Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 5890 |
INR-Veränderung möglich
In einer Studie, in der der Einfluss von Terbinafin auf War…
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Stufe 14 |
Grp1: D01AE15
Grp2: B01AA07
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INR-Veränderung möglich
Interaktion Nr.:
5890
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
D01AE15
Gruppe 2:
B01AA07
Wirkung:
In einer Studie, in der der Einfluss von Terbinafin auf Warfarin untersucht wurde, kam es zu keiner klinisch relevanten Interaktion. In 2 Fallberichten wurde allerdings ein INR-Anstieg beobachtet, nachdem man Terbinafin zu Warfarin hinzufügte. Der Mechanismus ist unklar.
Mechanismus:
Terbinafin hemmt CYP2D6, aber nicht CYP2C9, über welches Acenocoumarol hauptsächlich metabolisiert wird.
Massnahmen:
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Sicherheitshalber sollte der INR kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Terbinafin. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
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| 5891 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel kann es zu einem er…
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Stufe 14 |
Grp1: C01BD01
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5891
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C01BD01
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel kann es zu einem erhöhten Blutungsrisiko kommen.
Mechanismus:
Amiodaron hemmt CYP3A4 und CYP2C9 und damit auch den Metabolismus von Phenprocoumon.
Massnahmen:
Wenn die Kombination von Coumarinen und Amiodaron eingesetzt wird, sollte der INR engmaschig und bei jeder Änderung der Therapie kontrolliert werden und wenn nötig die Dosis angepasst werden. |
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| 5892 |
INR-Abfall
Die Kombination von Acenocoumarol mit Phenobarbital führt z…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AA02
Grp2: B01AA07
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INR-Abfall
Interaktion Nr.:
5892
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AA02
Gruppe 2:
B01AA07
Wirkung:
Die Kombination von Acenocoumarol mit Phenobarbital führt zu verminderten Acenocoumarol-Konzentrationen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung entsprechend abgeschwächt. Dies wurde für die verwandten Substanzen Phenprocoumon und Warfarin gezeigt.
Mechanismus:
Phenobarbital ist ein wirksamer Induktor u.a. von CYP2C9, welches am Acenocoumarol-Metabolismus wesentlich beteiligt ist. Dies führt zu verminderten Acenocoumarol-Konzentrationen.
Massnahmen:
Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, Dosisänderung oder Absetzen von Phenobarbital. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
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| 5893 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Phenprocoumon mit Itraconazol führt zu …
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Stufe 14 |
Grp1: J02AC02
Grp2: B01AA04
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INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5893
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J02AC02
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Die Kombination von Phenprocoumon mit Itraconazol führt zu erhöhten Phenprocoumon-Konzentrationen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung verstärkt, und es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Dies wurde für die Kombination aus Warfarin mit Itraconazol gezeigt.
Mechanismus:
Via Inhibition von CYP3A4 vermindert Itraconazol den Phenprocoumon-Metabolismus. Dadurch steigt die Phenprocoumon-Konzentration an.
Massnahmen:
Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen der Azoltherapie. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
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| 5895 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für Blut…
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Stufe 14 |
Grp1: N06AX21
Grp2: M01AB05
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5895
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N06AX21
Gruppe 2:
M01AB05
Wirkung:
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für Blutungen (Nasenbluten, Hämatome, Ekchymosen, Petechien, gastrointestinale Blutungen).
Mechanismus:
Unklar, wahrscheinlich wird die Thrombozytenaggregation durch die Hemmung der Serotonin-Aufnahme in die Thrombozyten gehemmt.
Massnahmen:
Diese Kombination sollte nur sorgfältig angewendet werden, insbesondere bei vorhandenen Risikofaktoren für verstärke Blutungsneigung. Patient klinisch auf verstärkte Blutungsneigung monitorisieren. |
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| 5896 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für Blut…
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Stufe 14 |
Grp1: M01AB05
Grp2: N06AX21
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5896
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
M01AB05
Gruppe 2:
N06AX21
Wirkung:
Bei dieser Kombination besteht ein erhöhtes Risiko für Blutungen (Nasenbluten, Hämatome, Ekchymosen, Petechien, gastrointestinale Blutungen).
Mechanismus:
Unklar, wahrscheinlich wird die Thrombozytenaggregation durch die Hemmung der Serotonin-Aufnahme in die Thrombozyten gehemmt.
