Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 7502 |
Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrex…
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Stufe 13 |
Grp1: M01AB15
Grp2: L01BA01
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Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Interaktion Nr.:
7502
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AB15
Gruppe 2:
L01BA01
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrexat führt zu erhöhten und verlängerten Methotrexat-Serumkonzentrationen, welche zu schwerer hämatologischer (Knochenmarksdepression) und gastrointestinaler Toxizität und auch Todesfällen führen kann.
Mechanismus:
Methotrexat und NSAR konkurrieren renal um die aktive Sekretion via OAT3 (organischer Anionen-Transporter). Darüber nimmt die Methotrexat-Elimination ab und die Serumkonzentrationen steigen an.
Massnahmen:
NSAR nicht vor oder während einer Methotrexat-Hochdosistherapie verabreichen, da es zu schwerer Toxizität kommen kann. Eine niedrig dosierte Methotrexattherapie (zur Therapie von Psoriasis, rheumatologischen Erkrankungen) in Kombination mit NSAR sollte unter engmaschiger Toxizitätskontrolle durchge… |
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| 7503 |
Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrex…
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Stufe 13 |
Grp1: M01AE17
Grp2: L01BA01
|
Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Interaktion Nr.:
7503
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AE17
Gruppe 2:
L01BA01
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrexat führt zu erhöhten und verlängerten Methotrexat-Serumkonzentrationen, welche zu schwerer hämatologischer (Knochenmarksdepression) und gastrointestinaler Toxizität und auch Todesfällen führen kann.
Mechanismus:
Methotrexat und NSAR konkurrieren renal um die aktive Sekretion via OAT3 (organischer Anionen-Transporter). Darüber nimmt die Methotrexat-Elimination ab und die Serumkonzentrationen steigen an.
Massnahmen:
NSAR nicht vor oder während einer Methotrexat-Hochdosistherapie verabreichen, da es zu schwerer Toxizität kommen kann. Eine niedrig dosierte Methotrexattherapie (zur Therapie von Psoriasis, rheumatologischen Erkrankungen) in Kombination mit NSAR sollte unter engmaschiger Toxizitätskontrolle durchge… |
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| 358 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron w…
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Stufe 13 |
Grp1: A03FA03
Grp2: A04AA01
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
358
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
A03FA03
Gruppe 2:
A04AA01
Wirkung:
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron wurde selten eine Verlängerung des QT-Intervalls beobachtet. Domperidon kann ebenfalls die QT-Zeit-verlängern. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich das Risiko für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arr…
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Kombination meiden. Falls erforderlich - regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere wenn Ondansetron iv appliziert wird, falls Risikofaktoren für Arrhythmien vorliegen (z.B. Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Schilddrüsenfunktionsstörungen) und bei Änderungen der medikamentösen Therap… |
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| 7506 |
Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrex…
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Stufe 13 |
Grp1: M01AB11
Grp2: L01BA01
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Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Interaktion Nr.:
7506
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AB11
Gruppe 2:
L01BA01
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrexat führt zu erhöhten und verlängerten Methotrexat-Serumkonzentrationen, welche zu schwerer hämatologischer (Knochenmarksdepression) und gastrointestinaler Toxizität und auch Todesfällen führen kann.
Mechanismus:
Methotrexat und NSAR konkurrieren renal um die aktive Sekretion via OAT3 (organischer Anionen-Transporter). Darüber nimmt die Methotrexat-Elimination ab und die Serumkonzentrationen steigen an.
Massnahmen:
NSAR nicht vor oder während einer Methotrexat-Hochdosistherapie verabreichen, da es zu schwerer Toxizität kommen kann. Eine niedrig dosierte Methotrexattherapie (zur Therapie von Psoriasis, rheumatologischen Erkrankungen) in Kombination mit NSAR sollte unter engmaschiger Toxizitätskontrolle durchge… |
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| 7508 |
Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrex…
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Stufe 13 |
Grp1: M01AB01
Grp2: L01BA01
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Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Interaktion Nr.:
7508
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AB01
Gruppe 2:
L01BA01
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrexat führt zu erhöhten und verlängerten Methotrexat-Serumkonzentrationen, welche zu schwerer hämatologischer (Knochenmarksdepression) und gastrointestinaler Toxizität und auch Todesfällen führen kann.
