Datenbank der Arzneimittelinteraktionen
| Nummer | Titel | Stufe | Gruppen |
|---|---|---|---|
| 7940 |
Reduzierte Bupropionkonzentrationen
In einer Studie führte die Kombination von Efavirenz 600 mg…
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Stufe 14 |
Grp1: J05AG03
Grp2: N06AX12
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Reduzierte Bupropionkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7940
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J05AG03
Gruppe 2:
N06AX12
Wirkung:
In einer Studie führte die Kombination von Efavirenz 600 mg einmal täglich mit Bupropion 150 mg (Einzeldosis) bei 13 gesunden Probanden zu einer Erniedrigung der AUC von Bupropion um 55% und der maximalen Plasmakonzentration (Cmax) um 34%.
Mechanismus:
Bupropion wird über CYP2B6 metabolisiert. Efavirenz induziert CYP2B6 und kann darüber die systemische Exposition von Bupropion verringern.
Massnahmen:
In der Kombination sollte die klinische Wirksamkeit von Bupropion sorgfältig monitorisiert werden. Es ist zu erwarten, dass in etwa eine Verdoppelung der Bupropion-Dosis nötig wird, wenn Efavirenz zu Bupropion hinzugefügt wird. |
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| 7941 |
Erniedrigte Amitriptylinkonzentrationen
In einer klinischen Studie (n=8) waren die Amitriptylin- bz…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AF01
Grp2: N06AA09
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Erniedrigte Amitriptylinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7941
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AF01
Gruppe 2:
N06AA09
Wirkung:
In einer klinischen Studie (n=8) waren die Amitriptylin- bzw. Nortriptylinserumkonzentrationen (aktiver Metabolit von Amitriptylin) unter Carbamazepin um 42 bzw. 40% reduziert. Dies kann mit einer reduzierten Wirkamkeit von Amitriptylin einhergehen.
Mechanismus:
Carbamazepin induziert den Metabolismus von Amitriptylin (u.a. über CYP1A2, CYP2C19, Glukuronidierung) und kann so die Serumkonzentrationen von Amitriptylin reduzieren.
Massnahmen:
Klinisches Monitorisieren der Amitriptylinwirksamkeit, ggf. zusätzlich Serumkonzentrationen von Amitriptylin monitorisieren (ca. 2 Wochen nach Hinzufügen von Carbamazepin zu Amitriptylin) und Dosis von Amitriptylin erhöhen. |
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| 7942 |
Erniedrigte Duloxetinkonzentrationen
Die Kombination wurde bisher in Studien nicht untersucht, a…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AF01
Grp2: N06AX21
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Erniedrigte Duloxetinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7942
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AF01
Gruppe 2:
N06AX21
Wirkung:
Die Kombination wurde bisher in Studien nicht untersucht, aber eine Erniedrigung der Duloxetin-Serumkonzentrationen ist zu erwarten. Dies kann mit einer reduzierten Wirksamkeit von Duloxetin einhergehen.
Mechanismus:
Carbamazepin induziert den Metabolismus von Duloxetin via CYP1A2 und kann so die Serumkonzentrationen von Duloxetin reduzieren.
Massnahmen:
Klinisches Monitorisieren der Duloxetinwirksamkeit, ggf. zusätzlich Serumkonzentrationen von Duloxetin monitorisieren (ca. 2 Wochen nach Hinzufügen von Carbamazepin zu Duloxetin) und entsprechend Dosis von Duloxetin erhöhen. Nach Absetzen von Carbamazepin ist hingegen mit einem langsamen Anstieg de… |
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| 7945 |
Reduzierte Bupropionkonzentrationen
In einer Studie führte die Kombination von Lopinavir/Ritona…
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Stufe 14 |
Grp1: J05AR10
Grp2: N06AX12
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Reduzierte Bupropionkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7945
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J05AR10
Gruppe 2:
N06AX12
Wirkung:
In einer Studie führte die Kombination von Lopinavir/Ritonavir 400/100 mg zweimal täglich mit Bupropion 100 mg (Einzeldosis) bei 12 gesunden Probanden zu einer Erniedrigung der AUC von Bupropion um 57% und von Hydroxybupropion um 50% (Cmax -57% bzw. -31%).
