Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 2611 |
Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. All…
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Stufe 13 |
Grp1: J05AE03
Grp2: G04CA01
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Erhöhte Alfuzosinkonzentrationen - Hypotonierisiko
Interaktion Nr.:
2611
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J05AE03
Gruppe 2:
G04CA01
Wirkung:
Die Kombination wurde in Studien noch nicht untersucht. Allerdings bewirkte Ketoconazol, ein anderer starker Hemmer von CYP3A4, in Studien des Herstellers einen 2-3-fachen Anstieg der Alfuzosin-Plasmakonzentrationen. Folgen können u.a. sein: Hypotension, Schwindel, Synkope.
Mechanismus:
Alfuzosin wird über CYP3A4 metabolisiert. Ritonavir ist ein sehr starker Hemmer von CYP3A4 und kann darüber den Abbau von Alfuzosin inhibieren.
Massnahmen:
Kombination meiden. Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Blutdruck und klinische Symptome (Schwindel, Kopfschmerzen) sorgfältig monitorisieren. Der Hersteller von Ritonavir (Norvir) (nicht allerdings von Alfuzosin (Xatral)) stuft diese Kombination sogar als kontraindiziert ein. |
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| 528 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Stufe 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: N05AX08
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
528
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N07BC02
Gruppe 2:
N05AX08
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 13096 |
Erhöhte Konzentrationen von Darunavir und Fusidinsäure
Ein Anstieg der Plasmakonzentrationen beider Substanzen kan…
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Stufe 13 |
Grp1: J01XC01
Grp2: J05AE10
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Erhöhte Konzentrationen von Darunavir und Fusidinsäure
Interaktion Nr.:
13096
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J01XC01
Gruppe 2:
J05AE10
Wirkung:
Ein Anstieg der Plasmakonzentrationen beider Substanzen kann in verstärkten unerwünschten Wirkungen, u.a. Hepatotoxizität resultieren. In einem Fallbericht führte die Kombination aus dem Proteaseinhibitor Ritonavir und Fusidinsäure (zusammen mit Stavudin und Saquinavir) bei einem 32-jährigen Patien…
Mechanismus:
Es wird vermutet, dass Darunavir und Fusidinsäure gegenseitig ihren Abbau hemmen können, möglicherweise über CYP3A4. Dies könnte erhöhte Plasmakonzentrationen beider Medikamente verursachen.
Massnahmen:
Die gleichzeitige Verabreichung von Fusidinsäure mit Proteaseinhibitoren sollte vermieden werden. Erhöhte Plasmakonzentrationen beider Substanzen und unter Umständen schwere GIT-Nebenwirkungen und Leberfunktionsstörungen sind nicht ausgeschlossen. Die gleichzeitige Gabe von Fusidinsäure mit CYP3A4 … |
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| 576 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Stufe 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: N06AB03
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
576
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N07BC02
Gruppe 2:
N06AB03
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 575 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Stufe 13 |
Grp1: L01XE07
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
575
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
L01XE07
Gruppe 2:
N07BC02
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 529 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Stufe 13 |
Grp1: N05AX08
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
529
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N05AX08
Gruppe 2:
N07BC02
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 13102 |
Erhöhte Konzentrationen von Ciclosporin und Fusidinsäure nicht ausgeschlossen
Gemäss Fachinformation wurde bei der gleichzeitigen Anwendu…
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Stufe 13 |
Grp1: L04AD01
Grp2: J01XC01
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Erhöhte Konzentrationen von Ciclosporin und Fusidinsäure nicht ausgeschlossen
Interaktion Nr.:
13102
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
L04AD01
Gruppe 2:
J01XC01
Wirkung:
Gemäss Fachinformation wurde bei der gleichzeitigen Anwendung über erhöhte Ciclosporin-Konzentrationen berichtet, nähere Angaben fehlen. Erhöhte Konzentrationen von Ciclosporin und Fusidinsäure im Blut bzw. Plasma können u.a. zu Funktionsstörungen von Niere, Leber und des GIT führen.
