Database of medication interactions
| Number | Title | Level | Groups |
|---|---|---|---|
| 7123 |
Erhöhtes Risiko für GIT-Blutungen
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
|
Level 13 |
Grp1: M01AE02
Grp2: B01AF02
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Erhöhtes Risiko für GIT-Blutungen
Interaction No:
7123
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AE02
Group 2:
B01AF02
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation. In Kombination mit Apixaban kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 7129 |
Erhöhtes Risiko für GIT-Blutungen
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AE17
Grp2: B01AF02
|
Erhöhtes Risiko für GIT-Blutungen
Interaction No:
7129
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AE17
Group 2:
B01AF02
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation. In Kombination mit Apixaban kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 7130 |
Erhöhtes Risiko für GIT-Blutungen
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AF02
Grp2: M01AE17
|
Erhöhtes Risiko für GIT-Blutungen
Interaction No:
7130
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AF02
Group 2:
M01AE17
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation. In Kombination mit Apixaban kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 7132 |
Erhöhtes Risiko für GIT-Blutungen
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AF02
Grp2: M01AG01
|
Erhöhtes Risiko für GIT-Blutungen
Interaction No:
7132
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AF02
Group 2:
M01AG01
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation. In Kombination mit Apixaban kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 7133 |
Erhöhtes Risiko für GIT-Blutungen
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AX17
Grp2: B01AF02
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Erhöhtes Risiko für GIT-Blutungen
Interaction No:
7133
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AX17
Group 2:
B01AF02
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation. In Kombination mit Apixaban kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 7136 |
Erhöhtes Risiko für GIT-Blutungen
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AF02
Grp2: M01AX25
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Erhöhtes Risiko für GIT-Blutungen
Interaction No:
7136
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AF02
Group 2:
M01AX25
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation. In Kombination mit Apixaban kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patient insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich NSAIDs nur lokal anwenden oder Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioide. |
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| 15697 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
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Level 13 |
Grp1: C09BA07
Grp2: C09XA52
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Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaction No:
15697
Relevance:
Level 13
Group 1:
C09BA07
Group 2:
C09XA52
Effect:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanism:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Measures:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
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| 7174 |
Erhöhtes Risiko für epileptische Anfälle
Gemäss Herstellerinformation besteht ein dosisabhängiges Ri…
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Level 13 |
Grp1: N03AG01
Grp2: N06AX12
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Erhöhtes Risiko für epileptische Anfälle
Interaction No:
7174
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AG01
Group 2:
N06AX12
Effect:
Gemäss Herstellerinformation besteht ein dosisabhängiges Risiko für das Auftreten von Krampfanfällen unter Bupropion. Keine Hinweise auf pharmakokinetische Interaktion.
Mechanism:
Bupropion kann Krampfanfälle auslösen und damit der Wirkung von Valproat entgegenwirken.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden. Gemäss Fachinformation ist der Einsatz von Bupropion bei Patienten mit bekannter Anfallserkrankung sogar kontraindiziert. Falls die Kombination unumgänglich ist, niedrigst mögliche Bupropion-Dosierung wählen und hinsichtlich des Auftretens von Krampfanfällen… |
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| 572 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: L01XE06
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
572
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
L01XE06
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 571 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: J02AC03
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
571
Relevance:
Level 13
Group 1:
J02AC03
Group 2:
N07BC02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 7185 |
Erhöhte Dextromethorphankonzentrationen und Risiko eines Serotonin-Syndroms
Die gleichzeitige Einnahme von Fluoxetin und Dextromethorph…
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Level 13 |
Grp1: N06AB03
Grp2: R05DA09
|
Erhöhte Dextromethorphankonzentrationen und Risiko eines Serotonin-Syndroms
Interaction No:
7185
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AB03
Group 2:
R05DA09
Effect:
Die gleichzeitige Einnahme von Fluoxetin und Dextromethorphan kann die Gefahr für Toxizitäts-Symptome durch erhöhte Dextromethorphan-Spiegel (z.B. Übelkeit, Erbrechen, Halluzinationen, Sehstörungen) sowie für das Auftreten eines serotoninergen Syndroms erhöhen. Bei einer 32-jährigen Patientin kam e…
Mechanism:
Fluoxetin ist Substrat und gleichzeitig starker Inhibitor des CYP2D6-Isoenzyms. Dextromethorphan ist CYP2D6-Substrat. Fluoxetin wirkt als selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und auch für Dextromethorphan ist eine Wiederaufnahmehemmung von Serotonin beschrieben.
