Interactions médicamenteuses

Base de données des interactions médicamenteuses

Interactions (15 920)

Numéro Titre Niveau Groupes
5936
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination aus oralen Antikoagulantien und Posaconazol…
Niveau 14
Grp1: J02AC04
Grp2: B01AA07

INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5936
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: J02AC04
Groupe 2: B01AA07
Effet:

Die Kombination aus oralen Antikoagulantien und Posaconazol wurde bisher nicht untersucht. Allerdings hemmt Posaconazol CYP3A4, welches zu einem geringen Anteil am Acenocoumarol-Metabolismus beteiligt ist. Ein Anstieg der Acenocoumarol-Konzentrationen und eine verstärkte antikoagulatorische Wirkung…

Mécanisme:

Posaconazol hemmt CYP3A4, welches zu einem geringen Anteil am Acenocoumarol-Metabolismus beteiligt ist.

Mesures:

Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Posaconazol. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen.

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5937
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Fluconazol und Acenocoumarol wurde nich…
Niveau 14
Grp1: J02AC01
Grp2: B01AA07

INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5937
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: J02AC01
Groupe 2: B01AA07
Effet:

Die Kombination von Fluconazol und Acenocoumarol wurde nicht untersucht. Die Kombination von Fluconazol mit dem verwandten Warfarin, welches ebenfalls über CYP2C9 metabolisiert wird, führt zu erhöhten Warfarin-Konzentrationen. Dadurch ist die antikoagulatorische Wirkung verstärkt, und es können ver…

Mécanisme:

Fluconazol vermindert den Acenocoumarol-Metabolismus via Inhibition von CYP2C9. Dadurch kommt es zum Anstieg der Acenocoumarol-Konzentration.

Mesures:

Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen.

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5891
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel kann es zu einem er…
Niveau 14
Grp1: C01BD01
Grp2: B01AA04

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5891
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: C01BD01
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel kann es zu einem erhöhten Blutungsrisiko kommen.

Mécanisme:

Amiodaron hemmt CYP3A4 und CYP2C9 und damit auch den Metabolismus von Phenprocoumon.

Mesures:

Wenn die Kombination von Coumarinen und Amiodaron eingesetzt wird, sollte der INR engmaschig und bei jeder Änderung der Therapie kontrolliert werden und wenn nötig die Dosis angepasst werden.

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5940
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: B01AA04
Grp2: B01AC04

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5940
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AA04
Groupe 2: B01AC04
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.

Mesures:

Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird diese Kombination in bestimmten klinischen Situationen angewendet. Der Patient sollte klinisch auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisiert werden. Blutgerinnungsparameter (INR) regelmässig kontrollieren.

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5941
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
Niveau 14
Grp1: B01AC04
Grp2: B01AA04

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5941
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AC04
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.

Mesures:

Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird diese Kombination in bestimmten klinischen Situationen angewendet. Der Patient sollte klinisch auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisiert werden. Blutgerinnungsparameter (INR) regelmässig kontrollieren.

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5947
Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Diltiazem und Ticagrelor führte …
Niveau 14
Grp1: C08DB01
Grp2: B01AC24

Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen

N° d'interaction: 5947
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: C08DB01
Groupe 2: B01AC24
Effet:

Die gleichzeitige Gabe von Diltiazem und Ticagrelor führte zu einer Erhöhung der maximalen Plasmakonzentration (Cmax) und AUC von Ticagrelor um 69% bzw. das 1.7fache und verminderte die Cmax des aktiven Metaboliten um 38% (AUC des aktiven Metaboliten blieb unverändert). Die Wirkungsverstärkung von …

Mécanisme:

Diltiazem hemmt den Abbau von Ticagrelor via CYP3A4.

Mesures:

Eine Kombination ist möglich, klinisch sollte aber auf Blutungszeichen unter Ticagrelor geachtet werden.

