Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 5530 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. A…
|
Stufe 14 |
Grp1: G04BE03
Grp2: C07AA03
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
5530
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
G04BE03
Gruppe 2:
C07AA03
Wirkung:
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten kann zu einer additiven Blutdrucksenkung führen. Dies wurde für andere Antihypertensiva wie beispielsweise Nifedipin gezeigt (Fachinformation).
Mechanismus:
Additive Blutdrucksenkung
Massnahmen:
Gute Blutdruckkontrolle empfohlen. |
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| 5531 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. A…
|
Stufe 14 |
Grp1: C07AA03
Grp2: C02KX06
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
5531
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C07AA03
Gruppe 2:
C02KX06
Wirkung:
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten kann zu einer additiven Blutdrucksenkung führen. Dies wurde für andere Antihypertensiva wie beispielsweise Nifedipin gezeigt (Fachinformation).
Mechanismus:
Additive Blutdrucksenkung
Massnahmen:
Gute Blutdruckkontrolle empfohlen. |
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| 5532 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. A…
|
Stufe 14 |
Grp1: C02KX06
Grp2: C07AA03
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
5532
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C02KX06
Gruppe 2:
C07AA03
Wirkung:
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten kann zu einer additiven Blutdrucksenkung führen. Dies wurde für andere Antihypertensiva wie beispielsweise Nifedipin gezeigt (Fachinformation).
Mechanismus:
Additive Blutdrucksenkung
Massnahmen:
Gute Blutdruckkontrolle empfohlen. |
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| 5533 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. A…
|
Stufe 14 |
Grp1: C07AA03
Grp2: G04BE08
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
5533
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C07AA03
Gruppe 2:
G04BE08
Wirkung:
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten kann zu einer additiven Blutdrucksenkung führen. Dies wurde für andere Antihypertensiva wie beispielsweise Nifedipin gezeigt (Fachinformation).
Mechanismus:
Additive Blutdrucksenkung
Massnahmen:
Gute Blutdruckkontrolle empfohlen. |
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| 5534 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. A…
|
Stufe 14 |
Grp1: G04BE08
Grp2: C07AA03
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
5534
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
G04BE08
Gruppe 2:
C07AA03
Wirkung:
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten kann zu einer additiven Blutdrucksenkung führen. Dies wurde für andere Antihypertensiva wie beispielsweise Nifedipin gezeigt (Fachinformation).
Mechanismus:
Additive Blutdrucksenkung
Massnahmen:
Gute Blutdruckkontrolle empfohlen. |
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| 5535 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. A…
|
Stufe 14 |
Grp1: C07AA02
Grp2: G04BE03
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
5535
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C07AA02
Gruppe 2:
G04BE03
Wirkung:
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten kann zu einer additiven Blutdrucksenkung führen. Dies wurde für andere Antihypertensiva wie beispielsweise Nifedipin gezeigt (Fachinformation).
Mechanismus:
Additive Blutdrucksenkung
Massnahmen:
Gute Blutdruckkontrolle empfohlen. |
|||
| 5536 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. A…
|
Stufe 14 |
Grp1: G04BE03
Grp2: C07AA02
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
5536
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
G04BE03
Gruppe 2:
C07AA02
Wirkung:
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten kann zu einer additiven Blutdrucksenkung führen. Dies wurde für andere Antihypertensiva wie beispielsweise Nifedipin gezeigt (Fachinformation).
Mechanismus:
Additive Blutdrucksenkung
Massnahmen:
Gute Blutdruckkontrolle empfohlen. |
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| 5538 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. A…
|
Stufe 14 |
Grp1: C02KX06
Grp2: C07AA02
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Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
5538
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C02KX06
Gruppe 2:
C07AA02
Wirkung:
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten kann zu einer additiven Blutdrucksenkung führen. Dies wurde für andere Antihypertensiva wie beispielsweise Nifedipin gezeigt (Fachinformation).
Mechanismus:
Additive Blutdrucksenkung
Massnahmen:
Gute Blutdruckkontrolle empfohlen. |
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| 5539 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. A…
|
Stufe 14 |
Grp1: C07AA02
Grp2: G04BE08
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
5539
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C07AA02
Gruppe 2:
G04BE08
Wirkung:
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten kann zu einer additiven Blutdrucksenkung führen. Dies wurde für andere Antihypertensiva wie beispielsweise Nifedipin gezeigt (Fachinformation).