Mechanismus:
Ciclosporin wird über CYP3A4 abgebaut und hemmt dieses Enzym gleichzeitig. Der Metabolismus von Fusidinsäure ist schlecht untersucht, es wird aber vermutet, dass Fusidinsäure hepatisch über das CYP450-Enzym-System metabolisiert wird und CYP3A4 hemmen kann. Daher ist eine Interaktion zwischen Ciclos…
Massnahmen:
Die gleichzeitige Gabe von Fusidinsäure mit CYP3A4 biotransformierenden Medikamenten ist gemäss Fachinformation kontraindiziert, sofern bei einer Konzentrationserhöhung der CYP3A4-Substrate mit schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen zu rechnen ist . Dazu gehört auch Ciclosporin. Ist die Kombinati… |
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| 15859 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
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Stufe 13 |
Grp1: C09DA02
Grp2: C09XA54
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Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaktion Nr.:
15859
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C09DA02
Gruppe 2:
C09XA54
Wirkung:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanismus:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Massnahmen:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
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| 13104 |
Erhöhte Rifabutin- und verminderte Indinavirkonzentrationen
In einer Studie mit zehn gesunden Probanden wurden Rifabuti…
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Stufe 13 |
Grp1: J04AB04
Grp2: J05AE02
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Erhöhte Rifabutin- und verminderte Indinavirkonzentrationen
Interaktion Nr.:
13104
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J04AB04
Gruppe 2:
J05AE02
Wirkung:
In einer Studie mit zehn gesunden Probanden wurden Rifabutin (300 mg/d) und Indinavir (800 mg/8h) zehn Tage lang gemeinsam verabreicht. Es konnte gezeigt werden, dass die AUC von Indinavir fast um 32% sank, was mit einem Wirkverlust der antiretroviralen Wirkung einhergehen kann. Dagegen stieg die A…
Mechanismus:
Indinavir ist ein starker Hemmer von CYP3A4, während Rifabutin CYP3A4 induziert. In der Kombination kommt es zu einem Anstieg der Serumkonzentrationen von Rifabutin und seines aktiven Metaboliten 25-O-Deacetyl-Rifabutin, während die Konzentrationen von Indinavir sinken.
Massnahmen:
Falls die Kombination nicht vermieden werden kann, empfiehlt das US-amerikanische Centers for Disease Control and Prevention eine Dosisanpassung von Indinavir auf 1000 mg/8h und von Rifabutin auf 150 mg/d oder 300 mg 3x pro Woche. Die Serum-/bzw. Plasmakonzentrationen von Rifabutin/Indinavir sollte… |
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| 530 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Stufe 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: N06AA02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
530
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N07BC02
Gruppe 2:
N06AA02
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 15860 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
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Stufe 13 |
Grp1: C09XA54
Grp2: C09DA02
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Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaktion Nr.:
15860
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
C09XA54
Gruppe 2:
C09DA02
Wirkung:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanismus:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Massnahmen:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
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| 13110 |
Erhöhte Darunavir- und Rifabutinkonzentrationen
In einer Studie mit 11 HIV-negativen Probanden wurde die Ko…
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Stufe 13 |
Grp1: J04AB04
Grp2: J05AE10
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Erhöhte Darunavir- und Rifabutinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
13110
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J04AB04
Gruppe 2:
J05AE10
Wirkung:
In einer Studie mit 11 HIV-negativen Probanden wurde die Kombination von Darunavir plus Ritonavir (600/100 mg/2x täglich) mit Rifabutin (150 mg/jeden zweiten Tag) untersucht und mit der alleinigen Gabe von Rifabutin (300 mg/d) verglichen. Die AUC von Rifabutin veränderte sich nur geringfügig, währe…
Mechanismus:
Darunavir und Ritonavir sind Hemmer von CYP3A4. In der Kombination von mit Ritonavir geboostetem Darunavir und Rifabutin kommt es zu erhöhten Plasmakonzentrationen sowohl von Darunavir als auch von Rifabutin und seines aktiven Metaboliten 25-O-Deacetylrifabutin (via CYP3A4 Hemmung durch Ritonavir).