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5948
Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen
Hemmer von CYP3A4 können die Ticagrelor-Exposition erhöhen.…
Niveau 14
Grp1: J02AC01
Grp2: B01AC24

Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen

N° d'interaction: 5948
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: J02AC01
Groupe 2: B01AC24
Effet:

Hemmer von CYP3A4 können die Ticagrelor-Exposition erhöhen. Zur Kombination von Fluconazol und Ticagrelor liegen bislang keine Daten vor. Andere moderate CYP3A4-Hemmer wie Diltiazem führten jedoch zu einer Erhöhung der maximalen Plasmakonzentration (Cmax) und AUC von Ticagrelor (+69% bzw. +1.7fach)…

Mécanisme:

Fluconazol ist eine moderater Hemmer von CYP3A4 und hemmt darüber den Abbau von Ticagrelor.

Mesures:

Eine Kombination ist möglich, klinisch sollte aber auf Blutungszeichen unter Ticagrelor geachtet werden.

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5949
Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen
Hemmer von CYP3A4 können die Ticagrelor-Exposition erhöhen.…
Niveau 14
Grp1: C08DA01
Grp2: B01AC24

Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen

N° d'interaction: 5949
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: C08DA01
Groupe 2: B01AC24
Effet:

Hemmer von CYP3A4 können die Ticagrelor-Exposition erhöhen. Zur Kombination von Verapamil und Ticagrelor liegen bislang keine Daten vor. Andere moderate CYP3A4-Hemmer wie Diltiazem führten jedoch zu einer Erhöhung der maximalen Plasmakonzentration (Cmax) und AUC von Ticagrelor (+69% bzw. +1.7fach).…

Mécanisme:

Verapamil ist eine moderater Hemmer von CYP3A4 und hemmt darüber den Abbau von Ticagrelor.

Mesures:

Eine Kombination ist möglich, klinisch sollte aber auf Blutungszeichen unter Ticagrelor geachtet werden.

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5957
INR-Veränderung möglich
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechs…
Niveau 14
Grp1: H03AA01
Grp2: B01AA04

INR-Veränderung möglich

N° d'interaction: 5957
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: H03AA01
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechsel und dadurch wahrscheinlich auch den Metabolismus Vitamin-K-abhängiger Blutgerinnungsfaktoren. Die Konzentration der Blutgerinnungsfaktoren kann sich erniedrigen und in Kombination mit oralen Antikoagulantien kann das Blutungsrisiko steig…

Mécanisme:

Beide Substanzen beeinflussen das Gerinnungssystem.

Mesures:

Wird Levothyroxin bei einem oral antikoagulierten Patienten neu hinzugefügt, die Hormondosis geändert oder abgesetzt, INR monitorisieren und Coumarin-Dosis ggf. anpassen. Ist der Patient stabil auf Schilddrüsenhormone eingestellt und wird dann neu auf ein Coumarin eingestellt, sind keine speziellen…

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5958
INR-Veränderung möglich
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechs…
Niveau 14
Grp1: B01AA04
Grp2: H03AA01

INR-Veränderung möglich

N° d'interaction: 5958
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AA04
Groupe 2: H03AA01
Effet:

Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechsel und dadurch wahrscheinlich auch den Metabolismus Vitamin-K-abhängiger Blutgerinnungsfaktoren. Die Konzentration der Blutgerinnungsfaktoren kann sich erniedrigen und in Kombination mit oralen Antikoagulantien kann das Blutungsrisiko steig…

Mécanisme:

Beide Substanzen beeinflussen das Gerinnungssystem.

Mesures:

Wird Levothyroxin bei einem oral antikoagulierten Patienten neu hinzugefügt, die Hormondosis geändert oder abgesetzt, INR monitorisieren und Coumarin-Dosis ggf. anpassen. Ist der Patient stabil auf Schilddrüsenhormone eingestellt und wird dann neu auf ein Coumarin eingestellt, sind keine speziellen…

Fiche complète
5959
INR-Veränderung möglich
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechs…
Niveau 14
Grp1: H03AA01
Grp2: B01AA07

INR-Veränderung möglich

N° d'interaction: 5959
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: H03AA01
Groupe 2: B01AA07
Effet:

Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechsel und dadurch wahrscheinlich auch den Metabolismus Vitamin-K-abhängiger Blutgerinnungsfaktoren. Die Konzentration der Blutgerinnungsfaktoren kann sich erniedrigen und in Kombination mit oralen Antikoagulantien kann das Blutungsrisiko steig…

Mécanisme:

Beide Substanzen beeinflussen das Gerinnungssystem.