Mechanismus:
Methotrexat und NSAR konkurrieren renal um die aktive Sekretion via OAT3 (organischer Anionen-Transporter). Darüber nimmt die Methotrexat-Elimination ab und die Serumkonzentrationen steigen an.
Massnahmen:
NSAR nicht vor oder während einer Methotrexat-Hochdosistherapie verabreichen, da es zu schwerer Toxizität kommen kann. Eine niedrig dosierte Methotrexattherapie (zur Therapie von Psoriasis, rheumatologischen Erkrankungen) in Kombination mit NSAR sollte unter engmaschiger Toxizitätskontrolle durchge… |
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| 7509 |
Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrex…
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Stufe 13 |
Grp1: M01AB08
Grp2: L01BA01
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Risiko erhöhter Methotrexattoxizität
Interaktion Nr.:
7509
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AB08
Gruppe 2:
L01BA01
Wirkung:
Die gleichzeitige Gabe von NSAR und und Hochdosis-Methotrexat führt zu erhöhten und verlängerten Methotrexat-Serumkonzentrationen, welche zu schwerer hämatologischer (Knochenmarksdepression) und gastrointestinaler Toxizität und auch Todesfällen führen kann.
Mechanismus:
Methotrexat und NSAR konkurrieren renal um die aktive Sekretion via OAT3 (organischer Anionen-Transporter). Darüber nimmt die Methotrexat-Elimination ab und die Serumkonzentrationen steigen an.
Massnahmen:
NSAR nicht vor oder während einer Methotrexat-Hochdosistherapie verabreichen, da es zu schwerer Toxizität kommen kann. Eine niedrig dosierte Methotrexattherapie (zur Therapie von Psoriasis, rheumatologischen Erkrankungen) in Kombination mit NSAR sollte unter engmaschiger Toxizitätskontrolle durchge… |
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| 6147 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AB05
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6147
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
M01AB05
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 6151 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AB01
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6151
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
M01AB01
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 18 |
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe…
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Stufe 13 |
Grp1: J02AB02
Grp2: G04BD10
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Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Interaktion Nr.:
18
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J02AB02
Gruppe 2:
G04BD10
Wirkung:
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Darifenacin und starken CYP-3A4- bzw. starken P-Glykoprotein-Inhibitoren kontraindiziert. In Kombination mit Ketoconazol kam es zu einer 9.5-fachen Erhöhung der mittleren Cmax-Konzentration von Darifenacin. Die gleichzeitige Gabe von 7…
Mechanismus:
Darifenacin wird hauptsächlich durch die beiden CYP-Isoenzyme CYP3A4 und CYP2D6 metabolisiert, P-Glykoprotein ist am Transport beteiligt. Ketoconazol ist ein starker CYP-3A- und P-gp-Inhibitor, sodass der Abbau von Darifenacin gehemmt sein kann und erhöhte Arzneistoffkonzentrationen auftreten könne…
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie gegeben werden, sollte eine möglichst niedrige Darifenacin-Dosis gegeben werden und eine engmaschige Monitorisierung bezüglich anticholinergen Nebenwirkungen durchgeführt werden. |
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| 7542 |
Erhöhung Methotrexatkonzentrationen – MTX-Toxizität
Die Kombination von ASS mit Methotrexat in Dosen von 15 mg/…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AC06
Grp2: L04AX03
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Erhöhung Methotrexatkonzentrationen – MTX-Toxizität
Interaktion Nr.:
7542
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC06
Gruppe 2:
L04AX03
Wirkung:
Die Kombination von ASS mit Methotrexat in Dosen von 15 mg/Woche oder mehr ist gemäss Schweizer Fachinformation kontraindiziert. Die Gabe von NSARs unter Methotrexat-Hochdosistherapie führte zu erhöhten und verlängerten Methotrexat-Serumspiegeln, wodurch es zu Todesfällen aufgrund schwerer hämatolo…
Mechanismus:
Salicylsäure führt zu einer Reduzierung der tubulären Sekretion von Methotrexat und damit zu einer Hemmung der renalen Elimination.Ausserdem können Salicylate Methotrexat aus der Plasmaproteinbindung verdrängen.