Massnahmen:
Ist die kombinierte Gabe von Rifabutin und Darunavir mit niedrig dosiertem Ritonavir dringend erforderlich, wird in der Fachinformation (Darunavir) und vom US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention eine Rifabutin-Dosis von 150 mg/jeden zweiten Tag oder 3x pro Woche empfohlen. Ei… |
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| 13116 |
Erhöhte Carbamazepin- und erniedrigte Clarithromycinkonzentrationen
In der Kombination können erhöhte bis hin zu toxische Carba…
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Stufe 13 |
Grp1: J01FA09
Grp2: N03AF01
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Erhöhte Carbamazepin- und erniedrigte Clarithromycinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
13116
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J01FA09
Gruppe 2:
N03AF01
Wirkung:
In der Kombination können erhöhte bis hin zu toxische Carbamazepinkonzentrationen auftreten. Beschrieben wurden in Studien Toxizitätssymptome wie Ataxie, Schwindel, Diplopie, Nausea und Erbrechen. Es wurden in einer kleinen Studie bei 7 Patienten unter Komedikation mit Clarithromycin ca. doppelt so…
Mechanismus:
Clarithromycin ist Substrat und Inhibitor von CYP3A4, Carbamazepin ist u.a. Substrat und Induktor von CYP3A4. Darüber kann es zu gegenseitiger pharmakokinetischer Beeinflussung kommen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden. Falls sie jedoch erforderlich ist, sind die Carbamazepinspiegel engmaschig zu kontrollieren. Es ist zu erwarten, dass in Kombination mit Clarithromycin eine Dosisanpassung von Carbamazepin erforderlich wird (Dosisreduktion). Die Wirkung des Antibiotikums ist… |
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| 531 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Stufe 13 |
Grp1: N06AA02
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
531
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N06AA02
Gruppe 2:
N07BC02
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 13119 |
Erhöhte Carbamazepin- und erniedrigte Erythromycinkonzentrationen
In der Kombination können erhöhte bis hin zu toxische Carba…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AF01
Grp2: J01FA01
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Erhöhte Carbamazepin- und erniedrigte Erythromycinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
13119
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AF01
Gruppe 2:
J01FA01
Wirkung:
In der Kombination können erhöhte bis hin zu toxische Carbamazepinkonzentrationen auftreten mit Toxizitätssymptomen von Carbamazepin wie z.B. Ataxie, Schwindel, Diplopie, Nausea und Erbrechen. In mehreren Fallberichten wurden Toxizitätssymptome beschrieben. Aufgrund des enzyminduzierenden Effektes…
Mechanismus:
Erythromycin ist Substrat und Inhibitor von CYP3A4, Carbamazepin ist u.a. Substrat und Induktor von CYP3A4. Darüber kann es zu gegenseitiger pharmakokinetischer Beeinflussung kommen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden. Falls sie jedoch erforderlich ist, sind die Carbamazepinspiegel engmaschig zu kontrollieren. Es ist zu erwarten, dass in Kombination mit Erythromycin eine Dosisanpassung von Carbamazepin erforderlich wird (Dosisreduktion). Die Wirkung des Antibiotikums ist k… |
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| 13121 |
Erniedrigte Itraconazol- und erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Es ist zu erwarten, dass die Itraconazolkonzentrationen deu…
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Stufe 13 |
Grp1: J02AC02
Grp2: N03AF01
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Erniedrigte Itraconazol- und erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
13121
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J02AC02
Gruppe 2:
N03AF01
Wirkung:
Es ist zu erwarten, dass die Itraconazolkonzentrationen deutlich reduziert sind, es kann sogar ein Therapieversagen auftreten. In Interaktionsstudien des Herstellers war die Bioverfügbarkeit von Itraconazol bzw. Hydroxy-Itraconazol in Kombination mit Carbamazepin und anderen starken Enzyminduktoren…
Mechanismus:
Itraconazol ist Substrat und Inhibitor von CYP3A4, Carbamazepin ist u.a. Substrat und Induktor von CYP3A4. Darüber kann es zu gegenseitiger pharmakokinetischer Beeinflussung kommen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden, da ein Therapieversagen von Itraconazol möglich ist, auch der Hersteller (Itraconazol) rät von der Kombination ab. Ein alternatives Antikonvulsivum sollte erwogen werden (je nach Indikationsstellung für Carbamazepin käme ggf. Gabapentin in Frage), idealerwei… |
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| 13122 |
Erniedrigte Ketoconazol- und erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Es ist zu erwarten, dass die Ketoconazolkonzentrationen deu…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AF01
Grp2: J02AC03
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Erniedrigte Ketoconazol- und erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
13122
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AF01
Gruppe 2:
J02AC03
Wirkung:
Es ist zu erwarten, dass die Ketoconazolkonzentrationen deutlich reduziert sind, es kann sogar ein Therapieversagen auftreten. In der Kombination können die Carbamazepinkonzentrationen zudem erhöht sein.