Mesures:

Wird Levothyroxin bei einem oral antikoagulierten Patienten neu hinzugefügt, die Hormondosis geändert oder abgesetzt, INR monitorisieren und Coumarin-Dosis ggf. anpassen. Ist der Patient stabil auf Schilddrüsenhormone eingestellt und wird dann neu auf ein Coumarin eingestellt, sind keine speziellen…

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5960
INR-Veränderung möglich
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechs…
Niveau 14
Grp1: B01AA07
Grp2: H03AA01

INR-Veränderung möglich

N° d'interaction: 5960
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AA07
Groupe 2: H03AA01
Effet:

Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechsel und dadurch wahrscheinlich auch den Metabolismus Vitamin-K-abhängiger Blutgerinnungsfaktoren. Die Konzentration der Blutgerinnungsfaktoren kann sich erniedrigen und in Kombination mit oralen Antikoagulantien kann das Blutungsrisiko steig…

Mécanisme:

Beide Substanzen beeinflussen das Gerinnungssystem.

Mesures:

Wird Levothyroxin bei einem oral antikoagulierten Patienten neu hinzugefügt, die Hormondosis geändert oder abgesetzt, INR monitorisieren und Coumarin-Dosis ggf. anpassen. Ist der Patient stabil auf Schilddrüsenhormone eingestellt und wird dann neu auf ein Coumarin eingestellt, sind keine speziellen…

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5962
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen auf die Thormb…
Niveau 14
Grp1: B01AC24
Grp2: B01AC06

Erhöhtes Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5962
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AC24
Groupe 2: B01AC06
Effet:

Durch die additive Wirkung beider Substanzen auf die Thormbozyten nimmt das Blutungsrisiko zu.

Mécanisme:

Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Diese Wirkung ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.

Mesures:

Die Kombination von Acetylsalicylsäure mit Ticagrelor wird in bestimmten klinischen Situationen angewendet. Aufgrund des erhöhten Blutungsrisiko den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen.

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5963
Erhöhte Rivaroxabankonzentrationen möglich
Die gleichzeitige Gabe von Amiodaron und Rivaroxaban könnte…
Niveau 14
Grp1: C01BD01
Grp2: B01AF01

Erhöhte Rivaroxabankonzentrationen möglich

N° d'interaction: 5963
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: C01BD01
Groupe 2: B01AF01
Effet:

Die gleichzeitige Gabe von Amiodaron und Rivaroxaban könnte zu Plasmakonzentrationserhöhungen von Rivaroxaban und damit auch zu einem erhöhten Blutungsrisiko führen. Es liegen jedoch keine Daten zum Ausmass der Interaktion aus Studien vor. In der ROCKET-AF-Studie zum Einsatz von Rivaroxaban bei Vor…

Mécanisme:

Amiodaron hemmt CYP3A4 und P-Glykoprotein und damit auch den Abbau bzw. Transport von Rivaroxaban.

Mesures:

Falls die Kombination erforderlich ist, sollte engmaschig klinisch auf Blutungszeichen hin monitorisiert werden.

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5969
Wirkungsverstärkung von Rivaroxaban
Clarithromycin führt gemäss Herstellerangaben zu einer mäss…
Niveau 14
Grp1: J01FA09
Grp2: B01AF01

Wirkungsverstärkung von Rivaroxaban

N° d'interaction: 5969
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: J01FA09
Groupe 2: B01AF01
Effet:

Clarithromycin führt gemäss Herstellerangaben zu einer mässigen, 1,5-fachen Erhöhung der AUC von Rivaroxaban und zu einer 1,5-fachen Erhöhung der Cmax.

Mécanisme:

Clarithromycin hemmt CYP3A4 und P-gp und damit den Abbau von Rivaroxaban.

Mesures:

Rivaroxaban und Clarithromycin vorsichtig, unter klinischer Kontrolle hinsichtlich Blutungszeichen, gemeinsam anwenden.