Mechanismus:
Bupropion wird über CYP2B6 zum ebenfalls antidepressiv wirksamen Hydroxybupropion metabolisiert (hat ungefähr 50% der antidepressiven Wirkstärke der Muttersubstanz). Hydroxybupropion wird über Phase-II-Enzyme weiter abgebaut (Glukuronidierung). Es wird postuliert, dass Ritonavir den Metabolismus vo…
Massnahmen:
In der Kombination sollte die klinische Wirksamkeit von Bupropion sorgfältig monitorisiert werden. Es ist zu erwarten, dass in etwa eine Verdoppelung der Bupropion-Dosis nötig wird, wenn Lopinavir/Ritonavir zu Bupropion hinzugefügt wird. |
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| 7946 |
Reduzierte Bupropionkonzentrationen
In einer Studie führte die Kombination von Lopinavir/Ritona…
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Stufe 14 |
Grp1: J05AE03
Grp2: N06AX12
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Reduzierte Bupropionkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7946
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J05AE03
Gruppe 2:
N06AX12
Wirkung:
In einer Studie führte die Kombination von Lopinavir/Ritonavir 400/100 mg zweimal täglich mit Bupropion 100 mg (Einzeldosis) bei 12 gesunden Probanden zu einer Erniedrigung der AUC von Bupropion um 57% und von Hydroxybupropion um 50% (Cmax -57% bzw. -31%).
Mechanismus:
Bupropion wird über CYP2B6 zum ebenfalls antidepressiv wirksamen Hydroxybupropion metabolisiert (hat ungefähr 50% der antidepressiven Wirkstärke der Muttersubstanz). Hydroxybupropion wird über Phase-II-Enzyme weiter abgebaut (Glukuronidierung). Es wird postuliert, dass Ritonavir den Metabolismus vo…
Massnahmen:
In der Kombination sollte die klinische Wirksamkeit von Bupropion sorgfältig monitorisiert werden. Es ist zu erwarten, dass in etwa eine Verdoppelung der Bupropion-Dosis nötig wird, wenn Lopinavir/Ritonavir zu Bupropion hinzugefügt wird. |
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| 7939 |
Erniedrigte Mirtazapinkonzentrationen
Erniedrigte Mirtazapinspiegel sind möglich und dadurch auch…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AA02
Grp2: N06AX11
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Erniedrigte Mirtazapinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7939
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AA02
Gruppe 2:
N06AX11
Wirkung:
Erniedrigte Mirtazapinspiegel sind möglich und dadurch auch eine verminderte antidepressive Wirkung.
Mechanismus:
Phenobarbital induziert diverse Cytochrom-P-450-Enzyme, u.a. CYP3A4 und CYP1A2 stark. Dadurch kann der Metabolismus von Mirtazapin beschleunigt werden.
Massnahmen:
Klinisch auf Wirksamkeit der Mirtazapintherapie achten und eventuell Dosis anpassen |
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| 7962 |
Erniedrigte Phenytoinkonzentrationen
Bei dieser Kombination kann es zu erniedrigten Phenytoinspi…
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Stufe 14 |
Grp1: J05AB01
Grp2: N03AB02
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Erniedrigte Phenytoinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7962
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J05AB01
Gruppe 2:
N03AB02
Wirkung:
Bei dieser Kombination kann es zu erniedrigten Phenytoinspiegeln und folglich zu einer reduzierten therapeutischen Wirksamkeit kommen. Allerdings liegt zu dieser Interaktion bloss ein einziger Fallbericht vor.
Mechanismus:
Unklar. Wahrscheinlich beruht diese Interaktion auf einer schnelleren gastrointestinalen Passage und/oder einem veränderten pH im Magen.
