Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 5871 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AC04
Grp2: M01AE02
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5871
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC04
Gruppe 2:
M01AE02
Wirkung:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung. Bei der Kombination von Clopidogrel und Naproxen kam es vermehrt zu okkulten gastronintestinalen Blutungen.
Massnahmen:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 2380 |
Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt mög…
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Stufe 13 |
Grp1: N05AH02
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
Interaktion Nr.:
2380
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N05AH02
Gruppe 2:
N07BC02
Wirkung:
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt möglich, durch den das Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien (Torsade de pointes) erhöht ist. Clozapin kann die zentralen Wirkungen von Alkohol, MAO-Hemmern und die dämpfende Wirkung von Narkotika, Antihistaminika und Benzodiazepinen erh…
Mechanismus:
Methadon und Clozapin können jeweils das QTc-Intervall im EKG verlängern.
Massnahmen:
Kombination vermeiden. Falls Kombination jedoch zwingend erforderlich ist, engmaschige EKG-Kontrolle der QTc-Zeit und von ZNS-dämpfenden unerwünschten Wirkungen. |
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| 5886 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AF01
Grp2: B01AB04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5886
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AF01
Gruppe 2:
B01AB04
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Die Kombination von Rivaroxaban mit Dalteparin vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten engmaschig auf Blutungen, insbesondere im Gastrointestinaltrakt, überwachen und Blutgerinnungsparameter (INR) engmaschig monitorisieren. |
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| 5894 |
Verminderte Inhibition der Plättchenaggregation
Durch die verminderte Inhibition der Plättchenaggregation v…
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Stufe 13 |
Grp1: A02BC01
Grp2: B01AC04
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Verminderte Inhibition der Plättchenaggregation
Interaktion Nr.:
5894
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
A02BC01
Gruppe 2:
B01AC04
Wirkung:
Durch die verminderte Inhibition der Plättchenaggregation von Clopidogrel kann sich das Risiko für das Auftreten von sekundären kardiovaskulären Ereignissen nach Herzkathethereingriffen oder von akuten kardiovaskulären Ereignissen erhöhen. Sowohl die Europäische (EMA) als auch die US-amerikanische …
Mechanismus:
Omeprazol hemmt CYP2C19, das für die Aktivierung von Clopidogrel zum aktiven Metaboliten benötigt wird.
Massnahmen:
Kombination aus Omeprazol und Clopidogrel meiden. Als Alternative Protonenpumeninhibitor mit geringerem CYP2C19-hemmendem Potenzial bevorzugen, wie Pantoprazol. |
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| 5905 |
Verminderte Inhibition der Plättchenaggregation
Durch die verminderte Inhibition der Plättchenaggregation v…
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Stufe 13 |
Grp1: A02BC05
Grp2: B01AC04
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Verminderte Inhibition der Plättchenaggregation
Interaktion Nr.:
5905
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
A02BC05
Gruppe 2:
B01AC04
Wirkung:
Durch die verminderte Inhibition der Plättchenaggregation von Clopidogrel kann sich das Risiko für das Auftreten von sekundären kardiovaskulären Ereignissen nach Herzkathethereingriffen oder von akuten kardiovaskulären Ereignissen erhöhen. Sowohl die Europäische (EMA) als auch die US-amerikanische …
Mechanismus:
Esomeprazol hemmt CYP2C19, das für die Aktivierung von Clopidogrel zum aktiven Metaboliten benötigt wird.
Massnahmen:
Kombination aus Omeprazol und Clopidogrel meiden. Als Alternative Protonenpumeninhibitor mit geringerem CYP2C19-hemmendem Potenzial bevorzugen, wie Pantoprazol. |
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| 5913 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AA04
Grp2: B01AB04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5913
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AA04
Gruppe 2:
B01AB04
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Diese Wirkung ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.
Massnahmen:
Der Patient sollte klinisch engmaschig auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisiert werden. Die erhöhte Blutungsneigung zeigt sich nur teilweise in einem veränderten INR. |
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| 5914 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AB04
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5914
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AB04
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Diese Wirkung ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.