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5970
Wirkungsverstärkung von Rivaroxaban
Erythromycin (500 mg 3× täglich) führte gemäss Herstelleran…
Niveau 14
Grp1: J01FA01
Grp2: B01AF01

Wirkungsverstärkung von Rivaroxaban

N° d'interaction: 5970
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: J01FA01
Groupe 2: B01AF01
Effet:

Erythromycin (500 mg 3× täglich) führte gemäss Herstellerangaben zu einer 1,3-fachen Erhöhung der AUC und Cmax von Rivaroxaban, welche als als klinisch nicht relevant betrachtet wurden.

Mécanisme:

Erythromycin hemmt CYP3A4 und P-gp und damit den Abbau von Rivaroxaban.

Mesures:

Rivaroxaban und Erythromycin vorsichtig, unter klinischer Kontrolle hinsichtlich Blutungszeichen, gemeinsam anwenden.

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5935
INR-Abfall
Die Kombination von Coumarinen mit Barbituraten führt zu ve…
Niveau 14
Grp1: N03AA03
Grp2: B01AA07

INR-Abfall

N° d'interaction: 5935
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N03AA03
Groupe 2: B01AA07
Effet:

Die Kombination von Coumarinen mit Barbituraten führt zu verminderten Coumarin-Konzentrationen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung entsprechend abgeschwächt. Dies wurde für die verwandten Substanzen Phenprocoumon und Warfarin gezeigt.

Mécanisme:

Primidon ist ein Induktor von u.a. CYP2C9 und induziert so den Metabolismus von Acenocoumarol. Dadurch sinkt die Acenocoumarol-Konzentration.

Mesures:

Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, Dosisänderung oder Absetzen von Primidon. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen.

Fiche complète
5979
INR-Anstieg nicht ausgeschlossen
Gemäss Herstellerangaben kann es bei Kombination mit Warfar…
Niveau 14
Grp1: N03AX03
Grp2: B01AA04

INR-Anstieg nicht ausgeschlossen

N° d'interaction: 5979
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N03AX03
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Gemäss Herstellerangaben kann es bei Kombination mit Warfarin und Sultiam erforderlich sein, die Warfarindosis zu reduzieren (Warfarin wird über CYP2C9 abgebaut). Via Hemmung von CYP2C9 kann Sultiam potentiell die Plasmakonzentration von Phenprocoumon und damit auch den INR erhöhen. Dies könnte mit…

Mécanisme:

Sultiam hemmt CYP2C9, Phenprocoumon wird u.a. via CYP2C9 abgebaut.

Mesures:

Bei Hinzufügen von Sultiam zu einer bestehenden Phenprocoumontherapie, bei Dosiserhöhung von Sultiam und Absetzen sicherheitshalber den INR kontrollieren.

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5980
INR-Anstieg nicht ausgeschlossen
Gemäss Herstellerangaben kann es bei Kombination mit Warfar…
Niveau 14
Grp1: N03AX03
Grp2: B01AA07

INR-Anstieg nicht ausgeschlossen

N° d'interaction: 5980
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N03AX03
Groupe 2: B01AA07
Effet:

Gemäss Herstellerangaben kann es bei Kombination mit Warfarin und Sultiam erforderlich sein, die Warfarindosis zu reduzieren (Warfarin wird über CYP2C9 abgebaut). Via Hemmung von CYP2C9 kann Sultiam potentiell die Plasmakonzentration von Acenocoumarol und damit auch den INR erhöhen. Dies könnte mit…

Mécanisme:

Sultiam hemmt CYP2C9, Acenocoumarol wird u.a. via CYP2C9 abgebaut.

Mesures:

Bei Hinzufügen von Sultiam zu einer bestehenden Acenocoumaroltherapie, bei Dosiserhöhung von Sultiam und Absetzen sicherheitshalber den INR kontrollieren.

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5983
INR-Anstieg möglich
Via Inhibition von CYP3A4 durch Verapamil ist ein Anstieg d…
Niveau 14
Grp1: C08DA01
Grp2: B01AA04

INR-Anstieg möglich

N° d'interaction: 5983
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: C08DA01
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Via Inhibition von CYP3A4 durch Verapamil ist ein Anstieg der Phenprocoumon-Konzentrationen und des INR zu erwarten.

Mécanisme:

Verapamil hemmt CYP3A4 und darüber auch den Abbau von Phenprocoumon.

Mesures:

Intensives Monitoring des INR nach Hinzufügen, bei Dosisänderung oder nach Absetzen von Verapamil erforderlich.

