Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 5927 |
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Metamizol i…
|
Stufe 14 |
Grp1: N02BB02
Grp2: B01AC06
|
Verminderte blutgerinnungshemmende Wirkung
Interaktion Nr.:
5927
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N02BB02
Gruppe 2:
B01AC06
Wirkung:
Bei der gleichzeitigen Einnahme von Aspirin und Metamizol ist die antikoagulatorische Wirkung des Aspirins gegebenenfalls vermindert und das Risko für kardiovaskuläre Ereignisse möglicherweise erhöht.
Mechanismus:
Beide Substanzen kompetitieren an der COX-1-Bindungsstelle.
Massnahmen:
Ist die kombinierte Anwendung erforderlich, sollte Acetylsalicylsäure mindestens 30-60 Minuten vor Metamizol verabreicht werden. Alternative Analgesie mit Paracetamol erwägen. |
|||
| 5928 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Acenocoumarol mit Ketoconazol kann zu e…
|
Stufe 14 |
Grp1: J02AB02
Grp2: B01AA07
|
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5928
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J02AB02
Gruppe 2:
B01AA07
Wirkung:
Die Kombination von Acenocoumarol mit Ketoconazol kann zu erhöhten Acenocoumarol-Konzentrationen führen. Dadurch kann sich die antikoagulatorische Wirkung verstärken, und es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Dies wurde für die Kombination von der verwandten Substanz Warfarin mit Ket…
Mechanismus:
Ketoconazol ist ein potenter Inhibitor von CYP3A4, welches zu einem geringen Anteil am Metabolismus von Acenocoumarol beteiligt ist.
Massnahmen:
Bei der Kombination soll der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
|||
| 5930 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Stufe 14 |
Grp1: N02BA01
Grp2: B01AA04
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5930
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N02BA01
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen … |
|||
| 5931 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Stufe 14 |
Grp1: B01AA04
Grp2: N02BA01
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5931
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AA04
Gruppe 2:
N02BA01
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Acetylsalicylsäure hemmt die Thrombozytenaggregation und wirkt damit ebenfalls antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird die Kombination von oralen Antikoagulantien mit Acetylsäure 100-300mg täglich in bestimmten kardiovaskulären Situationen bewusst eingesetzt. Dabei sollte der Patient klinisch auf ein erhöhtes Blutungsrisiko, insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen … |
|||
| 5934 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Phenprocoumon mit Ketoconazol führt zu …
|
Stufe 14 |
Grp1: J02AB02
Grp2: B01AA04
|
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5934
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J02AB02
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Die Kombination von Phenprocoumon mit Ketoconazol führt zu erhöhten Phenprocoumon-Konzentrationen. Dadurch ist die antikoagulatorische Wirkung verstärkt, und es können vermehrt Blutungskomplikationen auftreten. Dies wurde für die Kombination aus Warfarin mit Ketoconazol gezeigt.
Mechanismus:
Ketoconazol ist ein potenter Inhibitor von CYP3A4 und vermindert darüber den Phenprocoumon-Metabolismus. Dadurch steigt die Phenprocoumon-Konzentration an.
Massnahmen:
Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen der Azoltherapie. Bei Bedarf Dosis von Phenprocoumon anpassen. |
|||
| 5936 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination aus oralen Antikoagulantien und Posaconazol…
|
Stufe 14 |
Grp1: J02AC04
Grp2: B01AA07
|
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5936
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J02AC04
Gruppe 2:
B01AA07
Wirkung:
Die Kombination aus oralen Antikoagulantien und Posaconazol wurde bisher nicht untersucht. Allerdings hemmt Posaconazol CYP3A4, welches zu einem geringen Anteil am Acenocoumarol-Metabolismus beteiligt ist. Ein Anstieg der Acenocoumarol-Konzentrationen und eine verstärkte antikoagulatorische Wirkung…
Mechanismus:
Posaconazol hemmt CYP3A4, welches zu einem geringen Anteil am Acenocoumarol-Metabolismus beteiligt ist.