Massnahmen:
Der Patient sollte klinisch engmaschig auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisiert werden. Die erhöhte Blutungsneigung zeigt sich nur teilweise in einem veränderten INR. |
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| 5923 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AA04
Grp2: B01AF01
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5923
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AA04
Gruppe 2:
B01AF01
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Die Kombination von Phenprocoumon mit anderen Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten engmaschig auf Blutungen, insbesondere im Gastrointestinaltrakt, überwachen und Blutgerinnungsparameter (INR) engmaschig monitorisieren. |
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| 5932 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Stufe 13 |
Grp1: M01AE01
Grp2: B01AC04
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5932
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AE01
Gruppe 2:
B01AC04
Wirkung:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 558 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Stufe 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: C08CA03
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
558
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N07BC02
Gruppe 2:
C08CA03
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 2381 |
Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt mög…
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Stufe 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: N05AH02
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Erhöhtes Risiko schwerer ventrikulärer Arrhythmien
Interaktion Nr.:
2381
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N07BC02
Gruppe 2:
N05AH02
Wirkung:
In Kombination ist ein additiver kardiotoxischer Effekt möglich, durch den das Risiko für schwere ventrikuläre Arrhythmien (Torsade de pointes) erhöht ist. Clozapin kann die zentralen Wirkungen von Alkohol, MAO-Hemmern und die dämpfende Wirkung von Narkotika, Antihistaminika und Benzodiazepinen erh…
Mechanismus:
Methadon und Clozapin können jeweils das QTc-Intervall im EKG verlängern.
Massnahmen:
Kombination vermeiden. Falls Kombination jedoch zwingend erforderlich ist, engmaschige EKG-Kontrolle der QTc-Zeit und von ZNS-dämpfenden unerwünschten Wirkungen. |
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| 2392 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmu…
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Stufe 13 |
Grp1: C01BD01
Grp2: N06AX16
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
2392
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C01BD01
Gruppe 2:
N06AX16
Wirkung:
Erhöhtes Risiko für das Auftreten von ventrikulären Rhythmusstörungen und insbesondere von Torsades de pointes.
Mechanismus:
Bei gleichzeitiger Anwendung von Venlafaxin mit Amiodaron, welche beide CYP3A4 und CYP2D6 hemmen ist eine erhöhte Plasmakonzentration von Venlafaxin zu erwarten. Besondere Vorsicht ist bei der Kombination aufgrund der langen Halbwertszeit von Amiodaron geboten. Die Verabreichung von Venlafaxin soll…
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermeiden werden, gemäss Fachinformation für Cordarone® ist die Kombination Amiodaron/Venlafaxin sogar kontraindiziert. Eine Alternative für Venlafaxin könnte Duloxetin sein, welches bisher nicht mit QT-Zeit-Verlängerung assoziiert wurde. |
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| 2461 |
Verlängerung der QT-Zeit
Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die glei…
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Stufe 13 |
Grp1: J05AC04
Grp2: C07AA07
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Verlängerung der QT-Zeit
Interaktion Nr.:
2461
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J05AC04
Gruppe 2:
C07AA07
Wirkung:
Gemäss Schweizer Fachinformation für Amantadin ist die gleichzeitige Anwendung mit QT-verlängernden Arzneimitteln wie Sotalol kontraindiziert. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Tors…
Mechanismus:
Unter dem Klasse III-Antiarrhythmikum Sotalol können QT-Verlängerungen und Arrythmien auftreten. Das Risiko für Torsades de pointes ist erhöht. In Kombination mit Amantadin kann es zu einer additiven Verlängerung der QT-Zeit kommen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung dennoch gegeben werden, sind regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit sowie engmaschige Monitorisierung der Elektrolytkonzentrationen (insbesondere Kalium und Magnesium) notwendig. |
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| 5953 |
Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Ticagrelor und CYP3A4-Induktoren…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AB02
Grp2: B01AC24
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Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Interaktion Nr.:
5953
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AB02
Gruppe 2:
B01AC24
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe von Ticagrelor und CYP3A4-Induktoren wie Phenytoin kann zu einer Wirkungsabschwächung von Ticagrelor führen (verringerte thrombozytenaggregatorische Wirkung) und sollte vermieden werden. Daten zu der Interaktion liegen bislang nicht vor.
Mechanismus:
Phenytoin ist ein Induktor von CYP3A4 und kann darüber den Abbau von Ticagrelor beschleunigen.
Massnahmen:
Von einer Kombination aus Ticagrelor und Phenytoin ist abzuraten. |
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| 5954 |
Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Ticagrelor und CYP3A4-Induktoren…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AA02
Grp2: B01AC24
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Verminderte Ticagrelorkonzentrationen
Interaktion Nr.:
5954
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AA02
Gruppe 2:
B01AC24
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe von Ticagrelor und CYP3A4-Induktoren wie Phenobarbital kann zu einer Wirkungsabschwächung von Ticagrelor führen (verringerte thrombozytenaggregatorische Wirkung) und sollte vermieden werden. Daten zu der Interaktion liegen bislang nicht vor.
Mechanismus:
Phenobarbital ist ein Induktor von CYP3A4 und kann darüber den Abbau von Ticagrelor beschleunigen.