Measures:
Die Kombination ist zu vermeiden. Gemäss Fachinformation (Dextromethorphan) ist die Kombination mit serotonergen Arzneimitteln kontraindiziert. Hustenmittel, die Dextromethorphan enthalten, sollten durch andere Präparate ersetzt werden. Fluoxetin und sein aktiver Metabolit haben eine sehr lange Hal… |
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| 7187 |
Erhöhte Dextromethorphankonzentrationen und Risiko serotonerger Nebenwirkungen
Gemäss Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Dextr…
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Level 13 |
Grp1: N06AX21
Grp2: R05DA09
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Erhöhte Dextromethorphankonzentrationen und Risiko serotonerger Nebenwirkungen
Interaction No:
7187
Relevance:
Level 13
Group 1:
N06AX21
Group 2:
R05DA09
Effect:
Gemäss Fachinformation ist die gleichzeitige Gabe von Dextromethorphan und serotoninergen Arzneimitteln kontraindiziert. Bei kombinierter Einnahme der Arzneistoffe kann die Gefahr für Toxizitäts-Symptome durch erhöhte Dextromethorphan-Spiegel sowie für das Auftreten serotoninergen Nebenwirkungen er…
Mechanism:
Duloxetin ist Substrat und moderater Inhibitor des CYP2D6-Isoenzyms. Dextromethorphan ist CYP2D6-Substrat. Duloxetin wirkt als Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer und auch für Dextromethorphan ist eine Wiederaufnahmehemmung von Serotonin beschrieben.
Measures:
Die Kombination ist zu vermeiden. Gemäss Fachinformation (Dextromethorphan) ist die Kombination mit serotonergen Arzneimitteln kontraindiziert. Die Gefahr serotonerger Nebenwirkungen ist erhöht. Hustenmittel, die Dextromethorphan enthalten, sollten durch andere Präparate ersetzt werden. Sollte die … |
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| 7190 |
Erhöhte Diltiazemkonzentrationen – Arrhythmierisiko
Bei dieser Kombination kann es theoretisch zu erhöhten Dila…
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Level 13 |
Grp1: J01FA09
Grp2: C08DB01
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Erhöhte Diltiazemkonzentrationen – Arrhythmierisiko
Interaction No:
7190
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA09
Group 2:
C08DB01
Effect:
Bei dieser Kombination kann es theoretisch zu erhöhten Dilatiazemspiegeln kommen. In der Literatur wurde diese pharmakokinetische Interaktion zwar noch nicht beschrieben, mit Erythromycin allerdings konnte ein 5-fach erhöhtes Risiko für einen plötzlichen Herztod gezeigt werden.
Mechanism:
Clarithromycin hemmt CYP3A4 stark und damit auch den Metabolismus von Diltiazem.
Measures:
Kombination meiden. Falls jedoch erforderlich, Patient sorgfältig klinisch auf verstärkte Diltiazemwirkung und EKG monitorisieren. Bei Bedarf Dosis anpassen. |
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| 570 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: J02AC03
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
570
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
J02AC03
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 7194 |
Erhöhte Digoxinkonzentrationen
Durch die verminderte Elimination und die verstärkte Absorp…
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Level 13 |
Grp1: J01FA01
Grp2: C01AA05
|
Erhöhte Digoxinkonzentrationen
Interaction No:
7194
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA01
Group 2:
C01AA05
Effect:
Durch die verminderte Elimination und die verstärkte Absorption des Digoxin besteht die Gefahr einer Digoxin-Intoxikation mit den möglichen Symptomen Nausea, Erbrechen, Arrhythmien.