Massnahmen:
Diese Kombination sollte nur sorgfältig angewendet werden, insbesondere bei vorhandenen Risikofaktoren für verstärke Blutungsneigung. Patient klinisch auf verstärkte Blutungsneigung monitorisieren. |
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| 5897 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 14 |
Grp1: B01AC06
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5897
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AC06
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsalicylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointest… |
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| 5898 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 14 |
Grp1: B01AA04
Grp2: B01AC06
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5898
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AA04
Gruppe 2:
B01AC06
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsalicylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointest… |
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| 5900 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 14 |
Grp1: B01AB04
Grp2: N02BA01
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5900
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AB04
Gruppe 2:
N02BA01
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. Die erhöhte Blutungsneigung zeigt sich nur teilweise in einem veränderten INR. |
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| 5901 |
Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall
In den ersten Tagen nach Beginn von Phenytoin kann es zu ei…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AB02
Grp2: B01AA07
|
Initial INR-Anstieg, später INR-Abfall
Interaktion Nr.:
5901
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AB02
Gruppe 2:
B01AA07
Wirkung:
In den ersten Tagen nach Beginn von Phenytoin kann es zu einem erhöhten Blutungsrisiko kommen, da Acenocoumarol von Phenytoin aus der Plasmaproteinbindung verdrängt werden kann. Dies ist ein vorübergehender Effekt. Anschliessend nimmt die Acenocoumarol-Clearance zu, was zu einer verminderten antiko…
Mechanismus:
Phenytoin erhöht über Induktion von CYP2C9 und CYP3A4 den Metabolismus von Acenocoumarol. Des Weiteren wird Acenocoumarol durch Phenytoin kompetitiv aus der Plasmaproteinbindung verdrängt, wodurch es in den ersten Tagen nach Therapiebeginn zu erhöhten freien Acenocoumarolkonzentrationen im Plasma k…
Massnahmen:
Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
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| 5902 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 14 |
Grp1: N02BA51
Grp2: B01AA04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5902
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N02BA51
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen … |
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| 5903 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 14 |
Grp1: B01AA04
Grp2: N02BA51
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5903
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AA04
Gruppe 2:
N02BA51
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen … |
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| 5904 |
INR-Anstieg
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel ist die antikoagula…
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Stufe 14 |
Grp1: J01FA01
Grp2: B01AA04
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INR-Anstieg
Interaktion Nr.:
5904
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J01FA01
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel ist die antikoagulatorische Wirkung verstärkt. Es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Mögliche Symptome: Hämatome, Hämoptyse, Hämorrhagien, Hämaturie.
Mechanismus:
Erythromycin hemmt CYP3A4 stark und damit auch teilweise den Metabolismus von Phenprocoumon.
Massnahmen:
INR engmaschig monitorisieren, insbesondere zu Beginn und bei Absetzen der antibiotischen Therapie. Bei Bedarf Phenprocoumondosis anpassen. |
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| 5907 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Acenocoumarol mit Voriconazol kann zu e…
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Stufe 14 |
Grp1: J02AC03
Grp2: B01AA07
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INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5907
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J02AC03
Gruppe 2:
B01AA07
Wirkung:
Die Kombination von Acenocoumarol mit Voriconazol kann zu erhöhten Acenocoumarol-Konzentrationen führen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung verstärkt, und es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Dies wurde für die Kombination von Warfarin mit Voriconazol gezeigt.
Mechanismus:
Voriconazol führt durch Inhibition u.a. von CYP2C9 und CYP3A4 zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Acenocoumarol.
Massnahmen:
Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
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| 5908 |
INR-Abfall
In der Kombination mit Warfarin führte Bosentan zu deutlich…
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Stufe 14 |
Grp1: C02KX01
Grp2: B01AA07
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INR-Abfall
Interaktion Nr.:
5908
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C02KX01
Gruppe 2:
B01AA07
Wirkung:
In der Kombination mit Warfarin führte Bosentan zu deutlichen Abfällen des INR, die eine Erhöhung der Warfarin-Dosis erforderten. Auch in Kombination von Bosentan mit Acenocoumarol ist ein Abfall der Acenocoumarol-Konzentrationen und eine verminderte antikoagulatorische Aktivität zu erwarten.
Mechanismus:
Bosentan induziert CYP2C9 und 3A4 und damit auch den Metabolismus von Acenocoumarol.
Massnahmen:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, bei Dosisänderung oder nach Absetzen von Bosentan. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
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| 5909 |
INR-Abfall
Die Kombination von Carbamazepin mit Coumarinen führt zu ei…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AF01
Grp2: B01AA07
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INR-Abfall
Interaktion Nr.:
5909
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AF01
Gruppe 2:
B01AA07
Wirkung:
Die Kombination von Carbamazepin mit Coumarinen führt zu einer verminderten antikoagulatorischen Wirkung.
Mechanismus:
Carbamazepin induziert CYP2C9 mässig und erhöht darüber den Acenocoumarol-Metabolismus. Zu einem geringen Anteil ist auch die Induktion von CYP3A4 durch Carbamazepin am erhöhten Metabolismus beteiligt.
