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Interactions (15,920)

Number Title Level Groups
7597
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Erythromycin erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von…
Level 14
Grp1: J01FA01
Grp2: G04BE03

Erhöhte Sildenafilkonzentrationen

Interaction No: 7597
Relevance: Level 14
Group 1: J01FA01
Group 2: G04BE03
Effect:

Erythromycin erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Sildenafil (Cmax) um das 2.6-fache und die AUC um das 2.8-fache. Damit erhöht sich das Risiko für unerwünschte Sildenafil-Wirkungen wie Priapismus, Hypotension, Synkope und Sehstörungen.

Mechanism:

Erythromycin hemmt CYP3A4, welches den Hauptweg des Sildenafil-Metabolismus darstellt. Dadurch steigt die Sildenafil-Plasmakonzentration an.

Measures:

Falls die Kombination erforderlich ist, sollte eine Startdosis von 25 mg Sildenafil verabreicht werden. Patient auf unerwünschte Wirkungen von Sildenafil (u.a. Hypotension, Sehstörungen, Priapismus) monitorisieren.

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7598
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Clarithromycin erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen v…
Level 14
Grp1: J01FA09
Grp2: G04BE03

Erhöhte Sildenafilkonzentrationen

Interaction No: 7598
Relevance: Level 14
Group 1: J01FA09
Group 2: G04BE03
Effect:

Clarithromycin erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Sildenafil (Cmax) um das 2.4-fache und die AUC um das 2.3-fache. Damit erhöht sich das Risiko für unerwünschte Sildenafil-Wirkungen wie Priapismus, Hypotension, Synkope und Sehstörungen.

Mechanism:

Clarithromycin kann den Abbau von Sildenafil durch Inhibition von CYP3A4 hemmen.

Measures:

Falls die Kombination erforderlich ist, sollte eine Startdosis von 25 mg Sildenafil verabreicht werden. Patient auf unerwünschte Wirkungen von Sildenafil (u.a. Hypotension, Sehstörungen, Priapismus) monitorisieren.

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7602
Erhöhte Tadalafilkonzentrationen
Bei der Kombination von Tadalafil und Fluconazol kann es zu…
Level 14
Grp1: J02AC01
Grp2: G04BE08

Erhöhte Tadalafilkonzentrationen

Interaction No: 7602
Relevance: Level 14
Group 1: J02AC01
Group 2: G04BE08
Effect:

Bei der Kombination von Tadalafil und Fluconazol kann es zu erhöhten Tadalafil-Konzentrationen kommen, mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Tadalafil-Nebenwirkungen (u.a. Hypotension, Sehstörungen, Kopfschmerzen, Flushing, Priapismus). In einem Fall kam es nach Komedikation von Fluc…

Mechanism:

Fluconazol ist ein dosisabhängiger, moderater Inhibitor von CYP3A4 und kann so den Tadalafilmetabolismus hemmen.

Measures:

In der Kombination mit Fluconazol sollte die Dosis von Tadalafil reduziert werden. Es existieren allerdings keine Dosisempfehlungen zur Kombination von Tadalafil mit schwächeren CYP3A4 Hemmern. Wir würden die Dosis zunächst auf 5mg pro 24h begrenzen und den Patienten hinsichtlich Tadalafil-Nebenwir…

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7603
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Die Kombination mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Clarithr…
Level 14
Grp1: J01FA09
Grp2: G04BE09

Erhöhte Vardenafilkonzentrationen

Interaction No: 7603
Relevance: Level 14
Group 1: J01FA09
Group 2: G04BE09
Effect:

Die Kombination mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Clarithromycin führt zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Vardenafil. Dies erhöht das Risiko stärkerer und länger andauernder Nebenwirkungen von Vardenafil (u.a. Kopfschmerz, Hypotension, Sehstörungen, Flushing, Priapismus). In der Kombination von…

Mechanism:

Clarithromycin ist ein starker Inhibitor von CYP3A4, welches den Hauptweg des Vardenafil-Metabolismus darstellt. Dadurch steigt die Vardenafil-Plasmakonzentration an.