Mechanism:
Mehrere Mechanismen beteiligt: Erythromycin hemmt das intestinale und renale MDR1 (P-Glykoprotein). Dadurch wird einerseits die Bioverfügbarkeit von Digoxin erhöht und andererseits die renale Clearance vermindert. Zusätzlich reduziert Erythromycin die Besiedelung des Darmes mit Eubacterium lentum, …
Measures:
Die Kombination von Digoxin mit oralen Makroliden sollte vermieden werden. Falls die Kombination unumgänglich ist, sollte Erythromycin vorübergehend parenteral verabreicht oder eine Digoxindosisreduktion erwogen werden. Digoxinspiegel engmaschig monitorisieren. |
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| 7196 |
Erhöhte Quinidinkonzentrationen
Durch die erhöhten Quinidinspiegel kann es zu einer verstär…
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Level 13 |
Grp1: C01BA01
Grp2: J01FA09
|
Erhöhte Quinidinkonzentrationen
Interaction No:
7196
Relevance:
Level 13
Group 1:
C01BA01
Group 2:
J01FA09
Effect:
Durch die erhöhten Quinidinspiegel kann es zu einer verstärkten Wirksamkeit von Quinidin kommen. Daneben verlängern beide Substanzen die QT-Zeit und dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstill…
Mechanism:
Clarithromycin hemmt CYP3A4 stark und damit auch den Metabolismus von Quinidin.
Measures:
Falls die Kombination zwingend erforderlich ist, Patient klinisch auf verstärke Quinidinwirkung monitorisieren, zudem regelmässige EKG-Kontrolle wegen der Möglichkeit der QT-Verlängerung. Bei Bedarf Quinidin-Dosis anpassen. |
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| 15698 |
Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-…
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Level 13 |
Grp1: C09XA52
Grp2: C09BA07
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Risiko für Blutdruckabfall, Hyperkaliämie und Nierenfunktionseinschränkung
Interaction No:
15698
Relevance:
Level 13
Group 1:
C09XA52
Group 2:
C09BA07
Effect:
Unter der dualen Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) mit Aliskiren in Kombination mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-Rezeptor-Blocker traten vermehrt Hypotonien, Synkopen, cerebrovaskuläre Insulte, Hyperkaliämien und Verschlechterungen der Nierenfunktion (inklusive aku…
Mechanism:
Additive Wirkung auf das Renin-Angiotensin-System
Measures:
Die Kombination von Aliskiren mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker wegen des erhöhten UAW-Risikos vermeiden. Die Kombination ist bei Patienten mit Diabetes mellitus (Typ1 oder 2) und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min) sogar kontraindiziert. |
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| 569 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: J01FA10
Grp2: N07BC02
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
569
Relevance:
Level 13
Group 1:
J01FA10
Group 2:
N07BC02
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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| 5975 |
Wirkungsabschwächung von Rivaroxaban
Die gleichzeitige Verabreichung von Rivaroxaban mit Rifampi…
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Level 13 |
Grp1: J04AB02
Grp2: B01AF01
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Wirkungsabschwächung von Rivaroxaban
Interaction No:
5975
Relevance:
Level 13
Group 1:
J04AB02
Group 2:
B01AF01
Effect:
Die gleichzeitige Verabreichung von Rivaroxaban mit Rifampicin führte gemäss Angaben des Herstellers zu einer ungefähr 50%-igen Verminderung der AUC von Rivaroxaban (und zu einem 22%igen Abfall der Cmax), mit einer proportional verlaufenden Verminderung seiner Wirkungen.
Mechanism:
Rifampicin induziert CYP3A4 und P-gp und verstärkt damit den Abbau von Rivaroxaban.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden, da eine signifikante Wirkungsabschwächung von Rivaroxaban bis hin zum Wirkverlust potentiell auftreten kann. Die Fachinformation (Xarelto) gibt hingegen an, dass starke CYP 3A4 Induktoren bei Patienten, die mit Xarelto behandelt werden, nur mit Vorsicht glei… |
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| 5978 |
Verringerte Apixabankonzentrationen möglich
Rifampicin, ein starker Induktor von CYP3A4 und P-gp senkte…
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Level 13 |
Grp1: N03AF01
Grp2: B01AF02
|
Verringerte Apixabankonzentrationen möglich
Interaction No:
5978
Relevance:
Level 13
Group 1:
N03AF01
Group 2:
B01AF02
Effect:
Rifampicin, ein starker Induktor von CYP3A4 und P-gp senkte die Plasmaspiegel von Apixaban um 54% (AUC). Auch Carbamazepin kann via CYP3A4- und P-gp-Induktion die Plasmaspiegel von Apixaban verringern, wenngleich das Ausmass nicht bekannt ist, da die Kombination bisher in Studien nicht untersucht …
Mechanism:
Carbamazepin induziert CYP3A4 und den Transporter P-gp und kann darüber die Plasmaspiegel von Apixaban reduzieren.
