Arzneimittelinteraktionen

Datenbank der Arzneimittelinteraktionen

Interaktionen (15.920)

Nummer Titel Stufe Gruppen
13095
Veränderte Arzneistoffkonzentrationen
Die Auswirkungen dieser Interaktion sind nicht abschätzbar.…
Stufe 14
Grp1: J04AB02
Grp2: J01FA09

Veränderte Arzneistoffkonzentrationen

Interaktion Nr.: 13095
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: J04AB02
Gruppe 2: J01FA09
Wirkung:

Die Auswirkungen dieser Interaktion sind nicht abschätzbar. Mit dem schwächeren CYP3A4-Induktor Rifabutin konnte bei der Kombination mit Clarithomycin einen Anstieg der AUC von Rifabutin um ca. 77% und einen Abfall der AUC von Clarithromycin um ca. 50% gezeigt werden.

Mechanismus:

Rifampicin induziert diverse Enzyme des Cytochrom-P-450-Systems stark, u.a. auch CYP3A4, während Clarithromycin CYP3A4 hemmt. Die genauen Auswirkungen dieser Interaktion sind aber in der Literatur nicht beschrieben.

Massnahmen:

Patient klinisch auf ausreichende Wirksamkeit und Toxizität beider Substanzen monitorisieren.

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13111
Verminderte Carbamazepin- und erhöhte Phenytoinkonzentrationen möglich
In der Kombination wurden verminderte Plasmakonzentrationen…
Stufe 14
Grp1: N03AF01
Grp2: N03AB02

Verminderte Carbamazepin- und erhöhte Phenytoinkonzentrationen möglich

Interaktion Nr.: 13111
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N03AF01
Gruppe 2: N03AB02
Wirkung:

In der Kombination wurden verminderte Plasmakonzentrationen von Carbamazepin beobachtet . Überwiegend wurden in Studien Anstiege der Phenytoin-Plasmakonzentrationen festgestellt (vermutlich via Inhibition von CYP2C19 durch Carbamazepin), in (älteren) Einzelfallberichten jedoch auch Abfälle beschrie…

Mechanismus:

Phenytoin und Carbamazepin beeinflussen beide Enzyme des CYP450-Systems (u.a. CYP3A4) und können so gegenseitig ihre Plasmakonzentrationen verändern.

Massnahmen:

Die Kombination wird therapeutisch zur Behandlung von Epilepsien eingesetzt. Nach Beginn der Kombination, Dosisänderungen oder Absetzen einer der beiden Substanzen sind Plasmakonzentrationskontrollen von Phenytoin und Carbamazepin und ggf. Dosisanpassungen angezeigt.

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13112
Verminderte Carbamazepin- und erhöhte Phenytoinkonzentrationen möglich
In der Kombination wurden verminderte Plasmakonzentrationen…
Stufe 14
Grp1: N03AB02
Grp2: N03AF01

Verminderte Carbamazepin- und erhöhte Phenytoinkonzentrationen möglich

Interaktion Nr.: 13112
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N03AB02
Gruppe 2: N03AF01
Wirkung:

In der Kombination wurden verminderte Plasmakonzentrationen von Carbamazepin beobachtet . Überwiegend wurden in Studien Anstiege der Phenytoin-Plasmakonzentrationen festgestellt (vermutlich via Inhibition von CYP2C19 durch Carbamazepin), in (älteren) Einzelfallberichten jedoch auch Abfälle beschrie…

Mechanismus:

Phenytoin und Carbamazepin beeinflussen beide Enzyme des CYP450-Systems (u.a. CYP3A4) und können so gegenseitig ihre Plasmakonzentrationen verändern.

Massnahmen:

Die Kombination wird therapeutisch zur Behandlung von Epilepsien eingesetzt. Nach Beginn der Kombination, Dosisänderungen oder Absetzen einer der beiden Substanzen sind Plasmakonzentrationskontrollen von Phenytoin und Carbamazepin und ggf. Dosisanpassungen angezeigt.