Measures:

Ist die Kombination erforderlich, empfiehlt sich bei einer Clarithromycin-Dosis von 2x250mg/d eine maximale Dosis von 5mg Vardenafil pro 24h. Gemäss Fachinformation ist die Kombination von Vardenafil und hochdosiertem Clarithromycin (2x500 mg/d) für Patienten älter als 75 Jahre kontraindiziert. Bei…

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7605
Erhöhte Tadalafilkonzentrationen
Die Tadalafil-Konzentrationen können bei gleichzeitiger Ver…
Level 14
Grp1: J05AE01
Grp2: G04BE08

Erhöhte Tadalafilkonzentrationen

Interaction No: 7605
Relevance: Level 14
Group 1: J05AE01
Group 2: G04BE08
Effect:

Die Tadalafil-Konzentrationen können bei gleichzeitiger Verabreichung von Saquinavir (geboostet mit Ritonavir) erhöht sein. Damit erhöht sich das Risiko stärkerer und länger anhaltender Tadalafil-Nebenwirkungen (u.a. Kopfschmerz, Hypotension, Flushing, Priapismus).

Mechanism:

Saquinavir ist ein potenter Inhibitor von CYP3A4 und hemmt so den Abbau von Tadalafil. Ebenso hemmt Ritonavir, mit welchem Saquinavir geboostet verabreicht wird, den Abbau von Tadalafil stark.

Measures:

Wird Tadalafil zusammen mit starken CYP3A4-Inhibitoren eingenommen, soll die Tadalafil-Dosis reduziert werden: Bei täglicher Gabe max. 1 × 2,5 mg pro 24h, bei Dosierung nach Bedarf max. 10 mg als Einmaldosis pro 72h. Monitoring auf Nebenwirkungen von Tadalafil, wie Hypotension, Sehstörungen, verstä…

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7613
Erhöhte Sildenafilkonzentrationen
Die Kombination von Sildenafil und Posaconazol führt zu erh…
Level 14
Grp1: J02AC04
Grp2: G04BE03

Erhöhte Sildenafilkonzentrationen

Interaction No: 7613
Relevance: Level 14
Group 1: J02AC04
Group 2: G04BE03
Effect:

Die Kombination von Sildenafil und Posaconazol führt zu erhöhten Sildenafil-Konzentrationen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Sildenafil-Nebenwirkungen (Kopfschmerz, Flushing, Priapismus).

Mechanism:

Posaconazol ist ein starker Hemmer von CYP3A4. Als solcher kann es den Metabolismus von Sildenafil vermindern und so zu einer Erhöhung der Sildenafil-Konzentration führen.

Measures:

Falls die Kombination erforderlich ist, sollte eine Startdosis von 25 mg Sildenafil verabreicht werden. Patient auf unerwünschte Wirkungen von Sildenafil (u.a. Hypotension, Sehstörungen, Priapismus) monitorisieren.

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7616
Erhöhte Tadalafilkonzentrationen
Bei der Kombination von Tadalafil mit dem starken CYP3A4-He…
Level 14
Grp1: J02AC02
Grp2: G04BE08

Erhöhte Tadalafilkonzentrationen

Interaction No: 7616
Relevance: Level 14
Group 1: J02AC02
Group 2: G04BE08
Effect:

Bei der Kombination von Tadalafil mit dem starken CYP3A4-Hemmer Itraconazol kommt es zu erhöhten Tadalafil-Konzentrationen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Tadalafil-Nebenwirkungen (u.a. Kopfschmerz, Hypotension, Flushing, Priapismus). Ketoconazol 200 mg erhöhte die Tadalafil-AU…

Mechanism:

Itraconazol hemmt den Abbau von Tadalafil via Inhibition von CYP3A4.