Massnahmen:
Die Kombination ASS und Hochdosis-MTX-Therapie ist kontraindiziert. Bei einer Low-Dose Therapie mit MTX ist die Kombination mit Acetylsalicylsäure unter sorgfältiger Monitorisierung (Blutbildkontrollen, Spiegelbestimmungen von MTX) und besonderer Aufmerksamkeit bezüglich des Auftretens von toxische… |
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| 360 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron w…
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Stufe 13 |
Grp1: C01BD01
Grp2: A04AA01
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
360
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C01BD01
Gruppe 2:
A04AA01
Wirkung:
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron wurde selten eine Verlängerung des QT-Intervalls beobachtet. Zu den pharmakologischen Eigenschaften von Amiodaron gehört es, die QT-Zeit zu verlängern, was praktisch bei allen Patienten auftritt. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit e…
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere wenn Ondansetron iv appliziert wird, falls Risikofaktoren für Arrhythmien vorliegen (z.B. Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Schilddrüsenfunktionsstörungen) und bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 15667 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
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Stufe 13 |
Grp1: C09BA03
Grp2: C09XA54
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Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaktion Nr.:
15667
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C09BA03
Gruppe 2:
C09XA54
Wirkung:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanismus:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Massnahmen:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
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| 7559 |
Erhöhte Clozapinkonzentrationen
Fluvoxamin erhöht die Serumkonzentrationen von Clozapin dos…
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Stufe 13 |
Grp1: N06AB08
Grp2: N05AH02
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Erhöhte Clozapinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7559
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N06AB08
Gruppe 2:
N05AH02
Wirkung:
Fluvoxamin erhöht die Serumkonzentrationen von Clozapin dosisabhängig bis zu 10-fach. Damit steigt auch das Risiko einer Clozapintoxizität (möglich u.a. Extrapyramidalsymptome, Koma, Delir, Arrhythmien). Die Kombination aus niedrigdosiertem Fluvoxamin (üblich 25-75 mg täglich) und Clozapin in reduz…
Mechanismus:
Fluvoxamin ist ein starker Hemmer von CYP1A2, welches wesentlich am Abbau von Clozapin beteiligt ist.
Massnahmen:
Kombination nur mit grosser Vorsicht einsetzen unter klinischem Monitorisieren hinsichtlich Clozapintoxizität (u.a. EPS, kognitive Störungen, Arrhythmien) und Kontrolle der Clozapin-Serumkonzentrationen. Bei Clozapin-vorbehandelten Patienten werden gemäss Literatur Kombinationen aus 25-75 mg Fluvox… |
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| 7592 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Die Kombination von Sildenafil und Ketoconazol führt zu erh…
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Stufe 13 |
Grp1: J02AB02
Grp2: C02KX06
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Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7592
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J02AB02
Gruppe 2:
C02KX06
Wirkung:
Die Kombination von Sildenafil und Ketoconazol führt zu erhöhten Sildenafil-Konzentrationen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Sildenafil-Nebenwirkungen (u.a. Kopfschmerz, Flushing, Priapismus).
