Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 7283 |
Erhöhte Imipraminkonzentrationen – serotonerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Durch die Hemmung des Notriptylinabbaus können vermehrte un…
|
Stufe 13 |
Grp1: N06AA10
Grp2: N06AB03
|
Erhöhte Imipraminkonzentrationen – serotonerge Effekte und QT-Zeit-Verlängerung
Interaktion Nr.:
7283
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N06AA10
Gruppe 2:
N06AB03
Wirkung:
Durch die Hemmung des Notriptylinabbaus können vermehrte unerwünschte Wirkungen der Nortriptylintherapie auftreten, wie z.B. anticholinerge Symptome. Zudem kann es unter der Kombination zu einer gewissen serotonergen Potenzierung kommen. In einer Studie stiegen die Nortriptylin-Plasmakonzentratione…
Mechanismus:
Fluoxetin hemmt CYP2D6 stark und kann den Abbau von Nortriptylin hemmen mit der Folge erhöhter Nortriptylinkonzentrationen. Zudem wirken beide auf das Serotoninsystem.
Massnahmen:
Falls die Kombination erforderlich ist: Bei Neubeginn von Nortriptylin unter Fluoxetintherapie niedrige Startdosis, vorsichtiges Aufdosieren und Plasmakonzentrationskontrolle von Nortriptylin. Bei Neugebinn von Fluoxetin unter Nortriptylin Dosisreduktion von Nortriptylin erwägen. Achten auf seroton… |
|||
| 15658 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
|
Stufe 13 |
Grp1: C09XA52
Grp2: C09BA02
|
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaktion Nr.:
15658
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C09XA52
Gruppe 2:
C09BA02
Wirkung:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanismus:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Massnahmen:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
|||
| 15659 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
|
Stufe 13 |
Grp1: C09BA02
Grp2: C09XA54
|
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaktion Nr.:
15659
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C09BA02
Gruppe 2:
C09XA54
Wirkung:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanismus:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Massnahmen:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
|||
| 6149 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
|
Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AE09
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6149
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
M01AE09
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
|||
| 15662 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
|
Stufe 13 |
Grp1: C09XA02
Grp2: C09BA03
|
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaktion Nr.:
15662
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C09XA02
Gruppe 2:
C09BA03
Wirkung:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanismus:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Massnahmen:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
|||
| 15664 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
|
Stufe 13 |
Grp1: C09XA53
Grp2: C09BA03
|
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaktion Nr.:
15664
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C09XA53
Gruppe 2:
C09BA03
Wirkung:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanismus:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Massnahmen:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
|||
| 15665 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
|
Stufe 13 |
Grp1: C09BA03
Grp2: C09XA52
|
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaktion Nr.:
15665
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C09BA03
Gruppe 2:
C09XA52
Wirkung:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanismus:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Massnahmen:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
|||
| 6148 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
|
Stufe 13 |
Grp1: M01AB05
Grp2: B01AC22
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6148
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AB05
Gruppe 2:
B01AC22
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
|||
| 6150 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
|
Stufe 13 |
Grp1: M01AE09
Grp2: B01AC22
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6150
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AE09
Gruppe 2:
B01AC22
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
|||
| 6146 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
|
Stufe 13 |
Grp1: M01AC01
Grp2: B01AC22
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6146
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AC01
Gruppe 2:
B01AC22
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
|||
| 6145 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
|
Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AC01
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6145
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
M01AC01
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
|||
| 6147 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
|
Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AB05
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6147
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
M01AB05
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
|||
| 6151 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
|
Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AB01
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6151
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
M01AB01
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
|||
| 6159 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
|
Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AX17
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6159
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
M01AX17
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
|||
| 6141 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
|
Stufe 13 |
Grp1: B01AC22
Grp2: M01AC06
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6141
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
B01AC22
Gruppe 2:
M01AC06
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
|||
| 355 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron w…
|
Stufe 13 |
Grp1: J01FA01
Grp2: A04AA01
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
355
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J01FA01
Gruppe 2:
A04AA01
Wirkung:
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron wurde selten eine Verlängerung des QT-Intervalls beobachtet. Erythromycin kann ebenfalls die QT-Zeit-verlängern. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wir…
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere wenn Ondansetron iv appliziert wird, falls Risikofaktoren für Arrhythmien vorliegen (z.B. Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Schilddrüsenfunktionsstörungen) und bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 7460 |
Erhöhte Alprazolamkonzentrationen - verstärkte/verlängerte Sedierung
Gemäss Schweizer Fachinformation für Alprazolam ist die gle…
|
Stufe 13 |
Grp1: J02AC03
Grp2: N05BA12
|
Erhöhte Alprazolamkonzentrationen - verstärkte/verlängerte Sedierung
Interaktion Nr.:
7460
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J02AC03
Gruppe 2:
N05BA12
Wirkung:
Gemäss Schweizer Fachinformation für Alprazolam ist die gleichzeitige Anwendung mit Voriconazol kontraindiziert.