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13113
Veränderte Arzneistoffkonzentrationen
Gemäss Fachinformation von Oxcarbazepin kommt es in Kombina…
Stufe 14
Grp1: N03AF02
Grp2: N03AB02

Veränderte Arzneistoffkonzentrationen

Interaktion Nr.: 13113
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N03AF02
Gruppe 2: N03AB02
Wirkung:

Gemäss Fachinformation von Oxcarbazepin kommt es in Kombination von Oxcarbazepin mit Phenytoin zu einer Zunahme der Plasmaspiegel von Phenytoin um bis zu 40%, während die AUC des aktiven Metaboliten von Oxcarbazepin um 29-35% abnimmt. Der klinische Effekt dieser Interaktion war in einer Studie an 1…

Mechanismus:

Oxcarbazepin ist ein schwacher Induktor von CYP3A4 und CYP3A5 und der aktive Metabolit hemmt CYP2C19, Phenytoin induziert u.a. CYP3A4.

Massnahmen:

Plasmaspiegel der Antiepileptika monitorisieren und ggf. Dosis anpassen.

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13114
Veränderte Arzneistoffkonzentrationen
Gemäss Fachinformation kann Valproat die Plasmakonzentratio…
Stufe 14
Grp1: N03AG01
Grp2: N03AF02

Veränderte Arzneistoffkonzentrationen

Interaktion Nr.: 13114
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N03AG01
Gruppe 2: N03AF02
Wirkung:

Gemäss Fachinformation kann Valproat die Plasmakonzentration des aktiven Metaboliten von Oxcarbazepin um bis zu 18% erniedrigen (was vermutlich nicht klinisch relevant ist), während Oxcarbazepin keinen Einfluss auf die Plasmakonzentration von Valproat ausübt. In einem Fallbericht aber kam es bei ei…

Mechanismus:

Unklar

Massnahmen:

Patienten klinisch überwachen und bei Anzeichen für unerwünschte Wirkungen von Valproat (u.a. Blutbildveränderungen wie Thrombozytopenie, Vigilanzstörung, Hyporeflexie) Spiegelkontrolle durchführen (Gesamtkonzentration und freier Anteil) und ggf. Dosis anpassen.

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13115
Veränderte Arzneistoffkonzentrationen
Gemäss Fachinformation kann Valproat die Plasmakonzentratio…
Stufe 14
Grp1: N03AF02
Grp2: N03AG01

Veränderte Arzneistoffkonzentrationen

Interaktion Nr.: 13115
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N03AF02
Gruppe 2: N03AG01
Wirkung:

Gemäss Fachinformation kann Valproat die Plasmakonzentration des aktiven Metaboliten von Oxcarbazepin um bis zu 18% erniedrigen (was vermutlich nicht klinisch relevant ist), während Oxcarbazepin keinen Einfluss auf die Plasmakonzentration von Valproat ausübt. In einem Fallbericht aber kam es bei ei…

Mechanismus:

Unklar

Massnahmen:

Patienten klinisch überwachen und bei Anzeichen für unerwünschte Wirkungen von Valproat (u.a. Blutbildveränderungen wie Thrombozytopenie, Vigilanzstörung, Hyporeflexie) Spiegelkontrolle durchführen (Gesamtkonzentration und freier Anteil) und ggf. Dosis anpassen.

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13128
Erniedrigte Fluconazol- und erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Es kann potentiell zu erniedrigten Fluconazolkonzentratione…
Stufe 14
Grp1: N03AF01
Grp2: J02AC01

Erniedrigte Fluconazol- und erhöhte Carbamazepinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 13128
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N03AF01
Gruppe 2: J02AC01
Wirkung:

Es kann potentiell zu erniedrigten Fluconazolkonzentrationen kommen, da Carbamazepin den Abbau von Fluconazol induzieren kann. In Kombination mit dem Enzyminduktor Rifampicin sank die Fluconazol-AUC um 25% ab (Herstellerangaben). Ebenfalls ist ein Anstieg der Carbamazepinspiegel möglich, wie in Fal…

Mechanismus:

Fluconazol ist Substrat und moderater Inhibitor von CYP3A4 (dosisabhängig), Carbamazepin ist u.a. Substrat und Induktor von CYP3A4. Darüber kann es zu gegenseitiger pharmakokinetischer Beeinflussung kommen.