Mechanismus:
Additive Blutdrucksenkung
Massnahmen:
Gute Blutdruckkontrolle empfohlen. |
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| 5540 |
Verstärkte Blutdrucksenkung
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. A…
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Stufe 14 |
Grp1: G04BE08
Grp2: C07AA02
|
Verstärkte Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
5540
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
G04BE08
Gruppe 2:
C07AA02
Wirkung:
Die Kombination aus PDE5-Inhibitoren und ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten kann zu einer additiven Blutdrucksenkung führen. Dies wurde für andere Antihypertensiva wie beispielsweise Nifedipin gezeigt (Fachinformation).
Mechanismus:
Additive Blutdrucksenkung
Massnahmen:
Gute Blutdruckkontrolle empfohlen. |
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| 5853 |
Erhöhtes Risiko für Bradykardie und additive Blutdrucksenkung
Unter der Kombination von Diltiazem und Carvedilol wurden E…
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Stufe 14 |
Grp1: C08DB01
Grp2: C07AG02
|
Erhöhtes Risiko für Bradykardie und additive Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
5853
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C08DB01
Gruppe 2:
C07AG02
Wirkung:
Unter der Kombination von Diltiazem und Carvedilol wurden Einzelfälle von Überleitungsstörungen berichtet. Ein erhöhtes Risiko für höhergradige AV-Blockierungen, Senkung der Herzfrequenz, verstärkte Blutdrucksenkung und evtl. Auftreten einer Herzinsuffizienz kann somit bestehen.
Mechanismus:
Diltiazem als Calcium-Antagonist und Carvedilol als α1-, β1- und β2-Adrenozeptorblocker können sich in ihren blutdrucksenkenden und kardiodepressiven Eigenschaften ergänzen. Additive Effekte können auftreten.
Massnahmen:
Eine Überwachung des EKGs und des Blutdrucks ist notwendig, wenn die Kombination eingesetzt werden soll. Gemäss Schweizer Fachinformation sollten Calciumantagonisten während einer Behandlung mit Carvedilol nicht intravenös verabreicht werden. |
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| 5854 |
Erhöhtes Risiko für Bradykardie und additive Blutdrucksenkung
Unter der Kombination von Diltiazem und Carvedilol wurden E…
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Stufe 14 |
Grp1: C07AG02
Grp2: C08DB01
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Erhöhtes Risiko für Bradykardie und additive Blutdrucksenkung
Interaktion Nr.:
5854
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C07AG02
Gruppe 2:
C08DB01
Wirkung:
Unter der Kombination von Diltiazem und Carvedilol wurden Einzelfälle von Überleitungsstörungen berichtet. Ein erhöhtes Risiko für höhergradige AV-Blockierungen, Senkung der Herzfrequenz, verstärkte Blutdrucksenkung und evtl. Auftreten einer Herzinsuffizienz kann somit bestehen.
Mechanismus:
Diltiazem als Calcium-Antagonist und Carvedilol als α1-, β1- und β2-Adrenozeptorblocker können sich in ihren blutdrucksenkenden und kardiodepressiven Eigenschaften ergänzen. Additive Effekte können auftreten.
Massnahmen:
Eine Überwachung des EKGs und des Blutdrucks ist notwendig, wenn die Kombination eingesetzt werden soll. Gemäss Schweizer Fachinformation sollten Calciumantagonisten während einer Behandlung mit Carvedilol nicht intravenös verabreicht werden. |
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| 5856 |
INR-Abfall
Die Kombination von Acenocoumarol mit Barbexaclon führt zu …
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Stufe 14 |
Grp1: N03AA04
Grp2: B01AA07
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INR-Abfall
Interaktion Nr.:
5856
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AA04
Gruppe 2:
B01AA07
Wirkung:
Die Kombination von Acenocoumarol mit Barbexaclon führt zu verminderten Acenocoumarol-Konzentrationen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung entsprechend abgeschwächt. Dies wurde für die verwandten Substanzen Phenprocoumon und Warfarin mit Phenobarbital gezeigt.
Mechanismus:
Das in Barbexaclon enthaltene Phenobarbital ist ein wirksamer Induktor u.a. von CYP2C9, welches am Acenocoumarol-Metabolismus wesentlich beteiligt ist. Dies führt zu verminderten Acenocoumarol-Konzentrationen.