Measures:
Die Kombination sollte vermieden werden, da die antikoagulatorische Wirkung von Apixaban vermindert sein kann. Es empfiehlt sich eine Antiepileptikum einzusetzen, das nicht CYP3A4 bzw. P-gp induziert. |
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| 6023 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: M01AB05
Grp2: B01AA07
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6023
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AB05
Group 2:
B01AA07
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 6052 |
Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistik…
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Level 13 |
Grp1: B01AA07
Grp2: M01AC05
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Erhöhtes GIT-Blutungsrisiko
Interaction No:
6052
Relevance:
Level 13
Group 1:
B01AA07
Group 2:
M01AC05
Effect:
Bei der Kombination von Antikoagulantien mit Antiphlogistika ist das Blutungsrisiko erhöht. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAIDs zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Antiphlogistika hemmen die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von Antiphlogistika mit Antikoagulantien vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Das veränderte Blutungsrisiko wird kaum in einem veränderten INR abgebildet, sicherheitshalber sollte … |
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| 7218 |
Erhöhte Ivabradinkonzentrationen
Gemäss Herstellerangaben erhöhte sich bei gesunden Probande…
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Level 13 |
Grp1: C08DA01
Grp2: C01EB17
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Erhöhte Ivabradinkonzentrationen
Interaction No:
7218
Relevance:
Level 13
Group 1:
C08DA01
Group 2:
C01EB17
Effect:
Gemäss Herstellerangaben erhöhte sich bei gesunden Probanden bei Kombination von Ivabradin mit Verapamil die Ivabradin-Exposition (2-3 facher AUC-Anstieg), die Herzfrequenz sank zusätzlich um 5 Schläge pro Minute.
Mechanism:
Verapamil hemmt CYP3A4 mässig stark und darüber auch den Abbau von Ivabradin.
Measures:
Der Hersteller rät von der Kombination aus Ivabradin und Verapamil ab (Ivabradin-Expositionserhöhung, Risiko der Bradykardie). |
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| 6140 |
Erhöhtes Blutungsrisiko
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über lä…
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Level 13 |
Grp1: M01AC05
Grp2: B01AC22
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Erhöhtes Blutungsrisiko
Interaction No:
6140
Relevance:
Level 13
Group 1:
M01AC05
Group 2:
B01AC22
Effect:
Die gleichzeitige Anwendung von Prasugrel mit NSAID über längere Dauer wurde nicht untersucht, von einem erhöhten Blutungsrisiko ist jedoch auszugehen. Gastrointestinale Blutungen werden durch die schleimhautschädigende Wirkung der NSAID zusätzlich begünstigt.
Mechanism:
Nichtsteroidale Antiphlogistika hemmen wie auch Prasugrel die Thrombozytenaggregation und dadurch kommt es zu einer additiven Wirkung auf die Blutgerinnung.
Measures:
Die Kombination von nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Prasugrel vermeiden. Ist die kombinierte Anwendung unumgänglich, den Patienten insbesondere auf Symptome einer gastrointestinalen Blutung überwachen. Wenn möglich Wechsel der Analgesie auf Paracetamol oder Opioid-Analgetika. |
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| 568 |
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die…
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Level 13 |
Grp1: N07BC02
Grp2: J01FA10
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Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Interaction No:
568
Relevance:
Level 13
Group 1:
N07BC02
Group 2:
J01FA10
Effect:
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Mechanism:
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Measures:
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. |
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