Massnahmen:

Auf Auftreten von Carbamazepin-UAW achten, Carbamazepin-Spiegel kontrollieren und ggf. Dosis reduzieren. Die antifungale Wirksamkeit klinisch monitorisieren.

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13129
Erniedrigte Fluconazol- und erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Es kann potentiell zu erniedrigten Fluconazolkonzentratione…
Stufe 14
Grp1: J02AC01
Grp2: N03AF01

Erniedrigte Fluconazol- und erhöhte Carbamazepinkonzentrationen

Interaktion Nr.: 13129
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: J02AC01
Gruppe 2: N03AF01
Wirkung:

Es kann potentiell zu erniedrigten Fluconazolkonzentrationen kommen, da Carbamazepin den Abbau von Fluconazol induzieren kann. In Kombination mit dem Enzyminduktor Rifampicin sank die Fluconazol-AUC um 25% ab (Herstellerangaben). Ebenfalls ist ein Anstieg der Carbamazepinspiegel möglich, wie in Fal…

Mechanismus:

Fluconazol ist Substrat und moderater Inhibitor von CYP3A4 (dosisabhängig), Carbamazepin ist u.a. Substrat und Induktor von CYP3A4. Darüber kann es zu gegenseitiger pharmakokinetischer Beeinflussung kommen.

Massnahmen:

Auf Auftreten von Carbamazepin-UAW achten, Carbamazepin-Spiegel kontrollieren und ggf. Dosis reduzieren. Die antifungale Wirksamkeit klinisch monitorisieren.

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13144
Veränderte Arzneistoffkonzentrationen
Die Auswirkungen dieser Interaktion sind nicht abschätzbar.…
Stufe 14
Grp1: J04AM05
Grp2: J01FA09

Veränderte Arzneistoffkonzentrationen

Interaktion Nr.: 13144
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: J04AM05
Gruppe 2: J01FA09
Wirkung:

Die Auswirkungen dieser Interaktion sind nicht abschätzbar. Mit dem schwächeren CYP3A4-Inhibitor Rifabutin konnte bei der Kombination mit Clarithomycin einen Anstieg der AUC von Rifabutin um ca. 77% und einen Abfall der AUC von Clarithromycin um ca. 50% gezeigt werden.

Mechanismus:

Rifampicin induziert diverse Enzyme des Cytochrom-P-450-Systems stark, u.a. auch CYP3A4, während Clarithromycin CYP3A4 hemmt. Die genauen Auswirkungen dieser Interaktion sind aber in der Literatur nicht beschrieben.

Massnahmen:

Patient klinisch auf ausreichende Wirksamkeit und Toxizität beider Substanzen monitorisieren.

Alle Details
13145
Veränderte Arzneistoffkonzentrationen
Die Auswirkungen dieser Interaktion sind nicht abschätzbar.…
Stufe 14
Grp1: J04AM02
Grp2: J01FA09

Veränderte Arzneistoffkonzentrationen

Interaktion Nr.: 13145
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: J04AM02
Gruppe 2: J01FA09
Wirkung:

Die Auswirkungen dieser Interaktion sind nicht abschätzbar. Mit dem schwächeren CYP3A4-Inhibitor Rifabutin konnte bei der Kombination mit Clarithomycin einen Anstieg der AUC von Rifabutin um ca. 77% und einen Abfall der AUC von Clarithromycin um ca. 50% gezeigt werden.

Mechanismus:

Rifampicin induziert diverse Enzyme des Cytochrom-P-450-Systems stark, u.a. auch CYP3A4, während Clarithromycin CYP3A4 hemmt. Die genauen Auswirkungen dieser Interaktion sind aber in der Literatur nicht beschrieben.