Mechanismus:
Ketoconazol hemmt CYP3A4, welches den Hauptweg des Sildenafil-Metabolismus darstellt. Dadurch steigt die Sildenafil-Plasmakonzentration an.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden, gemäss Fachinformation ist die Kombination aus Sildenafil zur Behandlung der pulmonalen Hypertonie und Ketoconazol kontraindiziert. Bei Kombination von Sildenafil zur Behandlung der erektilen Dysfunktion mit systemisch wirksamem Ketoconazol sollte eine Initi… |
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| 361 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron w…
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Stufe 13 |
Grp1: N05AD01
Grp2: A04AA01
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
361
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N05AD01
Gruppe 2:
A04AA01
Wirkung:
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron wurde selten eine Verlängerung des QT-Intervalls beobachtet. Haloperidol kann insbesondere bei IV Applikation und hoher Dosierung die QT-Zeit-verlängern und Torsades de pointes auslösen. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sic…
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Das Risiko für QT-Zeit-Verlängerungen erhöht sich bei IV Applikation von Ondansetron bzw. Haloperidol und hoher Dosierung. |
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| 7606 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Die Vardenafil-Plasmakonzentrationen können bei gleichzeiti…
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Stufe 13 |
Grp1: J05AE01
Grp2: G04BE09
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Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7606
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J05AE01
Gruppe 2:
G04BE09
Wirkung:
Die Vardenafil-Plasmakonzentrationen können bei gleichzeitiger Verabreichung von Saquinavir (geboostet mit Ritonavir) sehr stark erhöht sein. Dies erhöht das Risiko stärkerer und länger andauernder Nebenwirkungen von Vardenafil (u.a. Kopfschmerz, Hypotension, Sehstörungen, Flushing, Priapismus).
Mechanismus:
Saquinavir ist ein potenter Inhibitor von CYP3A4 und hemmt so den Abbau von Vardenafil. Ebenso hemmt Ritonavir, mit welchem Saquinavir geboostet verabreicht wird, den Abbau von Vardenafil stark.
Massnahmen:
Vardenafil ist bei gleichzeitiger Verabreichung von Saquinavir geboostet mit Ritonavir wegen der Gefahr starker Vardenafil-Toxizität (u.a. Hypotension, Sehstörungen, Priapismus, kardiale Arrhythmien) gemäss Schweizerischer Fachinformation kontraindiziert (Saquinavir). Ist die Kombination unumgängli… |
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| 7608 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Die Kombination von Sildenafil und Posaconazol führt zu erh…
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Stufe 13 |
Grp1: J02AC04
Grp2: C02KX06
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Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7608
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J02AC04
Gruppe 2:
C02KX06
Wirkung:
Die Kombination von Sildenafil und Posaconazol führt zu erhöhten Sildenafil-Konzentrationen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Sildenafil-Nebenwirkungen (Kopfschmerz, Flush, Priapismus).
Mechanismus:
Posaconazol ist ein starker Hemmer von CYP3A4. Als solcher kann es den Metabolismus von Sildenafil vermindern und so zu einer Erhöhung der Sildenafil-Konzentration führen.
Massnahmen:
Die Kombination von Sildenafil mit starken CYP3A4-Hemmern sollte vermieden werden. Sildenafil zur Behandlung der pulmonalen Hypertonie in Kombination mit starken CYP3A4-Hemmern ist gemäss Fachinformation sogar kontraindiziert. Falls sie unumgänglich ist, sollte die Sildenafil-Dosis reduziert werden… |
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| 6159 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AX17
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6159
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
M01AX17
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 362 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron w…
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Stufe 13 |
Grp1: A04AA01
Grp2: N05AD01
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
362
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
A04AA01
Gruppe 2:
N05AD01
Wirkung:
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron wurde selten eine Verlängerung des QT-Intervalls beobachtet. Haloperidol kann insbesondere bei IV Applikation und hoher Dosierung die QT-Zeit-verlängern und Torsades de pointes auslösen. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sic…
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Das Risiko für QT-Zeit-Verlängerungen erhöht sich bei IV Applikation von Ondansetron bzw. Haloperidol und hoher Dosierung. |
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| 7612 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Die Kombination von Sildenafil und Itraconazol führt zu erh…
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Stufe 13 |
Grp1: J02AC02
Grp2: C02KX06
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Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7612
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J02AC02
Gruppe 2:
C02KX06
Wirkung:
Die Kombination von Sildenafil und Itraconazol führt zu erhöhten Sildenafil-Konzentrationen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Sildenafil-Nebenwirkungen (u.a. Kopfschmerz, Flushing, Priapismus).