Measures:

Wird Tadalafil zusammen mit starken CYP3A4-Inhibitoren eingenommen, soll die Tadalafil-Dosis reduziert werden: Bei täglicher Gabe max. 1 × 2,5 mg pro 24h, bei Dosierung nach Bedarf max. 10 mg als Einmaldosis pro 72h. Monitoring auf Nebenwirkungen von Tadalafil, wie Hypotension, Sehstörungen, verstä…

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7617
Erhöhte Tadalafilkonzentrationen
Bei der Kombination von Tadalafil mit dem starken CYP3A4-He…
Level 14
Grp1: J02AC04
Grp2: G04BE08

Erhöhte Tadalafilkonzentrationen

Interaction No: 7617
Relevance: Level 14
Group 1: J02AC04
Group 2: G04BE08
Effect:

Bei der Kombination von Tadalafil mit dem starken CYP3A4-Hemmer Posaconazol sind erhöhte Tadalafil-Konzentrationen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Tadalafil-Nebenwirkungen (u.a. Kopfschmerz, Hypotension, Flushing, Priapismus) zu erwarten. Ketoconazol 200 mg erhöhte die Tadalafi…

Mechanism:

Posaconazol ist ein starker Hemmer von CYP3A4. Als solcher kann es den Metabolismus von Tadalafil vermindern und so zu einer Erhöhung der Tadalafil-Plasmakonzentrationen führen.

Measures:

Wird Tadalafil zusammen mit starken CYP3A4-Inhibitoren eingenommen, soll die Tadalafil-Dosis reduziert werden: Bei täglicher Gabe max. 1 × 2,5 mg pro 24h, bei Dosierung nach Bedarf max. 10 mg als Einmaldosis pro 72h. Monitoring auf Nebenwirkungen von Tadalafil, wie Hypotension, Sehstörungen, verstä…

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7621
Erhöhte Tadalafilkonzentrationen
Clarithromycin erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen v…
Level 14
Grp1: J01FA09
Grp2: G04BE08

Erhöhte Tadalafilkonzentrationen

Interaction No: 7621
Relevance: Level 14
Group 1: J01FA09
Group 2: G04BE08
Effect:

Clarithromycin erhöht die maximalen Plasmakonzentrationen von Sildenafil (Cmax) um das 2.4-fache und die AUC um das 2.3-fache. Damit erhöht sich das Risiko für unerwünschte Wirkungen des Phosphodiesterase-5-Hemmers wie Priapismus, Hypotension, Synkope und Sehstörungen. Es ist zu erwarten, dass Clar…

Mechanism:

Clarithromycin ist ein starker Hemmer von CYP3A4. Als solcher kann es den Metabolismus von Tadalafil vermindern und so zu einer Erhöhung der Tadalafil-Plasmakonzentrationen führen.

Measures:

Wird Tadalafil zusammen mit starken CYP3A4-Inhibitoren eingenommen, soll die Tadalafil-Dosis reduziert werden: Bei täglicher Gabe max. 1 × 2,5 mg pro 24h, bei Dosierung nach Bedarf max. 10 mg als Einmaldosis pro 72h. Monitoring auf Nebenwirkungen von Tadalafil, wie Hypotension, Sehstörungen, verstä…

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7623
Erhöhte Tadalafilkonzentrationen
Bei der Kombination von Tadalafil mit dem starken CYP3A4-He…
Level 14
Grp1: J02AB02
Grp2: G04BE08

Erhöhte Tadalafilkonzentrationen

Interaction No: 7623
Relevance: Level 14
Group 1: J02AB02
Group 2: G04BE08
Effect:

Bei der Kombination von Tadalafil mit dem starken CYP3A4-Hemmer Ketoconazol stiegen die Plasmakonzentrationen von Tadalafil deutlich an: Ketoconazol 200 mg erhöhte die Tadalafil-AUC um das 2-fache, Ketoconazol 400 mg sogar um das 4-fache. Erhöhte Tadalafil-Konzentrationen sind mit einem erhöhtem Ri…

Mechanism:

Tadalafil wird hauptsächlich durch CYP3A4 metabolisiert. Der starke CYP3A4-Hemmer Ketoconazol erhöht die Tadalafil-Konzentration stark.