Massnahmen:

Patient klinisch auf ausreichende Wirksamkeit und Toxizität beider Substanzen monitorisieren.

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13171
Erhöhte Pramipexol- und Digoxinkonzentrationen möglich
Die Reduktion der renalen Clearance von Pramipexol um ca. 3…
Stufe 14
Grp1: N04BC05
Grp2: C01AA05

Erhöhte Pramipexol- und Digoxinkonzentrationen möglich

Interaktion Nr.: 13171
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N04BC05
Gruppe 2: C01AA05
Wirkung:

Die Reduktion der renalen Clearance von Pramipexol um ca. 34% ist unter Cimetidin beschrieben. Gemäss Fachinformation ist unter Kombination mit Arzneistoffen wie Digoxin, die ebenfalls aktiv tubulär ausgeschieden werden, ein ähnlicher Effekt zu erwarten. Es kann zu erhöhten Konzentrationen von Pram…

Mechanismus:

Pramipexol ist ein Dopamin-Agonist, welcher grösstenteils unverändert renal eliminiert wird. Auch Digoxin wird aktiv tubulär ausgeschieden. Es kann zu einer gegenseitigen Beeinflussung im Sinne einer möglicherweise verminderten Clearance von sowohl Pramipexol als auch Digoxin kommen.

Massnahmen:

Wird die Kombination eingesetzt, sollte auf Hinweise einer Dopaminüberstimulation wie z.B. Dyskinesien oder Agitiertheit sowie Anzeichen einer Digoxinüberdosierung geachtet werden. Digoxinkonzentrationen sollten bestimmt und EKG-Kontrollen durchgeführt werden. Sollten unerwünschte Effekte auftreten…

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13172
Erhöhtes Risiko für ZNS- und Atemdepression
Es besteht ein erhöhtes Risiko für ZNS- und Atemdepression …
Stufe 14
Grp1: R06AD03
Grp2: N07BC02

Erhöhtes Risiko für ZNS- und Atemdepression

Interaktion Nr.: 13172
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: R06AD03
Gruppe 2: N07BC02
Wirkung:

Es besteht ein erhöhtes Risiko für ZNS- und Atemdepression mit folgenden möglichen Auswirkungen: Hypotension, vertiefte Sedation und/oder Koma. Zudem additive QT-Zeit-Verlängerung denkbar.

Mechanismus:

Beide Substanzen addieren sich in ihrer zentralnervösen und QT-Zeit-verlängernden Wirkung.

Massnahmen:

Falls Kombination erforderlich, Patient auf Atemdepression, ZNS-Depression und Hypotension monitorisieren.

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13173
Erhöhtes Risiko für ZNS- und Atemdepression
Es besteht ein erhöhtes Risiko für ZNS- und Atemdepression …
Stufe 14
Grp1: N07BC02
Grp2: R06AD03

Erhöhtes Risiko für ZNS- und Atemdepression

Interaktion Nr.: 13173
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N07BC02
Gruppe 2: R06AD03
Wirkung:

Es besteht ein erhöhtes Risiko für ZNS- und Atemdepression mit folgenden möglichen Auswirkungen: Hypotension, vertiefte Sedation und/oder Koma. Zudem additive QT-Zeit-Verlängerung denkbar.

Mechanismus:

Beide Substanzen addieren sich in ihrer zentralnervösen und QT-Zeit-verlängernden Wirkung.

Massnahmen:

Falls Kombination erforderlich, Patient auf Atemdepression, ZNS-Depression und Hypotension monitorisieren.