Massnahmen:
Von einer Kombination aus Ticagrelor und Phenobarbital ist abzuraten. |
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| 2611 |
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. All…
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Stufe 13 |
Grp1: J05AE03
Grp2: G04CA01
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Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Interaktion Nr.:
2611
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J05AE03
Gruppe 2:
G04CA01
Wirkung:
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Allerdings bewirkte Ketoconazol, ein anderer starker Hemmer von CYP3A4, in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope.
Mechanismus:
Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Ritonavir ist ein sehr starker Hemmer von CYP3A4 und kann darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.
Massnahmen:
Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren. Der Hersteller von Ritonavir (Norvir) (nicht allerdings von Alfuzosin (Xatral)) stuft diese Kombination sogar als kontraindiziert ein. |
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| 6043 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Stufe 13 |
Grp1: M01AC01
Grp2: B01AA07
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6043
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AC01
Gruppe 2:
B01AA07
Wirkung:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 6212 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AC04
Grp2: M01AG01
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6212
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC04
Gruppe 2:
M01AG01
Wirkung:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 7124 |
Erhöhtes Risiko für GIT-Blutungen
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AF02
Grp2: M01AE02
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Erhöhtes Risiko für GIT-Blutungen
Interaktion Nr.:
7124
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AF02
Gruppe 2:
M01AE02
Wirkung:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation. In Kombination mit Apixaban kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 15803 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
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Stufe 13 |
Grp1: C09CA01
Grp2: C09XA54
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Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaktion Nr.:
15803
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C09CA01
Gruppe 2:
C09XA54
Wirkung:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanismus:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Massnahmen:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
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| 5977 |
Verringerte Dabigatrankonzentrationen möglich
Via Induktion von P-Glykoprotein kann Carbamazepin die Dabi…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AF01
Grp2: B01AE07
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Verringerte Dabigatrankonzentrationen möglich
Interaktion Nr.:
5977
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AF01
Gruppe 2:
B01AE07
Wirkung:
Via Induktion von P-Glykoprotein kann Carbamazepin die Dabigatranspiegel potentielll senken, was mit einer reduzierten antikoagulatorischen Wirkung einhergehen könnte. Rifampicin, welches ebenfalls P-gp induziert, senkt gemäss Herstellerangaben die AUC von Dabigatran um 67%. Auch mit Carbamazepin s…
Mechanismus:
Dabigatranetexilat ist Substrat des Transportproteins P-Glykoprotein, Carbamazepin induziert P-Glykoprotein.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden, da die antikoagulatorische Wirkung von Dabigatran vermindert sein kann. Es empfiehlt sich eine Antiepileptikum einzusetzen, das nicht P-gp induziert. |
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| 6011 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure ka…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AC30
Grp2: M01AB15
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6011
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC30
Gruppe 2:
M01AB15
Wirkung:
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure kann es zu erhöhten Ketorolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanismus:
Acetylsalicylsäure verdrängt Ketorolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Massnahmen:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und Ketorolac sollte vermieden werden. Gemäss Fachinformation (Ketorolac) ist die Kombination von Ketorolac mit NSAR bzw. Acetylsalicylsäure kontraindiziert. |
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| 6012 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure ka…
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Stufe 13 |
Grp1: M01AB15
Grp2: B01AC30
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6012
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AB15
Gruppe 2:
B01AC30
Wirkung:
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure kann es zu erhöhten Ketorolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanismus:
Acetylsalicylsäure verdrängt Ketorolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Massnahmen:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und Ketorolac sollte vermieden werden. Gemäss Fachinformation (Ketorolac) ist die Kombination von Ketorolac mit NSAR bzw. Acetylsalicylsäure kontraindiziert. |
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| 6014 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure ka…
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Stufe 13 |
Grp1: M01AB15
Grp2: N02BA51
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6014
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AB15
Gruppe 2:
N02BA51
Wirkung:
Bei der Kombination von Ketorolac und Acetylsalicylsäure kann es zu erhöhten Ketorolacspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.
Mechanismus:
Acetylsalicylsäure verdrängt Ketorolac von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.
Massnahmen:
Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und Ketorolac sollte vermieden werden. Gemäss Fachinformation (Ketorolac) ist die Kombination von Ketorolac mit NSAR bzw. Acetylsalicylsäure kontraindiziert. |
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| 15899 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
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Stufe 13 |
Grp1: C09CA09
Grp2: C09XA54
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Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaktion Nr.:
15899
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C09CA09
Gruppe 2:
C09XA54
Wirkung:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanismus:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Massnahmen:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
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