Massnahmen:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, Dosisänderung oder Absetzen von Carbamazepin. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
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| 5910 |
INR-Anstieg
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel ist die antikoagula…
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Stufe 14 |
Grp1: A02BA01
Grp2: B01AA04
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INR-Anstieg
Interaktion Nr.:
5910
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
A02BA01
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Durch die erhöhten Phenprocoumonspiegel ist die antikoagulatorische Wirkung verstärkt. Es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Mögliche Symptome: Hämatome, Hämoptyse, Hämorrhagien, Hämaturie.
Mechanismus:
Cimetidin hemmt den hepatischen Metabolismus von Phenprocoumon.
Massnahmen:
INR engmaschig monitorisieren, insbesondere bei Änderung der Cimetidintherapie. Bei Bedarf Phenprocoumondosis anpassen. |
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| 5912 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Phenprocoumon mit Fluconazol führt zu e…
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Stufe 14 |
Grp1: J02AC01
Grp2: B01AA04
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INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5912
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J02AC01
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Die Kombination von Phenprocoumon mit Fluconazol führt zu erhöhten Phenprocoumon-Konzentrationen. Dadurch ist die antikoagulatorische Wirkung verstärkt, und es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Bei 3/6 Frauen unter stabiler oraler Antikoagulation mit Warfarin, welches auch grossteil…
Mechanismus:
Fluconazol vermindert den Phenprocoumon-Metabolismus via Inhibition von CYP2C9 sowie in geringerem Masse CYP3A4. Dadurch kommt es zum Anstieg der Phenprocoumon-Konzentration.
Massnahmen:
Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen der Azoltherapie. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
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| 5915 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 14 |
Grp1: B01AC04
Grp2: B01AA07
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5915
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AC04
Gruppe 2:
B01AA07
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination in bestimmten klinischen Situationen angewendet und hat sich als wirksam erwiesen. Falls die Kombination erforderlich ist, den Patienten klinisch auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisieren. Blutgerinnungsparameter (INR) regelmä… |
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| 5916 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 14 |
Grp1: B01AA07
Grp2: B01AC04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5916
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AA07
Gruppe 2:
B01AC04
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination in bestimmten klinischen Situationen angewendet und hat sich als wirksam erwiesen. Falls die Kombination erforderlich ist, den Patienten klinisch auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisieren. Blutgerinnungsparameter (INR) regelmä… |
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| 5919 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 14 |
Grp1: B01AC04
Grp2: B01AF01
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5919
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AC04
Gruppe 2:
B01AF01
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu. Eine Verlängerung der Blutungszeit wurde bei der Kombination beobachtet, jedoch kein Einfluss von Clopidogrel auf die Pharmakokinetik von Rivaroxaban.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Kombination wird zum Teil bewusst therapeutisch eingesetzt (z.B. nach akutem Koronarsyndrom). Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten engmaschig auf Blutungszeichen hin überwachen. |
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| 5920 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 14 |
Grp1: B01AF01
Grp2: B01AC04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5920
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AF01
Gruppe 2:
B01AC04
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu. Eine Verlängerung der Blutungszeit wurde bei der Kombination beobachtet, jedoch kein Einfluss von Clopidogrel auf die Pharmakokinetik von Rivaroxaban.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Kombination wird zum Teil bewusst therapeutisch eingesetzt (z.B. nach akutem Koronarsyndrom). Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten engmaschig auf Blutungszeichen hin überwachen. |
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| 5921 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 14 |
Grp1: N02BA51
Grp2: B01AB04
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5921
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N02BA51
Gruppe 2:
B01AB04
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Der Patient sollte klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko monitorisiert werden, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung sollte geachtet werden. |
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| 5925 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 14 |
Grp1: B01AC04
Grp2: B01AC06
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5925
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AC04
Gruppe 2:
B01AC06
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Dieser Effekt ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.
Massnahmen:
Die Kombination von Acetylsalicylsäure mit Clopidogrel wird in bestimmten klinischen Situation angewendet. Aufgrund des erhöhten Blutungsrisiko den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen und Blutgerinnungsparameter engmaschig monitorisieren. |
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| 5926 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
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Stufe 14 |
Grp1: B01AC06
Grp2: B01AC04
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5926
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AC06
Gruppe 2:
B01AC04
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Dieser Effekt ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.
Massnahmen:
Die Kombination von Acetylsalicylsäure mit Clopidogrel wird in bestimmten klinischen Situation angewendet. Aufgrund des erhöhten Blutungsrisiko den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen und Blutgerinnungsparameter engmaschig monitorisieren. |
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