Massnahmen:
Phenytoinspiegel überprüfen und eventuell Dosis erhöhen. Danach Phenytoinspiegel weiter regelmässig monitorisieren. |
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| 7963 |
Erniedrigte Lamotriginkonzentrationen
Da die Clearance von Lamotrigin durch Rifampicin beschleuni…
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Stufe 14 |
Grp1: J04AB02
Grp2: N03AX09
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Erniedrigte Lamotriginkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7963
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J04AB02
Gruppe 2:
N03AX09
Wirkung:
Da die Clearance von Lamotrigin durch Rifampicin beschleunigt wird, kann es bei dieser Kombination zu einer verminderten antiepileptischen Wirkung kommen.
Mechanismus:
Rifampicin induziert diverse Enzyme stark, u.a. auch die Glucuronidierung von Lamotrigin.
Massnahmen:
Die Lamotrigindosis sollte erhöht werden. Gemäss Dosierungsschema aus der Fachinformation sollte die Lamotrigindosis folgendermassen erhöht werden: Initialdosis Woche 1 und 2: 50 mg Lamictal 1× täglich. Woche 3 und 4: 50 mg Lamictal 2× täglich. Woche 5: 100 mg Lamictal 2× täglich. Woche 6: 150 mg L… |
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| 7966 |
Erniedrigte Oxcarbazepinkonzentrationen
Gemäss Herstellerangaben sinkt die Exposition mit dem aktiv…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AF02
Grp2: N03AA02
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Erniedrigte Oxcarbazepinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7966
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AF02
Gruppe 2:
N03AA02
Wirkung:
Gemäss Herstellerangaben sinkt die Exposition mit dem aktiven Metaboliten MHD von Oxcarbazepin in Kombination mit Phenobarbital um ca. 30% ab. Die Serumkonzentration (Cmin) von Phenobarbital steigt um ca. 15%, was vermutlich nicht klinisch relevant ist.
Mechanismus:
Oxcarbazepin induziert CYP3A4/5 und hemmt CYP2C19, Phenobarbital induziert CYP3A4.
Massnahmen:
Serumspiegel von Oxcarbazepin kontrollieren und ggf. die Dosis erhöhen, klinisch auf ausreichende Oxcarbazepinwirkung achten. |
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| 7968 |
Erhöhte Lamotriginkonzentrationen nicht auszuschliessen
Gemäss Herstellerangaben wurden bei der Kombination aus Sul…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AX03
Grp2: N03AX09
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Erhöhte Lamotriginkonzentrationen nicht auszuschliessen
Interaktion Nr.:
7968
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AX03
Gruppe 2:
N03AX09
Wirkung:
Gemäss Herstellerangaben wurden bei der Kombination aus Sultiam und Lamotrigin in Einzelfällen erhöhte Lamotriginkonzentrationen festgestellt.
Mechanismus:
Unklar
Massnahmen:
Sicherheitshalber zu beginn der Kombination, bei Dosisveränderung oder Absetzen von Sultiam die Lamotriginserumkonzentration kontrollieren. |
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| 7969 |
Erniedrigte Topiramatkonzentrationen
Gemäss Angaben des Herstellers sinkt in der Kombination die…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AB02
Grp2: N03AX11
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Erniedrigte Topiramatkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7969
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AB02
Gruppe 2:
N03AX11
Wirkung:
Gemäss Angaben des Herstellers sinkt in der Kombination die Konzentration von Topiramat um 48%, während die Konzentration von Phenytoin nicht oder nur gering (um bis zu 25%) ansteigt.
Mechanismus:
Phenytoin induziert zahlreiche Enzyme und vermutlich auch den oxidativen Metabolismus von Topiramat.