Massnahmen:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, Dosisänderung oder Absetzen von Barbexaclon. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
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| 5863 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination aus oralen Antikoagulantien und Posaconazol…
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Stufe 14 |
Grp1: J02AC04
Grp2: B01AA04
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INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5863
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J02AC04
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Die Kombination aus oralen Antikoagulantien und Posaconazol wurde bisher nicht untersucht. Allerdings hemmt Posaconazol CYP3A4, so dass ein Anstieg der Phenprocoumon-Konzentrationen und eine verstärkte antikoagulatorische Wirkung zu erwarten sind.
Mechanismus:
Posaconazol hemmt CYP3A4, welches neben CYP2C9 am Phenprocoumon-Metabolismus beteiligt ist. Der Phenprocoumon-Metabolismus kann darüber gehemmt werden.
Massnahmen:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Posaconazol. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
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| 5864 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Phenprocoumon mit Voriconazol führt zu …
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Stufe 14 |
Grp1: J02AC03
Grp2: B01AA04
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INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5864
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J02AC03
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Die Kombination von Phenprocoumon mit Voriconazol führt zu erhöhten Phenprocoumon-Konzentrationen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung verstärkt, und es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Dies wurde für die Kombination von Warfarin mit Voriconazol gezeigt.
Mechanismus:
Voriconazol führt durch Inhibition von CYP2C9 und CYP3A4 zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Phenprocoumon.
Massnahmen:
Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen der Azoltherapie. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
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| 5865 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination aus Imatinib und Warfarin führte zu einer V…
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Stufe 14 |
Grp1: L01XE01
Grp2: B01AA07
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INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5865
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
L01XE01
Gruppe 2:
B01AA07
Wirkung:
Die Kombination aus Imatinib und Warfarin führte zu einer Verlängerung der Prothrombinzeit. Auch ein Anstieg der Acenocoumarol-Konzentrationen und eine verstärkte antikoagulatorische Wirkung können in der Kombination mit Imatinib auftreten.
Mechanismus:
Imatinib ist ein moderater Hemmer von CYP2C9 und CYP3A4 und kann darüber die Acenocoumarolkonzentrationen erhöhen.
Massnahmen:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Imatinib. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
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| 5868 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Acenocoumarol mit Itraconazol kann zu e…
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Stufe 14 |
Grp1: J02AC02
Grp2: B01AA07
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INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5868
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J02AC02
Gruppe 2:
B01AA07
Wirkung:
Die Kombination von Acenocoumarol mit Itraconazol kann zu erhöhten Acenocoumarol-Konzentrationen führen. Dadurch kann sich die antikoagulatorische Wirkung verstärken, und es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Dies wurde für die Kombination der verwandten Substanz Warfarin mit Itracon…
Mechanismus:
Itraconazol ist ein starker Inhibitor von CYP3A4, welches zu einem geringen Anteil am Metabolismus von Acenocoumarol beteiligt ist. Dadurch kann die Acenocoumarol-Konzentration ansteigen.
Massnahmen:
Bei der Kombination soll der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
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| 5872 |
INR-Abfall
Die Kombination von Carbamazepin mit Phenprocoumon führt zu…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AF01
Grp2: B01AA04
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INR-Abfall
Interaktion Nr.:
5872
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AF01
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Die Kombination von Carbamazepin mit Phenprocoumon führt zu einer erhöhten Phenprocoumon-Clearance und einer verminderten antikoagulatorischen Wirkung.
Mechanismus:
Carbamazepin ist ein starker Induktor von CYP3A4 und induziert auch CYP2C9. Darüber wird der Metabolismus von Phenprocoumon beschleunigt.
Massnahmen:
Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, Stopp und Dosisänderung von Carbamazepin. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
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| 5878 |
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Ibuprofen i…
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Stufe 14 |
Grp1: M01AE01
Grp2: B01AC06
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Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Interaktion Nr.:
5878
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
M01AE01
Gruppe 2:
B01AC06
Wirkung:
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Ibuprofen ist die antikoagulatorische Wirkung des Aspirins vermindert und das Risiko für ein kardiovaskuläres Ereignis erhöht.
Mechanismus:
Beide Substanzen kompetieren sich an der COX-1-Bindungsstelle.