Massnahmen:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere zu Beginn, bei Dosisänderung oder Absetzen von Posaconazol. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
|||
| 5937 |
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Die Kombination von Fluconazol und Acenocoumarol wurde nich…
|
Stufe 14 |
Grp1: J02AC01
Grp2: B01AA07
|
INR-Anstieg – erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5937
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J02AC01
Gruppe 2:
B01AA07
Wirkung:
Die Kombination von Fluconazol und Acenocoumarol wurde nicht untersucht. Die Kombination von Fluconazol mit dem verwandten Warfarin, welches ebenfalls über CYP2C9 metabolisiert wird, führt zu erhöhten Warfarin-Konzentrationen. Dadurch ist die antikoagulatorische Wirkung verstärkt, und es können ver…
Mechanismus:
Fluconazol vermindert den Acenocoumarol-Metabolismus via Inhibition von CYP2C9. Dadurch kommt es zum Anstieg der Acenocoumarol-Konzentration.
Massnahmen:
Bei der Kombination muss der INR engmaschig kontrolliert werden. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
|||
| 5935 |
INR-Abfall
Die Kombination von Coumarinen mit Barbituraten führt zu ve…
|
Stufe 14 |
Grp1: N03AA03
Grp2: B01AA07
|
INR-Abfall
Interaktion Nr.:
5935
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AA03
Gruppe 2:
B01AA07
Wirkung:
Die Kombination von Coumarinen mit Barbituraten führt zu verminderten Coumarin-Konzentrationen. Dadurch wird die antikoagulatorische Wirkung entsprechend abgeschwächt. Dies wurde für die verwandten Substanzen Phenprocoumon und Warfarin gezeigt.
Mechanismus:
Primidon ist ein Induktor von u.a. CYP2C9 und induziert so den Metabolismus von Acenocoumarol. Dadurch sinkt die Acenocoumarol-Konzentration.
Massnahmen:
Bei der Kombination sollte der INR engmaschig kontrolliert werden, insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn, Dosisänderung oder Absetzen von Primidon. Bei Bedarf Dosis von Acenocoumarol anpassen. |
|||
| 5940 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Stufe 14 |
Grp1: B01AA04
Grp2: B01AC04
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5940
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AA04
Gruppe 2:
B01AC04
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird diese Kombination in bestimmten klinischen Situationen angewendet. Der Patient sollte klinisch auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisiert werden. Blutgerinnungsparameter (INR) regelmässig kontrollieren. |
|||
| 5941 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Stufe 14 |
Grp1: B01AC04
Grp2: B01AA04
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5941
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AC04
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch.
Massnahmen:
Trotz des erhöhten Blutungsrisikos wird diese Kombination in bestimmten klinischen Situationen angewendet. Der Patient sollte klinisch auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisiert werden. Blutgerinnungsparameter (INR) regelmässig kontrollieren. |
|||
| 5947 |
Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen
Die gleichzeitige Gabe von Diltiazem und Ticagrelor führte …
|
Stufe 14 |
Grp1: C08DB01
Grp2: B01AC24
|
Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen
Interaktion Nr.:
5947
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C08DB01
Gruppe 2:
B01AC24
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe von Diltiazem und Ticagrelor führte zu einer Erhöhung der maximalen Plasmakonzentration (Cmax) und AUC von Ticagrelor um 69% bzw. das 1.7fache und verminderte die Cmax des aktiven Metaboliten um 38% (AUC des aktiven Metaboliten blieb unverändert). Die Wirkungsverstärkung von …
Mechanismus:
Diltiazem hemmt den Abbau von Ticagrelor via CYP3A4.
Massnahmen:
Eine Kombination ist möglich, klinisch sollte aber auf Blutungszeichen unter Ticagrelor geachtet werden. |
|||
| 5948 |
Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen
Hemmer von CYP3A4 können die Ticagrelor-Exposition erhöhen.…
|
Stufe 14 |
Grp1: J02AC01
Grp2: B01AC24
|
Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen
Interaktion Nr.:
5948
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J02AC01
Gruppe 2:
B01AC24
Wirkung:
Hemmer von CYP3A4 können die Ticagrelor-Exposition erhöhen. Zur Kombination von Fluconazol und Ticagrelor liegen bislang keine Daten vor. Andere moderate CYP3A4-Hemmer wie Diltiazem führten jedoch zu einer Erhöhung der maximalen Plasmakonzentration (Cmax) und AUC von Ticagrelor (+69% bzw. +1.7fach)…
Mechanismus:
Fluconazol ist eine moderater Hemmer von CYP3A4 und hemmt darüber den Abbau von Ticagrelor.