Massnahmen:
Plasmakonzentration von Topiramat bei Beginn der Kombination, Dosisänderung von Phenytoin oder Absetzen von Phenytoin kontrollieren und ggf. Dosis von Topiramat anpassen. |
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| 7970 |
Erniedrigte Topiramatkonzentrationen
Gemäss Angaben des Herstellers sinkt in der Kombination die…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AF01
Grp2: N03AX11
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Erniedrigte Topiramatkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7970
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AF01
Gruppe 2:
N03AX11
Wirkung:
Gemäss Angaben des Herstellers sinkt in der Kombination die Konzentration von Topiramat um 40%, während die Konzentration von Carbamazepin unverändert bleibt.
Mechanismus:
Carbamazepin induziert wahrscheinlich den oxidativen Metabolismus von Topiramat.
Massnahmen:
Plasmakonzentration von Topiramat bei Beginn der Kombination, Dosisänderung von Carbamazepin oder Absetzen von Carbamazepin kontrollieren und ggf. Dosis von Topiramat anpassen. |
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| 7971 |
Erniedrigte Lamotriginkonzentrationen - Risiko für Neurotoxizität
In der Kombination werden erniedrigte Lamotriginplasmakonze…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AF01
Grp2: N03AX09
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Erniedrigte Lamotriginkonzentrationen - Risiko für Neurotoxizität
Interaktion Nr.:
7971
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AF01
Gruppe 2:
N03AX09
Wirkung:
In der Kombination werden erniedrigte Lamotriginplasmakonzentrationen (ca. 40% Reduktion der Steady-State-Konzentrationen), erhöhte Konzentrationen von Carbamazepin-10,11-Epoxid (aktiver Metabolit von Carbamazepin) und Neurotoxizität beschrieben. Die Halbwertszeit von Lamotrigin reduziert sich in d…
Mechanismus:
Lamotrigin ist Substrat von UGT1A4, das von Carbamazepin induziert wird.
Massnahmen:
Eine Dosisanpassung von Lamotrigin ist erforderlich. Der Hersteller empfiehlt folgendes Vorgehen: Wird Lamotrigin zur Behandlung der Epilepsie als Zusatztherapie zu Carbamazepin verabreicht (aber ohne Komedikation mit Valproat): Initialdosis von Lamotrigin Woche 1 und 2: 25 mg 1x täglich, Woche 3 u… |
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| 7972 |
Erniedrigte Lamotriginkonzentrationen
In der Kombination können erniedrigte Lamotriginplasmakonze…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AB02
Grp2: N03AX09
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Erniedrigte Lamotriginkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7972
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AB02
Gruppe 2:
N03AX09
Wirkung:
In der Kombination können erniedrigte Lamotriginplasmakonzentrationen (ca. Reduktion der Steady-State-Konzentrationen um die Hälfte) auftreten. Die Halbwertszeit von Lamotrigin wird von 24-30h auf ca. 15h reduziert. Lamotrigin hat hingegen keinen signifikanten Effekt auf die Phenytoinkonzentratione…
Mechanismus:
Lamotrigin ist Substrat von UGT1A4, das von Phenytoin induziert wird.
Massnahmen:
Eine Dosisanpassung von Lamotrigin ist erforderlich. Der Hersteller empfiehlt folgendes Vorgehen: Wird Lamotrigin zur Behandlung der Epilepsie als Zusatztherapie zu Phenytoin verabreicht (aber ohne Komedikation mit Valproat): Initialdosis von Lamotrigin Woche 1 und 2: 25 mg 1x täglich, Woche 3 und … |
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| 7973 |
Erniedrigte Lamotriginkonzentrationen
In der Kombination können erniedrigte Lamotriginplasmakonze…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AA03
Grp2: N03AX09
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Erniedrigte Lamotriginkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7973
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AA03
Gruppe 2:
N03AX09
Wirkung:
In der Kombination können erniedrigte Lamotriginplasmakonzentrationen (Reduktion der Steady-State-Konzentrationen um ca. 40-50%) auftreten. Die Halbwertszeit von Lamotrigin wird von 24-30h auf ca. 15h reduziert.