Massnahmen:
Die Einnahme von Aspirin sollte 30 Minuten vor oder mindestens 8 Stunden nach der Einnahme von Ibuprofen erfolgen oder Wechsel der Analgesie zu Paracetamol. |
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| 5879 |
Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall
Die Kombination von Phenytoin mit Phenprocoumon hat verschi…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AB02
Grp2: B01AA04
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Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall
Interaktion Nr.:
5879
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AB02
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Die Kombination von Phenytoin mit Phenprocoumon hat verschiedene Effekte: In den ersten Tagen nach Beginn von Phenytoin kann es zu einem erhöhten Blutungsrisiko kommen, da Phenytoin das Phenprocoumon aus der Plasmaeiweissbindung verdrängen kann. Dies ist ein vorübergehender Effekt. Anschliessend ni…
Mechanismus:
Phenytoin ist ein Induktor von CYP3A4 und CYP2C9. Darüber wird der Metabolismus von Phenprocoumon induziert. Des Weiteren verdrängt Phenytoin Phenprocoumon vorübergehend kompetitiv aus der Plasmaeiweissbindung, wodurch es in den ersten Tagen nach Therapiebeginn zu einer erhöhten Phenprocoumonkonzen…
Massnahmen:
Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
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| 5880 |
INR-Anstieg möglich
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Acenocoumarol führte in …
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Stufe 14 |
Grp1: C10AA07
Grp2: B01AA07
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INR-Anstieg möglich
Interaktion Nr.:
5880
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C10AA07
Gruppe 2:
B01AA07
Wirkung:
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Acenocoumarol führte in einem Fallbericht zu einem INR-Anstieg. Dies wurde ebenfalls für die Kombination von Rosuvastatin mit Warfarin beschrieben. Zwei Studien, die den Einfluss von Rosuvastatin auf die Plasmakonzentrationen von Warfarin untersucht haben, kommen …
Mechanismus:
Acenocoumarol wird u.a. über CYP2C9 metabolisiert. Rosuvastatin wird nur kleiner 10% über CYP (2C9) metabolisiert und hemmt oder induziert CYP nicht klinisch relevant.
Massnahmen:
Wird Rosuvastatin zu Acenocoumarol hinzugefügt, sollte der INR regelmässig kontrolliert werden. Dies gilt insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Rosuvastatin. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
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| 5881 |
INR-Anstieg möglich
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Warfarin führte in einem…
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Stufe 14 |
Grp1: C10AA07
Grp2: B01AA04
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INR-Anstieg möglich
Interaktion Nr.:
5881
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C10AA07
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Das Hinzufügen von Rosuvastatin zu Warfarin führte in einem Fallbericht zu einem INR-Anstieg. Dies wurde ebenfalls für die Kombination von Rosuvastatin mit Acenocoumarol beschrieben. Für Phenprocoumon wurde dies bisher nicht berichtet, aber ein ähnlicher Effekt könnte auftreten. Zwei Studien, die d…
Mechanismus:
Phenprocoumon wird über CYP2C9 und CYP3A4 metabolisiert. Rosuvastatin wird nur kleiner 10% über CYP (2C9) metabolisiert und hemmt oder induziert CYP nicht klinisch relevant.
Massnahmen:
Wird Rosuvastatin zu Phenprocoumon hinzugefügt, sollte der INR regelmässig kontrolliert werden. Dies gilt insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Rosuvastatin. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
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| 5883 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 14 |
Grp1: B01AC06
Grp2: B01AB04
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5883
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AC06
Gruppe 2:
B01AB04
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. |
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| 5884 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 14 |
Grp1: B01AB04
Grp2: B01AC06
|
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5884
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AB04
Gruppe 2:
B01AC06
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. |
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| 5888 |
INR-Abfall
Die Kombination von Coumarinen mit Barbituraten führt zu ve…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AA03
Grp2: B01AA04
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INR-Abfall
Interaktion Nr.:
5888
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AA03
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Die Kombination von Coumarinen mit Barbituraten führt zu verminderten Coumarin-Konzentrationen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung entsprechend abgeschwächt. Dies wurde für Phenprocoumon und das verwandte Warfarin gezeigt.
Mechanismus:
Primidon ist ein Induktor von CYP2C9 und CYP3A4 und induziert so den Metabolismus von Phenprocoumon. Dadurch sinkt die Phenprocoumon-Konzentration.
Massnahmen:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, Dosisänderung oder Absetzen von Primidon. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
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