Measures:

Wird Tadalafil zusammen mit starken CYP3A4-Inhibitoren eingenommen, soll die Tadalafil-Dosis reduziert werden: Bei täglicher Gabe max. 1 × 2,5 mg pro 24h, bei Dosierung nach Bedarf max. 10 mg als Einmaldosis pro 72h. Monitoring auf Nebenwirkungen von Tadalafil, wie Hypotension, Sehstörungen, verstä…

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7628
Erhöhte Vardenafilkonzentrationen
Die Kombination von Vardenafil und Fluconazol führt vermutl…
Level 14
Grp1: J02AC01
Grp2: G04BE09

Erhöhte Vardenafilkonzentrationen

Interaction No: 7628
Relevance: Level 14
Group 1: J02AC01
Group 2: G04BE09
Effect:

Die Kombination von Vardenafil und Fluconazol führt vermutlich zu erhöhten Vardenafil-Konzentrationen mit erhöhtem Risiko stärkerer und länger anhaltender Vardenafil-Nebenwirkungen (u.a. Kopfschmerz, Hypotension, Sehstörungen, Flushing, Priapismus). Auch steigt das Risiko für eine QT-Zeit-Verlänger…

Mechanism:

Fluconazol ist ein dosisabhängiger, moderater Inhibitor von CYP3A4 und kann so den Vardenafil-Metabolismus hemmen. Dadurch steigt die Vardenafil-Plasmakonzentration an.

Measures:

Bei gleichzeitiger Gabe moderater CYP3A4-lnhibitoren wie Fluconazol sollte eine Vardenafil-Dosis von 5 mg pro 24h nicht überschritten werden. Monitoring hinsichtlich Nebenwirkungen von Vardenafil (u.a. Hypotension, Sehstörungen, verlängerte Erektion).

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7630
Erhöhte Tadalafilkonzentrationen
Ritonavir erhöhte die Tadalafil-AUC um das 2-fache, während…
Level 14
Grp1: J05AR10
Grp2: G04BE08

Erhöhte Tadalafilkonzentrationen

Interaction No: 7630
Relevance: Level 14
Group 1: J05AR10
Group 2: G04BE08
Effect:

Ritonavir erhöhte die Tadalafil-AUC um das 2-fache, während die maximale Plasmakonzentration unverändert blieb. Damit erhöht sich das Risiko stärkerer und länger anhaltender Tadalafil-Nebenwirkungen (u.a. Kopfschmerz, Hypotension, Flushing, Priapismus).

Mechanism:

Ritonavir ist ein starker Hemmer von CYP3A4. Als solcher kann es den Metabolismus von Tadalafil vermindern und so zu einer Erhöhung der Tadalafil-Plasmakonzentrationen führen.

Measures:

Wird Tadalafil zusammen mit starken CYP3A4-Inhibitoren eingenommen, soll die Tadalafil-Dosis reduziert werden: Bei täglicher Gabe max. 1 × 2,5 mg pro 24h, bei Dosierung nach Bedarf max. 10 mg als Einmaldosis pro 72h. Monitoring auf Nebenwirkungen von Tadalafil, wie Hypotension, Sehstörungen, verstä…

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7647
Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und möglicherweise QT-Verlängerung
Bei erhöhten Tolterodinkonzentrationen können verstärkt une…
Level 14
Grp1: G04BD07
Grp2: J02AB02

Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und möglicherweise QT-Verlängerung

Interaction No: 7647
Relevance: Level 14
Group 1: G04BD07
Group 2: J02AB02
Effect:

Bei erhöhten Tolterodinkonzentrationen können verstärkt unerwünschte Effekte (dazu gehören anticholinerge UAW wie Akkodomationsstörungen) bis hin zu Toxizitätssymptomen auftreten.In einer Studie wurde bei Patienten, welche für CYP2D6 `poor Metabolizer` waren, unter Ketoconazol ein Anstieg der AUC v…

Mechanism:

Tolterodin wird bei der kaukasisch stämmigen Bevölkerung hauptsächlich über das CYP2D6-Isoenzym metabolisiert. Bei sog. `poor Metabolizern` für CYP2D6 kommt es vermehrt zu einem metabolischen Abbau über CYP3A4. Ketoconazol ist ein potenter Hemmer von CYP3A4, sodass es insbesondere bei diesen Patien…

Measures:

Eine Tageshöchstdosis von 2 mg Tolterodin sollte bei gleichzeitiger Therapie mit einem starken CYP-3A4-Inhibitor nicht überschritten werden. Eine sorgfältige Monitorisierung bezüglich QT-Zeit im EKG sowie der Nierenfunktion und Elektrolytkonzentrationen (insb. Kalium) ist empfehlenswert.

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7648
Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und möglicherweise QT-Verlängerung
Bei erhöhten Tolterodinkonzentrationen können verstärkt une…
Level 14
Grp1: J02AB02
Grp2: G04BD07

Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und möglicherweise QT-Verlängerung

Interaction No: 7648
Relevance: Level 14
Group 1: J02AB02
Group 2: G04BD07
Effect:

Bei erhöhten Tolterodinkonzentrationen können verstärkt unerwünschte Effekte (dazu gehören anticholinerge UAW wie Akkodomationsstörungen) bis hin zu Toxizitätssymptomen auftreten.In einer Studie wurde bei Patienten, welche für CYP2D6 `poor Metabolizer` waren, unter Ketoconazol ein Anstieg der AUC v…

Mechanism:

Tolterodin wird bei der kaukasisch stämmigen Bevölkerung hauptsächlich über das CYP2D6-Isoenzym metabolisiert. Bei sog. `poor Metabolizern` für CYP2D6 kommt es vermehrt zu einem metabolischen Abbau über CYP3A4. Ketoconazol ist ein potenter Hemmer von CYP3A4, sodass es insbesondere bei diesen Patien…

Measures:

Eine Tageshöchstdosis von 2 mg Tolterodin sollte bei gleichzeitiger Therapie mit einem starken CYP-3A4-Inhibitor nicht überschritten werden. Eine sorgfältige Monitorisierung bezüglich QT-Zeit im EKG sowie der Nierenfunktion und Elektrolytkonzentrationen (insb. Kalium) ist empfehlenswert.

Full detail
7649
Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und möglicherweise QT-Verlängerung
Bei erhöhten Tolterodinkonzentrationen können verstärkt une…
Level 14
Grp1: G04BD07
Grp2: J02AC02

Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und möglicherweise QT-Verlängerung

Interaction No: 7649
Relevance: Level 14
Group 1: G04BD07
Group 2: J02AC02
Effect:

Bei erhöhten Tolterodinkonzentrationen können verstärkt unerwünschte Effekte (dazu gehören anticholinerge UAW wie Akkodomationsstörungen) bis hin zu Toxizitätssymptomen auftreten. In einer Studie wurde bei Patienten, welche für CYP2D6 `poor Metabolizer` waren, unter Ketoconazol - ebenfalls ein Azol…

Mechanism:

Tolterodin wird bei der kaukasisch stämmigen Bevölkerung hauptsächlich über das CYP2D6-Isoenzym metabolisiert. Bei sog. `poor Metabolizern` für CYP2D6 kommt es vermehrt zu einem metabolischen Abbau über CYP3A4. Itraconazol ist ein potenter Hemmer von CYP3A4, sodass es insbesondere bei diesen Patien…

Measures:

Eine Tageshöchstdosis von 2 mg Tolterodin sollte bei gleichzeitiger Therapie mit einem starken CYP-3A4-Inhibitor nicht überschritten werden. Eine sorgfältige Monitorisierung bezüglich QT-Zeit im EKG sowie der Nierenfunktion und Elektrolytkonzentrationen (insb. Kalium) ist empfehlenswert.