Mechanismus:
Die Metabolisierung von Alprazolam erfolgt zum grossen Teil über das hepatische CYP-System, speziell über CYP3A4. Voriconazol ist ein Inhibitor dieses Isoenzyms, sodass es durch Hemmung des Abbaus von Alprazolam zu einem Anstieg der Konzentration des Benzodiazepins kommen könnte.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden. Ist zur Anxiolyse eine Therapie mit Benzodiazepinen angezeigt, sollte unter Voriconazol ein Benzodiazepin gewählt werden, dessen Metabolismus weniger stark über CYP3A4 vermittelt wird (z.B. Lorazepam oder Oxazepam). |
|||
| 7462 |
Erhöhte Alprazolamkonzentrationen - verstärkte/verlängerte Sedierung
Gemäss Schweizer Fachinformation für Alprazolam ist die gle…
|
Stufe 13 |
Grp1: J02AC01
Grp2: N05BA12
|
Erhöhte Alprazolamkonzentrationen - verstärkte/verlängerte Sedierung
Interaktion Nr.:
7462
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J02AC01
Gruppe 2:
N05BA12
Wirkung:
Gemäss Schweizer Fachinformation für Alprazolam ist die gleichzeitige Anwendung mit Fluconazol kontraindiziert. Es ist eine geringere Hemmung des Abbaus von Alprazolam als mit anderen Azol-Antimykotika zu erwarten
Mechanismus:
Die Metabolisierung von Alprazolam erfolgt zum grossen Teil über das hepatische CYP-System, speziell über CYP3A4. Fluconazol ist ein moderater Inhibitor dieses Isoenzyms, sodass es durch Hemmung des Abbaus von Alprazolam zu einem Anstieg der Konzentration des Benzodiazepins kommen könnte.
Massnahmen:
Dosisreduktion von Alprazolam, wenn Fluconazol einer Alprazolamtherapie hinzugefügt wird (bei Absetzen von Fluconazol ebenfalls Dosisanpassung von Alprazolam evaluieren) oder ein Benzodiazepin wählen, dessen Metabolismus weniger stark über CYP3A4 vermittelt wird (z.B. Lorazepam oder Oxazepam). |
|||
| 15666 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
|
Stufe 13 |
Grp1: C09XA52
Grp2: C09BA03
|
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaktion Nr.:
15666
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C09XA52
Gruppe 2:
C09BA03
Wirkung:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanismus:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Massnahmen:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
|||
| 356 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron w…
|
Stufe 13 |
Grp1: A04AA01
Grp2: J01FA01
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
356
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
A04AA01
Gruppe 2:
J01FA01
Wirkung:
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron wurde selten eine Verlängerung des QT-Intervalls beobachtet. Erythromycin kann ebenfalls die QT-Zeit-verlängern. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wir…
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere wenn Ondansetron iv appliziert wird, falls Risikofaktoren für Arrhythmien vorliegen (z.B. Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Schilddrüsenfunktionsstörungen) und bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
|||
| 7466 |
Erhöhte Alprazolamkonzentrationen - verstärkte/verlängerte Sedierung
Gemäss Schweizer Fachinformation für Alprazolam ist die gle…
|
Stufe 13 |
Grp1: J05AE03
Grp2: N05BA12
|
Erhöhte Alprazolamkonzentrationen - verstärkte/verlängerte Sedierung
Interaktion Nr.:
7466
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J05AE03
Gruppe 2:
N05BA12
Wirkung:
Gemäss Schweizer Fachinformation für Alprazolam ist die gleichzeitige Anwendung mit Ritonavir kontraindiziert. Unter erhöhten Benzodiazepinkonzentrationen kann es zu einer deutlich verstärkten Sedierung sowie einer Verlängerung des sedierenden Effektes kommen. Unter kurzzeitiger Anwendung von niedr…
Mechanismus:
Die Metabolisierung von Alprazolam erfolgt zum grossen Teil über das hepatische CYP-System, speziell über CYP3A4. Ritonavir ist ein starker Inhibitor dieses Isoenzyms, sodass es durch Hemmung des Abbaus von Alprazolam zu einem Anstieg der Konzentration des Benzodiazepins kommen kann.