Mechanismus:
Ketoconazol ist Substrat und Inhibitor von CYP3A4, Carbamazepin ist u.a. Substrat und Induktor von CYP3A4. Darüber kann es zu gegenseitiger pharmakokinetischer Beeinflussung kommen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden, da ein Therapieversagen von Ketoconazol möglich ist. Ein alternatives Antikonvulsivum sollte erwogen werden, idealerweise sollte auf Carbamazepin bereits 2 Wochen vor Therapiebeginn mit systemisch wirksamem Ketoconazol verzichtet werden. |
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| 532 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Stufe 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: N06AA04
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
532
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N07BC02
Gruppe 2:
N06AA04
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 13126 |
Erniedrigte Posaconazol- und erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Es ist zu erwarten, dass die Posaconazolkonzentrationen deu…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AF01
Grp2: J02AC04
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Erniedrigte Posaconazol- und erhöhte Carbamazepinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
13126
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AF01
Gruppe 2:
J02AC04
Wirkung:
Es ist zu erwarten, dass die Posaconazolkonzentrationen deutlich reduziert sind, es kann potentiell ein Therapieversagen auftreten. In der Kombination können die Carbamazepinkonzentrationen zudem erhöht sein.
Mechanismus:
Posaconazol ist Substrat und Inhibitor von CYP3A4, Carbamazepin ist u.a. Substrat und Induktor von CYP3A4. Darüber kann es zu gegenseitiger pharmakokinetischer Beeinflussung kommen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden, da ein Therapieversagen von Posaconazol möglich ist. Auch der Hersteller (Noxafil) rät von der Kombination ab. |
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| 13130 |
Erniedrigte Itraconazol- und erhöhte Phenytoinkonzentrationen möglich
Es ist zu erwarten, dass die Itraconazolkonzentrationen deu…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AB02
Grp2: J02AC02
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Erniedrigte Itraconazol- und erhöhte Phenytoinkonzentrationen möglich
Interaktion Nr.:
13130
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AB02
Gruppe 2:
J02AC02
Wirkung:
Es ist zu erwarten, dass die Itraconazolkonzentrationen deutlich reduziert sind, es kann sogar ein Therapieversagen auftreten. In Interaktionsstudien des Herstellers war die Bioverfügbarkeit von Itraconazol bzw. Hydroxy-Itraconazol in Kombination mit Phenytoin und anderen starken Enzyminduktoren um…
Mechanismus:
Itraconazol ist Substrat und Inhibitor von CYP3A4, Phenytoin ist u.a. Induktor von CYP3A4. Darüber kann es zu gegenseitiger pharmakokinetischer Beeinflussung kommen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden, da ein Therapieversagen von Itraconazol möglich ist, auch der Hersteller (Itraconazol) rät von der Kombination ab. Ein alternatives Antikonvulsivum sollte erwogen werden (je nach Indikationsstellung für Phenytoin käme ggf. Gabapentin in Frage). |
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| 13131 |
Erniedrigte Itraconazol- und erhöhte Phenytoinkonzentrationen möglich
Es ist zu erwarten, dass die Itraconazolkonzentrationen deu…
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Stufe 13 |
Grp1: J02AC02
Grp2: N03AB02
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Erniedrigte Itraconazol- und erhöhte Phenytoinkonzentrationen möglich
Interaktion Nr.:
13131
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J02AC02
Gruppe 2:
N03AB02
Wirkung:
Es ist zu erwarten, dass die Itraconazolkonzentrationen deutlich reduziert sind, es kann sogar ein Therapieversagen auftreten. In Interaktionsstudien des Herstellers war die Bioverfügbarkeit von Itraconazol bzw. Hydroxy-Itraconazol in Kombination mit Phenytoin und anderen starken Enzyminduktoren um…
Mechanismus:
Itraconazol ist Substrat und Inhibitor von CYP3A4, Phenytoin ist u.a. Induktor von CYP3A4. Darüber kann es zu gegenseitiger pharmakokinetischer Beeinflussung kommen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden, da ein Therapieversagen von Itraconazol möglich ist, auch der Hersteller (Itraconazol) rät von der Kombination ab. Ein alternatives Antikonvulsivum sollte erwogen werden (je nach Indikationsstellung für Phenytoin käme ggf. Gabapentin in Frage). |