Full detail
7650
Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und möglicherweise QT-Verlängerung
Bei erhöhten Tolterodinkonzentrationen können verstärkt une…
Level 14
Grp1: J02AC02
Grp2: G04BD07

Erhöhte Tolterodinkonzentrationen und möglicherweise QT-Verlängerung

Interaction No: 7650
Relevance: Level 14
Group 1: J02AC02
Group 2: G04BD07
Effect:

Bei erhöhten Tolterodinkonzentrationen können verstärkt unerwünschte Effekte (dazu gehören anticholinerge UAW wie Akkodomationsstörungen) bis hin zu Toxizitätssymptomen auftreten. In einer Studie wurde bei Patienten, welche für CYP2D6 `poor Metabolizer` waren, unter Ketoconazol - ebenfalls ein Azol…

Mechanism:

Tolterodin wird bei der kaukasisch stämmigen Bevölkerung hauptsächlich über das CYP2D6-Isoenzym metabolisiert. Bei sog. `poor Metabolizern` für CYP2D6 kommt es vermehrt zu einem metabolischen Abbau über CYP3A4. Itraconazol ist ein potenter Hemmer von CYP3A4, sodass es insbesondere bei diesen Patien…

Measures:

Eine Tageshöchstdosis von 2 mg Tolterodin sollte bei gleichzeitiger Therapie mit einem starken CYP-3A4-Inhibitor nicht überschritten werden. Eine sorgfältige Monitorisierung bezüglich QT-Zeit im EKG sowie der Nierenfunktion und Elektrolytkonzentrationen (insb. Kalium) ist empfehlenswert.

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7632
Erhöhte Tadalafilkonzentrationen
Die Tadalafil-Konzentrationen können bei gleichzeitiger Ver…
Level 14
Grp1: J05AE02
Grp2: G04BE08

Erhöhte Tadalafilkonzentrationen

Interaction No: 7632
Relevance: Level 14
Group 1: J05AE02
Group 2: G04BE08
Effect:

Die Tadalafil-Konzentrationen können bei gleichzeitiger Verabreichung von Indinavir erhöht sein. Damit erhöht sich das Risiko stärkerer und länger anhaltender Tadalafil-Nebenwirkungen (u.a. Kopfschmerz, Hypotension, Flushing, Priapismus).

Mechanism:

Indinavir hemmt CYP3A4 stark und darüber auch den Metabolismus von Vardenafil.

Measures:

Ist die Kombination erforderlich, soll die Tadalafil-Dosis reduziert werden: Bei täglicher Gabe max. 1 × 2,5 mg pro 24h, bei Dosierung nach Bedarf bei erektiler Dysfunktion max.10 mg als Einmaldosis pro 72h. Monitoring auf Nebenwirkungen von Tadalafil, wie Hypotension, Sehstörungen, Priapismus.

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7660
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich
Unter gleichzeitiger Gabe von Paroxetin wurde eine Erhöhung…
Level 14
Grp1: N06AB05
Grp2: G04CA02

Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich

Interaction No: 7660
Relevance: Level 14
Group 1: N06AB05
Group 2: G04CA02
Effect:

Unter gleichzeitiger Gabe von Paroxetin wurde eine Erhöhung der Cmax und AUC von Tamsulosin um den Faktor 1,34 bzw. 1,64 beobachtet. Aufgrund der erhöhten Tamsulosinexposition könnte es zum vermehrten Auftreten von unerwünschten Wirkungen wie z.B. Hypotonie, Orthostase kommen.

Mechanism:

Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Paroxetin und Fluoxetin sind potente CYP2D6-Hemmer und auch Sertralin hemmt insbesondere in höheren Dosierungen CYP2D6, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.