Mechanismus:
Lamotrigin ist Substrat von UGT (Phase-II-Enzyme), die von Primidon induziert werden.
Massnahmen:
Eine Dosisanpassung von Lamotrigin ist erforderlich. Der Hersteller empfiehlt folgendes Vorgehen: Wird Lamotrigin zur Behandlung der Epilepsie als Zusatztherapie zu Primidon verabreicht (aber ohne Komedikation mit Valproat): Initialdosis von Lamotrigin Woche 1 und 2: 25 mg 1x täglich, Woche 3 und 4… |
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| 7974 |
Erniedrigte Lamotriginkonzentrationen
In der Kombination können erniedrigte Lamotriginplasmakonze…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AA02
Grp2: N03AX09
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Erniedrigte Lamotriginkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7974
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AA02
Gruppe 2:
N03AX09
Wirkung:
In der Kombination können erniedrigte Lamotriginplasmakonzentrationen (Reduktion der Steady-State-Konzentrationen um ca. 40-50%) auftreten. Die Halbwertszeit von Lamotrigin wird von 24-30h auf ca. 15h reduziert.
Mechanismus:
Lamotrigin wird glukuronidiert. Phenobarbital induziert die Glukuronidierung, was den Abbau von Lamotrigin beschleunigt.
Massnahmen:
Eine Dosisanpassung von Lamotrigin ist erorderlich. Der Hersteller empfiehlt folgendes Vorgehen: Wird Lamotrigin zur Behandlung der Epilepsie als Zusatztherapie zu Phenobarbital verabreicht (aber ohne Komedikation mit Valproat): Initialdosis von Lamotrigin Woche 1 und 2: 25 mg 1x täglich, Woche 3 u… |
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| 7975 |
Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen
In einem Fallbericht sank die Valproinsäurekonzentrationen …
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Stufe 14 |
Grp1: J05AR10
Grp2: N03AG01
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Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen
Interaktion Nr.:
7975
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J05AR10
Gruppe 2:
N03AG01
Wirkung:
In einem Fallbericht sank die Valproinsäurekonzentrationen in der Kombination mit Ritonavir/Lopinavir um ca. 50% ab. Bei dem Patienten kam es zu einer Exazerbation seiner bipolaren Störung.
Mechanismus:
Ritonavir induziert die Glukuronidierung und darüber vermutlich den Metabolismus von Valproinsäure, was zu verminderten Valproinsäurekonzentrationen führt.
Massnahmen:
Valproinsäure-Konzentrationsmessung bei Neubeginn, Dosismodifikation und nach Therapiestopp von Ritonavir/Lopinavir und entsprechende Dosisanpassung. |
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| 7976 |
Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen
In einem Fallbericht sank die Valproinsäurekonzentrationen …
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Stufe 14 |
Grp1: J05AE03
Grp2: N03AG01
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Erniedrigte Valproinsäurekonzentrationen
Interaktion Nr.:
7976
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J05AE03
Gruppe 2:
N03AG01
Wirkung:
In einem Fallbericht sank die Valproinsäurekonzentrationen in der Kombination mit Ritonavir/Lopinavir um ca. 50% ab. Bei dem Patienten kam es zu einer Exazerbation seiner bipolaren Störung.
Mechanismus:
Ritonavir induziert die Glukuronidierung und darüber vermutlich den Metabolismus von Valproinsäure, was zu verminderten Valproinsäurekonzentrationen führt.
Massnahmen:
Valproinsäure-Konzentrationsmessung bei Neubeginn, Dosismodifikation und nach Therapiestopp von Ritonavir/Lopinavir und entsprechende Dosisanpassung. |
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| 7977 |
Erniedrigte Phenytoinkonzentrationen
Die Halbwertszeit von Phenytoin sinkt auf die Hälfte und di…
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Stufe 14 |
Grp1: J04AB02
Grp2: N03AB02
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Erniedrigte Phenytoinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7977
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J04AB02
Gruppe 2:
N03AB02
Wirkung:
Die Halbwertszeit von Phenytoin sinkt auf die Hälfte und die Phenytoinclearance ist verdoppelt. Dadurch kann die Wirksamkeit der Phenytointherapie abgeschwächt sein.