Massnahmen:
Eine Kombination ist möglich, klinisch sollte aber auf Blutungszeichen unter Ticagrelor geachtet werden. |
|||
| 5949 |
Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen
Hemmer von CYP3A4 können die Ticagrelor-Exposition erhöhen.…
|
Stufe 14 |
Grp1: C08DA01
Grp2: B01AC24
|
Erhöhte Ticagrelorkonzentrationen
Interaktion Nr.:
5949
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C08DA01
Gruppe 2:
B01AC24
Wirkung:
Hemmer von CYP3A4 können die Ticagrelor-Exposition erhöhen. Zur Kombination von Verapamil und Ticagrelor liegen bislang keine Daten vor. Andere moderate CYP3A4-Hemmer wie Diltiazem führten jedoch zu einer Erhöhung der maximalen Plasmakonzentration (Cmax) und AUC von Ticagrelor (+69% bzw. +1.7fach).…
Mechanismus:
Verapamil ist eine moderater Hemmer von CYP3A4 und hemmt darüber den Abbau von Ticagrelor.
Massnahmen:
Eine Kombination ist möglich, klinisch sollte aber auf Blutungszeichen unter Ticagrelor geachtet werden. |
|||
| 5957 |
INR-Veränderung möglich
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechs…
|
Stufe 14 |
Grp1: H03AA01
Grp2: B01AA04
|
INR-Veränderung möglich
Interaktion Nr.:
5957
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
H03AA01
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechsel und dadurch wahrscheinlich auch den Metabolismus Vitamin-K-abhängiger Blutgerinnungsfaktoren. Die Konzentration der Blutgerinnungsfaktoren kann sich erniedrigen und in Kombination mit oralen Antikoagulantien kann das Blutungsrisiko steig…
Mechanismus:
Beide Substanzen beeinflussen das Gerinnungssystem.
Massnahmen:
Wird Levothyroxin bei einem oral antikoagulierten Patienten neu hinzugefügt, die Hormondosis geändert oder abgesetzt, INR monitorisieren und Coumarin-Dosis ggf. anpassen. Ist der Patient stabil auf Schilddrüsenhormone eingestellt und wird dann neu auf ein Coumarin eingestellt, sind keine speziellen… |
|||
| 5958 |
INR-Veränderung möglich
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechs…
|
Stufe 14 |
Grp1: B01AA04
Grp2: H03AA01
|
INR-Veränderung möglich
Interaktion Nr.:
5958
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AA04
Gruppe 2:
H03AA01
Wirkung:
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechsel und dadurch wahrscheinlich auch den Metabolismus Vitamin-K-abhängiger Blutgerinnungsfaktoren. Die Konzentration der Blutgerinnungsfaktoren kann sich erniedrigen und in Kombination mit oralen Antikoagulantien kann das Blutungsrisiko steig…
Mechanismus:
Beide Substanzen beeinflussen das Gerinnungssystem.
Massnahmen:
Wird Levothyroxin bei einem oral antikoagulierten Patienten neu hinzugefügt, die Hormondosis geändert oder abgesetzt, INR monitorisieren und Coumarin-Dosis ggf. anpassen. Ist der Patient stabil auf Schilddrüsenhormone eingestellt und wird dann neu auf ein Coumarin eingestellt, sind keine speziellen… |
|||
| 5959 |
INR-Veränderung möglich
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechs…
|
Stufe 14 |
Grp1: H03AA01
Grp2: B01AA07
|
INR-Veränderung möglich
Interaktion Nr.:
5959
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
H03AA01
Gruppe 2:
B01AA07
Wirkung:
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechsel und dadurch wahrscheinlich auch den Metabolismus Vitamin-K-abhängiger Blutgerinnungsfaktoren. Die Konzentration der Blutgerinnungsfaktoren kann sich erniedrigen und in Kombination mit oralen Antikoagulantien kann das Blutungsrisiko steig…
Mechanismus:
Beide Substanzen beeinflussen das Gerinnungssystem.