Measures:

Wird die Kombination eingesetzt, sollte eine sorgfältige Monitorisierung bezüglich unerwünschter Tamsulosin-Effekte (z.B. Blutdruckkontrollen) durchgeführt werden. Eine Dosisreduktion kann unter Umständen angezeigt sein.

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7661
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich
Unter gleichzeitiger Gabe von Paroxetin wurde eine Erhöhung…
Level 14
Grp1: N06AB03
Grp2: G04CA02

Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich

Interaction No: 7661
Relevance: Level 14
Group 1: N06AB03
Group 2: G04CA02
Effect:

Unter gleichzeitiger Gabe von Paroxetin wurde eine Erhöhung der Cmax und AUC von Tamsulosin um den Faktor 1,34 bzw. 1,64 beobachtet. Aufgrund der erhöhten Tamsulosinexposition könnte es zum vermehrten Auftreten von unerwünschten Wirkungen wie z.B. Hypotonie, Orthostase kommen.

Mechanism:

Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Paroxetin und Fluoxetin sind potente CYP2D6-Hemmer und auch Sertralin hemmt insbesondere in höheren Dosierungen CYP2D6, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.

Measures:

Wird die Kombination eingesetzt, sollte eine sorgfältige Monitorisierung bezüglich unerwünschter Tamsulosin-Effekte (z.B. Blutdruckkontrollen) durchgeführt werden. Eine Dosisreduktion kann unter Umständen angezeigt sein.

Full detail
7662
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich
Unter gleichzeitiger Gabe von Paroxetin wurde eine Erhöhung…
Level 14
Grp1: N06AB06
Grp2: G04CA02

Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich

Interaction No: 7662
Relevance: Level 14
Group 1: N06AB06
Group 2: G04CA02
Effect:

Unter gleichzeitiger Gabe von Paroxetin wurde eine Erhöhung der Cmax und AUC von Tamsulosin um den Faktor 1,34 bzw. 1,64 beobachtet. Aufgrund der erhöhten Tamsulosinexposition könnte es zum vermehrten Auftreten von unerwünschten Wirkungen wie z.B. Hypotonie, Orthostase kommen.

Mechanism:

Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Paroxetin und Fluoxetin sind potente CYP2D6-Hemmer und auch Sertralin hemmt insbesondere in höheren Dosierungen CYP2D6, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.

Measures:

Wird die Kombination eingesetzt, sollte eine sorgfältige Monitorisierung bezüglich unerwünschter Tamsulosin-Effekte (z.B. Blutdruckkontrollen) durchgeführt werden. Eine Dosisreduktion kann unter Umständen angezeigt sein.

Full detail
7663
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich
Unter Hemmung des CYP3A4-vermittelten Metabolismus kann es …
Level 14
Grp1: J01FA01
Grp2: G04CA02

Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich

Interaction No: 7663
Relevance: Level 14
Group 1: J01FA01
Group 2: G04CA02
Effect:

Unter Hemmung des CYP3A4-vermittelten Metabolismus kann es zu erhöhten Tamsulosinkonzentrationen kommen. Ein vermehrtes Auftreten von unerwünschten Wirkungen wie z.B. Hypotonie, Orthostase könnte daraus resultieren.

Mechanism:

Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Erythromycin ist ein mässig starker CYP3A4-Inhibitor, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.

Measures:

Wird die Kombination eingesetzt, sollte eine regelmässige Monitorisierung bezüglich unerwünschter Tamsulosin-Effekte (z.B. Blutdruckkontrollen) durchgeführt werden.

Full detail
7665
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich
Unter Hemmung des CYP3A4-vermittelten Metabolismus kann es …
Level 14
Grp1: J02AC01
Grp2: G04CA02

Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich

Interaction No: 7665
Relevance: Level 14
Group 1: J02AC01
Group 2: G04CA02
Effect:

Unter Hemmung des CYP3A4-vermittelten Metabolismus kann es zu erhöhten Tamsulosinkonzentrationen kommen. Ein vermehrtes Auftreten von unerwünschten Wirkungen wie z.B. Hypotonie, Orthostase könnte daraus resultieren.