Mechanismus:
Rifampicin induziert diverse Enzyme stark, u.a. auch CYP3A4, CYP2C9 und CYP2C19 und damit auch den Metabolismus von Phenytoin.
Massnahmen:
Die zusätzliche Gabe von Isoniazid vermindert die induzierende Wirkung von Rifampicin. Die Phenytoinspiegel sollten engmaschig kontrolliert und falls nötig die Phenytoin-Dosis erhöht werden (in 50mg-Schritten, da keine lineare Kinetik von Phenytoin im oberen Dosis-Bereich). |
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| 7978 |
Erniedrigte Phenytoinkonzentrationen
Die Halbwertszeit von Phenytoin sinkt auf die Hälfte und di…
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Stufe 14 |
Grp1: J04AM02
Grp2: N03AB02
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Erniedrigte Phenytoinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7978
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J04AM02
Gruppe 2:
N03AB02
Wirkung:
Die Halbwertszeit von Phenytoin sinkt auf die Hälfte und die Phenytoinclearance ist verdoppelt. Dadurch kann die Wirksamkeit der Phenytointherapie abgeschwächt sein.
Mechanismus:
Rifampicin induziert diverse Enzyme stark, u.a. auch CYP3A4, CYP2C9 und CYP2C19 und damit auch den Metabolismus von Phenytoin.
Massnahmen:
Die zusätzliche Gabe von Isoniazid vermindert die induzierende Wirkung von Rifampicin. Die Phenytoinspiegel sollten engmaschig kontrolliert und falls nötig die Phenytoin-Dosis erhöht werden (in 50mg-Schritten, da keine lineare Kinetik von Phenytoin im oberen Dosis-Bereich). |
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| 7979 |
Erniedrigte Phenytoinkonzentrationen
Die Halbwertszeit von Phenytoin sinkt auf die Hälfte und di…
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Stufe 14 |
Grp1: J04AM05
Grp2: N03AB02
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Erniedrigte Phenytoinkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7979
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
J04AM05
Gruppe 2:
N03AB02
Wirkung:
Die Halbwertszeit von Phenytoin sinkt auf die Hälfte und die Phenytoinclearance ist verdoppelt. Dadurch kann die Wirksamkeit der Phenytointherapie abgeschwächt sein.
Mechanismus:
Rifampicin induziert diverse Enzyme stark, u.a. auch CYP3A4, CYP2C9 und CYP2C19 und damit auch den Metabolismus von Phenytoin.
Massnahmen:
Die zusätzliche Gabe von Isoniazid vermindert die induzierende Wirkung von Rifampicin. Die Phenytoinspiegel sollten engmaschig kontrolliert und falls nötig die Phenytoin-Dosis erhöht werden (in 50mg-Schritten, da keine lineare Kinetik von Phenytoin im oberen Dosis-Bereich). |
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| 7980 |
Erniedrigte Lamotriginkonzentrationen
Die AUC von Lamotrigin ist in Kombination mit Estrogen-halt…
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Stufe 14 |
Grp1: G03AB03
Grp2: N03AX09
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Erniedrigte Lamotriginkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7980
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
G03AB03
Gruppe 2:
N03AX09
Wirkung:
Die AUC von Lamotrigin ist in Kombination mit Estrogen-haltigen Kontrazeptiva signifikant erniedrigt (um bis zu 60%). Dadurch kann es zu einer erhöhten Krampfaktivität kommen. In der pillen-freien Pause können die Plasmakonzentrationen von Lamotrigin wieder ansteigen. In einer Studie fand sich eine…
Mechanismus:
Ethinylestradiol induziert die Glucuronidierung von Lamotrigin.