Massnahmen:
Wird Levothyroxin bei einem oral antikoagulierten Patienten neu hinzugefügt, die Hormondosis geändert oder abgesetzt, INR monitorisieren und Coumarin-Dosis ggf. anpassen. Ist der Patient stabil auf Schilddrüsenhormone eingestellt und wird dann neu auf ein Coumarin eingestellt, sind keine speziellen… |
|||
| 5960 |
INR-Veränderung möglich
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechs…
|
Stufe 14 |
Grp1: B01AA07
Grp2: H03AA01
|
INR-Veränderung möglich
Interaktion Nr.:
5960
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AA07
Gruppe 2:
H03AA01
Wirkung:
Schilddrüsenhormone beschleunigen den oxidativen Stoffwechsel und dadurch wahrscheinlich auch den Metabolismus Vitamin-K-abhängiger Blutgerinnungsfaktoren. Die Konzentration der Blutgerinnungsfaktoren kann sich erniedrigen und in Kombination mit oralen Antikoagulantien kann das Blutungsrisiko steig…
Mechanismus:
Beide Substanzen beeinflussen das Gerinnungssystem.
Massnahmen:
Wird Levothyroxin bei einem oral antikoagulierten Patienten neu hinzugefügt, die Hormondosis geändert oder abgesetzt, INR monitorisieren und Coumarin-Dosis ggf. anpassen. Ist der Patient stabil auf Schilddrüsenhormone eingestellt und wird dann neu auf ein Coumarin eingestellt, sind keine speziellen… |
|||
| 5961 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen auf die Thormb…
|
Stufe 14 |
Grp1: B01AC06
Grp2: B01AC24
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5961
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AC06
Gruppe 2:
B01AC24
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen auf die Thormbozyten nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Diese Wirkung ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.
Massnahmen:
Die Kombination von Acetylsalicylsäure mit Ticagrelor wird in bestimmten klinischen Situationen angewendet. Aufgrund des erhöhten Blutungsrisiko den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. |
|||
| 5962 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen auf die Thormb…
|
Stufe 14 |
Grp1: B01AC24
Grp2: B01AC06
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5962
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AC24
Gruppe 2:
B01AC06
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen auf die Thormbozyten nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken antikoagulatorisch. Diese Wirkung ist in bestimmten klinischen Situationen erwünscht.
Massnahmen:
Die Kombination von Acetylsalicylsäure mit Ticagrelor wird in bestimmten klinischen Situationen angewendet. Aufgrund des erhöhten Blutungsrisiko den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. |
|||
| 5963 |
Erhöhte Rivaroxabankonzentrationen möglich
Die gleichzeitige Gabe von Amiodaron und Rivaroxaban könnte…
|
Stufe 14 |
Grp1: C01BD01
Grp2: B01AF01
|
Erhöhte Rivaroxabankonzentrationen möglich
Interaktion Nr.:
5963
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
C01BD01
Gruppe 2:
B01AF01
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe von Amiodaron und Rivaroxaban könnte zu Plasmakonzentrationserhöhungen von Rivaroxaban und damit auch zu einem erhöhten Blutungsrisiko führen. Es liegen jedoch keine Daten zum Ausmass der Interaktion aus Studien vor. In der ROCKET-AF-Studie zum Einsatz von Rivaroxaban bei Vor…
Mechanismus:
Amiodaron hemmt CYP3A4 und P-Glykoprotein und damit auch den Abbau bzw. Transport von Rivaroxaban.
Massnahmen:
Falls die Kombination erforderlich ist, sollte engmaschig klinisch auf Blutungszeichen hin monitorisiert werden. |
|||
| 5969 |
Wirkungsverstärkung von Rivaroxaban
Clarithromycin führt gemäss Herstellerangaben zu einer mäss…
|
Stufe 14 |
Grp1: J01FA09
Grp2: B01AF01
|
Wirkungsverstärkung von Rivaroxaban
Interaktion Nr.:
5969
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J01FA09
Gruppe 2:
B01AF01
Wirkung:
Clarithromycin führt gemäss Herstellerangaben zu einer mässigen, 1,5-fachen Erhöhung der AUC von Rivaroxaban und zu einer 1,5-fachen Erhöhung der Cmax.