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13178
Risiko für Hyperammoniämie und Enzephalopathie erhöht
Die Plasmakonzentration von Valproat sinkt gemäss Herstelle…
Stufe 14
Grp1: N03AX11
Grp2: N03AG01

Risiko für Hyperammoniämie und Enzephalopathie erhöht

Interaktion Nr.: 13178
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N03AX11
Gruppe 2: N03AG01
Wirkung:

Die Plasmakonzentration von Valproat sinkt gemäss Herstellerangaben um 11%, diejenige von Topiramat um 14%, beides wird als nicht klinisch relevant eingestuft. Die Kombination wird im klinischen Alltag häufig eingesetzt. Es gilt jedoch zu beachten, dass einige Fallberichte zu Hyperammoniämie und En…

Mechanismus:

Unklar

Massnahmen:

Patienten klinisch auf Zeichen einer Hyperammoniämie-bedingten Enzephalopathie und hinsichtlich Hypothermie monitorisieren.

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13179
Risiko für Hyperammoniämie und Enzephalopathie erhöht
Die Plasmakonzentration von Valproat sinkt gemäss Herstelle…
Stufe 14
Grp1: N03AG01
Grp2: N03AX11

Risiko für Hyperammoniämie und Enzephalopathie erhöht

Interaktion Nr.: 13179
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N03AG01
Gruppe 2: N03AX11
Wirkung:

Die Plasmakonzentration von Valproat sinkt gemäss Herstellerangaben um 11%, diejenige von Topiramat um 14%, beides wird als nicht klinisch relevant eingestuft. Die Kombination wird im klinischen Alltag häufig eingesetzt. Es gilt jedoch zu beachten, dass einige Fallberichte zu Hyperammoniämie und En…

Mechanismus:

Unklar

Massnahmen:

Patienten klinisch auf Zeichen einer Hyperammoniämie-bedingten Enzephalopathie und hinsichtlich Hypothermie monitorisieren.

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13182
Verstärkte zentraldämpfende Effekte
Sowohl Amitriptylin als auch Oxazepam wirken sedierend, in …
Stufe 14
Grp1: N06AA09
Grp2: N05BA04

Verstärkte zentraldämpfende Effekte

Interaktion Nr.: 13182
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N06AA09
Gruppe 2: N05BA04
Wirkung:

Sowohl Amitriptylin als auch Oxazepam wirken sedierend, in Kombination kann es zu einem verstärkten Effekt mit erhöhtem Risiko einer Atemdepression kommen (insbesondere bei hohen Dosierungen).

Mechanismus:

Beide Substanzen wirken ZNS-depressiv.

Massnahmen:

Achten auf verstärkte zentraldämpfende Symptome, ggf. Dosisreduktion.

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13183
Verstärkte zentraldämpfende Effekte
Sowohl Amitriptylin als auch Oxazepam wirken sedierend, in …
Stufe 14
Grp1: N05BA04
Grp2: N06AA09

Verstärkte zentraldämpfende Effekte

Interaktion Nr.: 13183
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N05BA04
Gruppe 2: N06AA09
Wirkung:

Sowohl Amitriptylin als auch Oxazepam wirken sedierend, in Kombination kann es zu einem verstärkten Effekt mit erhöhtem Risiko einer Atemdepression kommen (insbesondere bei hohen Dosierungen).

Mechanismus:

Beide Substanzen wirken ZNS-depressiv.

Massnahmen:

Achten auf verstärkte zentraldämpfende Symptome, ggf. Dosisreduktion.

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13199
Verstärkte zentraldämpfende Effekte
Mögliche gegenseitige Verstärkung der zentral dämpfenden Ef…
Stufe 14
Grp1: N05BA01
Grp2: N06AA02

Verstärkte zentraldämpfende Effekte

Interaktion Nr.: 13199
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N05BA01
Gruppe 2: N06AA02
Wirkung:

Mögliche gegenseitige Verstärkung der zentral dämpfenden Effekte wie Sedation und verminderte Vigilanz. Zudem Plaskonzentrationserhöhung von Diazepam möglich, die ebenfalls zur verstärkten ZNS-Dämpfung beitragen könnte.

Mechanismus:

Beide Substanzen wirken ZNS-depressiv. Imipramin hemmt CYP2C19 und CYP3A4, welche am Abbau von Diazepam beteiligt sind. Darüber können die Plasmakonzentrationen des Benzodiazepins ansteigen.