Mechanism:

Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Fluconazol ist ein mässig starker CYP3A4-Inhibitor, sodass es zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.

Measures:

Wird die Kombination eingesetzt, sollte eine Monitorisierung bezüglich unerwünschter Tamsulosin-Effekte (z.B. Blutdruckkontrollen) durchgeführt werden.

Full detail
7666
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich
Unter Hemmung des CYP3A4-vermittelten Metabolismus kann es …
Level 14
Grp1: C08DA01
Grp2: G04CA02

Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich

Interaction No: 7666
Relevance: Level 14
Group 1: C08DA01
Group 2: G04CA02
Effect:

Unter Hemmung des CYP3A4-vermittelten Metabolismus kann es zu erhöhten Tamsulosinkonzentrationen kommen. Ein vermehrtes Auftreten von unerwünschten Wirkungen wie z.B. Hypotonie, Orthostase könnte daraus resultieren. Aufgrund der vasodilatierenden Wirkung der Calciumantagonisten kann zusätzlich ein …

Mechanism:

Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Die Calciumantagonisten Verapamil und Diltiazem sind mässig starke CYP3A4-Inhibitoren, sodass es in Kombination zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.

Measures:

Wird die Kombination eingesetzt, sollte eine sorgfältige Monitorisierung bezüglich unerwünschter Tamsulosin-Effekte (z.B. Blutdruckkontrollen) durchgeführt werden.

Full detail
7667
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich
Unter Hemmung des CYP3A4-vermittelten Metabolismus kann es …
Level 14
Grp1: G04CA02
Grp2: C08DA01

Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich

Interaction No: 7667
Relevance: Level 14
Group 1: G04CA02
Group 2: C08DA01
Effect:

Unter Hemmung des CYP3A4-vermittelten Metabolismus kann es zu erhöhten Tamsulosinkonzentrationen kommen. Ein vermehrtes Auftreten von unerwünschten Wirkungen wie z.B. Hypotonie, Orthostase könnte daraus resultieren. Aufgrund der vasodilatierenden Wirkung der Calciumantagonisten kann zusätzlich ein …

Mechanism:

Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Die Calciumantagonisten Verapamil und Diltiazem sind mässig starke CYP3A4-Inhibitoren, sodass es in Kombination zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.

Measures:

Wird die Kombination eingesetzt, sollte eine sorgfältige Monitorisierung bezüglich unerwünschter Tamsulosin-Effekte (z.B. Blutdruckkontrollen) durchgeführt werden.

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7668
Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich
Unter Hemmung des CYP3A4-vermittelten Metabolismus kann es …
Level 14
Grp1: C08DB01
Grp2: G04CA02

Erhöhte Tamsulosinkonzentrationen möglich

Interaction No: 7668
Relevance: Level 14
Group 1: C08DB01
Group 2: G04CA02
Effect:

Unter Hemmung des CYP3A4-vermittelten Metabolismus kann es zu erhöhten Tamsulosinkonzentrationen kommen. Ein vermehrtes Auftreten von unerwünschten Wirkungen wie z.B. Hypotonie, Orthostase könnte daraus resultieren. Aufgrund der vasodilatierenden Wirkung der Calciumantagonisten kann zusätzlich ein …

Mechanism:

Der Metabolismus von Tamsulosin erfolgt in der Leber u.a. über CYP3A4 und auch CYP2D6. Die Calciumantagonisten Verapamil und Diltiazem sind mässig starke CYP3A4-Inhibitoren, sodass es in Kombination zu einer Erhöhung der Tamsulosinkonzentration kommen kann.

Measures:

Wird die Kombination eingesetzt, sollte eine sorgfältige Monitorisierung bezüglich unerwünschter Tamsulosin-Effekte (z.B. Blutdruckkontrollen) durchgeführt werden.

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