Mechanismus:
Itraconazol hemmt CYP3A4, welches den Hauptweg des Sildenafil-Metabolismus darstellt. Dadurch steigt die Sildenafil-Plasmakonzentration an.
Massnahmen:
Die Kombination von Sildenafil mit starken CYP3A4-Hemmern sollte vermieden werden. Sildenafil zur Behandlung der pulmonalen Hypertonie in Kombination mit Itraconazol ist gemäss Fachinformation sogar kontraindiziert. Falls sie unumgänglich ist, sollte die Sildenafil-Dosis reduziert werden unter Über… |
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| 7618 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Saquinavir erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von S…
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Stufe 13 |
Grp1: J05AE01
Grp2: C02KX06
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Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7618
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J05AE01
Gruppe 2:
C02KX06
Wirkung:
Saquinavir erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Sildenafil (Cmax) um das 2.4-fache und die AUC um das 3.1-fache. Damit erhöht sich das Risiko für unerwünschte Sildenafil-Wirkungen wie Priapismus, Hypotension, Synkope und Sehstörungen.
Mechanismus:
Saquinavir hemmt den Abbau von Sildenafil durch Inhibition von CYP3A4. Ebenso hemmt Ritonavir, mit welchem Saquinavir geboostet verabreicht wird, den Abbau von Sildenafil stark.
Massnahmen:
Von der Kombination Saquinavir und Sildenafil ist abzuraten. Falls die Kombination erforderlich ist, Patient sorgfältig auf unerwünschte Wirkungen von Sildenafil (u.a. Hypotension, Sehstörungen, Kopfschmerzen) monitorisieren. |
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| 6141 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AC06
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6141
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
M01AC06
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 7627 |
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Ritonavir erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Si…
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Stufe 13 |
Grp1: J05AR10
Grp2: G04BE03
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Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7627
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J05AR10
Gruppe 2:
G04BE03
Wirkung:
Ritonavir erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Sildenafil (Cmax) um das 4-fache und die AUC um das 11-fache. Damit erhöht sich das Risiko für unerwünschte Sildenafil-Wirkungen wie Priapismus, Hypotension, Synkope und Sehstörungen.
Mechanismus:
Ritonavir/Lopinavir können den Abbau von Sildenafil durch Inhibition von CYP3A4 hemmen.
Massnahmen:
Von der Kombination Ritonavir/Lopinavir und Sildenafil zur Behandlung der erektilen Dysfunktion ist wegen des starken Konzentrationsanstieges von Sildenafil dringend abzuraten. Falls die Kombination unumgänglich ist, darf maximal 25 mg Sildenafil in 48h verabreicht werden. In dem Fall Patient sorgf… |
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| 7629 |
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Bei der Kombination von Vardenafil und Voriconazol werden e…
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Stufe 13 |
Grp1: J02AC03
Grp2: G04BE09
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Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7629
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J02AC03
Gruppe 2:
G04BE09
Wirkung:
Bei der Kombination von Vardenafil und Voriconazol werden erhöhte Vardenafil-Konzentrationen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Vardenafil-Nebenwirkungen (u.a. Kopfschmerz, Hypotension, Sehstörungen, Flushing, Priapismus) erwartet (Kombination wurde bisher nicht untersucht). Auch …
Mechanismus:
Voriconazol hemmt CYP3A4 stark und kann so den Metabolismus von Vardenafil vermindern, wodurch die Vardenafil-Plasmakonzentration ansteigen kann.
Massnahmen:
Die gleichzeitige Anwendung von Vardenafil mit Voriconazol sollte vermieden werden, da bei dieser Kombination erwartungsgemäss hohe Plasmakonzentrationen von Vardenafil erreicht werden. Ist die Kombination erforderlich, empfiehlt sich eine Dosisreduktion auf initial 2.5 bis max. 5 mg Vardenafil pro… |
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| 6140 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Stufe 13 |
Grp1: M01AC05
Grp2: B01AC22
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6140
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AC05
Gruppe 2:
B01AC22
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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