Erhöhte Toxizität des Azathioprins

Interaktion Nr.: 7480
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: M04AA01
Gruppe 2: L04AX01
Wirkung:

Die erhöhten Konzentrationen des aktiven Metaboliten 6-TGN erhöhen die Toxizität von Azathioprin wie Myelosuppression (Leukopenie, Anämie), Übelkeit, Erbrechen.

Mechanismus:

Allopurinol hemmt die Xanthinoxidase, einen Metabolisierungsweg des Azathioprins. Alternativ wird dann über die Thiopurinmethyltransferase (TPMT) vermehrt der pharmakologisch aktive Metabolit 6-TGN gebildet.

Massnahmen:

Wenn Azathioprin und Allopurinol zusammen verwendet werden, sollte die Dosis des Azathioprins auf 25 - 33% der üblichen Dosis reduziert werden. Zudem sollte das Blutbild der Patienten insbesondere in den ersten Wochen der Therapie mit Allopurinol überwacht werden. Bei Patienten, die wegen einer chr…

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7481
Erhöhte Tacrolimuskonzentrationen
Verapamil kann die Tacrolimus-Butkonzentrationen erhöhen. D…
Stufe 14
Grp1: C08DA01
Grp2: L04AD02

Erhöhte Tacrolimuskonzentrationen

Interaktion Nr.: 7481
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: C08DA01
Gruppe 2: L04AD02
Wirkung:

Verapamil kann die Tacrolimus-Butkonzentrationen erhöhen. Dies kann mit verstärkter Tacrolimus-Toxizität einhergehen (u.a Lethargie, Übelkeit, Erbrechen, Kreatininanstieg).

Mechanismus:

Verapamil erhöht die Tacrolimus-Blutkonzentrationen via Inhibition von CYP3A4 und P-Glykoprotein.

Massnahmen:

Sorgfältige Kontrolle der Tacrolimus-Blutkonzentrationen und Nierenfunktion und ggf. Dosisanpassung nach Hinzufügen, Stopp und bei Dosisänderung von Verapamil.

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7484
Erhöhte Tacrolimuskonzentrationen
Diltiazem kann die Tacrolimus-Blutkonzentrationen signifika…
Stufe 14
Grp1: C08DB01
Grp2: L04AD02

Erhöhte Tacrolimuskonzentrationen

Interaktion Nr.: 7484
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: C08DB01
Gruppe 2: L04AD02
Wirkung:

Diltiazem kann die Tacrolimus-Blutkonzentrationen signifikant erhöhen. In Fallberichten werden bis zu 4-fache Konzentrationsanstiege von Tacrolimus beschrieben. Dies kann mit verstärkter Tacrolimus-Toxizität einhergehen (u.a Lethargie, Übelkeit, Erbrechen, Kreatininanstieg).

Mechanismus:

Diltiazem erhöht die Tacrolimus-Konzentrationen via Inhibition von CYP3A4 und P-Glykoprotein.

Massnahmen:

Sorgfältige Kontrolle der Tacrolimus-Blutkonzentrationen und Nierenfunktion und ggf. Dosisanpassung nach Hinzufügen, Stopp und bei Dosisänderung von Diltiazem.

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7485
Erhöhte Toxizität des Mercaptopurins
Die erhöhten Konzentrationen des aktiven Metaboliten 6-TGN …
Stufe 14
Grp1: M04AA01
Grp2: L01BB02

Erhöhte Toxizität des Mercaptopurins

Interaktion Nr.: 7485
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: M04AA01
Gruppe 2: L01BB02
Wirkung:

Die erhöhten Konzentrationen des aktiven Metaboliten 6-TGN erhöhen die Toxizität von Mercaptopurin wie Myelosuppression (Leukopenie, Anämie), Übelkeit, Erbrechen.