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5984
INR-Anstieg möglich
Gemäss Fachinformation könnte Proguanil die antikoagulatori…
Niveau 14
Grp1: P01AX06
Grp2: B01AA04

INR-Anstieg möglich

N° d'interaction: 5984
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: P01AX06
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Gemäss Fachinformation könnte Proguanil die antikoagulatorische Wirkung von Warfarin und anderen Antikoagulantien vom Coumarin-Typ verstärken. In einem Fallbericht kam es bei einer Patientin, die stabil auf Warfarin eingestellt war, 6 Wochen nach Therapiebeginn mit Proguanil zu einer INR-Entgleisun…

Mécanisme:

Unklar

Mesures:

Ein Verstärkung der antikoagulatorischen Wirkung durch Proguanil kann nicht ausgeschlossen werden. Idealerweise Beginn von Proguanil ca 7-10 Tage vor Reisebeginn und Kontrollen des INR zur Abschätzung des Einflusses auf die Gerinnung. Ggf. Dosisanpassung von Phenprocoumon. Ebenfalls INR-Kontrollen …

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5985
INR-Anstieg möglich
Gemäss Fachinformation könnte Proguanil die antikoagulatori…
Niveau 14
Grp1: P01BB51
Grp2: B01AA04

INR-Anstieg möglich

N° d'interaction: 5985
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: P01BB51
Groupe 2: B01AA04
Effet:

Gemäss Fachinformation könnte Proguanil die antikoagulatorische Wirkung von Warfarin und anderen Antikoagulantien vom Coumarin-Typ verstärken. In einem Fallbericht kam es bei einer Patientin, die stabil auf Warfarin eingestellt war, 6 Wochen nach Therapiebeginn mit Proguanil zu einer INR-Entgleisun…

Mécanisme:

Unklar

Mesures:

Ein Verstärkung der antikoagulatorischen Wirkung durch Proguanil kann nicht ausgeschlossen werden. Idealerweise Beginn von Proguanil ca 7-10 Tage vor Reisebeginn und Kontrollen des INR zur Abschätzung des Einflusses auf die Gerinnung. Ggf. Dosisanpassung von Phenprocoumon. Ebenfalls INR-Kontrollen …

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5986
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Tenoxicam und Aspirin kann es zu er…
Niveau 14
Grp1: N02BA51
Grp2: M01AC02

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5986
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: N02BA51
Groupe 2: M01AC02
Effet:

Bei der Kombination von Tenoxicam und Aspirin kann es zu erhöhten Tenoxicamspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.

Mécanisme:

Acetylsalicylsäure verdrängt Tenoxicam von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.

Mesures:

Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und NSAIDs wenn möglich vermeiden. Ist die Anwendung unumgänglich, muss der Patient auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung monitorisiert werden.

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5987
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Tenoxicam und Aspirin kann es zu er…
Niveau 14
Grp1: M01AC02
Grp2: N02BA51

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5987
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: M01AC02
Groupe 2: N02BA51
Effet:

Bei der Kombination von Tenoxicam und Aspirin kann es zu erhöhten Tenoxicamspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.

Mécanisme:

Acetylsalicylsäure verdrängt Tenoxicam von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.

Mesures:

Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und NSAIDs wenn möglich vermeiden. Ist die Anwendung unumgänglich, muss der Patient auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung monitorisiert werden.

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5988
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Tenoxicam und Aspirin kann es zu er…
Niveau 14
Grp1: B01AC06
Grp2: M01AC02

Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko

N° d'interaction: 5988
Pertinence: Niveau 14
Groupe 1: B01AC06
Groupe 2: M01AC02
Effet:

Bei der Kombination von Tenoxicam und Aspirin kann es zu erhöhten Tenoxicamspiegeln kommen. Zusätzlich ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöht.

Mécanisme:

Acetylsalicylsäure verdrängt Tenoxicam von den Proteinbindungsstellen. Zusätzlich können beide Substanzen die Magenschleimhaut schädigen.

Mesures:

Die gleichzeitige Einnahme von Aspirin und NSAIDs wenn möglich vermeiden. Ist die Anwendung unumgänglich, muss der Patient auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung monitorisiert werden.

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