Massnahmen:
Die Kombination ist zu vermeiden. Ist zur Anxiolyse eine Therapie mit Benzodiazepinen angezeigt, sollte unter Ritonavir ein Benzodiazepin gewählt werden, dessen Metabolismus weniger stark über CYP3A4 vermittelt wird (z.B. Lorazepam oder Oxazepam). |
|||
| 7468 |
Erhöhte Alprazolamkonzentrationen - verstärkte/verlängerte Sedierung
Gemäss Schweizer Fachinformation für Alprazolam ist die gle…
|
Stufe 13 |
Grp1: J05AE02
Grp2: N05BA12
|
Erhöhte Alprazolamkonzentrationen - verstärkte/verlängerte Sedierung
Interaktion Nr.:
7468
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J05AE02
Gruppe 2:
N05BA12
Wirkung:
Gemäss Schweizer Fachinformation für Alprazolam ist die gleichzeitige Anwendung mit Indinavir kontraindiziert. Unter erhöhten Benzodiazepinkonzentrationen kann es zu einer deutlich verstärkten Sedierung sowie einer Verlängerung des sedierenden Effektes kommen.
Mechanismus:
Die Metabolisierung von Alprazolam erfolgt zum grossen Teil über das hepatische CYP-System, speziell über CYP3A4. Indinavir ist ein starker Inhibitor dieses Isoenzyms, sodass es durch Hemmung des Abbaus von Alprazolam zu einem Anstieg der Konzentration des Benzodiazepins kommen kann.
Massnahmen:
Die Kombination ist zu vermeiden. Ist zur Anxiolyse eine Therapie mit Benzodiazepinen angezeigt, sollte unter Indinavir ein Benzodiazepin gewählt werden, dessen Metabolismus weniger stark über CYP3A4 vermittelt wird (z.B. Lorazepam oder Oxazepam). |
|||
| 7469 |
Erhöhte Alprazolamkonzentrationen - verstärkte/verlängerte Sedierung
Gemäss Schweizer Fachinformation für Alprazolam und Saquina…
|
Stufe 13 |
Grp1: J05AE01
Grp2: N05BA12
|
Erhöhte Alprazolamkonzentrationen - verstärkte/verlängerte Sedierung
Interaktion Nr.:
7469
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J05AE01
Gruppe 2:
N05BA12
Wirkung:
Gemäss Schweizer Fachinformation für Alprazolam und Saquinavir ist die gleichzeitige Anwendung kontraindiziert. Es wird auf die Gefahr einer Atemdepression hingewiesen. Unter erhöhten Benzodiazepinkonzentrationen kann es zu einer deutlich verstärkten Sedierung sowie einer Verlängerung des sedierend…
Mechanismus:
Die Metabolisierung von Alprazolam erfolgt zum grossen Teil über das hepatische CYP-System, speziell über CYP3A4. Saquinavir ist ein starker Inhibitor dieses Isoenzyms, sodass es durch Hemmung des Abbaus von Alprazolam zu einem Anstieg der Konzentration des Benzodiazepins kommen kann.
Massnahmen:
Die Kombination ist zu vermeiden. Ist zur Anxiolyse eine Therapie mit Benzodiazepinen angezeigt, sollte unter Indinavir ein Benzodiazepin gewählt werden, dessen Metabolismus weniger stark über CYP3A4 vermittelt wird (z.B. Lorazepam oder Oxazepam). |
|||
| 357 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron w…
|
Stufe 13 |
Grp1: A04AA01
Grp2: A03FA03
|
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
357
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
A04AA01
Gruppe 2:
A03FA03
Wirkung:
Vor allem nach intravenöser Verabreichung von Ondansetron wurde selten eine Verlängerung des QT-Intervalls beobachtet. Domperidon kann ebenfalls die QT-Zeit-verlängern. Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich das Risiko für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arr…
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Kombination meiden. Falls erforderlich - regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere wenn Ondansetron iv appliziert wird, falls Risikofaktoren für Arrhythmien vorliegen (z.B. Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Schilddrüsenfunktionsstörungen) und bei Änderungen der medikamentösen Therap… |
|||
| 6140 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
|
Stufe 13 |
Grp1: M01AC05
Grp2: B01AC22
|
Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaktion Nr.:
6140
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
M01AC05
Gruppe 2:
B01AC22
Wirkung:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanismus:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Massnahmen:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
|||