Mechanismus:

Allopurinol hemmt die Xanthinoxidase, einen Metabolisierungsweg des Mercaptopurins. Alternativ wird dann über die Thiopurinmethyltransferase (TPMT) vermehrt der pharmakologisch aktive Metabolit 6-TGN des Mercaptopurins gebildet.

Massnahmen:

Wenn Mercaptopurin und Allopurinol zusammen verwendet werden, sollte die Dosis von Mercaptopurin auf 25 - 33% der üblichen Dosis reduziert werden. Zudem sollte das Blutbild der Patienten insbesondere in den ersten Wochen der Therapie mit Allopurinol überwacht werden. Bei Patienten, die wegen einer…

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7488
Erhöhte Ciclosporinkonzentrationen
Diltiazem führt zu einer signifikanten Erhöhung der Ciclosp…
Stufe 14
Grp1: C08DB01
Grp2: L04AD01

Erhöhte Ciclosporinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 7488
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: C08DB01
Gruppe 2: L04AD01
Wirkung:

Diltiazem führt zu einer signifikanten Erhöhung der Ciclosporin-Blutkonzentrationen und wird zum Teil zum Einsparen von Ciclosporin verwendet. Eine Reduktion der Ciclosporin-Clearance um 30-70% wird beobachtet. Eine Verringerung der Ciclosporin-Nephrotoxizität bei gleichzeitiger Diltiazem-Therapie …

Mechanismus:

Diltiazem erhöht die Ciclosporin-Vollblutkonzentrationen via Inhibition von CYP3A4.

Massnahmen:

Sorgfältige Kontrolle der Ciclosporin-Blutkonzentrationen und Nierenfunktion und ggf. Dosisanpassung nach Hinzufügen, Stopp von Diltiazem und auch bei Dosisänderung.

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7489
Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
In zwei Studien wurde die gleichzeitige Anwendung von 60 mg…
Stufe 14
Grp1: M01AH05
Grp2: L01BA01

Risiko erhöhter Methotrexattoxizität

Interaktion Nr.: 7489
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: M01AH05
Gruppe 2: L01BA01
Wirkung:

In zwei Studien wurde die gleichzeitige Anwendung von 60 mg, 90 mg oder 120 mg Etoricoxib einmal täglich über sieben Tage bei Patienten untersucht, die Methotrexat in Dosen von 7,5–20 mg einmal wöchentlich bei rheumatoider Arthritis erhielten. Etoricoxib 60 mg und 90 mg hatten keine Wirkung auf die…

Mechanismus:

Methotrexat und Etoricoxib werden bei aktiv renal sezerniert und können potentiell um die renale Elimination konkurrieren.

Massnahmen:

Kombination von Etoricoxib mit Hochdosis-Methotrexat vermeiden. Überwachung toxischer Methotrexat-Wirkungen (Blutbild, gastrointestinale Nebenwirkungen) bei Kombination von Etoricoxib mit Methotrexat in niedriger Dosis (bis zu 20 mg Methotrexat wöchentlich wurde in Studien untersucht).

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7490
Erhöhte Tacrolimuskonzentrationen
In einem Fallbericht wurde ein Anstieg der Tacrolimus-Blutk…
Stufe 14
Grp1: G03XA01
Grp2: L04AD02

Erhöhte Tacrolimuskonzentrationen

Interaktion Nr.: 7490
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: G03XA01
Gruppe 2: L04AD02
Wirkung:

In einem Fallbericht wurde ein Anstieg der Tacrolimus-Blutkonzentrationen nach Hinzufügen von Danazol zu Tacrolimus beschrieben.

Mechanismus:

Danazol kann die Blutkonzentrationen von Tacrolimus erhöhen, vermutlich via Inhibition von CYP3A4.

Massnahmen:

Sorgfältige Kontrolle der Tacrolimus-Blutkonzentrationen und ggf. Dosisanpassung nach Hinzufügen oder Stopp von Danazol und auch bei Dosisänderung.

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