Mechanismus:
Clarithromycin hemmt CYP3A4 und P-gp und damit den Abbau von Rivaroxaban.
Massnahmen:
Rivaroxaban und Clarithromycin vorsichtig, unter klinischer Kontrolle hinsichtlich Blutungszeichen, gemeinsam anwenden. |
|||
| 5970 |
Wirkungsverstärkung von Rivaroxaban
Erythromycin (500 mg 3× täglich) führte gemäss Herstelleran…
|
Stufe 14 |
Grp1: J01FA01
Grp2: B01AF01
|
Wirkungsverstärkung von Rivaroxaban
Interaktion Nr.:
5970
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J01FA01
Gruppe 2:
B01AF01
Wirkung:
Erythromycin (500 mg 3× täglich) führte gemäss Herstellerangaben zu einer 1,3-fachen Erhöhung der AUC und Cmax von Rivaroxaban, welche als als klinisch nicht relevant betrachtet wurden.
Mechanismus:
Erythromycin hemmt CYP3A4 und P-gp und damit den Abbau von Rivaroxaban.
Massnahmen:
Rivaroxaban und Erythromycin vorsichtig, unter klinischer Kontrolle hinsichtlich Blutungszeichen, gemeinsam anwenden. |
|||
| 5979 |
INR-Anstieg nicht ausgeschlossen
Gemäss Herstellerangaben kann es bei Kombination mit Warfar…
|
Stufe 14 |
Grp1: N03AX03
Grp2: B01AA04
|
INR-Anstieg nicht ausgeschlossen
Interaktion Nr.:
5979
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AX03
Gruppe 2:
B01AA04
Wirkung:
Gemäss Herstellerangaben kann es bei Kombination mit Warfarin und Sultiam erforderlich sein, die Warfarindosis zu reduzieren (Warfarin wird über CYP2C9 abgebaut). Via Hemmung von CYP2C9 kann Sultiam potentiell die Plasmakonzentration von Phenprocoumon und damit auch den INR erhöhen. Dies könnte mit…
Mechanismus:
Sultiam hemmt CYP2C9, Phenprocoumon wird u.a. via CYP2C9 abgebaut.
Massnahmen:
Bei Hinzufügen von Sultiam zu einer bestehenden Phenprocoumontherapie, bei Dosiserhöhung von Sultiam und Absetzen sicherheitshalber den INR kontrollieren. |
|||
| 5980 |
INR-Anstieg nicht ausgeschlossen
Gemäss Herstellerangaben kann es bei Kombination mit Warfar…
|
Stufe 14 |
Grp1: N03AX03
Grp2: B01AA07
|
INR-Anstieg nicht ausgeschlossen
Interaktion Nr.:
5980
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AX03
Gruppe 2:
B01AA07
Wirkung:
Gemäss Herstellerangaben kann es bei Kombination mit Warfarin und Sultiam erforderlich sein, die Warfarindosis zu reduzieren (Warfarin wird über CYP2C9 abgebaut). Via Hemmung von CYP2C9 kann Sultiam potentiell die Plasmakonzentration von Acenocoumarol und damit auch den INR erhöhen. Dies könnte mit…
Mechanismus:
Sultiam hemmt CYP2C9, Acenocoumarol wird u.a. via CYP2C9 abgebaut.
Massnahmen:
Bei Hinzufügen von Sultiam zu einer bestehenden Acenocoumaroltherapie, bei Dosiserhöhung von Sultiam und Absetzen sicherheitshalber den INR kontrollieren. |
|||
| 5982 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blut…
|
Stufe 14 |
Grp1: B01AA07
Grp2: B01AC22
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
5982
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
B01AA07
Gruppe 2:
B01AC22
Wirkung:
Durch die additive Wirkung beider Substanzen nimmt das Blutungsrisiko zu.
Mechanismus:
Beide Substanzen wirken auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Der Patient sollte klinisch auf Symptome einer erhöhten Blutungsneigung monitorisiert werden. Blutgerinnungsparameter (INR) regelmässig kontrollieren. Der Hersteller (Efient) rät davon ab, Prasugrel zusammen mit Coumarinderivaten zu verabreichen. |
|||