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| 533 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Stufe 13 |
Grp1: N06AA04
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaktion Nr.:
533
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N06AA04
Gruppe 2:
N07BC02
Wirkung:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanismus:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Massnahmen:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 13134 |
Erniedrigte Voriconazol- und erhöhte Phenytoinkonzentrationen
Es ist zu erwarten, dass die Voriconazolkonzentrationen deu…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AB02
Grp2: J02AB02
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Erniedrigte Voriconazol- und erhöhte Phenytoinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
13134
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AB02
Gruppe 2:
J02AB02
Wirkung:
Es ist zu erwarten, dass die Voriconazolkonzentrationen deutlich reduziert sind, es kann sogar ein Therapieversagen auftreten. In der Kombination können die Phenytoinkonzentrationen zudem erhöht sein mit erhöhtem Risiko für toxische Symptome wie Diplopie, Nystagmus, Nausea, Erbrechen, Tremor und Sc…
Mechanismus:
Voriconazol ist Substrat von u.a. CYP2C19 und CYP3A4 und Inhibitor von CYP3A4, Phenytoin ist u.a. Induktor von CYP2C19 und CYP3A4. Darüber kann es zu gegenseitiger pharmakokinetischer Beeinflussung kommen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte möglichst vermieden werden. Falls die Kombination allerdings erforderlich ist, sollte gemäss Herstellerangaben (Vfend) die intravenöse Erhaltungsdosis von Voriconazol bei Kombination mit Phenytoin auf 5 mg/kg KG zweimal täglich, die orale Erhaltungsdosis auf 400 mg zweimal t… |
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| 13136 |
Erniedrigte Posaconazol- und erhöhte Phenytoinkonzentrationen
Es ist zu erwarten, dass die Posaconazolkonzentrationen deu…
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Stufe 13 |
Grp1: N03AB02
Grp2: J02AC04
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Erniedrigte Posaconazol- und erhöhte Phenytoinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
13136
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
N03AB02
Gruppe 2:
J02AC04
Wirkung:
Es ist zu erwarten, dass die Posaconazolkonzentrationen deutlich reduziert sind, es kann potentiell ein Therapieversagen auftreten. In der Kombination können zudem die Phenytoinkonzentrationen erhöht sein. In Studien des Hersteller reduzierte Phenytoin (200 mg einmal täglich) die Cmax und die AUC v…
Mechanismus:
Posaconazol ist Substrat und Inhibitor von CYP3A4, Phenytoin ist u.a. Induktor von CYP3A4. Darüber kann es zu gegenseitiger pharmakokinetischer Beeinflussung kommen.
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden, da ein Therapieversagen von Posaconazol möglich ist. Auch der Hersteller (Noxafil) rät von der Kombination ab. |
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| 9 |
Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe…
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Stufe 13 |
Grp1: J01FA09
Grp2: G04BD10
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Erhöhtes Risiko für anticholinerge Effekte
Interaktion Nr.:
9
Relevanz:
Stufe 13
Gruppe 1:
J01FA09
Gruppe 2:
G04BD10
Wirkung:
Gemäss Schweizer Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Darifenacin und starken CYP-3A4- bzw. starken P-Glykoprotein-Inhibitoren kontraindiziert. Da CYP3A4 nach Gabe höherer Dosen Darifenacin noch stärker am Metabolismus beteiligt zu sein scheint, ist anzunehmen, dass das Ausmass der unerwü…
Mechanismus:
Darifenacin wird hauptsächlich durch die beiden CYP-Isoenzyme CYP3A4 und CYP2D6 metabolisiert, zudem ist P-Glykoprotein am Transport beteiligt. Clarithromycin ist ein starker CYP-3A- und P-Glykoprotein-Inhibitor, sodass der Abbau von Darifenacin gehemmt sein kann und erhöhte Arzneistoffkonzentratio…
Massnahmen:
Die Kombination sollte vermieden werden. Muss sie gegeben werden, sollte eine niedrige Darifenacin-Dosis gegeben werden und eine engmaschige Monitorisierung bezüglich anticholinerger Nebenwirkungen durchgeführt werden. |
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