Massnahmen:

Achten auf verstärkte zentraldämpfende Symptome, ggf. Dosisreduktion.

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13200
Verstärkte zentraldämpfende Effekte
Mögliche gegenseitige Verstärkung der zentral dämpfenden Ef…
Stufe 14
Grp1: N06AA02
Grp2: N05CD03

Verstärkte zentraldämpfende Effekte

Interaktion Nr.: 13200
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N06AA02
Gruppe 2: N05CD03
Wirkung:

Mögliche gegenseitige Verstärkung der zentral dämpfenden Effekte wie Sedation und verminderte Vigilanz. Zudem Plaskonzentrationserhöhung von Flunitrazepam möglich, die ebenfalls zur verstärkten ZNS-Dämpfung beitragen könnte.

Mechanismus:

Beide Substanzen wirken ZNS-depressiv. Imipramin hemmt CYP2C19 und CYP3A4, welche am Abbau von Flunitrazepam beteiligt sind. Darüber können die Plasmakonzentrationen des Benzodiazepins ansteigen.

Massnahmen:

Achten auf verstärkte zentraldämpfende Symptome, ggf. Dosisreduktion.

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13201
Verstärkte zentraldämpfende Effekte
Mögliche gegenseitige Verstärkung der zentral dämpfenden Ef…
Stufe 14
Grp1: N05CD03
Grp2: N06AA02

Verstärkte zentraldämpfende Effekte

Interaktion Nr.: 13201
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N05CD03
Gruppe 2: N06AA02
Wirkung:

Mögliche gegenseitige Verstärkung der zentral dämpfenden Effekte wie Sedation und verminderte Vigilanz. Zudem Plaskonzentrationserhöhung von Flunitrazepam möglich, die ebenfalls zur verstärkten ZNS-Dämpfung beitragen könnte.

Mechanismus:

Beide Substanzen wirken ZNS-depressiv. Imipramin hemmt CYP2C19 und CYP3A4, welche am Abbau von Flunitrazepam beteiligt sind. Darüber können die Plasmakonzentrationen des Benzodiazepins ansteigen.

Massnahmen:

Achten auf verstärkte zentraldämpfende Symptome, ggf. Dosisreduktion.

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13252
Erhöhtes Risiko für Neurotoxizität
Es gibt einige Fallberichte, die bei der Kombination von Li…
Stufe 14
Grp1: N05AF01
Grp2: N05AN01

Erhöhtes Risiko für Neurotoxizität

Interaktion Nr.: 13252
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N05AF01
Gruppe 2: N05AN01
Wirkung:

Es gibt einige Fallberichte, die bei der Kombination von Lithium mit Neuroleptika über schwerwiegende neurotoxische Nebenwirkungen, bis hin zu einem enzephalopathischen Syndrom (Delir, extrapyramidale Symptome, Krampfanfälle) berichten, ohne dass die Lithium-Konzentrationen erhöht waren. Zum Teil w…

Mechanismus:

Vermutlich additive Neurotoxizität.

Massnahmen:

Der therapeutische Nutzen einer Kombination von Lithium mit Neuroleptika zur Behandlung manischer Zustände ist belegt. Allerdings sollten Patienten, die gleichzeitig mit Lithium und Neuroleptika behandelt werden, sorgfältig auf Frühsymptome einer Neurotoxizität (Bewusstseinsstörungen, EPS) hin über…

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13253
Erhöhtes Risiko für Neurotoxizität
Es gibt einige Fallberichte, die bei der Kombination von Li…
Stufe 14
Grp1: N05AN01
Grp2: N05AF01

Erhöhtes Risiko für Neurotoxizität

Interaktion Nr.: 13253
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N05AN01
Gruppe 2: N05AF01
Wirkung:

Es gibt einige Fallberichte, die bei der Kombination von Lithium mit Neuroleptika über schwerwiegende neurotoxische Nebenwirkungen, bis hin zu einem enzephalopathischen Syndrom (Delir, extrapyramidale Symptome, Krampfanfälle) berichten, ohne dass die Lithium-Konzentrationen erhöht waren. Zum Teil w…

Mechanismus:

Vermutlich additive Neurotoxizität.