Massnahmen:
Die Kombination von Estrogen-haltigen Kontrazeptiva und Lamotrigin sollte nur vorsichtig angewendet werden. Sorgfältiges Monitoring der Lamotriginkonzentrationen und bei Bedarf Lamotrigindosis erhöhen (bis auf ca. das Doppelte). Auf Menstruationsunregelmässigkeiten achten. |
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| 7981 |
Erniedrigte Lamotriginkonzentrationen
Die AUC von Lamotrigin ist in Kombination mit Estrogen-halt…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AX09
Grp2: G03AB03
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Erniedrigte Lamotriginkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7981
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AX09
Gruppe 2:
G03AB03
Wirkung:
Die AUC von Lamotrigin ist in Kombination mit Estrogen-haltigen Kontrazeptiva signifikant erniedrigt (um bis zu 60%). Dadurch kann es zu einer erhöhten Krampfaktivität kommen. In der pillen-freien Pause können die Plasmakonzentrationen von Lamotrigin wieder ansteigen. In einer Studie fand sich eine…
Mechanismus:
Ethinylestradiol induziert die Glucuronidierung von Lamotrigin.
Massnahmen:
Die Kombination von Estrogen-haltigen Kontrazeptiva und Lamotrigin sollte nur vorsichtig angewendet werden. Sorgfältiges Monitoring der Lamotriginkonzentrationen und bei Bedarf Lamotrigindosis erhöhen (bis auf ca. das Doppelte). Auf Menstruationsunregelmässigkeiten achten. |
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| 7982 |
Erniedrigte Lamotriginkonzentrationen
Die AUC von Lamotrigin ist in Kombination mit Estrogen-halt…
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Stufe 14 |
Grp1: G03AA07
Grp2: N03AX09
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Erniedrigte Lamotriginkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7982
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
G03AA07
Gruppe 2:
N03AX09
Wirkung:
Die AUC von Lamotrigin ist in Kombination mit Estrogen-haltigen Kontrazeptiva signifikant erniedrigt (um bis zu 60%). Dadurch kann es zu einer erhöhten Krampfaktivität kommen. In der pillen-freien Pause können die Plasmakonzentrationen von Lamotrigin wieder ansteigen. In einer Studie fand sich eine…
Mechanismus:
Ethinylestradiol induziert die Glucuronidierung von Lamotrigin.
Massnahmen:
Die Kombination von Estrogen-haltigen Kontrazeptiva und Lamotrigin sollte nur vorsichtig angewendet werden. Sorgfältiges Monitoring der Lamotriginkonzentrationen und bei Bedarf Lamotrigindosis erhöhen (bis auf ca. das Doppelte). Auf Menstruationsunregelmässigkeiten achten. |
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| 7983 |
Erniedrigte Lamotriginkonzentrationen
Die AUC von Lamotrigin ist in Kombination mit Estrogen-halt…
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Stufe 14 |
Grp1: N03AX09
Grp2: G03AA07
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Erniedrigte Lamotriginkonzentrationen
Interaktion Nr.:
7983
Relevanz:
Stufe 14
Gruppe 1:
N03AX09
Gruppe 2:
G03AA07
Wirkung:
Die AUC von Lamotrigin ist in Kombination mit Estrogen-haltigen Kontrazeptiva signifikant erniedrigt (um bis zu 60%). Dadurch kann es zu einer erhöhten Krampfaktivität kommen. In der pillen-freien Pause können die Plasmakonzentrationen von Lamotrigin wieder ansteigen. In einer Studie fand sich eine…
Mechanismus:
Ethinylestradiol induziert die Glucuronidierung von Lamotrigin.
Massnahmen:
Die Kombination von Estrogen-haltigen Kontrazeptiva und Lamotrigin sollte nur vorsichtig angewendet werden. Sorgfältiges Monitoring der Lamotriginkonzentrationen und bei Bedarf Lamotrigindosis erhöhen (bis auf ca. das Doppelte). Auf Menstruationsunregelmässigkeiten achten. |
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