Massnahmen:

Der therapeutische Nutzen einer Kombination von Lithium mit Neuroleptika zur Behandlung manischer Zustände ist belegt. Allerdings sollten Patienten, die gleichzeitig mit Lithium und Neuroleptika behandelt werden, sorgfältig auf Frühsymptome einer Neurotoxizität (Bewusstseinsstörungen, EPS) hin über…

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13254
Erhöhtes Risiko für Neurotoxizität
Es gibt einige Fallberichte, die bei der Kombination von Li…
Stufe 14
Grp1: N05AX08
Grp2: N05AN01

Erhöhtes Risiko für Neurotoxizität

Interaktion Nr.: 13254
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N05AX08
Gruppe 2: N05AN01
Wirkung:

Es gibt einige Fallberichte, die bei der Kombination von Lithium mit Neuroleptika über schwerwiegende neurotoxische Nebenwirkungen, bis hin zu einem enzephalopathischen Syndrom (Delir, extrapyramidale Symptome, Krampfanfälle) berichten, ohne dass die Lithium-Konzentrationen erhöht waren. Zum Teil w…

Mechanismus:

Vermutlich additive Neurotoxizität.

Massnahmen:

Der therapeutische Nutzen einer Kombination von Lithium mit Neuroleptika zur Behandlung manischer Zustände ist belegt. Allerdings sollten Patienten, die gleichzeitig mit Lithium und Neuroleptika behandelt werden, sorgfältig auf Frühsymptome einer Neurotoxizität (Bewusstseinsstörungen, EPS) hin über…

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13255
Erhöhtes Risiko für Neurotoxizität
Es gibt einige Fallberichte, die bei der Kombination von Li…
Stufe 14
Grp1: N05AN01
Grp2: N05AX08

Erhöhtes Risiko für Neurotoxizität

Interaktion Nr.: 13255
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N05AN01
Gruppe 2: N05AX08
Wirkung:

Es gibt einige Fallberichte, die bei der Kombination von Lithium mit Neuroleptika über schwerwiegende neurotoxische Nebenwirkungen, bis hin zu einem enzephalopathischen Syndrom (Delir, extrapyramidale Symptome, Krampfanfälle) berichten, ohne dass die Lithium-Konzentrationen erhöht waren. Zum Teil w…

Mechanismus:

Vermutlich additive Neurotoxizität.

Massnahmen:

Der therapeutische Nutzen einer Kombination von Lithium mit Neuroleptika zur Behandlung manischer Zustände ist belegt. Allerdings sollten Patienten, die gleichzeitig mit Lithium und Neuroleptika behandelt werden, sorgfältig auf Frühsymptome einer Neurotoxizität (Bewusstseinsstörungen, EPS) hin über…

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13333
Erhöhtes Risiko für ZNS-Depression
Bei der Kombination erhöht sich das Risiko für eine ZNS-Dep…
Stufe 14
Grp1: N05BA09
Grp2: N05AH03

Erhöhtes Risiko für ZNS-Depression

Interaktion Nr.: 13333
Relevanz: Stufe 14
Gruppe 1: N05BA09
Gruppe 2: N05AH03
Wirkung:

Bei der Kombination erhöht sich das Risiko für eine ZNS-Depression.

Mechanismus:

Additive zentralnervöse Wirkungen. Keine Hinweise auf pharmakokinetische Interaktionen

Massnahmen:

Patient bzgl. verstärkter Schläfrigkeit und psychomotorischer Störungen monitorisieren. Von der gleichzeitigen Gabe von Olanzapin i.m. und parenteralen Benzodiazepinen wird wegen der Gefahr der übermässigen Sedierung und kardiovaskulären Depression abgeraten.

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